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    Hey ihr Lieben,
    ich hab es jetzt mal so genannt, weil ich keine Werbung für Patreon machen will, das allerdings die einzige Plattform dieser Art ist die ich kenne. Was haltet ihr von solchen Plattformen? Kennt ihr noch mehr als Patreon? Ist vielleicht einer von euch, bei sowas angemeldet und kann Erfahrungen austauschen?
    Würde mich echt interessieren!
    Alles Liebe,
    Traummuschel
    New posts every Monday, Wednesday, Friday and Sunday:
    https://catholifire.wordpress.com/
    Holiness within your reach

    Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

    #2
    .....
    Zuletzt geändert von Badabumm; 15.06.2020, 20:37.

    Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
    Mark Twain

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    • Traummuschel
      Traummuschel kommentierte
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      Da kann man sich als irgendeine Art von Künstler anmelden und Fans bezahlen dann eine kleine Menge regelmäßig um Zugang zu deinen Werken zu haben. Wenn du Youtuber oder Blogger oder so bist und schon Fans damit gesammelt hast, kannst du dort zum Beispiel weiteren Content anbieten, denn du nicht öffentlich postest. Aber soweit ich das verstanden habe ist das total frei, du könntest auch sagen, für einen Fan der xxx€ bezahlt gibt es eine Hauptrolle in deinem nächsten Roman oder für einen anderen Betrag eine Widmung oder so.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      .....
      Zuletzt geändert von Badabumm; 15.06.2020, 20:37.

    #3
    Ich kenne nur Patroen, bin aber dort nicht angemeldet und habe auch kaum Erfahrungen damit.
    Tatsächlich kenne ich nur eine Autorin, die ein Patreon Profil hat. Ansonsten eher Künstler und Designer.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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      #4
      Ich sehe, dass dieses Prinzip immer mehr Verbreitung findet, bin aber kein Fan davon.
      Denn es läuft immer auf dasselbe hinaus: Wer Geld zur Verfügung hat, kann so etwas nutzen, wenn die Person es möchte. Wem das Geld fehlt, hat Pech, auch wenn der Wunsch zu unterstützen und/oder Zugang zum zusätzlichen Content zu bekommen, besteht.

      Ich verstehe, dass Menschen darüber ihre Projekte finanzieren, aber es geht halt doch teilweise zu Lasten derjenigen, die den Content konsumieren (könnten).

      Hinzu kommt für mich noch der Umgang der Menschen, die sich darüber unterstützen lassen. Manche posten beispielsweise Inhalte, die für die Bezahlenden damit einfach etwas früher verfügbar sind, später aber für alle zugänglich gemacht werden. Das ist immer noch eine Bevorzugung derjenigen, die Geld zur Verfügung haben, aber der Rest hat eben später dennoch die Möglichkeit. Damit kann ich gut leben, weil ich eben auch weiß, dass es vielen am Geld für gute Qualität mangelt und sie dadurch mehr Möglichkeiten haben.
      Ich habe aber vor nicht allzu langer Zeit eine Autorin erlebt, die auf ihre Herangehensweise beim Erschaffen von Geschichten eingegangen ist (ich möchte weder Namen, noch worum es explizit dabei ging, nennen). Zur Auswahl standen mehrere Plattformen und es wurde Patreon. Das Argument, dass wer zahlt auch aufmerksamer dabei ist, war aus meiner Sicht sehr arrogant. Denn wie oben gesagt: Wenn das Geld nicht verfügbar ist, stellt sich nicht die Frage, dafür zu zahlen. Miete, Nahrung, Kleidung etc. haben Vorrang. Sie ändern aber nichts daran, wie aufmerksam und zielgerichtet man als teilnehmende Person dabei wäre.
      Ich komme aus Ironien.
      Das liegt am sarkastischen Meer.

