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Stil, Ausdruck und Formulierungen

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  • "Du Hure!"
    - gerichtet an einen heterosexuellen Mann, als Beleidigung gemeint.

    Unpassend, weil Hure ja doch irgendwie nach Frau klingt? Oder gerade aufgrund der implizierten Femininisierung extra-beleidigend?
    Always avoid alliteration.

    Kommentar


    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Badabumm Lustig sind davon ein paar. Grundsätzlich kann alles beleidigend wirken, wenn der Ton fies genug ist. Uns nannte mal ein Lehrer "Gurken" und es war sehr deutlich eine Beleidigung, auch wenn Gurken nicht inhärent schlimm sind. Von daher kann man auch einfach mal das Wörterbuch aufschlagen und blind reintippen. Vllt klingt's böse genug.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      So wie der zu Beschimpfende geschildert wurde, wäre ein eiskaltes, todbringendes Schweigen viel angebrachter. Der hat ja einiges verbockt. Da würde ich ihm vielleicht lieber eine reinhauen und mich abwenden (als Prota!! tz, tz...).

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Äh, ja. Oben sollte das natürlich "kollaboriert" und nicht "kollabiert" heißen, aber Ihr seid ja schlau ... kommt davon, wenn man auf dem Handy im Bus tippt.
      Gut, unterm Strich kommt Hure nicht so gut an. Muss ich mir was anderes ausdenken. Die Schimpfwörter-Seite ist gute Inspiration.

  • Ich suche mal wieder ein Wort, es geht um das Wort "hämmern" im Sinn "auf etwas einhämmern". Mir ist "hämmern" aber zu wuchtig, zu stark. Es muss spitzer sein. Pochen geht auch nicht, nicht spitz genug und stechen auch geht nicht (<ich lass das mal so stehen ...), da es zuuuuuuu spitz ist.

    Was gibt es noch ... ?? *Grübel, freestyle Kaffee schlürf*
    Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      schlumpfen?

    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Das ist jetzt viel Input, das werde ich ersteinmal sortieren müssen Danke Euch schon mal!

      Badabumm ... ? Schlumpfen?

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Wenn du auf Schlumpf schreiben würdest, würde das sicher einige Formulierungsprobleme vereinfachen. "Und dann schlumpfte er auf den Schlumpf, und alle Schlümpfe schlumpften."

  • Wir werden hier ja langsam Experten in der Beschreibung von Geräuschen, deshalb ...

    Char wirft eine (leere) Flasche weit von sich weg und hofft auf ein befriedigendes Klirren. Leider landet das Ding auf weicher Erde, und er hört deshalb ein ... tja, was?
    Always avoid alliteration.

    Kommentar


    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Bei mir im Text steht im Moment auch "Plopp", aber ich sträube mich innerlich immer gegen solche Lautmalereien. Passt einfach nicht zu meinem Schreibstil. Ich schreib' ja auch "Klirren" und nicht "Klirr" - und "Ploppen" klingt mir zu sehr nach Kindergartensprache.
      Dumpfes/hohles Geräusch/Aufschlag trifft es schon recht gut... hm, ich glaub das nehm ich mal.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Frank warf die leere Kornflasche weit von sich. Er presste seinen ganzen Frust in den Wurf, seine Enttäuschung über das versandete Gespräch, die missratene Aussprache mit Julia. Während die Flasche flog, wallte in ihm Freude auf das klirrende Flaschenfinale empor. Er hielt inne und lauschte erhitzt. Er wollte sie in tausend Stücke sehen, er wollte, dass Herr Schulz, dieser elende Spießbürger aus dem ersten Stock, in seinem Bett aufschrecken und an einen Überfall der Roten Armee glauben sollte. Hunde sollten bellen, Lichter angehen, Gardinen aufgerissen werden. Er hielt die Fäuste geballt. Wartete. Und wartete.

      Er hatte vergessen, dass Frau Salm heute den Vorgarten umgegraben hatte. Da war kein Klirren. Da war nichts. Die Flasche landete sanft wie eine Sojus-Raumkapsel auf frisch gepflanzten Bodendeckern, und nicht mal die Dachkatze von nebenan drehte ihren Kopf. Frank sackte in sich zusammen und beinahe hätte er geheult. Er! Nicht mal ein ordentliches Weltuntergangsklirren bekam er hin.
      Zuletzt geändert von Badabumm; 09-03-2019, 15:26.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Badabumm, Sehr schön! Ich brauch's nicht ganz so ausführlich aber als Inspiration toll.

