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Bitte um Rezensionen in eBooks

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  • Bitte um Rezensionen in eBooks

    Viele Autoren, meist SPler, bitten am Ende eines eBooks ihre Leser um eine Rezension.

    In einer Autorengruppe wurde diesen Autoren unprofessionelles Verhalten und mangelndes Vertrauen in ihr eigenes Werk unterstellt, da es schlechter Stil sei, um Rezensionen zu 'betteln'. Wenn ein Buch gut ist, bekäme es schon seine Rezensionen.

    Stört euch eine Bitte/Erinnerung an eine Rezension in einem eBook?
    I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

  • #2
    Nö. Ohne würde ich mich niemals zu einer Rezension aufraffen.
    Mit allerdings auch nicht. Oder nur sehr selten - dann ist aber mein persönlicher „Druck“ hoch.

    Ich halte diese Bitte aber für legitim.

    Kommentar


    • #3
      Wenn eine solche Bitte höflich vorgetragen wird, sodass ich das Gefühl habe, dass die Entscheidung, eine Rezension zu schreiben, immer noch bei mir liegt, stört sie mich überhaupt nicht. Viele Menschen lesen oft nicht einmal soweit, sondern nur bis zum Wörtchen "Ende", sodass sie diese Bitte nie erreicht.

      Ich kenne jetzt die Hintergründe nicht, aufgrund welcher Basis diese Autorengruppe den Autoren unprofessionelles Verhalten vorwirft, aber ich finde es so nicht ok. Ein SPler muss sich selbst um seine Werbung kümmern und er kann nicht erwarten, dass viele Leser auf ihn aufmerksam werden, eben weil kein namhafter Verlag hinter ihm steht. Da sind viele - vorzugsweise natürlich gute - Rezensionen wichtig. Ich finde es richtig, dass es Autoren gibt, die diese Form der Werbung für sich nutzen. Es ist ja kein Muss für die Leser.

      Allerdings merke ich bei mir selbst, wie schwer es mir fällt, Werbung für mich und meine Geschichten zu machen. Gerade weil ich bisher nur in Anthologien veröffentlicht habe, die verhältnismäßig teuer sind - was seine Gründe hat -, spüre ich ein Gefühl von Scham, wenn ich nur durch mein Erzählen jemanden zum Kauf bewegen möchte. Es ist nicht einmal so, dass ich die Bücher selbst verkaufe. Ich will nur zum Kauf bei z. B. Amazon animieren. Ich selbst habe von dem Kauf der Bücher nur wenig oder sogar gar nichts, tue es nur, weil ich diese Bücher gut und lesenswert finde. Trotzdem schäme ich mich.
      Das ist jetzt mein Problem, wieso ich so schwer Werbung machen kann. Andere haben andere Gründe dafür wie z. B., dass sie sich generell schämen, Geld dafür zu verlangen, oder dass sie es sich selbst nicht wert sind, Geld für ihre Arbeit zu fordern. Ach, da gibt es sicher noch mehr Gründe. Vielleicht hemmt diese Autorengruppe auch etwas oder vielleicht empfindet auch der ein oder andere Neid, weil jemand veröffentlicht und offensichtlich verkauft hat, also weiter ist als er selbst, und dann auch noch Lob dafür will.

      Kommentar


      • Peter
        Peter kommentierte
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        Earu
        In eine Anthologie aufgenommen zu werden, ist eine tolle Sache, über die ich mich nur freuen würde. Merkwürdigerweise schämen sich meist Autoren, für ihre Geschichte Werbung zu machen, die keine realen Gründe haben, während ich einige grottenschlechte Bücher kenne, deren Autoren regelmäßig die Sau durchs Dorf treiben. (Was aber meist auch nichts bringt.)

        Ein gutes Buch zu schreiben, ist klasse, aber noch schöner ist es, wenn es auch von maximal vielen Menschen gelesen wird, und dafür müssen diese irrwitzig netten Leser auch von deinem Buch erfahren. Das ist leider für SPler und Midlist Verlagsautoren die aktuelle Lebensrealität. Einige tun sich schwer, während andere sich dabei wohl fühlen wie ein Schwein in der Suhle.

