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Mittwochsfrage #192: Was feierst du?

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    Mittwochsfrage #192: Was feierst du?

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    Am Sonntag ist schon der 1. Advent. Einige von euch haben sich vielleicht schon auf die Weihnachtszeit eingestimmt, das Zuhause geschmückt, den Vorratsschrank mit Spekulatius und Lebkuchenherzen aufgefüllt; andere geben sich diesen Stress erst in der letzten Woche … in den letzten Tagen vor Weihnachten. Und wiederum andere haben ein Verhältnis zu diesen Feiertagen, das sehr unterschiedlich ausfallen kann.
    • Aber wie ist es bei euren Romanfiguren? Wie ist es in eurer Welt?
    • Spielt Weihnachten eine Rolle? Feiern eure Romanfiguren lieber andere nicht-christliche Feiertage?
    • Habt ihr sogar eine eigene Religion bzw. eigene Feste und Rituale erdacht? Wenn ja, basieren sie auf einer real existierenden Religion?
    • Wie sehen diese Feste bei euch aus?
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

    #2
    Weihnachten ist nicht nur ein christliches Fest.
    Manche feiern um die Zeit auch Chanukka oder Weihnukka.

    Es kommt auf die Figur an, manche feiern Weihnachen, manche nicht.
    Manche feiern es von der christlichen Kernbotschaft entkernt.
    Für manche habe ich mir auch eigene Feste ausgedacht,

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    • Victoria
      Victoria kommentierte
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      Weihnachten (Begriffsklärung)

      Weihnachten steht für:
      - Weihnachten, christliches Fest

      Wenn ich von Winter- oder Lichterfesten sprechen möchte, dann sage ich es auch. Ich sprach von Advent, nicht von Chanukka.

    • Milch
      Milch kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      In Deutschland feiern nicht nur Christen Weihnachten, natürlich feiern nur die Christen Weihnachten als Geburt von Jesu. Die meisten Bräuche in Deutschland sind wahrscheinlich älter als das Christentum.
      Schön ist die Szene in "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl", in der die Vaterfigur Weihnachten zu einem deutschen Fest erklärt. Ich halte es für albern, das jetzt Lichterfest oder Winterfest zu nennen, es ist Weihnachten.
      Nur weil wir die Wochentage nach römischen Gottheiten benannt wurden, in anderen Sprachen wird es deutlicher, glauben wir nicht mehr an diese Religion.

      Wenn man über Festtage spricht, sollten wir nicht vergessen, dass manche Chanukka feiern. Ich glaube vom 10 bis 18. Dezember,

    #3
    Wie ist es bei Euren Romanfiguren? Wie ist es in Eurer Welt? Spielt Weihnachten eine Rolle? Feiern eure Romanfiguren lieber andere nicht-christliche Feiertage?
    Meine Figuren sind vorwiegend in der christlich-dominant geprägten Welt sozialisiert; doch bislang ist keine meiner Figuren religiös (ehrlich gesagt, kann ich mir eine gläubige Hauptfigur in keinem meiner Projekte vorstellen). Sprich: Jo, es gibt Weihnachten als social gathering- oder home alone-Variante, aber nicht aus religiöser Überzeugung, sondern als "Holidays". Konsum und/oder Familie und/oder anderweitige Besinnlichkeit oder eine Totalverweigerung.
    Vielleicht wird es bei meinem nächsten Projekt anders, in einer Dystopie. Ich glaube aber, ich werde mir da andere "Festlichkeiten" ausdenken.