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      • Kuro
        Kuro kommentierte
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        Es ist nicht untypisch, dass z. B. Autor:innen KGs zu ihren Geschichten, Blogbeiträge, die es nur dort zu lesen gibt, Hintergründe zu Figuren etc. dort hinsetzen. Bei den KGs kann ich es noch verstehen. Ich verstehe einfach das Prinzip nicht, Menschen mehr zu geben, nur weil sie Geld haben und diejenigen, bei denen es schlicht daran mangelt (und nicht daran, zahlen zu wollen), haben Pech.
        Es geht also nicht darum, generell alles kostenlos anzubieten. Weswegen ich ja auch immer der Ansicht bin, Bücher sollten bezahlt werden, ebenso wie alle Leistungen, die zur Entstehung des Buches geführt haben, wenn sie in andere Hände als die eigenen gegeben werden.
        Geld verdienen, sollte dafür über die Bücher (oder welche Kunst auch sonst) und nicht durch extra Content (der übrigens auch wieder Zeit von der Arbeit am Buch nimmt). Und mir ist auch klar, dass es dafür Geld benötigt, das man aus der eigenen Tasche nimmt (und gegebenenfalls einige Jahre dafür sparen muss, wenn möglich), sollte man z. B. über SP gehen wollen.
        Zumal Patreon - wenn ich das richtig mitbekommen habe - regelmäßige Zahlungen bedeutet, nicht einmalige. Während ich für das Buch, das ich kaufe, einmal zahle. Und dafür weiß ich dann im Vorfeld nicht, welchen Content ich bekomme. Beim Buch kann ich zumindest Klappentext und meist auch Leseprobe zurate ziehen, bevor ich mich entscheide, zu kaufen oder auch nicht.

      • Ena
        Ena kommentierte
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        Kuro also, ich verstehe total, dass die Mehrfachzahlung abschreckt, wenn man quasi "nur" an den Content kommen will (das klingt jetzt irgendwie zu negativ konnotiert, meine ich aber gar nicht so). Was theoretisch immer möglich ist, ist nur für einen Monat Unterstützer zu werden, sich alles reinzuziehen was es bis dato gab.
        Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, ist natürlich jedem selbst überlassen.

      • Kuro
        Kuro kommentierte
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        Ena
        Okay, das wäre auch nicht meins, weil das - für mich - etwas von abgreifen hat. Aber ich verstehe, worauf du hinaus willst.

        Ich kann das bislang auch nur auf Autor:innen beziehen. Ich habe jetzt hier im Thread noch ein paar andere Beispiele gesehen und verstehe auch, warum andere eine andere Meinung als ich dazu haben. Für mich wäre bislang höchstens das Interesse bei Autor:innen und da kommen dann die Punkte zum Tragen, die ich oben genannt habe (ist ja auch nur das, was ich bislang beobachtet habe und das ist natürlich auch nur ein subjektiver und kleiner Eindruck, gemessen an allen, die es nutzen, selbst nur auf Autor:innen bezogen).

      #5
      Ich folge auf Patreon einem Youtube reactor, mit monatlichen Beiträgen, weil ich ihn unterstützen will und seinen Content so gut finde. Für mich macht Patreon aber nur Sinn, wenn ich daraus einen wirklichen Mehrwert generiere. Ansonsten kenne ich eine Autorin, die das nutzt und sie meinte mal im Gespräch darüber, dass sie vielleicht 3 Unterstützer hat. Es bringt also nicht wirklich was, allerdings glaube ich bei ihr speziell, dass es eher an dem Mehrwert scheitert, den sie anbietet bzw. in meinen Augen eben nicht anbietete.

      Für mich sind solche Plattformen nur für bereits etablierte Künstler/Autoren geeignet etc, nicht für Anfänger, die kaum jemand kennt
      "Angst schließt das Licht in Dunkelheit ein, Mut ist der Schlüssel." - KH.

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        #6
        Das mit dem Mehrwert ist eine schwierige Sache. Habe ich bisher auch noch nicht wirklich gefunden. Ich gehe eher davon aus, dass hier Freunde oder ein persönliches Anliegen unterstützt werden.
        I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

        Douglas Adams

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          #7
          .....
          Zuletzt geändert von Badabumm; 15.06.2020, 20:38.

          Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
          Mark Twain

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          • Badabumm
            Badabumm kommentierte
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            .....
            Zuletzt geändert von Badabumm; 15.06.2020, 20:38.

          • Dodo
            Dodo kommentierte
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            Wie gesagt, die Plattform ist keine Buchhandlung, sondern eine handfeste-ideologische Unterstützung für Künstler/Journalisten. Ist nicht jedermenschs Sache, in Kunst/Journalismus im Werden zu investieren, und da braucht man nicht gegen wettern, wenn man es nicht nutzen will.
            Zuletzt geändert von Dodo; 12.06.2020, 15:54.

