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Mittwochsfrage #5: Nomen est omen

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  • In-Genius
    kommentierte 's Antwort
    Da ich Namen ungeheuernd faszinierend finde, sind sie alles andere als pragmatisch für mich. Das ist vermutlich der große Unterschied.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    *seufz*
    Manchmal hilft ein Atlas.

  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hach ja ... Namen. Eine wirkliche Vorliebe von mir. Es macht mir besonders viel Spaß, Namen für meine Charaktere zu suchen und natürlich zu finden. Letztendlich kommt es stark auf das Genre und/oder die gewünschte Wirkung der Geschichte an.
    Namen können lautmalerisch passend/unpassend sein, thematisch (also von der Bedeutung) oder historischen Bezug haben. Schließlich sind Namen in meinen Texten nur selten ein Zufallsprodukt.

    In meinem historischen Roman, habe ich den Protagonistennamen aus meinen eigenen Ahnen und einer mich inspirierenden Kunstfigur zusammengesetzt.
    In meiner letzten (dystopischen) Kurzgeschichte haben die Namen einen mythischen Bezug, also Parallelen zu einem entfernten Mythos.

    Der Möglichkeiten gibt es viele. Mal kann man die Namen den Eigenschaften der Charaktere anpassen und ein anderes Mal das genaue Gegenteil machen.

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  • DreamBell
    kommentierte 's Antwort
    @In-Genius: Oh, ausschließen muss es sich nicht, das ist richtig. Aber Anagramme finde ich mir persönlich nicht nur zu kompliziert sondern auch... unlustig und unnütz. Wer kreativ werden möchte kann dies auch gerne tun - ich finde es albern für mich. Evtl. liegt es auch am Genre, vielleicht auch einfach daran das ich sowas schon immer doof fand, aber ich bin bei Namen eher pragmatisch. Charakter, Name springt mir entgegen, passt, nächster Charakter.

    @Dodo: WOCHEN????? Was machst du mit dem Namen? Mit Knochen auswürfeln? O_O

  • In-Genius
    kommentierte 's Antwort
    Dass die Eltern die Namen aussuchen, führt bei mir dazu, dass in meinem Long Play-Projekt einer der Charaktere sich bei seinem Zweitnamen nennen lässt, weil er seinen ersten Vornamen furchtbar findet - aber seinen Eltern hat der eben gefallen. Geschmäcker halt. Deswegen ist sein Name trotzdem ein Anagramm. Ich finde nicht, dass sich die Kreativität des Autors und die Realität der Namensvergabe ausschließen muss.

  • Dodo
    kommentierte 's Antwort
    Wie ... beneidenswert.
    Ich brauche manchmal Wochen! *jaul*

  • Zwielicht
    kommentierte 's Antwort
    Alles klar. Das mit dem entgegen Springen kenn ich. Passiert bei mir leider in höchstens einem von zehn Fällen

  • DreamBell
    kommentierte 's Antwort
    @Zwiellicht: Ja. Ich mag den Namen Dorothy nicht. Marie Antoinette wäre nun auch nicht mein Favorit. Esther ist okay. Aber wenn in dem Jahrzehnt C-Namen total "In" waren, dann waren sie das. Dann gibt es halt einen Calvin und einen Charles und eine Celine. Und ob der Name drei Buchstaben oder siebzehn hat ist in dem Fall auch egal. Der Name bei dem mir das Bild meines Charakters auftaucht wird genommen. Bei Robert war es Robert. Bei Marie Antoinette war es Marie Antoinette etc. Wenn der Charakter mir bei dem Namen "entgegenspringt" wird er genommen, denn mir muss er nicht gefallen.

  • Zwielicht
    kommentierte 's Antwort
    Das heißt, dir ist es dann egal, ob dir die Namen auch gefallen ... und ob 70% mit C anfangen, drei Silben haben und alle auf der ersten betont werden? Wenn du die erstbesten nimmst?

  • DreamBell
    kommentierte 's Antwort
    @Zwiellicht: Ich zum Glück nicht Ich schaue wie gesagt kurz, was das für Menschen sind und welches Jahr so ungefähr hinkommt und dann guck ich einmal durch die Namensliste (meistens in Amerika sprich die Namen der Sozialversicherungsseite) und nehme da den erstbesten Namen der mich anspringt. Für die Namensgebung verwende ich pro Charakter dementsprechend insg. 5 Minuten, Vor- und Nachnamen inklusive

  • Zwielicht
    kommentierte 's Antwort
    Ich stimm dir zu, dass die "Bedeutung" eines Namens in einem realistischen Setting eher mit Vorlieben und Charakter der Eltern zu tun haben sollte, als mit dem eigenen Charakter. Weil es sonst eben unrealistisch ist. Aber aus dem ganzen Pool von Namen, aus dem die Eltern sich realistischerweise bedienen könnten, möchte ich dann schon immer noch den, der für mein Gefühl am besten klingt (und am besten in Kombination mit den anderen) ... und da kann man dann halt schon "ewig dran sitzen"
    Zuletzt geändert von Zwielicht; 09.04.2017, 01:04.