  • Wenn man an einem Faden zieht und der Pullover aufröppelt, wie heißt das offiziell? Ich kenne es nur als aufröppeln.

    Kommentar


    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Auftrennen würde ich auf eine Naht beziehen. Aufribbeln hätte ich zwar als Umgangssprache abgetan, aber ich denke dabei sofort an Gestricktes und Gehäkeltes. Und ein weniger umgangssprachlicher Begriff fällt mir nicht ein ...

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Aufribbeln

      Und schon wieder war ein Beitrag nicht zu sehen... das Wort gabs schon.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Vielleicht noch eine Kombination mit "Laufmasche". Es gibt eine, das Kleidungsstück hat eine, er verursacht eine, usw.

  • Wie würdet ihr folgende Situation schreiben?

    Mein Prota sitzt mit zwei anderen beim Essen.
    Diese beiden führen ein Gespräch, bei dem er nicht unbedingt zuhören möchte, daher kaut er lauter als nötig an seinem Essen (Chips, Kekse Cornflakes, irgendwas das knuspert).
    Trotzdem bekommt er natürlich immer wieder Wortfetzen mit.
    Es geht mir hiebei nicht um den Inhalt, sondern nur um die Zeichensetzung.

    Ich hätte das jetzt spontan mit Punkten gelöst - was meint ihr dazu?

    zB
    "… meine Frau… ist nicht nötig… Skandal… warum sollte ich…", hörte er ihn sagen.

    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

    Kommentar


    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      VickieLinn, ich erinnere mich auch, dass wir schonmal über Dreiviertelstrich und so diskutiert hatten. Hab das aber vor meinem geistigen Auge auch irgendwo in den Kommentaren eines anderen Posts ... grübel.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Falls nicht, könnten wir einen ganz gut gebrauchen, denke ich.

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
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      Ich hab nur Antworten im Grammatikthread gefunden …

  • Ich weiß, das Thema gab es hier schon mal, aber ich kann es gerade einfach nicht wiederfinden...

    Wie handhabt ihr es, wenn in eurer Gesichte jemand in einer anderen Sprache spricht?

    Wenn es nur ein oder zwei Sätze sind, lasse ich sie entweder einfach in der betreffenden Sprache, oder übersetze sie
    wie zB: "Gracias", bedankte er sich...

    Sind es längere Stellen, dann schreibe ich auf Deutsch, und merke nur an, in welcher Sprache gesprochen wird.

    Nun arbeite ich gerade an einer Szene in der etwas länger auf Englisch gesprochen werden soll.
    Leider geht bei der Übersetzung, irgendwie der Ton/Charakter der Unterhaltung, und somit auch einer der beiden Figuren, verloren bzw leidet darunter.
    Aber länger auf Englisch zu schreiben und dabei jedes Mal zu übersetzten finde ich sehr holprig und stört mAn den Lesefluss.

    Wie löst ihr solche Situationen?
    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

    Kommentar


    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich habe mal eine Person japanisch sprechen lassen und diesen Text wie man ihn hört benutzt, das heißt, jemand, der Japanisch kann, würde die Worte heraushören, für den Prota, der kein Japanisch kann, war es nur ein Kauderwelsch in einem langen Satz. Aber heute empfinde ich das als Murks, fast zum Fremdschämen. Ich hätte auch beliebige Buchstaben aneinandereihen können, aber das wäre dann eine Phantasiesprache gewesen. Passt also auch nicht.

    • Jane Doe
      Jane Doe kommentierte
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      Danke für eure vielen Kommentare und Anregungen!
      Ich werde es machen wie bisher bei längeren Stellen, und auf Deutsch schreiben.

      @Dodo,

      ja Dialekte können ganz schön nervig sein.
      Es gab da mal eine Autorin, deren Bücher meine Mutter gerne gelesen hat, da redeten die Figuren ständig in den verschiedensten Dialekten...

