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Mehrere Pseudonyme oder Genre Mischmasch ?

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    Mehrere Pseudonyme oder Genre Mischmasch ?

    Bisher habe ich einen Fantasy Roman und zwei LiRos geschrieben. Da die Lesergruppen und die Genre ziemlich unterschiedlich sind, habe ich mich für zwei unterschiedliche Pseudonyme entschieden.
    Momentan arbeite ich parallel an einer YA Urban Fantasy Geschichte und einem SciFi/Dystopie Roman. Um die Genre Trennung durchzuziehen, müsste ich mindestens noch ein weiteres Pseudonym benutzen. Langsam verliere ich dabei den Überblick und der Aufwand für die sozialen Medien wird mir zu hoch.

    Was seht ihr das: klare Genre Trennung oder alles unter einen Hut?


    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

    #2
    Ich finde die Antwort da sehr schwierig, da ich für beide Seiten (Gegen-)Argumente kenne. Vielleicht könntest du einen Kompromiss machen, wenn du die LiRos unter einem Pseudonym laufen lässt und die Fantasy, Dystopie und YA unter einem anderen?
    »Elezeis Blut schien in Aufruhr zu sein und brannte unerwartet kalt durch ihren Körper. Es war ein Gefühl, das nach Zerstörung dürstete.« – Blutgesang

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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Klar, das ginge schon.
      Würde aber eher YA zu den LiRos schieben.

    • Julestrel
      Julestrel kommentierte
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      Peter klingt doch auch gut.

    #3
    Das hängt auch davon ab, wie du weitermachen willst. Wenn du diesen Genremix magst, dann könntest du auch einfach dazu stehen und einen Namen für alles verwenden. Dann wirst dieser Name eben als Allrounder bekannt, das halte ich für sinnvoller als in jedem Genre mit einem neuen Namen neu anzufangen.

    Ansonsten würde ich es bei den beiden Namen belassen und die neuen Bücher einem der Pseudonyme zuordnen. Ich bin allerdings unsicher, ob du das YA-Buch dann unter dem Fantasy- oder LiRo-Namen laufen lassen solltest. Das hängt wohl davon ab, welche Art von Fantasy das ist und aus welcher Leserschaft du mehr Interesse erwartest.
    Poems are never finished.
    Just abandoned.

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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Meine YA gehört sicher zu den LiRos.

    #4
    Ich tendiere grundsätzlich dazu, immer alles unter einem Namen laufen zu lassen, wenn man von Anfang an geplant hat, in mehreren Genres zu schreiben. Würde allerdings eine Catherine Shepherd jetzt plötzlich nach x Thrillern einen Liebesroman raushauen, würde ich das wohl zumindest seltsam finden. Andererseits könnte der Name allein die Leute schon dazu bringen, das andere Buch zu kaufen, und wenn die Leser nur gucken wollen, ob der Autor sich abseits seines Wohlfühlgenres total blamiert.

    Wenn Du schon sagst, die YA-Geschichte würde zu Deinen Liebesromanen passen, würde ich den Namen benutzen. Sci-Fi dann zu Fantasy, da wirst Du in den Genres sicher eher dieselben Leser haben.

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    • Milch
      Milch kommentierte
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      Sehe ich auch so, Sci-Fi und Fantasy sind eng verwandt, beides gehört zur Phantastik.

    #5
    Letztlich musst du dich dabei wohlfühlen. Wenn du jetzt schon befürchtest, dass du durcheinander kommen könntest, oder bereits mit deinen beiden Pseudonymen aufpassen musst, würde ich an deiner Stelle kein weiteres Pseudonym kreieren. Egal, welche Vor- oder Nachteile das mit sich bringen kann.
    Ich persönlich fände es schlimmer, wenn ich mit dem falschen Pseudonym von meinem Buch erzähle. Das wirkt unprofessionell. Dann lieber bei der Buchbeschreibung genauer sagen, was den Leser erwartet, damit er nicht in Erwartung eines neuen Liebesromans aus Versehen einen Fantasyroman kauft.

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      #6
      Ich bin der Meinung, dass mehrere Pseudonyme vor allem zwingend notwendig sind, wenn die Zielgruppen stark auseinander gehen. Wenn ein Autor bspw. Splatter und Kinderbücher schreibt, sollte er zumindest mal über zwei Pseudonyme nachdenken.

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      • Milch
        Milch kommentierte
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        Was ist mit Janosch?

