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Mittwochsfrage #186: Mehr als eine Geschichte

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    Mittwochsfrage #186: Mehr als eine Geschichte

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    Habt ihr schon einmal mehr als nur eure Geschichte erschaffen? Wenn Nein: Warum nicht? Wann ja: Was habt ihr schon alles neben dem eigentlichen Text erschaffen?

    Beispiele: Habt ihr eine Weltkarte entworfen, eigene Songtexte für eine fiktive Band erfunden, eine eigene Sprache für eure Charaktere entwickelt? Gibt es Kurzgeschichten rund um eure Hauptgeschichte oder vielleicht sogar Episoden in anderen Medien (z.B. Comics, Songs, Videos/Trailer)? Habt ihr selbst das passende Cover für eure Geschichte entworfen, eure Charaktere gezeichnet oder sogar Merchandise kreiert? Oder, oder, oder? Ich bin gespannt!
    »… and he wonders if that is what people look for in a partner or a friend: the part of themselves that is missing.«
    – Rachel Joyce, Perfect

    #2
    Von meinen Sanis gibt es dutzende Spaßszenen, es gibt Spinoffs von Nebenfiguren, einige Charakterbilder, teilweise Charakterbögen inklusive der V-22, ein Legomodell und eine Figur gibt es sogar als Gliederpuppe.

    Für ein anderes Projekt habe ich angefangen, eine Sprache zu entwickeln. Karten von Räumen oder Ländern zeichne ich auch oft. Das ist dann aber nicht nur zum Spaß, sondern weil ich sie brauche, um die Geschichte zu schreiben.
    If I could read your mind love
    What a tale your thoughts could tell
    Just like a paperback novel
    The kind the drugstore sells
    -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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    • SaKi
      SaKi kommentierte
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    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Nicht traurig sein. Aber es gibt Dinge, die produziere ich für Publikum und andere, die mache ich für mich oder für einen kleinen Kreis.

    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Und das ist ja auch gut so ich erfreue mich einfach weiterhin an den Dingen, die du für die Öffentlichkeit produzierst und zügle meine Neugier ^_^

    #3
    Meinst Du Dinge, die ich mir schaffe, um besser schreiben zu können, oder Dinge, die ich mir schaffe, weil mir ein Medium für meine Geschichte nicht ausreicht ... Oder Goodies für eventuellen Merchandise?

    Dinge, damit ich besser schreiben kann: Ja. Weitere Szenen zum Background, Outtakes, Spaßszenen. Bilder, Cover. Soundtrackkompilierung (nenn ich mal 'ne Meisterleistung). Weltkarte für das nächste Projekt. Floorplan für ein fiktives Museum.

    Dinge, weil die Story auch auf anderen medialen Ebenen aus mir raus muss: Nö.

    Dinge zum Verscherbeln: Nein.

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    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Tatsächlich hab ich das gar nicht so differenziert überlegt, aber jetzt wo du fragst ....... alles drei! Finde ich aber spannend, dass du so viel "Drumherum" hast, das dir beim Schreiben der Geschichte hilft. Aber dass davon nichts dabei ist, wo du sagst »Ich will nicht nur die Geschichte, ich will das auch als [beliebigesanderesmedium] ausarbeiten!« Ich bin aber ein großer Fan von Outtakes, Spaßszenen, Zusatzszenen, Bildern und Co. Entstehen die parallel zum Schreiben oder immer dann, wenn du vielleicht ins Stocken gerätst bei der eigentlichen Geschichte?

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Ich mach mir vorher viele Gedanken um einige Figuren. Manchmal schreib ich Szenen zum Kennenlernen, manchmal auch _für das Projekt_ unsinnige für die Freitagsinfusionen, manchmal schönste Tell-Beschreibungen der Umgebung. Relativ oft schreibe ich Szenen, die in der Endfassung nicht enthalten sind. Für mein aktuelles, jetzt sich dem Ende neigendes Projekt habe ich 30K Ausschuss produziert, den ich tatsächlich nicht lösche, sondern in einer Datei erhalte. Normalerweise bunker ich nichts. Ähnlich wird es für das nächste Projekt. Da hab ich einiges an Übungsschüssen, die ich überhaupt nicht verwenden kann, die mir aber trotzdem gefallen .
      Wenn ich stocke, dann geh ich gern aufs Automatisch-Schreiben, Schreiben ohne Denken. Liest sich furchtbar. Kommt weg, natürlich.
      Dass ich nicht auf andere Medien ausweiche ... Ich bin unmusikalisch, kann nicht basteln, und Filme drehen ist sehr zeitraubend (ich hab tatsächlich mal nebenbei zwei unambitionierte Dreißigminüter über die Patho gedreht, mit Kollegen, sehr albern, kein Drehbuch, nur spontanes Blabla, und mich hat der Schnitt am Ende echt ... boah, nee).

