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Klischees um jeden Preis vermeiden?

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  • Klischees um jeden Preis vermeiden?

    Ich bin gerade dabei, die erste Szene einer meiner Hauptfiguren zu überarbeiten. Um seinen sehr peniblen Charakter rüberzubringen bin ich knapp davor, ihn vor einen Spiegel treten zu lassen, was jaauch eine gute Gelegenheit wäre, einige Details seines Aussehens zu beschreiben - wenn das nicht inzwischen so ein abgedroschenes Klischee wäre, dass ich mich wirklich scheue, es zu tun.

    Ich rate normalerweise selbst ab, eine Spiegelszene zu schreiben. Aber hier passt es einfach zu seinem Charakter und zur Szene, und ich würde auch keine komplette Beschreibung seines Äußeren liefern, sondern nur einige Eigenheiten (wobei ich das noch gut formulieren muss). Es ist auch der 5. Charakter, der vorgestellt wird, und der einzige mit so einer Szene Andererseits, ich habe wirklich Angst, dass es zu klischeehaft ist. Wie würdet ihr das empfnden? Habt ihr eine andere Idee, wie man einen sehr peniblen, leicht nervösen, äußerst disziplinierten jungen Mann vor einem wichtigen Termin darstellen könnte, ohne dass er dabei einen Blick in einen Spiegel wirft?
    If I could read your mind love
    What a tale your thoughts could tell
    Just like a paperback novel
    The kind the drugstore sells
    -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

  • #2
    Nur so als weitere Idee:
    Könnte er auch an seinen Klamotten rumfummeln? Alles zurecht zupfen, mit Fusselrolle drüber gehen, die Bügelfalte seiner Hose mit den Finger langfahren, seine Haare befühlen, ob sie richtig sitzen. Und, wie wäre es, kein Spiegel sondern eine spiegelnde Oberfläche zu benutzen (was für ein Trick!), in die er einen schnellen Blick wirft, um sich zu überzeugen, dass seine Handhabungen erfolgreich waren?
    Auch seine Haltung kann Aufschluss geben, wenn er bspw. sehr gerade/aufrecht da sitzt, die Füße parallel nebeneinander, die Knie im rechten Winkel eingeknickt ... Ich denke, da kann man recht viel mit spielen, ohne den Spiegel zu bemühen.

    Wenn es aber doch so charakteristisch für diese Figur ist, empfinde ich es nicht als Klischee, sondern als Charakteristikum.
    Es ist, wie es ist.
    Kontakt: administrator@wortkompass.de

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    • #3
      Er darf ja ruhig in den Spiegel blicken. Wenn es a. in den Charakter passt und er b. nicht die Dinge beschreibt, die er eh kennen müsste. Also, keine smaragdgrünen Augen mit dem Schalk im Augenwinkel, sondern die Schramme, die quer durch das Gesicht geht oder die Haare, die auffällig abstehen, oder der Kragen, der gerichtet werden muss, das Blut, das aus den Ohren läuft ... Etwas, das einem auffallen könnte, wenn man in den Spiegel blickt, oder etwas, das man jedesmal hässlich findet.

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      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Dodo, ich kann dich mit deinem neuen Avatar nicht mehr ernst nehmen XD

      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Kelpie Willkommen im Club. Mir geht es beim Blick in den Spiegel immer so.

      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Bestens!

    • #4
      Ich glaube, wenn du den Fokus eben nicht auf die äußere Beschreibung legst, sondern auf die Penibilität - Stäubchen vom Ärmel wischen, neurotisch an der Frisur rumfummeln, Rasur-Ergebnis prüfen - dann ist der Spiegel völlig in Ordnung. Und kein Klischee, sondern notwendig.

      Alternativ und ohne, dass es wie krampfhafte Spiegel-Vermeidung wirkt, könnte ich mir höchstens vorstellen, dass er ne andere Person fragt, ob er so zum Termin kann. Und dann mit einem lapidaren "Ja" nicht zufrieden ist, sondern zig Kleinigkeiten abfragt.

      Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind.

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      • #5
        Spiegelnde Oberfläche finde ich fast noch schlimmer, weil das so klingt, als würde der Autor versuchen, Klischees zu vermeiden, aber nicht weiß, wie. Solang man merkt, dass der Autor weiß, womit er arbeitet, finde ich das okay. Klischees, die aus Versehen reinrutschen, finde ich plump. Aber das ist es bei dir ja nicht.