  • DreamBell
    antwortet
    Für mich sind Namen nicht wichtig. Ich sitze nicht ewig dran, wie evtl. vielleicht ein Name klingen können sollte. Das ganze hat einen ganz simplen Grund;

    Eltern geben die Namen ihren Kindern. Eltern aus den 50ern vergeben andere Namen als Eltern aus den 90ern. Akademikereltern vergeben vermutlich andere Namen als Eltern aus der Unterschicht (zumindest ist das meine Erfahrung). Dementsprechend gucke ich nicht, welcher Name zu dem Charakter passt den ich gerade erstelle, sondern ich gucke mir an, aus welchem Elternhaus er kommt und aus welcher Zeit.

    Die Geschichtsfanatikerin und ihr Politiker-Ehemann aus Frankreich haben die Tochter Marie Antoinette genannt.
    Die einfachen Eltern aus der Vorstadt haben immer etwas großes für ihren Sohn gewollt und ihn dementsprechend Robert Eliot Geoffrey genannt.
    Die Kanadier, deren Großmutter aus Nazideutschland geflohen ist haben ihre Tochter Esther genannt.
    Die wohlbetuchten, etwas älteren Unternehmer haben ihre Tochter Dorothy genannt.

    Die Eltern von Marie Antoinette hatten nie auf dem Schirm, was ihre Tochter werden wird, weder Stripperin noch Polizistin.
    Die Eltern von Robert hätten nie gedacht, das ihr ehrenwerter Sohn, der bei der Marine und der Polizei gewesen war, mal einer der größten Verbrecher wird.
    Die Eltern von Esther wussten nicht, das sie mal zum Militär geht.
    Die Eltern von Dorothy wussten nicht, das sie mal alles tun würde um zu überleben, einschließlich ihre Freunde töten.

    Das waren einiger meiner Charaktere (größtenteils Frauen, ich weiß). Und beim lesen halte ich es genau so wie beim schreiben - wie der Charakter heißt ist mir egal. Denn für mich muss er nicht zum Charakter passen - er muss zum Umfeld des Charakters passen.

    Ich meine - wer von euch hat sich seinen Namen selber ausgesucht? In 99% waren es vermutlich die Eltern. Und so handhabe ich es in meinen Romanen auch, für mich macht es das ganze einfach realistischer.

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  • Julestrel
    kommentierte 's Antwort
    Telefonbücher sind auch toll, wenn es zum Setting passt

  • Lacerta
    antwortet
    Namen sind auch für mich wichtig. Finde ich keine passenden, kann ich nicht weiterschreiben.
    Auf dem Handy habe ich deshalb eine Namen-File angelegt, in der ich Vor- und Nachnamen notiere, die ich irgendwo aufschnappe/lese und die mir gefallen und/oder mich inspirieren.
    Außerdem liebe ich es, den Abspann von Filmen anzugucken: so viele Namen!

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  • Julestrel
    antwortet
    Bevor ich anfange Namen zu suchen, lege ich für meine Welt erstmal einen Kulturraum fest, aus dem ich mich dann größtenteils bediene, da ich für mich gemerkt habe, dass Namen in größerer Menge erfinden, einfach nicht (gut) funktioniert. Bei Irrlichtfeuer hatte ich mich viel an norddeutschen bzw. niederländischen Namen orientiert. Das aktuelle Projekt geht mehr in Richtung römisch und italienisch

    Nachdem meine Geschichten bisher in Städten gespielt haben, die ja auch immer eine Art Schmelztiegel sind, kamen zusätzlich noch vereinzelte Namen (und Protas) aus anderen Kulturräumen dazu, damit es einfach bunter wird. Was ich allerdings nicht mag ist, wenn man den Eindruck hat, der Autor hat einfach so mal Namen zusammengesucht, die ihm gefallen, die aber verschiedenen Kulturräumen zugeordnet sind, was die Protas jedoch nicht sind. Namen müssen einfach zur Welt und Geschichte passen

    Wie lange ich für Namen brauche, ist immer ganz unterschiedlich. Manchmal habe ich den einfach sofort, bei anderen dauert es länger. Es ist meist einfach ein "der passt"-Gefühl. Ich suche selten Namen mit speziellen Bedeutungen, da die Eltern des Protas ja nichts von seiner Geschichte wussten Bei Assoziationen, die ein Name oder Klang auslöst, bin ich auch sehr vorsichtig geworden, da ich schon oft gemerkt habe, dass das von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ist.

    Aber wie einige andere hier ertappe ich mich durchaus, dass ich Lieblings-Anfangsbuchstaben oder -Lautfolgen habe. Da muss ich manchmal gezielt dagegen steuern.

    Im Nachhinein Namen ändern geht bei mir übrigens nur bei Nebencharaktern. Bei den Hauptprotas ist nach einer Weile zu viel an den Namen geknüpft, der auch irgendwie den Charakter selbst formt.

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