      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Leider muss man sich trotzdem um Werbung kümmern, obwohl ein namhafter Verlag hinter einem steht. Es ist ein Irrglaube, dass man sich ins stille ZImmer verkriechen kann, sobald man es in einen Verlag geschafft hat.

      • Earu
        Earu kommentierte
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        @Peter
        Ich freue mich auch über jede neue Veröffentlichung, vor allem, weil ich es dieses Jahr wirklich darauf anlege und das zu bereits zwei neuen veröffentlichten und einer in der Veröffentlichung befindlichen Geschichten geführt hat. Das ist echt klasse und ich bin ziemlich stolz auf diese Leistung. Diese Freude und auch der Stolz auf das, was ich geschaffen habe, versuche ich an die Menschen heranzutragen, um sie mit meiner Begeisterung anzustecken und neugierig zu machen. Trotzdem, ich bin der Typ Mensch, der im stillen Kämmerlein arbeitet - egal ob als Autorin oder Sekretärin. Entsprechend schwer fällt es mir, mich ins Rampenlicht zu begeben. In dieser Hinsicht habe ich noch viel zu lernen.

        @VickieLinn
        Da muss ich dir Recht geben. Komplett zurückziehen ist auch als Autor eines großen Verlags nicht möglich bzw. auch kontraproduktiv. Es ist nicht nötig, sich in die Werbung so reinzuhängen, wie es die SPler machen müssen, aber schaden tut es auch nicht. Ich glaube, selbst wenn ich es in einen Verlag schaffen würde, ich würde trotzdem weiterhin Werbung machen. Dann eben nach Absprache, was ich alles darf bzw. was gerne gesehen würde. Vielleicht bekomme ich von dort auch wertvolle Tipps, was sinnvoll ist und was reine Zeitverschwendung.

    • #4
      Die Bitte ein Buch zu rezensieren, dessen Bekanntheit damit etwas anzustoßen, empfinde ich durchaus professionell. Ein Buch ist ein Produkt und muss beworben werden, sonst geht es auf dem Markt unter. Man ist ja nicht nur Autor sondern auch Geschäftsmann. Aber ja, es wirkt vielleicht wie der Staubsaugervertreter der an die Tür klopf. Aber ich muss ja nicht aufmachen und es gehört viel Überwindung dazu überhaupt zu klopfen.

      Anders sieht es dann aus, wenn dieser Autor um eine positive Rezension bitten würde - das wäre dann unprofessionelles Verhalten. Objektivität sollte schon da sein.
      Freude ist nur ein Mangel an Informationen.

      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
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        ^
        Genau das.


        (Auch wenn ich persönlich selten die Tür aufmache.)

      • Peter
        Peter kommentierte
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        Ich bin froh, dass ich eine Bitte um eine 'positive' Rezension noch nie in einem Buch eines SPlers gefunden habe.

        Insgesamt sehe ich die Verbindung zwischen SPlern und ihren Lesern, insbesondere bei den Romanzen, als ziemlich eng. Da wird viel in soziale Medien und Goodies für die Leser investiert.

      • Earu
        Earu kommentierte
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        Da stimme ich dir vollkommen zu. Die Bitte um eine Rezension ist ok, aber die explizite Bitte um eine positive Rezension ist schon irgendwie dreist. Das hasse ich schon bei den Amazonhändlern, die eine vorgefertigte Mail mit meiner Rechnung schicken, in der sie um eine positive Händlerbewertung bitten. Darüber ärgere ich mich immer, selbst wenn bei Versand, Verpackung und Ware wirklich alles zu 100 % gepasst hat. Ich ignoriere sowas, eben weil ich mich darüber ärgere. Das geht mir einfach einen Schritt zu weit und somit in Richtung Bevormundung.

    • #5
      Ich finde, es kommt immer drauf an, wie man sowas verpackt. Ein freundlicher Hinweis "wenns dir gefallen hat, findest du mehr meiner Bücher unter XYZ und die Möglichkeit, eine Rezension zu hinterlassen" finde ich okay, weil es dem Leser im Gegenzug etwas bietet, was ihn selbst interessieren könnte. "ich freue mich immer über nette Rezensionen" ist auch okay, weil es zu nichts verpflichtet. Sollte dann nur nicht in einen ellenlangen Absatz ausarten, warum Autoren solche Rezensionen brauchen, das klingt dann wieder nach emotionaler Erpressung, dass man den armen Autoren so im Stich lässt, wenn man's nicht tut ... "Vergiss nicht, mein Buch zu rezensieren!" fände ich z.B. daneben, denn es klingt nach Verpflichtung, irgendwas dazu zu schreiben, und das sehe ich nicht so.

