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Schreiben - ein netter Zeitvertreib?

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    Schreiben - ein netter Zeitvertreib?

    Mal wieder eine kritische Betrachtung des Schreibens als Einnahmequelle.


    https://www.timoleibig.de/blog/wirts...9Yas7hx6Vuu9IU
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

    #2
    Oh ja, das habe ich auch gelesen. Erschreckend. Aber sehr interessant für all die Leute, die immer denken, mit Schreiben würde man reich ...
    Always avoid alliteration.

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      #3
      Hab ich gestern gelesen und mich im Anschluss gefragt, wie es im Selfpublishing-Sektor aussieht. Das wäre schließlich die Alternative zum Verlag mit ggf. Agentur. Dazu hieß es ja, dass das schon einen eigenen Beitrag wert ist, weil man da mit ganz anderen Zahlen rechnen muss. Den Beitrag würde ich gerne lesen, um vergleichen zu können. Wie fährt man als Schriftsteller besser? Im Verlag, wo man verhältnismäßig wenig Verantwortung tragen "muss", wo aber gern gesehen ist, wenn man welche in Form von Initiative für Werbung, Lesungen und Co. übernimmt? Oder doch als SPler, wo man alle Kosten und die gesamte Verantwortung selbst tragen MUSS, dafür aber auch den gesamten Überschuss einstreichen kann, vorausgesetzt, dass man die gesamten Kosten durch die Verkäufe einspielt und noch weitere Verkäufe generieren kann.

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      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Peter Berechnen sich die Kosten eines Steuerberaters nicht nach einer Gebührenordnung, orientiert am zu erklärenden Einkommen des Mandanten?
        Überhaupt kann ich jeder*m (!) nur raten, sich einen fähigen Steuerberater zu suchen (meiner hat zufällig eine Frau, die im SP unterwegs ist). Auf viele Dinge, die man ohne weiteres ggf. anteilig absetzen kann, kommt man gar nicht. Earu Es geht nicht darum, dass Du Dein Wohnzimmer sowieso heizt oder sowieso einen Laptop hast, es geht darum, dass Du Kosten dafür steuerlich geltend machen kannst, u. a. sogar den Quadratmeteranteil Deiner Arbeitsecke an den Mietkosten (Arbeitsecke, sofern Du kein Arbeitszimmer hast). Jeder Cent, der zurückkommt, gehört zu Deinem Gewinn.

      • Peter
        Peter kommentierte
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        Dodo
        Ja, es rechnet sich nach der aktuellen Gebührenordnung. Für jemanden, der am Mindestlohn langschrabbt, sind 700 Euro eher unwahrscheinlich. ABER ich habe keine Ahnung, was für sonstige Einnahmen noch dahinterstehen, Lesungen, VG Wort, Lektorat- oder Korrektoratarbeiten, etc.

        Earu

        Die Regelungen sind überall in D gleich.
        Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob da nicht etwas durcheinander läuft. Die Kleinunternehmerregelung besagt, dass du, wenn du unter 17.500 € Umsatz machst, von der Umsatzsteuer befreit bist. Da du aber selbstständig bist, musst du das deine Krankenversicherung mitteilen, und solltest normalerweise beim Mindestsatz angesiedelt werden. Aber das würde ich mit deinem Steuerberater und deiner KV abklären.

        Ich habe Romance nur mal so als Beispiel genommen. Romantasy würde ich auch als ein Mainstreamgenre ansehen. Da musst du allerdings etwas mehr Geld in das Cover stecken, die Leserinnen lieben es verspielt.

        Ansonsten bin ich ein großer Fan eines eigenen Arbeitszimmers. Zu meinem Glück habe ich ein kleines 9 qm Zimmerchen unter dem Dach.

      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Earu Letztlich gibt es da keine allgemeingültige Formel, was man einrechnen muss und was nicht. Das hängt von ganz vielen Faktoren der jeweiligen, individuellen Lebenssituation ab.

        Eine alleinstehende Person, oder eine Person, die in ihrer Familie Allein- oder Hauptverdiener ist, muss sich Gedanken machen, womit sie das Hobby Schreiben finanziert. Oder, falls sie tatsächlich hauptberuflich vom Schreiben lebt, tatsächlich ihre Lebenshaltungskosten inclusive Miete/Heizkosten/Laptopkosten/etc. gegen die Schreib-Einkünfte aufrechen.
        Eine Person, die das Glück hat, dass sie sich um Miete, Nebenkosten und Anschaffung des Laptops keine Gedanken machen muss, rechnet natürlich anders. Wenn der Laptop eh vorhanden ist, dann MUSS man die Anschaffungskosten in der eigenen Rechnung nicht einbeziehen. KANN aber trotzdem.
        Ich gehöre da zur letzteren Fraktion. Mein Laptop ist ja nicht vom Himmel gefallen, sondern ich habe ihn mir erspart, mit Geld, das aus meinem Hauptjob kommt. Hätte ich ihn vom Schreiben finanzieren müssen, dann gäbe es ihn heute noch nicht. Aber bloß weil ich so denke und rechne, heißt das ja nicht, dass jede/r das so machen muss.

      #4
      Earu


      Gerade im SP und mit der Absicht Umsatz zu generieren, solltest du dir die Umsätze in deinem Genre ansehen.

      Romantasy - so fürchterlich ich das auch persönlich finde - steht da gar nicht so schlecht. Die Aktuellen Top 20 liegen fast ausschließlich in der besseren Hälfte der Midlist.

      Die Top 20 der reinen Liebesschnulzen liegt allerdings im Umsatz deutlich (Faktor 7) darüber. Genau wie Krimis und Thriller.



      Fantasy Schnulze.jpg
      I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

      Douglas Adams

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      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Da dachte ich, ich hätte - dank Jahren im Hardcore-Fanfiction-Bereich - hätte schon alles gesehen, aber ... aber ... diese Titelliste ...!
        "Königlicher Bär"?
        "Die Nanny des Drachen"?
        "Die Katalogbraut des Drachen"???
        Ich fürchte, die muss ich jetzt alle lesen.

      • Peter
        Peter kommentierte
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        Alys II.

        😆😆😆

        Tu dir das nicht an.

      • Peter
        Peter kommentierte
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        irrelevant
        Zuletzt geändert von Peter; 21.02.2020, 13:45.
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