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Mittwochsfrage #5: Nomen est omen

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  • Milch
    antwortet
    Nun ja (ich gucke zu viel Downton Abbey), ein Name kann viel über das Elternhaus verraten, Sprichwort: Kevinismus.
    Aber Menschen können sich von ihrer Herkunft entfernen.


    Manchmal verweisen Namen auch auf ein anderes Werk oder ein Wissenschaftler.
    Manchmal schaut man in die Namenslisten, was zum damaligen Zeitpunkt als Namen beliebt war.

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  • Kelpie
    kommentierte 's Antwort
    Sechstens XD Aber ich kann das gut verstehen ^^

    Witzigerweise kenne ich nur wenige Menschen, zu denen ihr Name nicht passt. Er entspricht vielleicht nicht der ersten Assoziation, aber irgendwie passt er doch.

    (In den letzten 3 Tagen habe ich so oft das Wort "Assoziation" geschrieben, dass ich endlich weiß, dass man es nicht Assotiation schreibt. Juhu )

  • Kelpie
    kommentierte 's Antwort
    Was passiert, wenn man die Namen in der richtigen Reihenfolge liest?

    Zwielicht, ach, die heißen bestimmt Gülceli oder Sahali oder so XD

  • Zwielicht
    kommentierte 's Antwort
    Jetzt wüsst ich echt gern, wie dein Nazi heißt

  • Zwielicht
    antwortet
    Witzig, wie unterschiedlich das schon wieder bei allen ist. Ich kann mir da bei vielen was rauspicken ...

    Meine Geschichte spielt im Hier und Jetzt in Südeuropa, entsprechend ist die Auswahl da eingeschränkt. Zusammenbasteln von Buchstaben is nicht.

    Die Namenswahl hat bei mir folgende Kriterien:

    1. Figuren, die ich mag, bekommen auch Namen, die ich mag.
    2. Das ganze Ensemble sollte sich innerhalb eines "Namens-Sprachraums" möglichst heterogen anhören. Sprich, variierende Anfangsbuchstaben und Anzahl der Silben, unterschiedlich betont, unterschiedliche Länge insgesamt und so weiter. Spitznamen ja, aber auf keinen Fall für alle. Seltene und häufige Namen sollten sich mischen.
    4. Vor- und Nachname müssen zusammen "klingen". Betonung und Rhythmus müssen passen, geschmeidig zusammen von der Zunge rollen.
    5. Nein, Namen müssen bei mir NICHT zum Charakter passen. Das finde ich im Gegenteil sogar völlig unrealistisch. Zu Einstellung und Bildungsgrad der Eltern gern, da geh ich allerdings selten in die Tiefe. Momentan hab ich eine Figur, die aus diesem Grund einen sehr altmodischen, konservativen Namen hat und ihn abgrundtief hasst. Und aus dem Namen meines Protas lässt sich die Religion seiner Eltern ableiten ... man könnte sie aber auch falsch ableiten
    6. Auch bei mir haben Buchstaben Farben. Und das nervt Ich hab nämlich ne Vorliebe für Kombinationen mit A (blau), M oder N (beide grün) und I (gelb). Dadurch sind viele Szenen komplett blau-grün-gelb, und da muss dann dringend ein Name dazwischen, der farblich rausknallt oder eher farblos ist. Und dafür muss einer von den blau-grün-gelben raus.
    7. Namen sollten in Bezug auf die Aussprache möglichst wenig Fragezeichen beim Leser erzeugen. Also eher Tomas als João.

    Beim Lesen finde ich Namen selten total unpassend. Ich lese aber auch so gut wie keine Fantasy. Und im realen Leben gibt's halt wenig, was es nicht gibt.

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  • Amilyn
    kommentierte 's Antwort
    Geht mir ganz genauso. Und auch beim Vergeben der Namen meiner Protagonisten gehe ich immer davon aus, dass ihre Eltern die Namen vergeben haben.

    Übrigens stelle ich mir unheimlich gerne vor, wie es wäre, wenn William und Kate auf die traditionelle Namenswahl gepfiffen hätten, und England irgendwann einen König Kevin hätte Oder Monty. Oder Tim. Oder so

  • Ena
    kommentierte 's Antwort
    Den Eltern-Gedanken mache ich mir auch gerne. Ist eine gute Übung, auch um der Hintergrundgeschichte des Charakters etwas mehr Leben ienzuhauchen

