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Mittwochsfrage #5: Nomen est omen

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  • zickzack
    kommentierte 's Antwort
    Unterschreibe ich so. Gehe bei meiner Namensauswahl nach meinem Geschmack und bei Protas überlege ich, wie die Eltern drauf waren und ob diese auf den Namen überhaupt gekommen sein können.
    Manche Eltern überlegen da ja gut und bedacht, andere... nun ja... man kennt das ja. Bei manchen fragt man sich schon, ob die Eltern blau waren, als sie ihrem Kind diesen Namen angetan haben.

  • Amilyn
    antwortet
    Apropos Farben: bei mir haben viele bestimmte Namen eine eindeutige Haarfarbe. Viele, die mit S anfangen, sowohl Frauen- als auch Männernamen, sind bei mir blond, auch z.B. der Name Sean, der ja in der Aussprache mit dem deutschen "Sch" beginnt, ist ein blonder Mann.

    Mein Lieblingssname James ist braun- oder schwarzhaarig, Jim nur braun, Jamie wiederum blond.

    Die Protagonistin meines aktuellen Projekts heißt Anne, definitiv blond, allerdings hat sie das Haar schwarz gefärbt, was vom Kopf her (also von meinem ) ok ist. Da dreht bei mir kein Rädchen plötzlich falschrum, wenn ich mir eine schwarzgefärbte Anne vorstelle, denn sie ist ja naturblond.

    Die meisten J-Namen von Männern (Jeremy, John, Jack ...) sind dunkelhaarig, Jason ist blond. Gavin ist braun, Kevin aber blond.

    Ja, mein Gott, ihr merkt: da kann man kaum ruhig schlafen

    Aber wenn ich einen Roman "besetze", habe ich die Personen optisch ganz klar vor mir, und da sind die Namen oft auch einfach da.

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  • Chandramukhi
    antwortet
    Bei mir ist das, je nach Figur und Erzählung, sehr unterschiedlich. Einige Namen haben eine symbolische Bedeutung, andere sind mehr oder weniger zufällig gewählt. Auf den Klang achte ich schon, z.B. gebe ich Hauptfiguren gern kurze, fröhlich klingende Namen, da ich es als Leser wahnsinnig nervig finde (kommt in Fantasy- oder Romantasy-Romanen schon gern mal vor), wenn in jedem zweiten Satz der Name "Lorinea Marina Rosemarie von Pechstein" oder Vergleichbares steht. Das hat also zum einen praktische, zum anderen tatsächlich klang-ästhetische Gründe.
    Tatsächlich spiele ich gelegentlich mit Erwartungshaltungen, gebe z.B. Antagonisten eher freundlich oder harmlos klingende Namen, um Leser erst einmal in die Irre zu führen. Oft mache ich das aber nicht, nur manchmal, aber ich mache mir eben auch nur bei bestimmten Werken wirklich so tiefgreifende Gedanken um die Namen. In den meisten Fällen kommen mir Namensideen einfach und gerade, wenn die Geschichten in der Realität spielen, gehe ich häufig bloß Namenslisten im Internet durch.
    Worauf ich bei Fantasy achte, ist, dass Namen innerhalb einer Region Sinn ergeben. Sind alle Namen ans Skandinavische angelehnt? Dann sollte nicht einfach ein Spartacus auftauchen. Eine gewisse Stringenz bei der Benennung ist mir also nicht unwichtig.

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  • Mona
    kommentierte 's Antwort
    Kelpie Gerald? Geht auch Gerhard?
    Arnulf hab ich überhaupt noch nie gehört oO. Und Lothar ist auch recht cool. Wobei ich mit "Lothar" irgendwie einen Öko-Professor verbinde, der, stets in intellektuellem Schwarz gekleidet, in nem Althippie-Café sitzt, eine Zigarette nach der anderen raucht, und, um jung zu bleiben, eine 35 Jahre jüngere Freundin hat -- natürlich seine Studentin -- die er aber tatsächlich liebt, weil sie ebenfalls voll Öko ist und mit seinen Schrullen klarkommt. Außerdem ist sie ja so intelligent! Und sexy ... einfach toll. Fast wie Woodstock.

    Schneeregen Nicht, dass ich Chris oder Alex unsexy fände ... Aber ich weiß nicht, ob man generell sagen kann, welcher Name sexier ist (gibt's dazu eigenlich Studien wie zum Akademiker-Kevin?) ... Okay, wahrscheinlich kann man das. Zumindest, wenn man nach ner Beliebtheitsskala geht.

  • Dodo
    antwortet
    Für meine Texte brauche ich Figuren mit ihren passenden Namen. Ihren Namen. Dabei hilft mir sehr, wenn ich weiß, wie sie aussehen. Wahrscheinlich ist das ähnlich wie bei Riyuu, das Bauchgefühl (mein Klischee-Berater) sucht den Namen aus, und leider kann das manchmal dauern. Leider, weil ich nur schwer mit Platzhaltern wie Figur 1, 2, 3 plotten kann, selbst wenn ich weiß, wie die Geschichte grob laufen soll.
    Namen können schon über (vermeintliche) Herkunft etwas verraten, Kasimir von und zu Pfuhl Geier und Flansch hat wahrscheinlich einen anderen Hintergrund als Broder Brodersen oder Egon Müller. Dafür suche ich entsprechende Nachnamen. Die Vornamen müssen einfach zu der Person passen, die ich vor dem geistigen Auge habe. Dann hoffe ich, die Person dem Leser vermitteln zu können, nicht nur den Namen. Wenn der eine Gwendolyn in seinem Bekanntenkreis hat, die er doof findet, dann muss ich ihn eben überzeugen, dass die Gwendolyn in meiner Geschichte eine total nette ist.