        Wenn du den Spiegel extra wählst, um seinen Charakter zu betonen (und nicht vorangig das Aussehen), finde ich es gerechtfertigt. Du kannst den Spiegel auch erneut aufgreifen, indem er mehrere Spiegelchecks macht. Noch einmal im Metallaufzug, in der verspiegelten Pilotenbrille, …
        Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
        die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
        die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
        die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

        Jack Kerouac

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        • weltatlas
          weltatlas kommentierte
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          Spiegelnde Oberfläche finde ich fast noch schlimmer
          Das sagste Jetzt ... o_O

      • #6
        Diese ganzen Aufputzangewohnheiten hatte ich sowieso vor (danke für die Beispiele ), ich kann mir nur nicht recht vorstellen, dass das jemand letztendlich ganz ohne Spiegel macht. Eine spiegelnde Oberfläche wäre da für mein Gefühl sogar kontraproduktiv, weil das ja eher ein zufälliger Check wäre, statt eine sorgfältig geplante Aktion. Ich könnte mir eher vorstellen, dass er bewusst einen strategisch platzierten Spiegel neben der Tür hat ...
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        • Victoria
          Victoria kommentierte
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          Ich dachte eher, zusätzlich zu dem strategischen Spiegel. Es gibt ja Leute, die IMMER an sich herumfummeln, sobald etwas spiegelt.

        • Ankh
          Ankh kommentierte
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          Das ist wahr Aber ich glaube, das ist auch ein schmaler Grat zwischen Penibilität und Eitelkeit, und letzteres ist er eher nicht.

      • #7
        Ehrlich gesagt sind Spiegelszenen für mich ein No-Go. Wenn du das Klischee verwenden willst, dann musst du, wie Vickie schreibt, einen Stilbruch reinbringen. Es gezielt einsetzen. Zum Beispiel die auch schon genannten vielfachen Blicke in unterschiedliche Spiegel. Meine Tante hat z.B. einen Spiegel in ihrem Zimmer, einen im Flur vor ihrem Zimmer, tapdadap die Treppe runter, einen riesigen Spiegel im Erdgeschossflur, hinaus zum begehbaren Schuhschrank, von dem aus man nach draußen kommt und auch hier nochmal einen Spiegel. In ihrem Haus wird man sozusagen von seinem eigenen Anblick verfolgt.
        Wenn du den Spiegel mit dieser Hartnäckigkeit reinbringst, könnte es funktionieren, glaube ich.

        Auf jeden Fall weglassen würde ich Beschreibungen. Sag nur das, was er tut oder tatsächlich wahrnimmt, aber spar dir bloß all die Strähnen, Haar- und Augenfarben, Kinn- und Nasenformen ... Und vor allem Begriffe á la "Lieblings-" oder "am liebsten".
        Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

        So nah, so fern.

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        • Ankh
          Ankh kommentierte
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          ... aber er hat nunmal Strähnchen. Und er hasst sie

          Aber das mit den mehreren Spiegeln überlege ich mir. Das hat sowas neurotisches.

        • Badabumm
          Badabumm kommentierte
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          So ein paar graue Strähnchen sind doch voll im Trend

          Sie gehen aber auch nicht weg, wenn man dreimal in einer Viertelstunde in den Spiegel guckt. Sind sie weg? Sind sie? Sind sie? Nein, immer noch nicht...

      • #8
        Wenn Du ihn äußerlich noch beschreiben willst, ohne diese (wie ich finde) wirklich ganz schrecklichen Beschreibungen zu nehmen, wie: "Seine/Meine blauen Augen strahlten bla, bla" oder "Die kastanienbraune Farbe seiner/meiner Haare leuchteten bla, bla" - also solche Sachen, über die sich kein Mensch in Wirklichkeit Gedanken macht, wenn er sich zum x-ten Mal im Spiegel anguckt -, könntest Du vielleicht darauf zurückgreifen, dass er gerade GEDUSCHT hat ( ) und sein Haar jetzt heller ist, nachdem sie getrocknet sind oder dunkler, weil sie noch nass sind, oder so was.

