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Testlauf mit dem Kindle Vella Format bei amazon

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    Testlauf mit dem Kindle Vella Format bei amazon

    In den USA startet amazon den Test für ein neues Format: Kindle Vella. Könnte für Kurzgeschichten-Schreiber interessant sein.

    Kurze Geschichten, von 600 bis max. 5000 Wörter, die als Serie veröffentlicht werden. Die Geschichte darf aus keinem anderen Format stammen, also kein Auszug aus einem existierenden Buch.

    Ziel: Handyleser*innen.

    Die ersten 3 Blöcke sollen umsonst sein, alle folgenden müssen über ein Token-System bezahlt werden.
    Völlig unklar ist noch, wie die Tantiemen für die Autoren ausfallen. Bis gespannt, wie es aussieht, wenn es hier bei uns ans Laufen geht.

    https://www.publishersweekly.com/pw/...s-devices.html
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

    #2
    Ich hab es mir schon angeschaut. Ich kann es mir tatsächlich vorstellen, es mal auszuprobieren.
    Mal schauen, wann es nach Deutschland kommt.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Ich bin leider ganz mies im Schreiben von Kurzgeschichten. Aber vielleicht probiere ich es mal mit einem Spin-off eines Romans. Urban Fantasy gehört ja zu den - für dieses Medium - interessanten Genres. Genau wie NA.

      Gespannt bin ich auf die Vergütung, da amazon für den Kauf dieser Token bei größeren Mengen, ziemliche Rabatte einräumt, bei dem Kauf über apple Store, etc. deren Prozente (normalerweise 30%) abgehen und wahrscheinlich erst mal unendlich viele Token als Werbemaßnahmen verschenkt werden.
      Daher sehe ich Kindle Vella primär als einen Werbekanal für die normalen Bücher an.

      Erfolgreich kann man dort auch nur sein, wenn man wöchentlich, besser täglich neuen Content hochlädt. Keine Ahnung, ob ich dafür diszipliniert genug bin.

    #3
    Sieht interessant aus. Ich glaube es muss auch nicht nur Kurzgeschichten sein, solange man den Text effizient serialisiert.

    Erinnert mich aber in der Art, in der sie es auf Amazon vorstellen, an Fanfiction Websites, Wattpad u.Co. - nur eben teilw. bezahlt und mit Original Fiction. Ich weiß nicht, was daran mir ein seltsames Gefühl gibt, denn eigentlich mag ich den Aufbau von solchen Seiten.

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    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Das sehe ich ähnlich. Ein Fortsetzungsroman mit bewusst gesetzten Cliffhangern motiviert sicher eher, am Ball zu bleiben, als eine Serie in sich abgeschlossener Kurzgeschichten.

    #4
    Die Zielgruppe für Kindle Vella (Handyleser) ist eine andere, als für eBooks (Kindle Leser), d.h. es können neue Leser*innen angesprochen werden. Während es verboten ist, Content aus bereits veröffentlichten Büchern bei Kindle Vella hochzuladen, ist es explizit gestattet, Vella Geschichten wieder zu löschen und danach als eBook herauszubringen. Im Prinzip könnte man ein Buch nacheinander bei zwei verschiedenen Lesergruppen unterbringen.

    Man muss leider die Disziplin aufbringen, mindestens jede Woche eine Episode (minimal mit Korrektorat) abzuschließen und herauszubringen. Also am besten einige Wochen auf Vorrat schreiben.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Gloria Regali
      Gloria Regali kommentierte
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      Bei mir würde es eher daran scheitern, dass ich bei Projekten gerne im Nachgang viel umschreibe Heißt, ich könnte das eh nur mit einem fertigen Roman machen, dann juckt es mich nicht in den Fingern, schnell noch was Neues einzufügen

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Gloria Regali

      Es spricht nichts dagegen, das Buch fertig zu haben und erst dann in einzelnen Episoden hochzuladen.

    #5
    Es bewegt sich was bei Vella.

    Im amazon KDP Dashboard erscheint schon mal ein Rubrik, in der man die Geschichten/Episoden verwalten kann. Das ist die Gute Nachricht.

    Die schlechte Nachricht ist die Bezahlung.

    In den USA ist Vella angelaufen und in der ersten Runde gab es für 1000 Wörter 0,045 cents. Das bedeutet für einen durchschnittlichen Roman mit 75K Seiten, etwas unter 4 Cents. Nicht sonderlich viel.
    Die Autoren*innen mussten die Promotionskosten mittragen, also die verschenkten Token zum Anfixen, die Startrabatte für den Apple Store, etc.
    Das sollte sich in den nächsten Quartalen rausrechnen, ansonsten ist das Format tot.

    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Es ist immer bitter, wenn man sich den Verdienst pro Wort ausrechnet. Aber 0.045 Cent pro 1K Wörter ist … puh, echt mager.

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Alys II.

      Oh ja.

      Ich traue es mich ja nicht mal bei "normalen" eBooks meinen Stundenlohn auszurechnen.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Peter Ich hab's mal für eine meiner Kurzgeschichten ausgerechnet. Nee, das mache ich nicht nochmal.

    #6
    An sich klingt das super. Das wäre mal was anderes und spricht vielleicht wirklich einen neuen Markt an. Da ich sowieso gerne in Episoden schreibe, wäre das wirklich eine gute Idee, meine nervigen Kurzgeschichtenanfälle kreativ umzusetzen

    Aber die Bezahlung ist ein Witz. Als Texterin schreibe ich nicht mehr für unter 2ct das Wort. Da bin ich pingelig. Daher lehne ich alles ab, was mich runterhandeln will, so viel wert bin ich mir noch. Ich veröffentliche natürlich nicht für Geld, aber unter Wert sollte man sich auch nicht verkaufen. Da müsste ich echt überlegen was mir wichtiger ist.
    Unter den Masken (2021) - Booksnacks/dp DigitalPublishers
    Nordfriesentote (2021) - Twentysix

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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Man muss schauen, wie sich die Preise einpendeln.

      Es ist so, dass die Autor*innen die Hälfte des Erlöses für die Token erhalten. Durch die Anschubpromotion wurden halt viele verschenkt oder extrem rabattiert, was zu dem lächerlichen Honorar geführt hat. Wenn es sich nicht deutlich verbessert, hat Vella keine Zukunft.
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