      Persönlich muss ich sagen schreibe ich Rezensionen nur dann, wenn ich etwas zu dem Buch sagen habe, z.B. wenn ein Buch besonders gut oder besonders schlecht war. Ich weiß, als Autor hätte man gerne auch die Bewertungen dazwischen, aber da muss ich zugeben, es ist meine Zeit, und wenn mir nichts auf den Nägeln brennt, was ich loswerden muss, dann verwende ich die für etwas anderes als mir Gedanken zu machen, was ich über ein Buch schreiben soll, das mich nur so mittelmäßig bewegt hat.

      If I could read your mind love
      What a tale your thoughts could tell
      Just like a paperback novel
      The kind the drugstore sells
      -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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      • Earu
        Earu kommentierte
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        Auch eine nette Möglichkeit, auf weitere Bücher zu verweisen. Das hat schon etwas von einem Gegenangebot. "Dort findest du weitere Bücher und vielleicht hast du dann auch gerade Zeit, eine Rezension zu hinterlassen." Das ist kein Gekrieche und ich habe einen weiteren Grund, eine Seite zu besuchen. Eine Rezension macht ja wirklich viel Arbeit, wenn man sich Mühe dabei gibt. Da finde ich es nett, mich vielleicht mit einer weiteren tollen Geschichte belohnen zu können.

    • #6
      Es ist doch auch in den meisten anderen Medien gang und gäbe, die Leute daran zu erinnern, dass sie den Hersteller unterstüzen können. Bei Youtube u.Co. sind es abbos und likes, bei Apps&Spielen Rezensionen oder Sternchen im Appstore, selbst die kleinsten Blogs haben kleine "Share" Buttons, um einen daran zu erinnern, dass man das gelesene auch teilen kann und darf.

      Ich denke, hier schlägt einfach die lange Geschichte des Buches den Fortschritt zurück, sodass viele Autoren davon abgeschreckt werden. Vor 100 Jahren stand im Buch eben keine Bitte um Rezension, denn da gab es das auch noch nicht in der zugänglichen Form wie heute. Den Literaturkritiker, der in der Lokalzeitung darüber schreibt, musste man wenn dann persönlich um eine Rezension bitten. Also gehört das heutzutage auch nicht da rein.
      Oder eben doch, weil die Zeiten, der Markt und das Leserverhalten sich ändern.

      Kommentar


      • #7
        Zitat von Earu Beitrag anzeigen
        Wenn eine solche Bitte höflich vorgetragen wird, sodass ich das Gefühl habe, dass die Entscheidung, eine Rezension zu schreiben, immer noch bei mir liegt, stört sie mich überhaupt nicht. Viele Menschen lesen oft nicht einmal soweit, sondern nur bis zum Wörtchen "Ende", sodass sie diese Bitte nie erreicht.
        Sehe ich auch so.

        Was ich aber schon gesehen habe, waren dann irgendwelche Goodies, die man bekommen konnte: "Wenn Du einer der ersten 10 Rezensenten bist, dann ..." oder so was. Das ist in meinen Augen unprofessionell.

        Kommentar


        • Peter
          Peter kommentierte
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          Amilyn

          Das ist nicht nur unprofessionell, sondern ist auch ganz klar von amazon verboten, und das ist die einzige Plattform auf der SPler wirklich Geld verdienen können.
          Ich gehe davon aus, dass Tolino das ähnlich handhabt, obwohl ich mir bei denen nicht sicher bin.

        • Earu
          Earu kommentierte
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          Sowas habe ich noch nicht gesehen, fände ich aber auch seltsam. Klar, je nach Goodie ist man umso mehr gewillt, eine Rezension abzugeben, aber irgendwie fühlt es sich an, als würde der Autor mich kaufen wollen. Würde mir auch nicht gefallen.