          • Badabumm
            Badabumm kommentierte
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            .....
            Zuletzt geändert von Badabumm; 15.06.2020, 20:38.

          #8
          Ein paar Leute aus meiner erweiterten Autorenbubble sind auf Patreon unterwegs. Das Konzept finde ich nicht schlecht, aber bisher habe ich nicht angefangen, jemanden regelmäßig zu unterstützen. Tatsächlich finde aber ich die Idee gar nicht doof, Leute auch unterstützen zu können, ohne ihre Bücher zu kaufen.
          Always avoid alliteration.

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            #9
            Abgesehen von Patreon kenne ich noch Ko-Fi, das nicht genau das gleiche ist, aber ähnlich genutzt wird.

            Ich mag die grundlegende Idee sehr gerne: Künstlern, die sonst nicht in der Lage wären mit ihrer Arbeit (genug) Geld zu machen, eine verhältnismäßig verlässlichle Einnahmequelle zu schaffen. In vielen Fällen ermöglicht es Teilzeit-Künstlern eben auf Vollzeit zu gehen und mehr Zeit in Projekte zu stecken.
            Ich finde das eine schöne Sache und unterstütze selbst ein paar kleinere Künstler, die ich von Youtube kenne, darüber.
            Die zwei, die ich am längsten unterstütze arbeiten dabei sehr unterschiedlich. Die eine bietet vor allem behind-the-scenes, eine kleine aber feine Community und für die teureren Level auch kleine Geschenke an, und nimmt monatlich das Geld ein. Sie ist so in ihrer künstlischen Arbeit quasi vollzeit beschäftigt und die Community sorgt dafür, dass das funktioniert. Der/die andere erhält nur Geld pro Video, das er*sie produziert, was bedeutet, dass die Person zwar nicht Vollzeit an den Projekten arbeitet, sich aber gezielt Zeit freischaufeln kann, weil er*sie ja weiß, wie viel das Video mindestens an Gewinn abwerfen wird, was außerdem auch gut gegen die Monetarisierungs-Willkür von Youtube ist.

            Autoren folge ich dort aber nicht. Die einzigen Autoren, von denen ich weiß, dass sie dort sind, geben in erster Linie dort entweder Schreibtipps oder machen irgendwelche regelmäßigen Patreon-Events, was mich beides nicht wirklich anspricht. Vorab irgendetwas lesen will ich eigentlich auch nicht.
            Zuletzt geändert von Ena; 12.06.2020, 19:18.

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            • Victoria
              Victoria kommentierte
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              Mir geht es genauso wie Ena.

              Zusätzlich kenne ich noch Steady, das einige Podcast benutzen. Ich unterstütze da einige Leute, weil ich deren Content mag und wichtig finde. Weil ich weiß, wie zeitaufwändig es ist, Themen vorzubereiten, zu recherchieren, Gäste einzuladen, einzusprechen, zu schneiden, anderes technisches Zeug zu machen, sich um die SoMe-Kanäle zu kümmen, sich um anfragen zu kümmern, für die Supportenden extra Sachen machen, bliblablubbs. Wenn ich das alles zusammenzähle, sind die Spenden nur nette Gesten, aber die decken nichts.

            #10
            Ich kenne Patreon und Ko-Fi. Letzteres vor allem aus dem Cosplay-Bereich, da man bei Ko-Fi – so wie ich es verstanden habe – eher auf Ziele hinarbeitet, als monatliche Einnahmen zu generieren.

            Theoretisch finde ich das Konzept dieser Plattformen interessant, allerdings wäre ich selbst zu unkreativ/faul monatlichen Zusatz-Content zu generieren, da ich mit dem eigentlichen Buchprojekt immer schon genug zu kämpfen habe. Und als Leserin hat mich bisher der Zusatz-Content von Autor*innen weniger interessiert. Vermutlich bin ich da einfach keine Zielgruppe. Oder es ist mir noch die richtige Person mit dem richtigen Content begegnet


            »Elezeis Blut schien in Aufruhr zu sein und brannte unerwartet kalt durch ihren Körper. Es war ein Gefühl, das nach Zerstörung dürstete.« – Blutgesang

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