      Wobei ich gestehen muss, in meiner Geschichte kommt auch eine Figur vor, die Dialekt spricht...
      Sie ist nur eine ganz unbedeutende Nebenfigur (sie spricht nur 8 Sätze), soll aber schrecklich unsympathisch rüberkommen, und da fand ich den (nicht sehr sympathisch klingenden) Dialekt ganz passend.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Gibt es nicht auch Schreibregeln für Dialekt? Genauso wie es Schreibvereinbarungen für Japanisch oder Kyrillisch gibt. Nur nach Gehör schreiben ist Murks, und würde es dann lieber ganz lassen.

  • Wenn ich in einem Cyberpunksetting von AR schreibe, muss ich das erklären/ ausschreiben oder könntet ihr mit der Abkürzung spontan etwas anfangen, ohne dass ihr beim Lesen stolpert?
    If I could read your mind love
    What a tale your thoughts could tell
    Just like a paperback novel
    The kind the drugstore sells
    -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Wenn du schreibst "AR-Pfeile im Helmvisier wiesen ihm den Weg" (o.ä.) würde mir das als Erklärung sogar reichen.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Die kann zumindest der Perspektivcharakter mit seinem künstlichen Auge direkt ohne weitere Hilfsmittel sehen. Aber ich werde noch eine vorherige Szene erweitern, in der ich dann beschreibe, wie er in der AR mit dem ganzen Werbemüll zugeschmissen wird

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      War nur ein Beispiel - ich kenne deine Welt ja nicht. Aber Werbemüll finde ich gut und LEIDER so realistisch!

  • Gerade im Radio gehört: "wir wünschen allen Freunden und Familienmitgliedern aufrichtige Anteilnahme". Es ging um den Tod eines CB-Funkers.
    Irgendwie kommt mir das verquer vor. Wünscht die Redaktion, dass die Trauergäste aufrichtig trauern? Ich weiß natürlich, was gemeint ist, aber kann man das so sagen?

    Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
    Mark Twain

    Kommentar


    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Danke. Dann hat mich mein Gefühl also nicht betrogen.

    • Mona
      Mona kommentierte
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      Ich hab es beim ersten Drüberlesen so gelesen, dass man den Freunden und Familienmitgliedern wünscht, dass ihnen aufrichtige Anteilnahme entgegengebracht wird. - Also so, wie Du es auch gelesen hast offenbar.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ja, kann man so sehen. Dann würde man aber in „Freunde und Familienmitglieder“ und „alle anderen Trauergäste“, die ihre Anteilnahme zeigen, unterscheiden. Das ist irgendwie doof.

  • Was stellt Ihr Euch unter einem "sechsarmigen Kreuz" vor? Oder, noch schlimmer, einem "secharmigen Lilienkreuz"?

    Dummerweise ist der Begriff sechsarmiges Kreuz nämlich anscheinend nicht eindeutig definiert. Ich habe zwei Bedeutungen gefunden. Erstens das auf dieser Münze gezeigte Symbol, und zweitens diese in der Heraldik verbreitete Kreuzform.

    Ich will in meinem Text das auf der Münze gezeigte Ding beschreiben. Aber wenn ich "sechsarmiges Lilienkreuz" schreibe, dann dachen bisher alle Leser entweder an das verlinkte Wappenkreuz oder ein christliches Vortragekreuz oder in ganz exotischen Fällen an die Fleur-de-Lys. Nur nie an das, was ich meine.

    Also, wie nenne/beschreibe ich das Ding von der Münze? Keine ausführliche Beschreibung, muss in einen kurzen Satz passen wie "Der Brief war gesiegelt mit dem XYZ, dem Wappen des Ordens."

    (.... alternativ darf sich auch einfach gerne jemand ein neues Wappen für meinen Magierorden ausdenken, das leichter zu beschrieben ist ... ich nehme alles, so lange ein Bezug zur Zahl 6 gegeben ist und es keine Blume ist ...)
    ( ... nein! auch kein sechsbeiniges Insekt! ...)
    Always avoid alliteration.

