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Mittwochsfrage #232: Was stört?

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  • Kelpie
    kommentierte 's Antwort
    Nicht sehr mobil, nein. Wenn ich schreibe, muss ich an meinem Schreibtisch sitzen, mit meinen Notizen, Ordnern, Zetteln um mich herum

  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Die Ideen unter der Dusche kenne ich auch. Da unter dem fließenden Wasser fühlen sie sich imemr so gut an ... auf dem Papier dann eher weniger.

  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Hast Du dann einen festen Arbeitsplatz? Oder ist bist Du am Laptop mobil, aber es muss dann halt um Dich herum Ordnung herrschen?

  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Das kann ich nicht, mir so gezielt einen Tag freinehmen, um ein Problem zu lösen. Da komme ich dann an dem Tag garantiert nicht weiter. Aber finde ich toll, wenn das für dich funktioniert, das ist dann sehr effizient.

  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Ich finde auch, dass Schreibroutine überbewertet wird. Will nicht abstreiten, dass es Leute gibt, denen es hilft, am Ball zu bleiben. Ich gehöre nicht dazu.

  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Geht mir auch so. Zu 98% sind's Ausreden. Die wichtige Familienfeier am Wochenende und der spontane Besuch bei der erkrankten Tante können mal echte Gründe sein, warum man was nicht schafft ... der Rest sind Ausreden.

  • zickzack
    antwortet
    Momentan ist es am meisten die Arbeit. Bis wir etwas geändert haben, da wir momentan zu sehr eingespannt sind, raubt sie mir einfach am meisten Energie, dass ich höchstens noch am Wochenende mich zum Schreiben aufraffen kann. Ich finde es momentan einfach entspannter am Abend noch etwas YouTube oder Twitch zu schauen.

    Zudem raubt mir die momentane Situation die Kreativität. Früher war es immer so, dass ich nach einer gewissen Zeit ohne Schreiben, es mir in den Fingern gejuckt hat und die Ideen fast schon autmatisch so aus mir herausgeschossen sind. Jetzt bin ich einfach nur leer.
    Obwohl das auch nicht ganz richtig ist. Unter der Dusche fallen mir öfters mal Ideen ein, aber wenn ich dann am PC sitze, finde ich sie entweder nicht mehr gut oder ich finde nicht die richtigen Worte... oder noch schlimmer, ich befinde mich einfach nicht an den Punkt (und nicht chronologisch schreiben fällt mir immer noch schwer, bei meiner einen Story sind unglaubliche Lücken dazwischen, wo ich noch nicht weiß, wie ich die stopfe).

    Von Routine halte ich dennoch nichts. Wenn ich einfach absolut keinen Bock habe, dann geht es nicht. Ich hatte auch schon mehrmals die Situation, dass ich mein Word-Dokument geöffnet habe und ja... dann war das halt offen. Ich habe es 1-2 Minuten angeschaut, dann habe ich etwas anderes gemacht. Nicht direkt wieder geschlossen, aber wenn das offen unten auf der Leiste rumdümpelt nützt es mir ja auch nichts.
    Manchmal hilft es, wenn ich mich zu einem Anfang zwinge. Wenn ich einigermaßen in einen Flow gerate, dann geht es recht gut. Aber wenn ich mich absolut nicht konzentrieren kann und nicht einmal einen Satz zu stande bringe, dann verbringe ich meine Freizeit lieber mit was anderen.

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  • Kelpie
    antwortet
    Was mir viel mehr zusetzt, als es sollte, ist Unordnung um mich herum. Ich bin sehr abhängig von Struktur und System und wenn ich das um mich herum nicht habe (Schreibtisch, Zimmer, aber auch PC), dann scheinen mir regelrecht die Worte abhanden zu kommen. Als müsste ich sie überall suchen, alles lenkt mich ab, ich bin ungeduldig, schlampig, chronisch unzufrieden mit dem, was ich schreibe. Da kann ich mich noch so sehr anstrengen, innerhalb kürzester Zeit falle ich in eine Schreibblockade, die mir im letzten Jahr schon drei Geschichtenideen zerschossen hat.

    Natürlich lenken auch die Kinder ab, Pflichten wie Essen kochen usw., aber wenn ich wirklich möchte, finde ich die Zeit - spätestens am Abend. Was mich tatsächlich vom Schreiben abhält, sind daher die psychischen Blockaden.

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  • Nachtmahr
    kommentierte 's Antwort
    Stef
    Bei Plotproblemen kann eine Analyse der Situation helfen. Auflisten wie die aktuelle Situation an der Stelle ist, also welche Punkte der Problembereich enthält und was ihm deiner Meinung nach fehlt. Selbst wenn man nicht gleich die Lösung findet, hilft es schon mal, sich das Problem näher anzusehen und es sich von der Seele zu schreiben. In der Folge können einem auch ohne direkte Beschäftigung damit, Lösungen einfallen.