      • #8
        Ich habe so eine Bitte noch nie in einem Buch gelesen (wahrscheinlich lese ich zu wenig E-Books), allerdings gehen die Argumente der Autorengruppe sehr weit an der Realität vorbei.
        Denn offenbar ist es so, dass die wenigsten Kunden von Amazon und Co. auch wirklich Bewertungen schreiben. Ich bin da das Gegenteil, ich schreibe zu fast jedem Produkt Bewertungen. Witziger Weise drücke ich mich aber ebenfalls am ehesten vor Bücherbewertungen, weil ich da am ehesten das Gefühl hab, irgendwas Dämliches zu schreiben (ich schreibe dann meistens trotzdem Rezis, weil ich ja weiß, wie schwer es ist, an eine solche zu kommen, aber ... tja, irgendwie seltsam).

        Ich hab auch in meinem Umfeld nachgefragt, und viele Leute haben einfach Angst, was "Falsches" zu schreiben und sich zu blamieren. Da wird eine Rezension dann irgendwie gleichgesetzt mit einer akademischen Abhandlung, also anscheinend setzen viele Konsumenten Rezensionen mit Kritiken irgendwelcher professionellen Kritiker gleich ... und setzen sich dann total selbst unter Druck.

        Und wenn man zu nem schwierigen Thema schreibt, kann man Rezis quasi eh beinahe erden.

        Von daher werde ich wohl irgend einen Rezi-Hinweis im nächsten Buch einbauen. Allerdings werd ich da sehr darauf achten, dass es nicht nach einem Bitten um "gute" Rezensionen klingt, denn ich will ja nicht beeinflussen. Rezi ist Rezi, egal ob 1 oder 5 Sterne.
        Und selbst wenns nur 2 begründete Sätze sind.

        Ach, und: Offenbar kann man E-Books irgendwie per Sterne auch für sich selbst auf dem Reader bewerten (ich kann nicht mitreden, weil ich Reader kaum verwende). Und so dürften einige Leser dann denken, sie bewerten direkt auf Amazon, dabei tun sie es gar nicht.

        Jedenfalls finde ich, dass man irgendwie eine Kommunikationsbasis zu den Lesern herstellen müsste und aufklären sollte, dass ne Rezi (ob gut oder schlecht) immer hilfreich ist, und dass es keine philosophische Abhandlung sein muss .
        Die Frage ist nur, wie man aufklärt. Ich glaube, ich werds mal auf meiner FB-Seite probieren demnächst.
        Ich find eben immer die Gratwanderung schwierig, zwischen "Aufklären" und "Bitten und Betteln", denn Letzteres könnte schlimmstenfalls ja auch als dämliche Verkaufsmasche rüberkommen ^^.
        "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen." (Kant)

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        • #9
          Ich finde diese Bitte auch vollkommen in Ordnung.

          Es ist doch bei praktisch allem, was man kauft, so - 5 min später die Mail mit der Erinnerung, man möge das Produkt bitte bewerten. Warum also nicht auch bei Büchern? Und ehrlich gesagt finde ich eine nette Bemerkung des Autors am Ende des Buchs weniger nervig als diese Erinnerungsmails...

          Unprofessionell finde ich es nur, wenn ein Autor auf Rezis antwortet. Die muss man für sich selbst stehen lassen, egal ob sie positiv oder negativ sind.

          Kommentar


          • #10
            Ich muss gestehen, mir fallen diese Bitten meist gar nicht auf (deswegen kann ich auch nicht sagen, wie häufig sie sind), weil ich mit dem Ende der Geschichte normalerweise das Buch beseite lege oder den Reader ausschalte. Und selbst wenn ich sie sehen würde, würde es vermutlich nichts an meinem Rezensions-Verhalten ändern.

            Generell finde ich es okay, wenn Autoren um eine Rezension bitten - solange es nicht nervt und höflich bleibt Mich würde allerdings interessieren, ob das echte Auswirkungen hat oder die Bitte verpufft. Schaden tut es in meinen Augen jedenfalls nicht.
            Dunst verschleierte den Himmel, wo heute keine Krähe im Wind tanzte. Heute gehörte er Alba allein. - Irrlichtfeuer

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            • #11
              Offensichtlich beenden die meisten hier das Buch nach dem Wort 'Ende' und die Bitte um Rezension wird nicht mehr bemerkt.

