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  • Peter
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    magico

    Das ist so die allgemeine Ausrichtung der Artikel, die ich gefunden habe. Ich denke, ich bin auf der sicheren Seite, wenn ich den Zeitraum, in dem das Gift gesammelt wurde, nicht gerade über Jahrzehnte dehne.

    Dann funktioniert auch mein Plottwist.

    Vielen Dank an deine Frau.

  • magico
    kommentierte 's Antwort
    Also, meine Frau meinte, sie ist jetzt auch keine Expertin für exotische Gifte, aber sie hatte wohl mal mit Kolleginnen das Thema und eine kennt einen Züchter, der meinte, dass das Gift (Batrachotoxin) auch separiert sehr lange haltbar ist. Leider ohne genaue Zeitangabe.
    Die Meinung wird hier von einem weiteren Züchter geteilt: http://www.kreybo.com/dendrobates-leucomelas.php?zucht= (Zu finden unter der Überschrift: Trotz der immensen Giftigkeit)

  • Peter
    kommentierte 's Antwort
    Dodo
    Es geht um den Schleim, den die Frösche absondern. Ich forsche dann bei meinen Chemikern weiter.

    Otter
    Deswegen sind die ja auch so cool in einem Krimi.

    In einem Barnaby Krimi ist mal einer in ein Terrarium mit den Fröschen gefallen und gestorben. Seitdem weiß ich, dass die nicht mehr giftig sind, und dass Autoren nicht immer gut recherchieren.

  • Otter
    kommentierte 's Antwort
    https://en.wikipedia.org/wiki/Batrachotoxin

    Batrachotoxin wird nicht vom Frosch produziert, sondern über seine Nahrung aufgenommen. In Gefangenschaft gezüchtete Pfeilgiftfröschlis sind daher harmlos wie eine Blindschleiche (vielleicht auch verwertbar für einen Twist im Twist ...?) Wikipedia nennt hier eine Haltbarkeit der in das Gift getränkten Pfeile von einem Jahr (ganz am Schluss).

    Es handelt sich um eine wenig erforschte, aber offensichtlich recht haltbare Substanz.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Du meinst die Drüsen, die das Zeug produzieren? Uih. Luftdicht, wasserdicht, im Dunkeln und steril? Zum Zermörsern? Das ist eine knifflige Frage.
    Aber Alkaloide gelten als recht stabil, und wenn nicht einmal Natronlauge und die Leber damit fertigwird ... Aber ich weiß es nicht.
    Leider ist mein Lieblingstoxikologe schon tot. Aber Pharmakologische Institute an Unikliniken haben eine Gift-Hotline. Zumindest Giftspezialisten (Rechtsmediziner würde ich nicht fragen, die haben von Giften - Chemie - keine Ahnung). Und die sind meist schräg genug, dass man sie mit Krimiprojekten ansprechen kann, und oft den Ehrgeiz, sowas herauszufinden, weil sie das beim nächsten Mal in ihrer Vorlesung anbringen können, um noch nerdiger zu wirken. Froschhaut. Und Du hast sogar die Credentials als Krimiautor ...

  • Peter
    kommentierte 's Antwort
    Dodo

    Jep. Da war ich schon. Curare ist auch nicht so mein Problem. Das zeug hält sich recht gut.

    Ich habe nichts über die Haltbarkeit der Schleimhaut der Pfeilgiftfrösche finden können. Das bräuchte ich für den Twist innerhalb des Plottwists.

    Im Notfall tendiere ich zu der Lösung, die mir einen coolen Twist ermöglicht.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Hm, ich kann mich nur am Kopfe kratzen. Medizinisch hat alles ein (verfrühtes) Ablaufdatum, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass ein medizinisches Curarederivat nach Ablaufdatum nicht mehr wirkte; das wirkt bestimmt auch Jahre später noch.
    Auf die Schnelle hab ich jetzt nur gefunden, dass die indigenen Völker ihre Curarevorräte in Kalebassen und Töpfen aufbewahren. Aber ich schätze, auf der Seite warst Du auch schon.

  • Peter
    kommentierte 's Antwort
    magico

    Gerne.

  • magico
    kommentierte 's Antwort
    Meine Frau ist Pharmazeutin. Ich könnte sie mal befragen, wenn du möchtest.

  • Peter
    antwortet
    Curare ist ja recht lange haltbar, aber zu dem Gift der Pfeilgiftfrösche habe ich nichts finden können.

    Vielleicht hat einer der Mediziner eine Idee, wie lange das Zeug toxisch bleibt, wenn ich es in einer luftdicht verschlossenen Glasflasche gelagert wird.

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  • Elementargeist
    kommentierte 's Antwort
    Danke euch für eure Hinweise. Ich nehme jetzt eine eigene Formulierung, die zwar die gleichen Vokabeln enthält, aber im Aktiv formuliert ist.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Milch Die relevante Formel ist wahrscheinlich „aus wichtigem Grund“.

  • Milch
    kommentierte 's Antwort
    Gibt es keinen Kündigungsschutz?

  • Witness
    kommentierte 's Antwort
    § 5 Absatz 1 des Urheberrechtsgesetzes ist da recht eindeutig

    "Gesetze, Verordnungen, amtliche Erlasse und Bekanntmachungen [...] genießen keinen urheberrechtlichen Schutz."

    (Das würde sich dann in deinem Beispiel nur aufs BGB beziehen, der IHK-Text fällt nicht darunter.)

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Hm, der Satz findet sich sicher wortwörtlich in "jedem" Arbeitsvertrag; und da habe ich noch keine Quellenangaben gesehen. Anwälte formulieren sicher tagtäglich so, ohne dass sie Sorge hätte, jemandes Autorenschaft zu beschädigen.
    Die Miranda Rights/Warning und die deutsche Rechtsbelehrung werden auch in Krimis sorglos verwendet und "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ohne Quellennennung rezitiert.
    Das ist aber nur meine Meinung ohne jegliches Wissen dahinter.
    Im Netz findet man dazu keinerlei Angaben, nur wie man (Gesetze) in wissenschaftlichen Texten korrekt zitiert ...
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