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Stil, Ausdruck und Formulierungen

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    1. Suggeriert für euch das Wort "Aufgabe", dass jemand anderes der Figur diese Arbeit zugeteilt hat? Wenn ja, wie würdet ihr eine selbstauferlegte Tätigkeit (nicht angenehm, muss aber gemacht werden, wie aufräumen und putzen) bezeichnen?

    -> "Er war nicht besonders begeistert über [die Aufgabe]."

    2. Sagt euch spontan der Begriff "996 System" etwas, bzw. könnt ihr was mit diesem Satz anfangen?:

    -> "Bist du glücklich damit, 996 für einen Hungerlohn zu arbeiten?"
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    • Caligatio
      Caligatio kommentierte
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      Zu 1: Nein. Eine Aufgabe existiert für mich erstmal weisungsfrei. Schlag ein Mathebuch auf. Ist die Rechenaufgabe Nr. 43 deine Aufgabe? Hat der Lehrer sie dir gegeben? Du selber? Der Autor? Oder sortierst du den Keller aus und willst das Buch grade wegschmeißen? Ist es keine Aufgabe mehr, wenn sie nicht zugewiesen wurde?
      Ich denke es geht oft weniger um eine Weisung, sondern um die Annahme einer Aufgabe. Und die kommt ausschließlich von dir selbst. Ich persönlich finde also, dass der Begriff völlig in Ordnung und passend wäre.

      Zu 2: Nie gehört. 24/7, bis zum Umfallen, bei Tag und bei Nacht, bis zur endlosen Erschöpfung, ununterbrochen würde mir auf Anhieb einfallen im Kontext zu dem Satz und ohne zu googeln. 😊

    • Milch
      Milch kommentierte
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      1. Kannst du auf die Aufgabe verzichten. Man kann es eventuell so ausdrücken: Sie hasste es, die Wohnung zu putzen, aber sie tat es widerwillig, denn eine ungeputzte Wohnung hasste sie noch mehr.

      2. "996 Systems" sagt mir nichts. Mir sagten aber auch Rucksackrapper nichts.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Super, danke euch allen für die Einschätzung! Dann wird's die Aufgabe und die 996 lass ich weg (oder setze eine Erklärung dazu).

    1 Generell ja.
    Ansonsten Selbstgestelle Aufgabe, Vorhaben, Ziel.

    2 Nie gehört.


    Habe es gegoogelt. Mit 9to5 von Dolly Parton hätte ich eher was anfangen können.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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      Ich suche einen Begriff für einen vielleicht bedrohlich, auf jeden Fall unhöflich wirkenden Mann, gern ein bisschen witzig und übertrieben. In Richtung: Gegenteil von Ritter. Mir fällt nichts ein. Habt Ihr einen Vorschlag?

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      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Ich find's schon eher positiv. Jedenfalls würde ich "Haudegen" nicht als Kritik benutzen.

      • Caligatio
        Caligatio kommentierte
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        Weil es mich jetzt auch nicht mehr loslässt.

        Haudegen ist für mich auch eher positiv. Mir fällt so ein Szenenbild ein wie: „Du alter Haudegen! Denen hast du es aber ganz schön gezeigt, was?!“ (In einer Kneipe sitzend unter Kameraden. Man prostet sich dabei zu.)
        Also eher etwas, dass sich Freunde sagen würden?

      • Victoria
        Victoria kommentierte
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        Ahhh, ohhh. Was Neues gelernt. 😅

      Ich versuche gerade, eine Stimme zu beschreiben, und das Beste, das mir einfällt, ist 'als die bestimmte Stimme erklang', aber das ist sprachlich nicht schön. Habt ihr zufällig Ideen?