    Bei arbeitsintensive Stellen, könntest du versuchen, sie in Häppchen aufzuteilen. Entweder nach Aufgaben die du mit ihnen hast oder nach Textlänge. So musst du nicht alles auf einmal in Angriff nehmen und schaffst zwischendurch Einzelschritte und am Ende die ganze Stelle.

  • Stef
    antwortet
    Mein größtes Hindernis war und ist, dass es ab und zu Probleme im Plot gibt oder einfach Stellen, an denen man viel Arbeit/ Hirnschmalz aufwenden muss. Ich habe dann wegen Studium etc. zwar Zeit und Konzentration, normale Szenen zu schreiben, aber für solche Stellen muss ich mich dann schon sehr überwinden. Man könnte sagen, ich habe nach dem lernen noch 10 Konzentration übrig, aber um das zu lösen bräuchte ich 30. Deswegen kann es sein, dass das ganze Projekt an solchen Stellen länger zum erliegen kommt.
    Wie könnte man das lösen? Wirklich mal versuchen, einen Tag freizuschaufeln, an dem man sich das Problem vornimmt.

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  • Nachtmahr
    kommentierte 's Antwort
    Allgemein im Sinne von Störung.

    Von Außen:
    -Anrufe
    -Internet
    -Einkommende E-Mails
    -Lärm
    -Türklingel

    Von Innen:
    -Zweifel an der Geschichte
    -Schlechte Laune
    -Wenig Schlaf
    -Gesundheitliches zB Rückenschmerzen
    -Unerledigtes (deswegen Aufschreiben)
    -Hunger
    -Gedankenkarussell zB nach Konflikt

    Bis auf die Zweifel an der Geschichte (oder ähnlichen Problemen wie mit Recherche nicht weiterkommen, Plotprobleme etc) und evtl noch Schmerzen, seh ich für mich keine langfristigen Störfaktoren beim Schreiben.

  • Ankh
    antwortet
    Was mich abhält: Alles, was in dem Moment (gefühlt) wichtiger ist.
    Was Schreibblockaden verursacht: Mangelnde Auseinandersetzung mit dem Plot/Plotproblemen.

    Ausreden hab ich keine. Ich muss meine Prioritäten nur vor mir selbst rechtfertigen. Wenn ich mehr Bock habe, Rimworld zu zocken oder YouTube-Videos zu gucken als zu schreiben, dann tu ich das halt. An anderen Tagen ist mir das Schreiben dann wieder wichtiger.
    Ich habe auch festgestellt, dass es mir nix bringt, mich zum Schreiben zwingen zu wollen. Routine blablabla, besser was auf dem Blatt als nix blablabla, letztendlich kommen dabei nur Texte heraus, die ich eh wieder lösche. Es braucht einfach Zeit, etwas Vernünftiges zu produzieren, und dafür muss ich nicht den ganzen Tag vor einem offenen Schreibprogramm sitzen. Die besten Ideen kommen dann, wenn ich den Kopf leere, und das kann ich nicht auf Termin. Diese Ideen müssen gären und sich als haltbar erweisen, bevor ich sie niederschreibe. Und dann müssen sie weitergären und Raum haben, sich noch verbessern zu dürfen, und auch das geht am besten im Hinterkopf und im Zusammenspiel unabhängiger Eindrücke.

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  • Dodo
    antwortet
    Klogang und Schlafen.
    Alles andere sind Ausreden.
    Job und Familie hindern einen oberflächlich betrachtet auch, aber schließlich gibt's Feierabend (mittwochs sogar früher) und zwei Stunden Tür zu.
    Nehmen wir jetzt: Ich will schreiben, tu es aber nicht.
    Es fehlt der Kaffee. Ich hol ihn mir mal eben. Oho. Tochter kommt vorbei und bringt mir einen. Verdammt. Die Ausrede ist gerade verpufft.
    Ich muss die Mittwochsfrage beantworten. Aber das kann ja nicht ewig dauern.
    Dann, ja dann! schreib ich.

    Nein, mein tatsächlicher Grund ist immer akute Bocklosigkeit.
    Mein Hirn überlegt sich coole Sachen, immer wenn ich nicht zu Hause bin. Wenn ich dann am Schreibtisch sitze, hab ich keine Lust mehr. Und das ist eine so doofe Ausrede.
    Ich schreib jetzt. So!

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  • Alys II.
    kommentierte 's Antwort
    Alle, die Dir einfallen.

  • Nachtmahr
    antwortet
    Nur Gründe von Außen oder auch von Innen?

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