              Das sollte man dadurch verbessern können, dass die Leser zum Weiterlesen gebracht werden, z.B. durch das Weglassen des Wortes 'Ende' , Leseproben von anderen Büchern (Folgebände) oder Ankündigungen von Neuerscheinungen.

              Inwieweit man Leser tatsächlich dazu bringt eine Rezension zu schreiben, wobei ich das Wort Rezension nicht benutze, da es sich so wissenschaftlich kompliziert anhört, kann ich nicht abschätzen.
              Ich bekomme etwa eine Rezension auf 250 gelesene eBooks, ziehe ich die Blogger und Testleser ab, geht es eher in die Richtung 500. Wenn demnach nur jede 200ste Leserin sich zu einer Rezension bewegen ließe, würde ich damit die Anzahl der Rezensionen verdoppeln. Ich denke, das sollte ein machbares Ziel sein.

              Die Königsdisziplin ist natürlich, meine Leserinnen nicht nur zum Rezensieren, sondern auch auf die Abo-Liste des Newsletters zu bekommen.
              Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
              I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

              Kommentar


              • Julestrel
                Julestrel kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ich muss gestehen, Leseproben und Ankündigungen lese ich ebenfalls nicht. Ich beende das Buch, wenn die Geschichte vorbei ist, weil die Gedanken noch bei eben dieser sind und ich da keinen neuen/anderen Input möchte. Aber keine Ahnung, wie sehr ich da dem durchschnittlichen Leser entspreche

            • #12
              Wer solchen Autoren vorwirft, unprofessionell zu sein, verwechselt "unprofessionell sein" meiner Meinung nach mit Unbekanntheit. Natürlich sind solche Bitten ein Anzeichen dafür, dass der Autor noch kein großer Star ist, dem die Aufmerksamkeit von allen Seiten zufliegt. Und natürlich ist der Prozentsatz von schlechten Büchern unter den unbekannten Werken etwas größer als unter den berühmten Büchern. Daher würde ich sagen, dass es bei einigen zu dem Fehlschluss Bitte um Rezension => unbekannter Autor => ich tippe jetzt einfach mal auf unprofessionelles Verhalten kommt.
              Dabei unterscheiden sich solche Bitten doch als Vermarktungsstrategie gar nicht so sehr von den Werbeseiten hinten in den Büchern großer Verlage. Die einen weisen auf die Möglichkeit einer Rezension hin, in der Hoffnung, dass die Bücher des Autors dann häufiger gekauft werden. Die anderen weisen auf andere Bücher des Verlags oder Autors hin, in der Hoffnung, dass die Bücher des Autors dann häufiger gekauft werden. Das gleiche in Grün.

              Kommentar


              • #13
                Bin dabei mein Buch zu finalisieren. Diesmal kommt eine Anfrage nach Rezensionen/Lesermeinungen rein.

                Also zuerst als Vorbestellung hochladen und dann den Text anpassen und erneut hochladen, damit Ansin und Sprungmarke zur Buchseite bei amazon eingegeben sind. Muss ja kein rezensionswilliger Leser extra Zeit mit suchen verschwenden.
                I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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                • Dodo
                  Dodo kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Ich find's gut.
                  Wer nicht rezensieren will, muss schließlich nicht und ist nur einen Klick davon entfernt (was für ein Aufwand!); wer es doch will, ist gleich dabei.

                  Ich wünsche Dir viele positive Rückmeldungen!

              • #14
                Hm.

                Ich muss zugeben, dass ich Bitten um eine Rezension ziemlich unsympathisch und lästig finde. In Bezug auf den Vergleich mit Youtube und anderen Onlinediensten muss ich nämlich sagen, dass ich diese Abo-Angebote ebenso störend finde. Ständig darum gebeten werden, mir irgendwas anzuschauen, irgendjemandem meine Meinung zu sagen, um "das Produkt zu verbessern" oder "zu bewerben" - das gehört für mich zu den Top 5 der nervigsten Alltagsgeschichten.
                Abgesehen davon wird mich so eine Bitte bestimmt nicht dazu bewegen, eine Rezension zu schreiben. Entweder ich hatte es ohnehin vor oder ich mache es so oder so nicht. Wenn man es also nicht reinschreibt, ist man m.E. auf der sicheren Seite.
                Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

                So nah, so fern.