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      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Ein tellendes "Stimme mit skeptischem / bestimmendem / eindringlichem Unterton" könnte man vielleicht netter fassen in showende Worte, was die Stimme in dem Charakter "C" auslöst: Die Stimme schien an "C"s Seele zu nagen - Stimme schien den Vorhang vor Cs schlechten Eigenschaften herunterreißen zu wollen - Stimme schmeichelte sich ein, um doch nur zu piesacken
        sind so Assoziationen, die ich aus Deiner Kurzbeschreibung herauslesen könnte. Auch ein bisschen Kontext- und Perspektivfrage. *nachbohr*

      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        vielleicht "autoritär" oder "streng"? Oder tyrannisch, gebieterisch, herrisch, bevormundend ... Wenn ein bisschen Eifersucht dabei ist, vielleicht auch "besitzergreifend" oder eben "eifersüchtig"?

      • Coira
        Coira kommentierte
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        Das 'show don't tell' hört sich sehr verlockend an. Ich glaube da finde ich eine schöne Formulierung, die das Problem auf einen Satz statt ein einzelnen Wort verlagert :>
        Vielen Dank euch beiden fürs brainstormen!

      Welches Bild habt ihr bei diesen zwei Sätzen vor Augen?

      Die Bedienung stand neben ihm. Ihr Tablet im Anschlag, bereit eine Bestellung aufzunehmen.

      Intention meiner Frage (bitte erst nach Beantwortung lesen):

      Ich frage, da heutzutage oft Tablets statt Notizblöcken verwendet werden, beim Drüberlesen aber sicher auch ein Tablett draus werden kann.
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      Danke
      http://www.wandern-mit-kindern-in-thueringen.de

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      • Victoria
        Victoria kommentierte
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        Ich hab zuerst Tablett gelesen …Aber ich denke, wer sich verliest, wird sich kurz darauf korrigieren. Weil sicherlich noch kommt, dass die Bedienung war ins Tablet eingibt, oder so. 🤔

      • magico
        magico kommentierte
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        Toll ... 3 : 3 - da werde ich es lieber umformulieren. Danke für eure Einschätzung.

        Ankh - In diesem Fall geht's um den Krimi. Der Kommissar kennt Tablets, auch wenn er sie in der Gastronomie doof findet.

      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Schreib doch „Ei-Pad“..
        Ich habe auch Tablett gelesen und mir überlegt, ob sie es unter den Arm geklemmt hatte oder leer vor sich her trug. Normalerweise würde ich ja weiterlesen, ich hätte den Fehler also gar nicht bemerkt. Nur, weil eben bloß dieser eine Satz dort stand, kam ich erst beim dritten Darüberlesen darauf. Das liegt aber daran, dass ich grundsätzlich „Tablett“ schreibe, auch für die elektronischen Dinger - warum sollte ich es englisch schreiben? Für mich war es also ein Schreibfehler und das Serviertablett war gemeint.

      Wie nennt man so ein galgenartiges Gerüst, an dem z B "for sale"- oder "Bed & Breakfast"-Schilder im Vorgarten oder an Einfahrten aufgehängt sind?

      Kommentar


      • Peter
        Peter kommentierte
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        Die heißen tatsächlich so.

        Maklergalgen

      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Oh. Super. Danke!

      Gibt es einen Namen für die Stelle, wo sich bei einer Herzform die beiden Bögen treffen?
      Ich würde es Spitze nennen, aber darunter versteht man vermutlich eher das spitze Ende unten am Ende der beiden Geraden. Und es ist wichtig, dass man in meinem Text den Unterschied dieser beiden Stellen versteht, deswegen würde ich ihnen gerne verschiedene Begriffe zuordnen. Ich kann es auch nicht jedesmal umschreiben, einmal ist gut, aber dann muss ein etablierter Begriff her.
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      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Wären die Schlusssteine dann nicht im Scheitel der Bögen?

        Ich brauch die Bezeichnung der Stelle; der Stein wird extra erwähnt, aber ich muss erklären, wo er steht. Wenn es dafür keinen eigenen Namen gibt, bleibe ich jetzt bei "innerer Spitze", das müssten die Leser kapieren.

      • Nachtmahr
        Nachtmahr kommentierte
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        Scheitelpunkt würd ich sagen, auch wenn der Scheitel eingekerbt ist.