  • Mona
    antwortet
    Die meisten meiner Namen haben eine Symbolik, zumindest die der wichtigsten Charaktere. Und wenn man die Namen in der richtigen Reihenfolge aufschreibt ...
    Ich mag Namensfindungen, das gehört irgendwie zur "Geburt" eines Charakters für mich dazu. Bei Namen bin ich da schon recht pingelig. Das muss in irgendeiner Art und Weise passen.
    Ich geh da wie gesagt nach der Namensbedeutung, die entweder ein bisschen zum Charakter selbst oder zum Plot passt (oder manchmal auch im krassen Gegensatz zum Charakter steht). Den Namen meiner Protagonistin hatte ich anfangs jedoch nur wegen dem "Anti-Klischee" genommen, so, wie "Kevin" Akademiker ist, ist meine "Vanessa" eben ... na ja ... keine aufgehübschte Vanessa eben. Ich kam dann aber während des Schreibens drauf, dass der Name auch von der Bedeutung her gut passt, und so hab ich die Bedeutung gegen Ende noch ein bisschen anklingen lassen (zwar so subtil, dass man da eh nicht drüberstolpern wird, aber ich fands dennoch nett.)

    Wobei das mit den Namensbedeutungen insofern "problematisch" ist, als dass manche Namen in verschiedenen Ländern Verschiedenes bedeuten, bzw. mehrere mögliche Bedeutungen haben. Aber okay, ich schreibe ja keine Namenslexika ^^.

    Alles in allem hab ich also zwei Systeme: 1.) Namen nach Bedeutung und/oder 2.) Namen nach Anti-Klischees.
    Ach ja: Ich achte natürlich auch darauf, dass die Namen zum Umfeld passen. Beispiel: Mein Prota stammt aus gutbürgerlichen Verhältnissen und hat seinen Namen nicht nur wegen der Bedeutung, sondern auch, weil seine Eltern halt auf spießige Dinge stehen. Das darf er mit seinem Namen nun ausbaden
    Und einer meiner NCs heißt z.B. mit Nachnamen "Weinberger", weil der Name in dem Umfeld dort einfach Tradition hat (der Ort ist für guten Wein bekannt).
    Mein Asiate hat natürlich auch nen asiatischen Namen, und einer meiner Neonazis dürfte sich ein bissi darüber ärgern, dass er keinen "echtdeutschen" Namen abbekommen hat . Tja, die Welt is hart.
    Zuletzt geändert von Mona; 05.04.2017, 15:12. Grund: Wenn man nen Satz schreiben will, zu schnell denkt, und dann Wirr-Warr schreibt ^^.

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  • Ankh
    antwortet
    Ich mache mir eine Menge Gedanken über die Namen meiner Figuren. Das mit dem Klang spielt eine eher untergeordnete Rolle, weil ich selten pure Fantasienamen vergebe, schließlich spielt meine Geschichte in dieser Welt, deswegen orientiere ich mich auch an den Namenskonventionen der Gegenden, aus denen meine Figuren stammen.

    Da meine Geschichte auch in näherer Zukunft spielt, habe ich mich damit beschäftigt, welche Namen heute für Neugeborene im Trend liegen, denn das sind meine Manager von morgen

    Zusätzlich zu normalen Namen, wie sie im Pass stehen, gibt es in meiner Welt Straßennamen, weil man sich in gewissen Kreisen lieber nicht mit seinem echten Namen vorstellt; auch solche Straßennamen müssen erworben werden, und an ihnen hängt dann ein entsprechender Ruf. Diese Straßen- und Spitznamen haben den Vorteil, dass man sie leichter an den Charakter anpassen kann. Ein Name mit Bedeutung, der an ein Baby vergeben wird, passt ja nur zufällig zu seinem Charakter oder gar zu seinem Schicksal, so ganz holzhammermäßig will ich es dann auch wieder nicht haben, das finde ich unrealistisch. In einem Namen, der von Kumpels vergeben wird, steckt da schon mehr Wahrheit.

    Was die Geburtsnamen angeht, denke ich vor allem darüber nach, was für Eltern meine Figuren haben und wie sich das auf ihre Namenswahl auswirkt. Der eine bekommt einen traditionellen, eher langweiligen Namen, das andere Geschwisterpaar hat offenbar Eltern mit einem recht kreativen Geschmack, der dritte bekommt einen christlichen Namen, der vierte einen nordischen.

    Umgekehrt habe ich auch Figuren, wo zuerst der Name da war, und ich dann entsprechend den Charakter entwickelt habe, indem ich mir überlegt habe, woher er stammen könnte, und was der Name über seine Familiengeschichte verrät.