    #4
    Bisher hab ich für mein Hauptprojekt einen Tanz, eine Legende, Sprache und Landkarte, sowie Waffen, Zubehör wie Köcher und diverse Zeichnungen zustande gebracht.
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Wow, das ist ja echt ordentlich! Für mich sieht das aus wie ein sehr detaillierter Weltenbau. Machst du das, bevor du mit der eigentlichen Geschichte beginnst? Oder entwickelst du das alles parallel zum Schreiben? Was zeigen denn die Zeichnungen so? Charaktere? Orte? Grundrisse für fiktive Museen?

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      SaKi
      Ehrlich gesagt betreibe ich keinen gezielten Weltenbau von A bis Z. Ich "erschaffe" was ich gerade brauche (Stimmigkeit ist trotzdem ein Muss). Das heißt auch, das ich all das nicht vor Schreibbeginn plane und kreiere. Meine Zeichnungen ... gerade was Waffen, Sättel, Steigbügel, Köcher und meine Sonderanfertigungen angeht (für die werde ich wohl irgendwann ein Patent anmelden müssen ), versuche ich so genau wie möglich zu zeichnen. Ich zeichne Schmuckstücke (hab ich bei der Aufzählung vergessen), Rüstungen bzw Rüstungsteile (dito), teilweise Uniformen und Kleidung (Umhänge, Kleider, Stiefel usw), Wappen oder Embleme, die bereits erwähnten Waffen, Scheiden, Köcher, Personen, Tanzpositionen bzw. Tanzchoreografien (schnöde mit Pfeilen), Schlachtmanöver (auch schnöde mit Pfeilen, Kreisen usw). teilweise Orte die mir besonders wichtig sind (aber eher als Skizzen), aufwändig mit Intarsien verzierte Türen (die so auch in der Geschichte beschrieben werden) und die Lagepläne unterirdischer Gänge. Den weitaus größten Teil "zeichne" ich aber sehr lebensecht in meinem Kopf, weiß genau, wie welches Kleidungsstück oder Pferd aussehen muss.

    #5
    Definitiv gemacht für verschiede Projekte: Illustrationen, Figurenskizzen und Comic(versuche) sowie eigene Cover, außerdem versucht eigene Land- bzw. Weltkarten zu zeichnen, eigene Sprachen mit Dialekten und eigenen Schriftsystemen erfunden, Songtexte geschrieben (und gemerkt, dass ich dafür zu unmusikalisch bin), auch schreibe ich manchmal Kurzgeschichten zu den langen Projekten bzw. sind manche Projekte eine Mischung aus Kurzgeschichten und Romanen, außerdem versuch ich für eine Geschichte extensives Worldbuilding zu betreiben mit eigener Religion plus Traditionen und Rituale sowie eigener Tierwelt mit integriertem Magiesystem (da soll es dann einen Ordner mit Infomaterial und Grafiken etc geben) und was da so zugehört.
    Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
    to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
    A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
    You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

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      #6
      Ab und an denke ich mir kleinere Sidestorys aus, die Kürzestgeschichten zu meinen Figuren sind, woraus sich mehr Tiefer für die Figur entwickelt, aber auch Spinnoffs ... ich habe noch so viel vor, aber werde vermutlich nicht mal ein Projekt beenden.
      Nein das war ich nicht.
      Ach so, das!
      Ja, das war ich.

      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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        #7
        Zu meiner Fantasy Geschichte gibt es zwei kurze Spin offs, gleiche Welt, manche der Figuren, aber in der Vergangenheit. So eine Art wie kam es zu der (Haupt) Geschichte.

        Ansonsten mache ich mir nur die Sachen, die ich zum Schreiben brauche. Timeline, Moodboards, Bildersammlungen, etc.

        An Merchandising habe ich noch nicht gedacht. Mache ich wohl nicht, genau wie ich auf Goodies als Werbeartikel verzichte.
        I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

        Douglas Adams

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