      • Peter
        Peter kommentierte
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        @Milch
        Schreibt Janosch Splatter?

      • Milch
        Milch kommentierte
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        Ich habe Janosch mit Ungerer verwechselt, der zwar kein Splatter machte, sondern Erotik, die ja auch nicht für Kinder geeignet ist.

      #7
      Ich denke dabei auch, dass es vor allem darum geht, wer die Bücher in die Hand nimmt. Wenn deine Dystopie sehr brutal daher kommt, ist die Frage, ob sie nicht defintiv unter einem anderen Pseudonym laufen sollte als die YA-Titel, damit die jungen Leser nicht durch den vertrauten Namen etwas in die Hand nehmen, das sie nicht sollten (ich habe keine Ahnung, wie genau das bei dir ist, vielleicht ist es auch völlig unnötig). Ob es da jetzt noch ein drittes Pseudonym werden muss, ist die Frage. Manche trennen da gern absolut konsequent, andere gar nicht, da musst du vor allem schauen, womit du dich wohlfühlst.
      Ich komme aus Ironien.
      Das liegt am sarkastischen Meer.

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        #8
        In meinen Augen kommt es darauf an, wie gut da Grenzen gezogen werden können und wie strikt man diese als Autor einhält. Ich bin mal auf einer Autorenseite gelandet, bei der im Header der Seite drei Namen standen und dann sofort erklärt wurde, dass unter dem einen Fantasy, unter dem anderen Erotik und unter dem dritten irgendwas anderes lief. Die Autorin wirkte dabei aber so, als trenne sie das ganz bewusst und sehr deutlich und deswegen fand ich es auch gut.
        In dem Moment, wo man aber genreübergreifend schreibt und diese Grenzen nicht mehr problemlos einhalten kann, würde ich mir diese Pseudonymsache sparen. Sonst kommt es nur zu Chaos. Und schlimmer als jemand, der wegen eines Autorennamens ein falsches Genre kauft, finde ich eigentlich nur wenn die Leser selbst keine Ahnung mehr haben, welcher Autorenname gleich wofür stand und wo die Grenze zwischen Urban Fantasy und High Fantasy lag.
        Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

        So nah, so fern.

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          #9
          An deiner Stelle würde ich Nachforschungen anstellen: Lässt sich stichprobenartig ermitteln, ob deine LiRo-Leser auch an YA-Literatur Gefallen finden (finden sich etwa entsprechende Rezensionen auf ihren Blogs, Amazon-Profilen etc.)?

          Autoren scheinen das tatsächlich sehr unterschiedlich anzugehen.
          Emily Bold bswp. hat sich nicht gescheut, unter ihren "Nackenbeißern" auch eine Jugendbuchtrilogie zu veröffentlichen.
          Dann gibt da eine Marah Woolf, die ihre YA Contemporary Romance "Finian Blue Summer" von ihren YA Fantasy-Romanen dezidiert abhebt, indem sie dafür ein neues, aber offenes Pseudonym verwendet hat – und wir befinden uns hier wohlgemerkt noch im selben Genre (Young Adult).

          Weniger Pseudonyme haben natürlich den Vorteil, dass deine LiRos von der Neuerscheinung des YA-Buchs profitieren können. Dasselbe gilt für die Fantasyromane und die SciFi-Geschichte.

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            #10
            Hey ihr, der Thread ist schon ein bisschen älter, aber ich habe mir vor einer Weile genau die gleiche Frage gestellt. Als ich angefangen habe zu schreiben, war mir noch nicht klar, was ich genau schreiben soll, für welche Zielgruppe. Ich habe nun Kinder- und Jugendromane begonnen, und werde die unter ein Pseudonym packen. Ich könnte mir aber auch vorstellen, Erwachsenenromane zu schreiben, hierfür würde ich ein anderes Pseudonym wählen und das nicht vermischen wollen. Ein stringent durchgezogenes Pseudonym kann man als Marke aufbauen und so einen Vermögenswert schaffen (Stephen King, Astrid Lindgren, ... da „weiß“ man, was man bekommt). Dadurch schafft man Vertrauen und das sollte man nicht zerstören.
            Aber wie hier schon gesagt, kostet es Zeit und Aufwand jede Marke zu pflegen. Deswegen scheint mir, wer erfolgreich sein möchte, muss an etwas kleben bleiben und dranbleiben.