        Ansonsten, Fussel wegwischen, nervös am Hemdchen zubbeln, eine Wimper wegfummeln - find ich alles super. Da kann er doch auch vor dem Spiel rumstehen. Wenn er generell ein penibler Typ ist, wird er sich sowieso oft selbst angucken, also: wieso nicht?

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        • #9
          Ich dachte bei den Details seiner Äußerlichkeiten wirklich an seine Haar- und Augenfarbe, weil beides auf etwas hindeutet, was er an sich bemängelt. Das wird aber erst viel später klar, und somit stünde am Anfang eben tatsächlich eine eher klischeehafte Beschreibung der Haar- und Augenfarbe, ohne dass der Leser ahnt, dass da mehr dahintersteckt als eine klischeehafte äußere Beschreibung ... . Ich könnte das höchstens während des in-den-Spiegel-gucken andeuten ("seine viel zu hellen Augen" oder so), was ja dann immerhin auch ein wenig über seinen Charakter bzw über seine Probleme mit sich verrät und nicht nur die Augenfarbe selbst.

          Andererseits steht er dann eben vor dem Spiegel und betrachtet seine Augenfarbe ... >.<
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          • Kelpie
            Kelpie kommentierte
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            Ankh, bis zu der Stille, wo das wichtig wird, hat jeder Leser diese tolle Spiegelszene eh wieder vergessen. Und "seine viel zu hellen Augen" stehen nicht unbedingt besser da als "seine leuchtend grünen Augen" oder "seine kupferroten Augen" oder "seine goldenen Augen" ...

            Lass das doch lieber jemand anderen feststellen. Und Yokai stattdessen ne Sonnenbrille tragen, wann immer es geht.

          • Ankh
            Ankh kommentierte
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            Aber doch nicht daheim ...

        • #10
          Wenn dabei die Persönlichkeit deutlich wird, kann es funktionieren. Bewegungen können dabei helfen, vielleicht auch Vergleiche mit anderen Figuren, die in der Geschichte mitspielen.

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          • #11
            Habt ihr eine andere Idee, wie man einen sehr peniblen, leicht nervösen, äußerst disziplinierten jungen Mann vor einem wichtigen Termin darstellen könnte, ohne dass er dabei einen Blick in einen Spiegel wirft?
            Er rückt sich ständig seine Kleidung zurecht, sprayt sich so nen Frischen-Atem-Spray in den Mund, fummelt ständig an seinen perfekt gelegten Haaren rum, achtet unterwegs darauf, dass seine Schuhe bloß nicht dreckig werden (nur nirgendwo reintreten!), etc. -- Wenn jemand sehr penibel ist, kann er da quasi auf so ziemlich alles übermäßig achten -- da muss man den Spiegel nicht mal erwähnen -- auch wenn es so jemand vermutlich nicht ganz ohne Spiegel macht. In den Spiegel kann er sich ja schon geguckt haben, bevor du einsteigst. Oder du erwähnst den Spiegel nachdem du ihn irgendwie schon anders beschrieben hast ("Er warf einen hektischen Blick in den Spiegel und verließ das Haus.") So hast du dann den Spiegel erwähnt, aber keine Beschreibungen dazu, also das Klischee umgangen ^^.
            Ach so: Ja, ich finde Spiegelszenen bei Neuvorstellung eines Charakters immer klischeehaft. Ich habe zumindest bislang keine Szene gelesen, die mich vom Gegenteil überzeuge konnte.

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            • #12
              Wie ist es, wenn Du ihn darüber nachdenken lässt, dunklere Kontaktlinsen zu tragen? Er findet seine Augen zu blass, die sagen nichts aus, er könnte viel eindrucksvoller wirken mit einer kräftigeren Augenfarbe usw.

              Also, ich finde, es gibt schon gute Möglichkeiten, über eine Spiegelszene sich selbst zu beschreiben, ohne dass es blöd wirkt. Im Grunde geht es ja auch nur darum, dass sich kein Mensch vor den Spiegel stellt und denkt: "Oh, meine hellblauen Augen mit den goldenen Sprenkeln, und die wohlgeformten Rundungen an den richtigen Stellen, und das lange, seidige Haar, das bis zur Mitte des Rückens geht und sich zum Ende hin leicht wellt, dann noch meine hohen Wangenknochen und diese hübsche Stupsnase ..."

