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  • weltatlas
    kommentierte 's Antwort
    Ich war mit x Förstern bereits unterwegs und sie fuhren privat einfach was anderes, als in ihrem Beruf.
    Von Managern, CEOs bin ich aktuell E-Volvos oder E-Mercedese gewohnt.

    Nur, als kleiner Nachtrag.

  • Lyriksoldatin
    kommentierte 's Antwort
    Peter Badabumm Ankh Dodo

    Ah, vielen Dank! Eure Antworten waren alle sehr interessant! Das hilft mir weiter!

  • Peter
    kommentierte 's Antwort
    Unser "Zweitwagen" ist mein Motorrad.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Nein, für den Ehemann (noch mehr Klischee).

  • Badabumm
    kommentierte 's Antwort
    Ist der Zweitwagen dann nicht der für die Ehefrau? (Klischeealarm!)

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Ich schließe mich an. Wenn das Auto mit der Berufsausübung zu tun hat, muss es zunächst Anforderungen erfüllen. Ob es dann der Moskwitsch- oder Mercedes-Kombi oder was dazwischen ist, ist Geld- und Geschmacksfrage.
    Und beim Geschmack bzw Zweitwagen 🙊 können dann gewisse Züge zum Vorschein kommen. Der 50jährige Großstadt-Radiologe fährt wahrscheinlich etwas anderes als der 50jährige Landarzt (Klischees haben oft einen wahren Kern).

  • Badabumm
    kommentierte 's Antwort
    Ich würde Autos eher unterteilen in „Autos, die nach außen wirken sollen“ und Autos, „die einfach nur ihren Zweck erfüllen“. Da würde ich Peter Recht geben. Die meisten Autofahrer sehen ihr Auto ja gar nicht, wenn sie drinsitzen (außer natürlich die mondänen Armaturen), und sie hören prinzipiell nur das Geräusch.

    Wenn also das Auto aufgemotzt wurde, ist der Eindruck für andere gedacht, um sich selbst zur Schau zu stellen. Das sind dann sozusagen „Poser“-Autos, die vielleicht von Leuten mit etwas mehr Minderwertigkeitskomplexen gefahren werden... Die Klassiker sind die tiefergelegten, laut röhrenden Monsterrenner... die ja leider auch mal Menschenleben fordern, wenn mit 200 km/h durch die Stadt gebrettert wird...

    Dazu gehören dann aber auch Graffiti- oder Slogan-verzierte Enten, da dies ein Hinweis auf die nach außen zur Schau gestellte Gesinnung ist. Es muss also nicht mit Reichtum verbunden sein, sondern ist Teil der Person.

    Der Autotyp ist demnach nicht so sehr vom Beruf abhängig als eben vielmehr vom Charakter des Insassen. Man kann jetzt folgern, ob bestimmte Berufe bestimmte Charakterzüge fördern oder wenigstens bevorzugen, und ganz sicher ist das so. Berufe, die viel mit „Schau“ arbeiten (Vertreter, Politiker, Diplomaten, Musiker, Filmproduzenten, Anwälte, Manager) fahren deshalb wohl eher ein protziges Auto, um ihren Status zu erhöhen. Und sie haben ja auch das Geld dazu, weil Sekundär- und Tertiärberufe generell mehr in der Börse haben als bodenständige Primär-Berufe. Je weiter es „nach oben“ geht, desto weniger ist der maßlose Geldsegen berechtigt und desto mehr Alibi-Gewissensautos gibt es dann.

    Berufe, die an der Basis der Hierarchie stehen, bevorzugen billigere Autos (weil mehr einfach nicht drin ist) und demnach praktische Mehrzweckfahrzeuge, die auch möglichst lange halten sollen. Sie müssen Kinder von der Schule abholen, Einkäufe einpacken, den Rolli der Großmutter einladen, den Hund unterbringen oder mit dem Fahrradanhänger die Harzrampen schaffen. Sie können sich nicht alle zwei Jahre das neueste Modell leisten, deswegen ist eine solide, langjährige Marke von Vorteil. Leute, die im Job viel unterwegs sind, werden sich bemühen, ein bequemeres (also: teureres, größeres) Gefährt zu besorgen, was sie dann an anderer Stelle wieder einsparen (müssen). Pflegeberufe, die ja sozusagen gar nichts verdienen, brauchen ein kleines Auto, das überall schnell einparken kann und wenig Sprit verbraucht. Handwerker bevorzugen Kombis oder gar mit Ladefläche.

    Habe jetzt gehört, dass gerade Taxifahrer mit den Benzinpreisen oft nicht mehr klarkommen. Sie brauchen natürlich ein „angemessenes“ Fahrzeug für die Kunden (auch wenn denen das vielleicht egal ist...), was sie zu teuren Marken zwingt, die sie privat eigentlich nie fahren würden.

  • Ankh
    kommentierte 's Antwort
    Ich denke, der Beruf spielt eine Rolle, wenn es darum geht, wie praktisch das Auto in verschiedenen Situationen ist, aber generell ist es auch eine Typfrage. Der eine mag seinen alten, schnuckeligen Kleinwagen, der hoffentlich im Herbst nochmal durch den TÜV kommt, obwohl er sich was besseres leisten könnte, der andere gibt einen Großteil seines mageren Gehalts dafür aus, um sich seinen Sportwagen zu finanzieren. Ich würde mich fragen, was deine Figur mit ihrem Auto verbindet. Ist es schlicht ein Werkzeug? Haften daran Erinnerungen? Soll es Freiheit vermitteln? Status? Unkonventionalität?