    Kommentar


    • Lael
      Lael kommentierte
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      "Sonnenrad" und "Radkreuz" klingt ganz hübsch, finde ich. Abgesehen davon hätte ich es mir schon bei "sechsarmige[m] Kreuz" wie auf der Münze vorgestellt und bei "sechsarmige[m] Lilienkreuz" erst recht, da Siegel bei mir automatisch eher so (und v. a. rund) aussehen.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Gibt mir ja jetzt schon zu denken, dass Ihr gleich alle an das richtige denkt.

    • Jane Doe
      Jane Doe kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich hätte bei sechsarmigem Kreuz oder Lilienkreuz am ehesten an so ein Symbol wie auf der Münze gedacht. Das Wappensymbol wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

  • Wenn man endlich Kyrillisch gelernt hat, und die Buchstaben nicht mehr einzeln enträtseln muss ... ließt man die Schrift fließend oder flüssig?
    Zuletzt geändert von Alys II.; 11-04-2019, 12:49.
    Always avoid alliteration.

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    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Dodo Klecksend? Das nehm ich.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Danke Euch. Dann bleibts bei "flüssig". Hatte gestern beim Überarbeiten plötzlich so einen Unsicherheitsmoment.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Das Gegenteil wäre ja "stockend" oder "holperig". Da bin ich einverstanden, dass das Wort von gleichmäßigem Fließen dem recht nahe kommt. "Im Fluss sein" ist ja ein anschauliches Bild.

  • Kleine Umfrage:
    Ihre Augen verengten sich. »De Portau«, sagte sie argwöhnisch. »Großes oder kleines de?«
    Es geht hier um den Namen einer Figur. Versteht ihr, welchen Hintergrund diese Frage hat? Wenn nicht, was würdet ihr in diese Frage hineininterpretieren?

    Großes De am Anfang eines französischen Namens deutet auf einen bürgerlicher Namen, kleines de ist ein Adelsname.
    Nur registrierte Nutzer können diesen Inhalt sehen.

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    Kommentar


    • Mona
      Mona kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ganz bestimmt. - Irgendwer haut immer irgendetwas um die Ohren.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Ich habe das mal gehört, als es um „Ludwig van Beethoven“ oder um „Ludwig Van Beethoven“ ging.
      Ist wohl ein ähnliches Problem.

    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Ich hätte es nicht kapiert, aber nur weil mir nicht bewusst war, dass es da einen Unterschied gibt. Aber durch die Umgebung (argwöhnisch fragen und gucken) ist mir zumindest klar, dass es bei der Frage irgendeinen Hintergrund geben muss. Und dann würde ich vermutlich googeln Oder es erschließt sich halt aus der Antwort auf diese Frage bzw. aus den Charakteren, die miteinander reden, und deren Vorgeschichte und Eigenschaften.

  • Kann man Redebegleitsätze verwenden, in der das Subjekt nicht die Figur ist, die spricht?

    Konkret:
    »Mit Vergnügen.« Kid hätte schwören können, dass die Intranet-Assistentin kicherte. »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«
    Wer da kichert spricht, ist nicht Kid, sondern die Intranet-Assistentin. Kid ist der Perspektivcharakter. Fändet ihr das zu verwirrend, oder kann ich das so schreiben?
    Zuletzt geändert von Ankh; 21-04-2019, 14:53.
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    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      Gut, ich nehme per default an, dass die Perspektive innerhalb einer Szene nicht wechselt. Passiert halt eher selten. Und ich unterstelle mal, dass mit mehr Kontext auch die Dialogzuordnung funzt. Z.B. wenn Kid den vorhergehenden Satz spricht, auf den die Assistentin dann reagiert. Aber dafür fehlt wie gesagt der Kontext.

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
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      Ich sehe es wie Badabumm und Mona.

      Unabhängig von der Perspektivsfigur benutzt man für jede handelnde bzw. denkende Person einen eigenen Absatz, wenn man es eindeutig machen möchte. Ergänzend zu Badabumms unten stehenden Post gibt es auch folgende stringente Möglichkeiten.