              Man denkt doch eher: "Shit, der Friseur hat die Strähnchen das letzte Mal nicht so gut hingekriegt, und überhaupt ist die Farbe schon wieder total verblasst, und den Pony hat er viel zu lang gelassen, kann ich gleich noch mal hinrennen. Wenn ich jetzt noch die Brille aufziehe, ist von meinen Augen gar nichts mehr zu sehen. Na ja, immerhin kann ich den neuen Lippenstift meiner Freundin empfehlen, die mag doch auch diese Pastellfarben." usw.

              Schreib die Szene doch einfach mal runter und stell sie in die Textwerkstatt (oder zeig sie jemandem).

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              • Kelpie
                Kelpie kommentierte
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                Danke für Absatz 2

            • #13
              Man könnte anstatt eines Spiegels auch eine Fotoszene beim Fotografen einführen. Dort lässt sich wesentlich besser mit Dialogen arbeiten, etwa in der Weise, dass der Prota an seinem Konterfei herummäkelt, an der Beleuchtung usw. und nicht glauben kann, dass er so aussieht wie auf dem Bild, indem er dem Fotografen die Schuld gibt. Dann könnte er seine körperlichen Vorzüge wie Attribute behandeln und beschreiben, was er herausgestellt haben möchte, - was alleine vor einem Spiegel blöd wäre und sicher niemand macht. Es sei denn, er trainiert vor dem Spiegel wie ein Schauspieler oder Komiker, um die Wirkung zu testen.

              Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
              Mark Twain

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              • Ankh
                Ankh kommentierte
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                Das wäre eine gute Möglichkeit einen Charakter vorzustellen, aber es passt jetzt nicht in meine Geschichte. So eine erste Szene verfolgt ja noch andere Zwecke als nur das Äußere des Protagonisten zu beschreiben, da würde ich nur einen Fotografen einbauen, wenn er auch mit dem Rest der Geschichte was zu tun hat.

                Wir können aber gerne auch allgemeine Ideen sammeln, wie man die Protagonisten beschreiben kann, ohne auf die Klischees zurückzugreifen. gerade wenn man tief in der Perspektive des Protas steckt ist eine Eigenbeschreibung ja nicht gerade leicht einzuflechten.

            • #14
              Wie wäre es, wenn Du Dir vorstellst, dass er zwar penibel ist, aber den Blick in den Spiegel auf jeden Fall meiden will, weil er dann seine viel zu hellen Augen sähe. Er zusselt an den Manschetten herum, bis sie symmetrisch aus dem Anzugärmel herausragen, lässt die Finger durchs dunkelblauviolette Haar - er zuckte zusammen, als er daran dachte - gleiten, um abstehende Spitzen zu ertasten und, äh, flachzulegen, er blickt auf und SIEHT SICH IM SPIEGEL, lässt den Blick aus den verhasst hellen Augen schnell auf den Kragen gleiten, um die giftgrüne Krawatte zu richten. Nur in hübsch formuliert. Oder so.

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              • Ankh
                Ankh kommentierte
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                Das ist auch ne gute Idee

            • #15
              Ich würd es mir gar nicht so kompliziert machen, sondern eben den Spiegel als kurzen Teil der Szene einbetten.
              Also wenn davor noch was kam, er sich dann kurz vor den Spiegel stellt;
              Stäubchen wegwischen, Krawatte ordentlich richten, Anzug noch mal gerade ziehen und drüberstreichen, sitzt. Kritischer Blick auf Haar- und Augenfarbe, tja, kann man nicht ändern, los gehts.
              So in etwa könnte ich mir das vorstellen, und das wird wahrscheinlich nicht allzu lang, damit hättest du in meinen Augen das Klischee umgangen.
              Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.
              - Søren Aabye Kierkegaard -

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              • Ankh
                Ankh kommentierte
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                Ich glaube auch, wenn der Spiegel nicht gerade im Zentrum der Szene steht, sondern eher seine Aktionen und Gedanken dazu, dann läuft es zumindest nicht auf diese doofe Inventarisierung (Augen noch blau? Haare noch schwungvoll?) hinaus.
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