      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Nein, Scheitelpunkt ist definitiv falsch. Endpunkt vielleicht, wobei das auch nicht wirklich erhellend ist. Ein Schnittpunkt ist es eigentlich auch nicht, eher ein Berührungspunkt, aber das hilft alles nicht, die Situation anschaulich zu machen. Wenn das Ding keinen eigenen Begriff hat, dann muss ich es anders umschreiben.

      Was versteht ihr unter dieser Formulierung bzw. was stellt ihr euch darunter vor?

      Immer wieder korrigierte sie ihren Tritt, um nicht abzurutschen.

      Ich danke im Voraus ...
      http://www.wandern-mit-kindern-in-thueringen.de

      Kommentar


      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Jemand, der auf einem schmalen Grat wandelt und seinen Halt überprüft, das Gewicht ausgleicht und auf sicheren Bodenkontakt achtet.

      • magico
        magico kommentierte
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        Danke für eure Antworten. Ich war mir unsicher, ob das Wort "Tritt" in diesem Zusammenhang richtig interpretiert wird, aber da ihr alle voll ins Schwarze getroffen habt ...

      • magico
        magico kommentierte
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        -/-
        Zuletzt geändert von magico; 14.08.2023, 16:20. Grund: versehentlicher Doppel-Post

      "Er wurde verlegen".

      Mir gefällt die Formulierung nicht. Kennt Ihr bessere? Die Synonymfunktion von Papyrus liefert auch nichts, was mir gefällt.

      Kommentar


      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Witness Ich finde, "er wurde verlegen" klingt irgendwie krumm ...

      • Nachtmahr
        Nachtmahr kommentierte
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        Muss es bei dieser Formulierung bleiben? Wenn nein, könnte ich noch: "Er sah betreten/beschämt drein" oder "seine Wangen röteten sich vor Verlegenheit" anbieten.

      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Nö, alles ist erlaubt

      Könnt ihr euch unter dem Begriff "Ornamentglas" im Zusammenhang mit einer Haustür etwas vorstellen?
      http://www.wandern-mit-kindern-in-thueringen.de

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      Ich bräuchte mal Vorschläge von euch, wie ich einen bestimmten Ort in meiner Geschichte nennen soll.

      Meine Sanis arbeiten ja in einem Konzernkomplex, der neben dem üblichen Krankenhausgebäuden auch Wohn- und Freizeitbereiche beinhaltet. Letztere liegen an einer Achse, die sich von Süd nach Nord zieht. Sie führt von einen Park unter einer Glaskuppel am Südende zu einem etwas breiteren Platz im Norden, wo sich unter anderem die Anfahrtsrampe für die Notaufnahme befindet. Diese Achse selbst besteht (zumindest bisher) aus Wegen (so fußgängerzonenartig, kann man zwar befahren, ist aber für Fußgänger ausgelegt) links und rechts und einem ca. 5 m breiten Grasstreifen in der Mitte. Also im Grunde wie eine kleinere Straße mit breiten Gehwegen, aber statt Fahrbahn eben Gras. Angrenzend an diesen Streifen liegen u. a, ein paar Cafés, vor allem in der Nähe der Parkkuppel.

      Ich bräuchte jetzt einen Namen für diese Achse; ob das jetzt etwas Offizielles ist oder einfach, wie die Mitarbeiter sie scherzhaft nennen, ist egal. Bisher habe ich es immer mit "der Grünstreifen" bezeichnet, was aber deswegen doof ist, weil's gerade Winter ist und der Streifen halt mal so überhaupt nicht grün. Ich dachte vom Namen her an sowas wie die Zeil in Frankfurt, kann aber auch was völlig anderes sein. Wenn euch was einfällt, wofür diese Achse noch irgendwelche Features braucht wie z. B. einen Springbrunnen oder sowas, kann ich das einbauen, aber sie sollte weder überdacht noch mit Bäumen zugewachsen und prinzipell betretbar und überquerbar sein.

      Hat jemand schöne Ideen?

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      Just abandoned.

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      • magico
        magico kommentierte
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        Mir fiel irgendwie sofort "Tangente" ein, obwohl das ja meist eine Art Umgehungsstraße ist. Dein Fall heißt in der Verkehrsplanung, glaube ich, Durchmesserlinie. Vielleicht kann da etwas draus gebaut werden?