      »Mit Vergnügen,« hörte Kid. Er hätte schwören können, dass die Intranet-Assistentin kicherte. »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«

      »Mit Vergnügen«, sprach die Intranet-Assistentin, und schien zu Kichern/ ;wobei ein Kichern mitschwang/mitzuschwingen schien. »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«

      Beim zweiten Beispiel kommt die Perspektivfigur ins Spiel. Dadurch dass es in der Szene Kid ist, ist es seine Bewertung. Es muss nicht extra gewähnt werden, dass er die Person ist, die "schwört" oder "etwas zu glauben scheint". Gibt es eine Wertung, wird sie autormatisch ihm zugeschrieben.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Danke euch allen. ich habe es jetzt umgestellt.

  • Rot ist Kid, Grün die Assistentin:

    »Mit Vergnügen.« Kid hätte schwören können, dass die Intranet-Assistentin kicherte. »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«

    »Mit Vergnügen.«
    Kid hätte schwören können, dass die Intranet-Assistentin kicherte. »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«

    »Mit Vergnügen.«
    Kid hätte schwören können, dass die Intranet-Assistentin kicherte.
    »Ich werde euren Weg in der Augmented Reality markieren, okay?«

    Offenbar kriege ich die Farben im Kommentarblock nicht hin...

    Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
    Mark Twain

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    • Wie beschreibt man am besten das Geräusch, das jemand macht, dem gerade gewaltsam der Mund zugehalten wird? Also dieses "mmmmm!", wenn die Person verzweifelt versucht, trotzdem was zu rufen und es auch schafft, dabei relativ laut zu werden?

      Unterdrückter Schrei? Wimmern?
      Always avoid alliteration.

      Kommentar


      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Wird der Mund nur von außen, auch gewaltsam, zugehalten, kann man ihn immer noch ein wenig öffnen und schreien, wenn auch unterdrückt.
        Genau deshalb frag ich ja, wie sich das anhört.

        Prota kommt in stockdunklen Raum. In der Ecke ist Bösewicht mit Geisel, der er den Mund zuhält. Lautäußerung der Geisel ist das, woran Prota sich orientiert, wo er hin muss. Leider tappt er wortwörtlich über mehrere Zeilen im Dunkeln und muss sich an diesen Geräuschen orientieren, deshalb brauche ich ein paar Synonyme.
        "Unverständliche Laute" und "gedämpften Schrei" nehme ich gerne auf. "Wimmern" und "gurgeln" finde ich auch gut, "grunzen" und "stöhnen" mag ich nicht so (ersteres ist für das hübsche Opfer zu wenig feminin, stöhnen klingt mir zu sehr nach Schmerz- oder Lustgeräusch und nicht danach, dass jemand versucht, eine Warnung herauszuschreien).

      • Mona
        Mona kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Kommt auch drauf an, womit das Opfer geknebelt ist, wie hier eh schon erwähnt wurde. Sofern nicht außen fest zugeklebt o.ä., ist auch eine stark eingeschränkte Sprache möglich, z.B., wenn das Opfer versucht, um Hilfe zu rufen. Es ist dann halt kein "Hilfeee!", sondern ein "Hölgnööö!" o.ä.
        "Stöhnen", wie hier genannt wurde, find ich eigentlich auch ganz treffend; es stöhnen ja auch schon mal Männer und das ja nicht nur bei Lustempfinden (jedenfalls assoziiere ich dieses Wort definitiv nicht nur damit). Ansonstern trifft es "Wimmern" auch sehr gut. Gurgeln auch. Edit: Wobei ich persönlich "Wimmern" eher dem geschlossenen "Mmmmh-Mmmmh" zuordnen würde (wenn also der Mund wirklich gar nicht zu öffnen ist), ein Stöhnen sowohl geschlossenen als auch offenen Lauten.
        Zuletzt geändert von Mona; 22-04-2019, 19:35.

      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Naja, wenn Verwundete im Lazarett liegen, stöhnen sie ja sicher nicht vor Lust. Kann man also verwenden, wenn die Situation klar ist.
        Den Laut würde ich jetzt auch nicht an jeder Wegbiegung des Prota beschreiben wollen. Vielleicht reichen abwechselnde Adjektive wie „gequält“, „heiser“, „krächzend“, „gedämpft“ oder „würgend“. Das anfangs vorgeschlagene „Mmmmhm... mmhmm...mmhmm“ habe ich tatsächlich auch schon gelesen. Warum nicht - kommt auf den Stil der Geschichte an.
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