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  • Kelpie
    antwortet
    Die Namen kommen meist von allein, wenn ich erstmal den Anfang habe. Für mich haben Menschen ja eine Farbe und je nach Buchstabenkombination kann man mit dieser Farbe spielen. R ist zum Beispiel dunkelgrün, deswegen sind eigentlich alle meine Charaktere mit R eher düstere Menschen. Außerdem verbinde ich mit Buchstaben gewisse Geisteshaltungen, A ist sehr stolz, S scharfsinnig, P ist kameradschaftlich oder im Umgang schwierig, M sind bei Männern leider gerne zu glatte und reibungslose Charaktere und tendieren bei mir überdurchschnittlich oft zu denjenigen, mit denen ich kaum schreiben kann.
    Daher beginne ich immer mit dem Anfangsbuchstaben. Wenn ich Namenslisten habe (altnordische, althochdeutsche oder altirische), dann suche ich einfach unter dem Anfangsbuchstaben nach etwas Passendem. Ansonsten bastel ich sie aus Farben und Assoziationen frei zusammen. Falls der Charakter vor dem Namen da ist. Tatsächlich habe ich meistens den Namen, dann den Charakter.

    Bisher ist es mir noch nie passiert, dass ich beim Lesen einen Namen kaum erträglich fand. Eher hilft es, den Blickwinkel auf den Namen zu ändern. Ich konnte sogar mal die Geschichte über ein Mädchen namens Gudula genießen. Und auch die germanische Heldin Gudrun hat meinen Blick auf den Namen völlig geändert.

    Was mir aufgefallen ist (leider erst, nachdem ich einen Großteil meines Romans mit eben solchen Namen gespickt habe): Diese typischen Fantasynamen finde ich recht nichtssagend. Also Namen, die es nicht gibt, die aber nicht allzu ausgefallen klingen: Eragon, Frodo, Logen, Kvothe, Sansa usw. usf. Diese Namen lassen bei mir von sich aus keinerlei Bild entstehen, sie sind einfach leer. Deswegen kann ich mich auch an kaum einen Fantasy-Roman mit solchen Namen erinnern, wo ich das Buch aufschlug und dachte, dass ich DIESEM Charakter gerne folgen würde.
    Wie gesagt, leider habe ich das auch gemacht und jetzt fällt es mir im Nachhinein viel zu schwer, diesen Namen zu ändern. Aber ich habe die Vermutung, das ist einer der Gründe, warum ich mit meinem Protagonisten Tenar auch nach so vielen Jahren noch ernste Probleme habe. Der Klang des Namens und mein Gefühl zu diesem Charakter hängen bei mir nämlich stark zusammen; in einigen Fällen hat eine Namensänderung sogar dazu geführt, dass die entsprechenden Figuren eine 180°-Wende in ihrer Persönlichkeit und somit der Geschichte vollzogen haben.

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  • Kuro
    antwortet
    Ich wähle meine Namen nicht nach solchen Kriterien aus. Sie müssen mir gefallen. Und gleichzeitig zur Figur passen, wobei das eher ein Bauchgefühl ist, dass das entscheidet.
    Und ein bisschen ähnlich gehe ich als Leser an die Sache. Ich habe keine wirkliche Erwartungshaltung, wobei ich vielleicht auch mal ins Stolpern gerate, wenn ein Name gar nicht wirklich passend erscheint (ich kann mich allerdings gerade an nichts in der Richtung erinnere). Allerdings betrachte ich die Figuren eben auch ein bisschen als Menschen und welche Eltern wissen schon im Vorfeld, wie das Kind mal sein wird? Sie entscheiden den Namen jedoch.

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  • Victoria
    hat ein Thema erstellt Mittwochsfrage #5: Nomen est omen.

    Mittwochsfrage #5: Nomen est omen


    Wenn wir ein Wort hören, haben wir ein Bild im Kopf. Dieses Bild entsteht nicht nur, weil wir an die Bedeutung des Wortes denken, sondern auch, weil Laute an sich eine Assoziation erwecken. „Brocken“ klingt eigenfach nach Brocken, weil das O so tief ist und das R nach rausgerotzt klingt und das CK voll reinknallt. „Kinkerlitzchen“ besitzt helle Is – begleitet von klitzekleinen Ks und einem flutschenden L – und endet mit einem weichen chhhh-Laut.
    So geht es uns auch, wenn wir den Namen eines Romanhelden lesen. Pippi ist frech und fröhlich, während Adelina … ähm, ebenfalls ein frechfröhliches Mädchen sein kann.
    .
    Wie wählt ihr die Namen eurer Figuren? Findet ihr es wichtig, dass der Leser bereits durch die Aussprache weiß, was sich für ein Charakter hinter dem Namen verbirgt? Oder spielt ihr mit der Erwartungshaltung der Leser, indem ihr dem speziell geförderten Akademikerkind den Namen Kevin gebt? Wenn ihr selbst der Leser seid, wie fühlt ihr euch, wenn der Name überhaupt nicht zu dem Aussehen, dem Wesen, der Gattung/Volk/Fantasyrasse der Figur passt?

    Wollt ihr euch mal die Namen eurer Figuren vorstellen und herausfinden, wie die anderen sie auffassen? Dann schau mal beim Bootcamp vorbei.
    Zuletzt geändert von Victoria; 11.10.2019, 13:21.
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