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Ab dem 01.03. beginnt der 3. WK-Gedichtwettbewerb. Wir freuen uns auf Eure Einsendungen.

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Stil, Ausdruck und Formulierungen

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  • "Du Hure!"
    - gerichtet an einen heterosexuellen Mann, als Beleidigung gemeint.

    Unpassend, weil Hure ja doch irgendwie nach Frau klingt? Oder gerade aufgrund der implizierten Femininisierung extra-beleidigend?
    Always avoid alliteration.

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    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Badabumm Lustig sind davon ein paar. Grundsätzlich kann alles beleidigend wirken, wenn der Ton fies genug ist. Uns nannte mal ein Lehrer "Gurken" und es war sehr deutlich eine Beleidigung, auch wenn Gurken nicht inhärent schlimm sind. Von daher kann man auch einfach mal das Wörterbuch aufschlagen und blind reintippen. Vllt klingt's böse genug.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      So wie der zu Beschimpfende geschildert wurde, wäre ein eiskaltes, todbringendes Schweigen viel angebrachter. Der hat ja einiges verbockt. Da würde ich ihm vielleicht lieber eine reinhauen und mich abwenden (als Prota!! tz, tz...).

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Äh, ja. Oben sollte das natürlich "kollaboriert" und nicht "kollabiert" heißen, aber Ihr seid ja schlau ... kommt davon, wenn man auf dem Handy im Bus tippt.
      Gut, unterm Strich kommt Hure nicht so gut an. Muss ich mir was anderes ausdenken. Die Schimpfwörter-Seite ist gute Inspiration.

  • Ich suche mal wieder ein Wort, es geht um das Wort "hämmern" im Sinn "auf etwas einhämmern". Mir ist "hämmern" aber zu wuchtig, zu stark. Es muss spitzer sein. Pochen geht auch nicht, nicht spitz genug und stechen auch geht nicht (<ich lass das mal so stehen ...), da es zuuuuuuu spitz ist.

    Was gibt es noch ... ?? *Grübel, freestyle Kaffee schlürf*
    Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      schlumpfen?

    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
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      Das ist jetzt viel Input, das werde ich ersteinmal sortieren müssen Danke Euch schon mal!

      Badabumm ... ? Schlumpfen?

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Wenn du auf Schlumpf schreiben würdest, würde das sicher einige Formulierungsprobleme vereinfachen. "Und dann schlumpfte er auf den Schlumpf, und alle Schlümpfe schlumpften."

  • Wir werden hier ja langsam Experten in der Beschreibung von Geräuschen, deshalb ...

    Char wirft eine (leere) Flasche weit von sich weg und hofft auf ein befriedigendes Klirren. Leider landet das Ding auf weicher Erde, und er hört deshalb ein ... tja, was?
    Always avoid alliteration.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Bei mir im Text steht im Moment auch "Plopp", aber ich sträube mich innerlich immer gegen solche Lautmalereien. Passt einfach nicht zu meinem Schreibstil. Ich schreib' ja auch "Klirren" und nicht "Klirr" - und "Ploppen" klingt mir zu sehr nach Kindergartensprache.
      Dumpfes/hohles Geräusch/Aufschlag trifft es schon recht gut... hm, ich glaub das nehm ich mal.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Frank warf die leere Kornflasche weit von sich. Er presste seinen ganzen Frust in den Wurf, seine Enttäuschung über das versandete Gespräch, die missratene Aussprache mit Julia. Während die Flasche flog, wallte in ihm Freude auf das klirrende Flaschenfinale empor. Er hielt inne und lauschte erhitzt. Er wollte sie in tausend Stücke sehen, er wollte, dass Herr Schulz, dieser elende Spießbürger aus dem ersten Stock, in seinem Bett aufschrecken und an einen Überfall der Roten Armee glauben sollte. Hunde sollten bellen, Lichter angehen, Gardinen aufgerissen werden. Er hielt die Fäuste geballt. Wartete. Und wartete.

      Er hatte vergessen, dass Frau Salm heute den Vorgarten umgegraben hatte. Da war kein Klirren. Da war nichts. Die Flasche landete sanft wie eine Sojus-Raumkapsel auf frisch gepflanzten Bodendeckern, und nicht mal die Dachkatze von nebenan drehte ihren Kopf. Frank sackte in sich zusammen und beinahe hätte er geheult. Er! Nicht mal ein ordentliches Weltuntergangsklirren bekam er hin.
      Zuletzt geändert von Badabumm; 09-03-2019, 16:26.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Badabumm, Sehr schön! Ich brauch's nicht ganz so ausführlich aber als Inspiration toll.

  • Wenn man an einem Faden zieht und der Pullover aufröppelt, wie heißt das offiziell? Ich kenne es nur als aufröppeln.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Auftrennen würde ich auf eine Naht beziehen. Aufribbeln hätte ich zwar als Umgangssprache abgetan, aber ich denke dabei sofort an Gestricktes und Gehäkeltes. Und ein weniger umgangssprachlicher Begriff fällt mir nicht ein ...

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Aufribbeln

      Und schon wieder war ein Beitrag nicht zu sehen... das Wort gabs schon.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Vielleicht noch eine Kombination mit "Laufmasche". Es gibt eine, das Kleidungsstück hat eine, er verursacht eine, usw.

  • Wie würdet ihr folgende Situation schreiben?