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      #4
      Die Chefin meines momentanen Ermittlerduos ist eine Atheistin, die sich über Religion kaum Gedanken macht, es sei denn der jeweils aktuelle Fall zeigt religiös motivierte Handlungen.
      Weihnachten ist für sie eher eine Zeit zum Ausspannen, kochen, backen, essen und trinken, am liebsten alleine oder mit einigen wenigen Freunden. Sie genießt es, in ihrem renovierten Schafstall zu sitzen, leise Musik zu hören und mit einem Glas Rotwein in der Hand, übers Meer zu schauen. Könnte sie stundenlang tun.
      Ihr Assistent ist ein Muslim, allerdings ein sehr entspannter, der ihr gerne Gesellschaft leistet, wenn sie eine gute Flasche Rotwein oder einen herben bretonischen Cidre öffnet. Die religiösen Feste begeht er mit seiner Familie, aber eher aus sozialen Motiven.
      I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

      Douglas Adams

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        #5
        In meiner Welt gibt es alle aktuellen Religionen unserer Welt und noch ein paar obendrauf. Entsprechend spricht man auch nicht von Weihnachten, sondern von "Winterfeiertagen", einem Zeitraum, in dem die meisten Religionen irgendwas feiern.

        Von meinen Figuren ist nur eine christlich-gläubig, aber der feiert mit der Familie seines Kumpels Wintersonnenwende. Zwei andere Figuren treffen sich auch zum Feiern; die wünschen sich zwar gegenseitig fröhliches Chanukka und fröhlichen "Saisonschlussverkauf", aber eigentlich feiern sie nur ihr Wiedersehen und betrinken sich.

        Zumindest in dieser Geschichte spielt Religion keine größere Rolle, die über den persönlichen Umgang der Figuren damit hinausgeht. Ich habe aber zwei geplottet, die religiöse Motive und Bezüge haben. Ansonsten ist es wie viele andere Details einfach ein Aspekt des jeweiligen Charakters, der ab und an thematisiert wird. Gerade wenn sich Feiertage überschneiden und wie die Figuren damit umgehen finde ich ganz interessant, z.B. wenn die christlich-aztekisch geprägte Figur an Halloween seine ausgelegten Süßigkeiten für die Angelitos vor allzu gierigen Fingern verteidigt.
        Poems are never finished.
        Just abandoned.

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          #6
          In die Verlegenheit kam ich bisher noch nicht. Ich denke, eine der Figuren würde - wenn ich ihn im heute und jetzt schreiben müsste - Weihnachten als religiöses Fest begehen, und hätte Freude an dieser "neumodischen" Idee, dabei kleine Geschenke (v.a. an Kinder) zu verteilen.

          Ansonsten schreibe ich einfach zu wenig kontemporäre Geschichten, als dass ich mich mit dieser Thematik auseinandersetzen müsste. Alle historischen Geschichten, die ich bisher geschrieben habe, waren im europäischen Mittelalter bis Renaissance angesetzt. Da waren die Figuren je nach Kontext mehr oder weniger christlich geprägt und würden deshalb Weihnachten feiner, wie es ihrer Epoche, ihrem Stand, ihrer Bildung etc. entspricht.

          In dem fiktiven Universum versuche ich meist, eigene Feste zu erfinden. Mache da aber gerne starke Anleihen bei Festen, die jeder Mensch instinktiv irgendwie als Fixpunkte im Jahrkreislauf nachfühlen kann, wie z.B. Sommer- und Wintersonnenwende oder Vollmondfeiern, den letzten Tag der Ernte, den Tag des ersten Schneeglöckchens ...
          Always avoid alliteration.

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            #7
            Nein, feiern sie nicht. Einfach weil meine Geschichten nie um die Weihnachtszeit spielen.
            Und wenn ich in diesen Zeitraum meine Geschichte spielen lassen würde und sie hätten die Muse zum Feiern, weil sie nicht mit anderen Dingen beschäftigt sind, die ihr Leben viel mehr beeinflussen, dann hätte es keinen religiösen Hintergrund. Da ich selber mit Religion nicht viel anfangen kann und mich das Thema auch nicht wirklich interessiert, lasse ich das bei meinen Figuren unter den Tisch fallen. Um das ernsthaft mit einzubauen, müsste ich mich vorher näher damit beschäftigen.

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