  • Peter
    kommentierte 's Antwort
    Da kommen viele Faktoren zusammen nicht nur die Berufswahl, sondern auch das verfügbare Einkommen, den Nutzen des Wagens, das Image das der Besitzer vermitteln will. Und noch ein paar Klischees.

    Ich kenne ein paar Förster, bzw. Jäger. Die fahren alle als Erst- oder Zweitwagen einen Geländewagen, vom preiswerten Lada bis zur Mercedes G Klasse. Das ist einfach notwendig, um bei Wind und Wetter über Feldwege zu fahren, und einen Haufen Gerätschaften oder tote Wildschweine dabei zu haben.

  • Lyriksoldatin
    antwortet
    In habe mal eine interne Recherchefrage bzw. es ist eher eine Umfrage? Meint ihr, dass bestimmte Autos bestimmten Berufen zuordbar sind? Oder ist es ein Klischee bzw. kommt es auf andere Faktoren an als den Beruf? Was für ein Auto würde ein/eine Lehrer*in, eine Mediziner*in oder ein e. g. Förster*in fahren? Meint ihr, es würde etwas über den Charakter desjenigen/derjenigen aussagen, wenn er/sie ein anderes Auto fahren würde (wenn es überhaupt so eine Zuordnung gibt)?

    Ich selbst habe gar keine Ahnung von Autos und denke darüber nach, ob bestimmte Autos bestimmte Charakterzüge unterstreichen???

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  • Lyriksoldatin
    antwortet
    Ich habe eine Frage zu AA-Treffen. Vielleicht wisst ihr ja, ob diese Nüchgternheits-Münzen, die in (amerikanischen) Filmen immer vorkommen auch in Deutschland populär sind? Muss man sich die selber kaufen oder werden die bei den Treffen verliehen?

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  • Lyriksoldatin
    kommentierte 's Antwort
    Nachtmahr

    Meines Wissen kann es so einen Fall eigentlich nicht geben. "Designation" setzt immer voraus, dass es einen amtierenden Herrscher/Konsul etc. gibt. Es ist eher eine Art Vor-Privileg und auch weil Wahlen halt früher stattfinden müssen, damit die Nachfolge geklärt ist. Wenn der Thron vakant ist und jemand wird gewählt, ist er der Herrscher.
    Im hohen Mittelalter kenne ich mich nicht so gut aus, aber im späten römischen Kaiserreich und im Frühmittelalter war es üblich, dass die Söhne (eines noch lebenden Kaisers) als Unterkaiser/Unterkönige (Caesaren) eingesetzt wurden. Wenn sie erwachsen waren und über ein eigenes Herrschaftsgebiet verfügten, durften sie schon Gesetze erlassen oder mussten Hof halten. Es war aber eher üblich, dass sie sich im Militär hocharbeiten bzw. eine Ausbildung bekamen und der Titel eher schmückendes Beiwerk war.

    Wenn ein Thron vakant war und der zu designierende Herrscher (noch) nicht herrschen konnte (weil e.g. Kind oder krank), wurde ein Regent bestimmt, der die stellvertretende Herrschaft als nicht gekröntes Oberhaupt der Monarchie übernimmt. Könnte ja sein, dass dein Charakter erst Regent ist und später dann doch der Herrscher wird. Dann hätte er faktisch trotzdem alle Befugnisse, aber es müsste dennoch einen verhinderten Herrscher geben.

  • Nachtmahr
    kommentierte 's Antwort
    Danke Dodo.

  • Peter
    antwortet
    In den sieben Königreichen gab es dafür die Hand des Königs und in Gondor die Truchsesse.


    Im deutschen Mittelalter funktionierte die Königswahl etwas anders. Der älteste Sohn des Königs wurde erst mal zum Herrscher in seinem Kernreich (z.B. Salier = Lothringen, Franken) ernannt, und später durch die Wahl der Herzöge als Deutscher König bestätigt, oder auch nicht. Ich lasse mal die Kaiserkrönung durch den Papst aus. Da die Herzogreiche mehr oder weniger autark waren, war der Einfluss des Königs auch recht beschränkt. Ein schwacher König war den meisten recht angenehm.
    Im Fall eines zu jungen Erbfolgers wurde ein Vormund eingesetzt, im Fall von Heinrich IV (Salier) und Friedrich II (Salier) waren es eine ziemliche Anzahl, die auch Gesetze im Namen des Königs erließen. Definitiv im Kernreich des Herrschers, nur bedingt durchsetzbar in den übrigen Herzogtümern.

    Friedrich II war eine coole Socke und hat sich in der Grabeskirche von Jerusalem selbst zum König über Jerusalem ernannt. Eine Wahl war Zeitverschwendung.

    Aber hier steht einiges mehr:
    Thronfolgen im Mittelalter zwischen Erbe und Wahl, zwischen Legitimität und Usurpation, zwischen Kontingenz und (konstruierter) Kontinuität

    Anhang



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  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    In der Wikipedia steht z B, dass in der britischen Monarchie die Krönung NICHT konstitutiv für den tatsächlichen Herrschaftsantritt ist.

    ... und unter "Herrschersalbungen im Mittelalter" kannst Du eine Dissertation (?) der Uni Heidelberg zu dem Thema herunterladen. Auf S.159 geht es um die Notwendigkeit, und sie scheint keine Notwendigkeit gewesen zu sein ... Hab's aber nur überflogen.
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