    Mein Prota sitzt mit zwei anderen beim Essen.
    Diese beiden führen ein Gespräch, bei dem er nicht unbedingt zuhören möchte, daher kaut er lauter als nötig an seinem Essen (Chips, Kekse Cornflakes, irgendwas das knuspert).
    Trotzdem bekommt er natürlich immer wieder Wortfetzen mit.
    Es geht mir hiebei nicht um den Inhalt, sondern nur um die Zeichensetzung.

    Ich hätte das jetzt spontan mit Punkten gelöst - was meint ihr dazu?

    zB
    "… meine Frau… ist nicht nötig… Skandal… warum sollte ich…", hörte er ihn sagen.

    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      VickieLinn, ich erinnere mich auch, dass wir schonmal über Dreiviertelstrich und so diskutiert hatten. Hab das aber vor meinem geistigen Auge auch irgendwo in den Kommentaren eines anderen Posts ... grübel.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Falls nicht, könnten wir einen ganz gut gebrauchen, denke ich.

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
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      Ich hab nur Antworten im Grammatikthread gefunden …

  • Ich weiß, das Thema gab es hier schon mal, aber ich kann es gerade einfach nicht wiederfinden...

    Wie handhabt ihr es, wenn in eurer Gesichte jemand in einer anderen Sprache spricht?

    Wenn es nur ein oder zwei Sätze sind, lasse ich sie entweder einfach in der betreffenden Sprache, oder übersetze sie
    wie zB: "Gracias", bedankte er sich...

    Sind es längere Stellen, dann schreibe ich auf Deutsch, und merke nur an, in welcher Sprache gesprochen wird.

    Nun arbeite ich gerade an einer Szene in der etwas länger auf Englisch gesprochen werden soll.
    Leider geht bei der Übersetzung, irgendwie der Ton/Charakter der Unterhaltung, und somit auch einer der beiden Figuren, verloren bzw leidet darunter.
    Aber länger auf Englisch zu schreiben und dabei jedes Mal zu übersetzten finde ich sehr holprig und stört mAn den Lesefluss.

    Wie löst ihr solche Situationen?
    Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

    Kommentar


    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Ich versuche solche Situation zu umgehen. Zwar liebe ich Fremdsprachen, aber wenn es das Textverständnis stört, helfen sie nicht mehr.

      Überleg es einmal anders: Würde das Gespräch auf Chinesisch stattfinden, würdest du es auf Chinesisch dort hinschreiben? Oder übersetzen?
      Englisch versucht man häufig auszuklammern, weil viele das ja irgendwie können … Aber das Problem ist doch, dass es eine Fremdsprache ist, die zwar Flair gibt (zB Worldbuilding) aber sonst keine weitere Substanz. Es ist nicht handlungsrelevant, dass genau diese englischen Wörter genauso und nicht anders dort stehen; sie sollen nur besser klingen. Wenn sie mit der Anmerkung "aus dem Englischen übersetzt" genauso gut für die Handlung funktionieren, dann übersetze die Textpassage besser, damit sich deine Leser auf den Inhalt deiner Geschichte konzentrieren können.

      Außer du vertraust darauf, dass deine Leser einen multilingualen Hintergrund haben bzw genug Neugier besitzen, selbständig zu übersetzen …

      Anekdote: Ich habe sowohl gelesen als auch geschrieben Texte, in denen lateinische und japanische Gespräche vorkommen. Sechs Jahre später ist es eine Qual diese Gespräche zu lesen: 1. weil das ständige Mischen mehrere Sprachen echt anstrengend ist und 2. weil ich das nicht-deutsche kaum verstand und es ist furchtbar einen Text zu lesen, den man nicht versteht.
      Ich habe auch mal einen Text geschrieben, der nur so vor französischen Fremdwörter strotzt für den Flair. Aber ich habe peinlich darauf geachtet, dass diese Wörter tatsächlich bereits im deutschen Wortschatz und allgemein verständlich sind, sodass die Unterschiede in meinem "französierten" Text die Betonung ist und nicht das Wort.
      Textverständnis sollte meiner Meinung nach immer zuerst kommen.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Ich habe mal eine Person japanisch sprechen lassen und diesen Text wie man ihn hört benutzt, das heißt, jemand, der Japanisch kann, würde die Worte heraushören, für den Prota, der kein Japanisch kann, war es nur ein Kauderwelsch in einem langen Satz. Aber heute empfinde ich das als Murks, fast zum Fremdschämen. Ich hätte auch beliebige Buchstaben aneinandereihen können, aber das wäre dann eine Phantasiesprache gewesen. Passt also auch nicht.

    • Jane Doe
      Jane Doe kommentierte
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      Danke für eure vielen Kommentare und Anregungen!
      Ich werde es machen wie bisher bei längeren Stellen, und auf Deutsch schreiben.

      @Dodo,

      ja Dialekte können ganz schön nervig sein.
      Es gab da mal eine Autorin, deren Bücher meine Mutter gerne gelesen hat, da redeten die Figuren ständig in den verschiedensten Dialekten...

      Wobei ich gestehen muss, in meiner Geschichte kommt auch eine Figur vor, die Dialekt spricht...
      Sie ist nur eine ganz unbedeutende Nebenfigur (sie spricht nur 8 Sätze), soll aber schrecklich unsympathisch rüberkommen, und da fand ich den (nicht sehr sympathisch klingenden) Dialekt ganz passend.
Lädt...
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