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                • Peter
                  Peter kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Auf der einen Seite hast du einen Fremden, der dich irgendwo im Netz um ein Like anhaut, auf der anderen Seite einen Autor, von dem du gerade einen 500 Seiten Roman gelesen und dich damit ein oder zwei Tage beschäftigt hast. Wenn die Geschichte dir nicht gefallen hätte, hättest du ihn sicher schon zur Seite gelegt, statt über das Wort "Ende" hinaus zu blättern und auf die Bitte um eine Lesermeinung zu stoßen.
                  Die beiden Sachverhalte in einen Topf zu werfen und zu vermischen, finde ich schon recht abenteuerlich.

                  Was hat eine Lesermeinung mit einem Abo-Angebot zu tun? Verstehe ich nicht.

                • Kelpie
                  Kelpie kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Zitat von Ena
                  Es ist doch auch in den meisten anderen Medien gang und gäbe, die Leute daran zu erinnern, dass sie den Hersteller unterstüzen können. Bei Youtube u.Co. sind es abbos und likes, bei Apps&Spielen Rezensionen oder Sternchen im Appstore, selbst die kleinsten Blogs haben kleine "Share" Buttons, um einen daran zu erinnern, dass man das gelesene auch teilen kann und darf.
                  Deswegen kam ich darauf.

                  Ob mich jetzt ein Youtuber um ein Abo fragt oder Youtube mich bittet, die Pro-Version zu bestellen, macht jetzt für mich nicht den Unterschied - maximal weil bei letzterem Geld eine Rolle spielt.

              • #15
                Man bettelt nicht um Applaus oder Buhrufe.
                Keine gute Idee, weil man da eigentlich die Fans um kostenlose Mitarbeit beim Marketing bittet, was es eigentlich ist.
                Wer eine Rezension schreiben will, braucht diesen Hinweis nicht. Wer keine Rezension schreiben will, wird es durch den Hinweis auch nicht tun.
                Meistens schreiben die Leute, wenn ihnen ein Buch besonders gut gefällt oder besonders stark missfällt. Da reicht es nicht aus, wenn man die 500 Seiten beendet hat. Meistens muss der Autor etwas gewagt haben.
                Manchmal glaube ich, dass es auch kontraproduktiv ist. Man kann es an dem Roman von Julia Lange sehen. Da wurde der Roman an viele Lesebloggerinnen verteilt, die ihre Reaktion auch auf Amazon gestellt haben, leider sind die Kritiken eher durchwachsen.

                Kommentar


                • Dodo
                  Dodo kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Heischt nicht jeder, der sein Werk der Öffentlichkeit stellt, nach Kritik? Der eine macht es in Ausstellungen, der andere auf der Bühne mit dem Verbeugen, der dritte mit einem Buch und alle mit der ausgesprochenen oder unausgesprochenen Bitte um eine Beurteilung ...
                  Die erste kritische Bewertung erfolgt wortlos an der Kasse / abzulesen an Einnahmen. Da finde ich eine Bitte des Künstlers / Schauspielers / Autoren um "persönliche Wortmeldung" geradezu interaktiv.

                • Alys II.
                  Alys II. kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Man bettelt nicht um Applaus - jain. Eine gewisse vornehme Zurückhaltung steht jedem Künstler gut zu Gesicht. Aber ein bisschen Selbstvermarktung gehört dazu, und dazu gehört auch, mit seinen Lesern in Kontakt zu treten.
                  Seitenlanges selbstbeweihräucherndes Gelaber am Ende eines Buchs ist sicher unangemessen, genauso das Einfordern von Rezis. Aber zwischen Fordern und Bitten ist ein Unterschied, und eine nette Bitte finde ich nicht fehl am Platz.
                  Im FanFiction-Bereich ist das gängig, und viele Autoren formulieren ihre Bitten um Rezis und andere Author's Notes so charmant, dass sie für mich zum Lesen dieser Art von Literatur richtig dazugehören.

                • Milch
                  Milch kommentierte
                  Kommentar bearbeiten
                  Im Theater hat es sich so eingebürgert.
                  Ja, natürlich will man Reaktionen, aber man soll nicht so platt danach betteln, oder anders ausgesprochen das Werk soll darum betteln, nicht der Autor. Wenn sich Leute äußern wollen, kennen sie die Amazon-Plattform.
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