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  • Schneeregen
    kommentierte 's Antwort
    Mona Wirklich schlimm sind die ja auch nicht. Aber allgemein eben unsexy, unsexier als Chris, Alex, Josh, hasse nicht gesehen.
    Finde das auch irgendwie zu dir passend, dass du die Namen magst.
    Auch bei langen deutschen Namen wirds schon schwer. Besonders wenn sie Abwandlungen haben.

    Ankh Ja, bei einigen Namen hilft es da jüngere zu kennen. Ich hatte zum Beispiel ne Heidrun bei mir Jahrgang. Bei einem Charakter fände ich das trotzdem komisch. Ich glaube auch nicht, dass Heidi (trotz der Klum) besonders sexy auf Männer wirkt.

  • Kelpie
    kommentierte 's Antwort
    Attila ist heiß. Ich kenne ein Mädchen, das Gerda heißt. Hübsches Ding mit extremer Ausstrahlung und da wird dann auch dieser Name wieder schön.
    Ansonsten finde ich alte Namen toll. Aber bitte vor 20. Jahrhundert. Jürgen, Helmut, Horst usw ... nee. Neenee. Wohingegen Gerald oder Arnulf oder Lothar ... hrr.

  • Ankh
    kommentierte 's Antwort
    Ich kenne ungefähr in meinem Alter einen Jürgen, einen Wolfgang, eine Hilde ... Und irgendwie macht es die Namen weniger altbacken, wenn man ein jüngeres Gesicht damit verbindet. Und so ganz extreme Namen (ich kenne auch einen Attila) sind dann schon wieder cool

  • Mona
    kommentierte 's Antwort
    Auch ein Synnie? Cool

  • Mona
    kommentierte 's Antwort
    Ich finde "Jürgen" und "Dieter" aber irgendwie sexy ... "Dieter" ... Das klingt so ... so ... schnörkellos-konsequent. Hrrrr! (Warum hab ich eigentlich noch keinen Dieter in meinem Roman? ^^)
    Doof für halbwegs moderne LiRos find ich bloß "Brunnhilde" oder eben "Erkenbert" oder so. Das ist, find ich, noch ne Nummer härter

    Ach ja: Kurze Namen mag ich ebenfalls. Ich hab echt ein Problem damit, wenn jemand Afazülcxym heißt, besonders, wenn dann ein anderer Charakter Alimlzujynm heißt. Da verknotet sich dann doch manchmal mein Gehirn

  • Schneeregen
    kommentierte 's Antwort
    Ankh Helmut, Dieter, Günther, Jürgen, Siegmund... Viele Namen, die altbacken sind. Aber es ist eben nicht komplett unwahrscheinlich, dass heute immer noch jemand so heißt. In einem LiRo sollte man das trotzdem seinlassen. Auch wenns seeeeehr witzig wäre. Würden die meisten nur nich lesen. Da müssen ja auch immer englische Namen her, weil cooler klingt

  • Ankh
    kommentierte 's Antwort
    Das interessiert mich jetzt, welchen Namen findest du unsexy? Ich persönlich finde ja die Namen, die die Generation meiner Oma hatte (Waltraud, Heinrich etc), ziemlich unsexy und altbacken, aber die kommen teilweise gerade wieder in Mode o.O

  • Ankh
    kommentierte 's Antwort
    im 12. Jahrhundert gab es mal einen King Stephen von England Ansonsten kann man da auch Namen fnden, die sich über die Jahrhunderte gehalten haben (wie William oder Henry), und einige, die dann erst später zum Trend wurden (wie George, der erst im 18. Jahrhundert auftauchte, dann aber gleich viermal in Folge, oder Victoria). Es wäre durchaus möglich, dass die beiden einen neuen Namen wählen, der dann dadurch erst zum royalen "Trendnamen" wird, allerdings werden sie sicher darauf achten, dass der nicht irgendwie negativ belastet ist.

  • Schneeregen
    antwortet
    Ich entscheide immer aus dem Bauch heraus. Sobald ein Charakter vorkommt brauch er eben irgendwie einen Namen.
    Am schnellsten habe ich dann nen Anfangsbuchstaben, um einen bestimmten Klang zu bekommen, aus dem wird dann nach einigem rumprobieren auch der Name. Das sind immer kurze Namen, nur ganz selten (oft bei ausgefallenen Buchstaben) gibt es auch längere Namen. Ich glaube nämlich, dass man sich kurze viel besser merken kann. Außerdem fallen die einem am schnellsten ein, beim überlegen.
    Dabei entscheide ich fast nur nach dem Klang. Ganz selten spielt auch eine Bedeutung mit. Die ist aber sekundär. Oft viel später stelle ich fest, dass es dann doch passt.
    Mir ist es egal, ob ich jemanden kenne, der diesen Namen hat, weil ich Personen und Namen so selten verbinde. Erst in Geschichten verbinde ich diese, weil ich sie ja dauernd beim Namen nenne.

    Bei Büchern ist mir wichtig, dass die Namen einfach und leicht zu merken sind. Die Verbindung zum Charakter kommt dann bei mir automatisch.
    Schwer tue ich mich nur bei ungewöhnlichen und "special" Namen. Hatte mal nen Buch mit der Mackenzie (hieß dann Mac), finde ich aber trotzdem schrecklich den Namen.

    Außerdem ist mir aufgefallen, dass es zum Beispiel bei LiRos Namen gibt, den der männliche Gegenpart auf keinen Fall haben sollte, weil sie extrem unsexy sind.

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  • Mona
    kommentierte 's Antwort
    Nee so schlimm isses auch nicht ^^. Er heißt halt nicht "Adelfried" oder "Erkenbert".

    Und was dann passiert? Nix Wildes. Nur ihre Lieblingsbeschäftigung. (Ich find solche kleinen Spielereien lustig.)
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