      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Oh, "Ader" gefällt mir gut! Oder einfach Promenade *KopfaufTischwarumistmirdasWortnichteingefallen?*

        Die Anlieferung der Patienten läuft über einen anderen Zugang zu diesem Platz, der Grünstreifen ist einfach ein angrenzender Bereich für Mitarbeiter.

        Zu den anderen Namen, in KA gibt es bereits eine Südtangente, sodass das eher für Verwirrung sorgen würde, und ein Karlsruher Mundartdichter hat die Hauptfußgängerzone der Stadt mal als "Idiotenrennbahn" betitelt, das kann ich nicht stehlen

      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Die "Champs Elysee"...

        Der "Broadway" ...

      Hey,

      wie würdet ihr einen "dicken" Charakter beschreiben, wenn ihr ihn nicht (fetischmäßig) objektivieren, aber eben nicht negativ beschreiben wollt. Allein dick ist in unserer Sprache m. E. schon negativ belastet.

      Kommentar


      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Hihi, das Wort „Dickheit“ hatte ich nicht in meinem Wortschatz.

        „Er trägt einen Rettungsring vor sich her“, (oder ähnliche Vergleiche) lese ich ab und zu.

      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Rundlich, mollig, pummelig, ein Röllchen am Bauch ...

      • Lyriksoldatin
        Lyriksoldatin kommentierte
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        Badabumm Ja, neutrale Vergleiche sind vielleicht noch eine Idee. Oder mit Tieren, die per se eher neidlich sind. *denkt nach*

        Ankh Dodo Danke!

      Ich bin mir gerade unsicher, ob das Unterstrichene so korrekt geschrieben ist:

      Da saßen sie nun also. Michel und Tjark und eine zu Dreivierteln gefüllte Flasche selbstgemachter Obstbrand.
      Oder sollte es "eine zu einem Dreiviertel gefüllte Flasche" heißen? (obwohl das so umständlich ist)


      Danke
      http://www.wandern-mit-kindern-in-thueringen.de

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      • Peter
        Peter kommentierte
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        Drei Viertel ist ja quasi noch voll. Bei mir wäre das eine angebrochene oder geöffnete Flasche Wein.
        Ansonsten tendiere ich zu dreiviertelvolle Flasche.

        Mich persönlich würde eher das "selbstgemachter" stören. Eher "selbstgebrannter". Und statt Obstbrand, dann die genau Bezeichnung, also Brombeerschnaps. Oder so. Was immer die auch trinken.

      • Milch
        Milch kommentierte
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        Geöffnet ist für mich geöffnet, nicht zwingend irgendwie geleert.

      • magico
        magico kommentierte
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        Wenn ich die Vorschläge kombiniere, wäre es also: Da saßen sie nun also. Michel und Tjark und eine dreiviertelvolle Flasche selbstgebrannter Birnenschnaps.

        Vielen Dank nochmal ...

      Ich schreibe einen Text aus personaler Perspektive. Die Figur hat gerade etwas Schockierendes erlebt. Dann kommt der Satz: „Die Minuten vergingen - er hätte nicht sagen können, wie viele.“

      Würdet ihr sagen, dass die zweite Hälfte zu sehr von außen betrachtet ist, also einen Bruch mit der personalen Perspektive bedeutet?
      Zuletzt geändert von Elementargeist; 26.02.2024, 19:38.

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      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Wenn es noch gut klingt, wenn Du "er" durch "ich" ersetzst, ist eigentlich alles gut. Es ist die Konstruktion aus den Hilfsverben, die vermeintlich Distanz schaffen.
        Die Minuten vergingen - er konnte nicht sagen, wie viele.

      • Elementargeist
        Elementargeist kommentierte
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        @Dodo
        Danke, super Tipp: kleine Änderung - großer Effekt!

      • Milch
        Milch kommentierte
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        Man kann es noch eindampfen. Keine Ahnung, wie viele.
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