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              #11
              Vielleicht kommt es ein bisschen darauf an, wie verschieden die Genres sind. Und wie sehr die Leserschaft sich da klassisch überschneidet. Wer Dorfkrimis liest, der liest wahrscheinlich auch gerne andere Krimis und andere Bücher mit etwas Lokalkolorit, Historisches z.B. Da kann ich mir schon vorstellen, dass jemand sagt, oh, toll, mein Lieblingskrimiautor XXX hat jetzt auch nen Dorfkrimi geschrieben, das interessiert mich dann. Wenn aber der Dorfkrimi-Autor plötzlich Hardcore Erotik macht? Wäre irgendwie komisch.

              Generell glaube ich, dass für sehr verschiedene Genres verschiedene Pseudonyme sinnvoll sind, allerdings offene. (Fast) jeder weiß, dass Robert Galbraith JK Rowling ist. Der Erfolg von Rowling macht die Leute neugierig darauf, wie sie sich so bei Krimis schlägt, und viele ihrer Fans haben die Galbraith-Bücher nur deshalb gekauft. Aber das Pseudonym hilft, die Erwartungshaltung der Leser zu managen, und der Käufer weiß, dass er in einem Galbraith-Buch nicht Harry Potter erwarten kann.
              Always avoid alliteration.

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              • alicia
                alicia kommentierte
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                Cool, dann ist es vielleicht gar nicht so nachteilig zu mixen

              • Alys II.
                Alys II. kommentierte
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                Ich theoretisiere da ja nur vor mich hin. Peter, hat echte Erfahrungen damit.

              • Peter
                Peter kommentierte
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                alicia
                Du musst Vor- und Nachteile für dich abwägen.

                Der Vorteil ist für mich, dass ich keine Leser durch Geschichten in anderen Genres verwirre oder abschrecke. Je nachdem muss man überlegen, wie viele Leser man von einem Genre ins andere mitnehmen könnte, und ob es sich lohnt. Wahrscheinlich sind die Zielgruppen SciFi und Romance so unterschiedlich, dass es keinen Sinn macht. Romance und Fantasy eher schon. Daher sind meine Pseudos auch offen,ich mach da kein Geheimnis drauß.

                Der Nachteil ist ganz klar die Mehrarbeit, die es braucht, verschieden Identitäten zu pflegen und regelmäßig Geschichten nachzuliefern.

              #12
              alicia

              Ich habe drei Pseudonyme: einen für romantisches, einen für klassische Fantasy und einen für SciFi/Dystopien.
              Die werden mich noch eine Weile begleiten, bis ich mich mal auf ein Genre festlege.
              I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

              Douglas Adams

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                #13
                Die Antworten und Diskussionen hier sind ja schon eine Weile her. Mich würde mal interessieren, wie du mittlerweile zu den vielen Pseudonymen stehst, Peter ?
                Hat es sich als marketingtechnisch sinnvoll erwiesen? (bspw. weil man zielgruppengenauer Marketing/Networking betreiben kann)
                Immerhin brummen selbst einige Verlage ihren Autoren mehrere Pseudonyme für unterschiedliche Genres auf.


                Ich danke im Voraus ...
                http://www.wandern-mit-kindern-in-thueringen.de

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                • Peter
                  Peter kommentierte
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                  Ich bin mit meinen Pseudonymen ziemlich zufrieden, da sie die einzelnen Genre voneinander abgrenzen. Würde ich immer wieder so machen.
                  Die Zielgruppe für Regiokrimis überlappt sich null mit der von Urban Fantasy oder Cosy Romance. Es würde die Leser*innen eher verschrecken, als zusätzliche Käufe einbringen.

                  Für die zweite Frankreichkrimi-Reihe hatte ich an ein weiteres Pseudonym gedacht, da die Geschichten in einer anderen französischen Gegend angesiedelt sind, aber hier sind die Überlappungen bei den Lesergruppen ziemlich stark und ich bin von dem Gedanken wieder abgekommen.

                  Da ich momentan nur zwei der fünf Pseudonyme bediene hält sich der SoMe-Aufwand auch in Grenzen. Ich liege da auch eher im Mittelfeld. Die Fantasy Kolleg*innen sind auf Twitter und Insta deutlich emsiger unterwegs als ich, dafür bin ich deutlich näher an meinen Leser*innen auf FB und YouTube als die meisten meiner Regiokrimi-Kolleg*innen.
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