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Buchsatz - Wieso gibt es so viele unterschiedliche Striche?

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  • Peter
    hat ein Thema erstellt Buchsatz - Wieso gibt es so viele unterschiedliche Striche?

    Buchsatz - Wieso gibt es so viele unterschiedliche Striche?

    So langsam fuchse ich mich etwas tiefer in den Buchsatz rein. Ist nicht gerade mein Lieblingsthema, da ich auch so gut wie keine Prints verkaufe, aber nach zarter Kritik an der Optik, die Papyrus in den Printvorlagen, fabriziert, nehme ich mir die Zeit. Im November habe ich ja sonst nichts vor.

    Aus reiner Neugierde: Achtet ihr beim Schreiben/Überarbeiten auf die Unterscheidung zwischen Bindestrich, Gedankenstrich, Bisstrich, mit Halb-, Viertel- und Sechstelgevierte, oder erwartet ihr, dass sich das Korrektorat später darum kümmert? Oder ist euch das total egal?
    Der Setzer wird das bestimmt nicht mehr tun, der erwartet einen korrekten, fehlerfreien Textblock.

  • Scribere
    kommentierte s Antwort
    SaKi Natürlich, absolut richtig!

  • SaKi
    kommentierte s Antwort
    Auch wenn es einigen Lesern nicht auffallen würde, würde ich es trotzdem richtig machen wollen. Einigen Lesern würden ja Rechtschreib- und Grammatikfehler oder Sinnfehler auch nicht auffallen

  • Scribere
    antwortet
    Halbgeviertstrich und co. wurden mir im Buchwissenschaftsstudium um die Ohren gehauen, jetzt im Master von einem Grafik Dozenten wieder. Mache ich es deswegen bei meinen Manuskripten oder online? Nein Das sind Details, die beim Buch für mich auf der Überarbeitsliste unter Details stehen und ich benutze die Zeichen sowieso recht selten. Außerdem denke ich, dass das vielleicht vielen Lesern gar nicht mal so auffällt? Müsste man mal eine Umfrage machen, aber ich schätze, ein paar Prozent würden zurück fragen "Halbvierwas?"

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  • Peter
    kommentierte s Antwort
    Gerade gelesen. Mein DTP Programm, das erst vor ein paar Monaten auf den Markt gekommen ist, ist von Apple zur App des Jahres gewählt worden. Cool. Dann war meine Wahl hoffentlich gar nicht so schlecht.

  • Peter
    kommentierte s Antwort
    SaKi
    Vielen Dank, sehr lieb von dir.
    Aber ich benutze Word nicht mehr zum Schreiben oder Formatieren. In Papyrus funktioniert es über Unicode 202F und Makros, natürlich nur wenn der Schriftsatz das auch hergibt. Das ist mir zu umständlich. Außerdem weiß ich nicht, was das mit dem Schriftsatz in den eBook Readern veranstaltet. Die können das meistens nicht darstellen.

    Für die Printvorlage kann ich schmale geschützte Leerzeichen im Affinity Publisher simpel über eine frei zu belegende Tastenkombination eingeben, falls ich mir die Arbeit machen will.
    Zuletzt geändert von Peter; 27-11-2019, 22:15.

  • SaKi
    kommentierte s Antwort
    Hier gibt es eine Anleitung, die in meinen Augen ganz hilfreich ist für Word: https://alvermann-uebersetzungen.de/...ord-einfuegen/ --> unbedingt den Kommentar beachten
    Hier gibt es noch eine etwas umständlichere Anleitung: https://www.pcwelt.de/tipps/Halbe-Le...n-9795206.html

    Papyrus nutze ich nicht und kenne mich daher nicht damit aus ^^;

  • Peter
    antwortet
    Bei den schmalen geschützten Leerzeichen hinter Abkürzungen bin ich ausgestiegen.

    Ich finde das weder bei Pap noch bei Word. Und mir ein Makro zu basteln, ist mir zu aufwändig. Mein Text muss entweder ohne diese Dinger auskommen oder ich muss sie in einem Satzprogramm nachträglich einfügen, was ein ziemlicher Aufwand ist.

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  • Victoria
    kommentierte s Antwort
    Thehehe. Ich schreibe auch nicht so selten Möven …

  • Alys II.
    kommentierte s Antwort
    Ja, ich meinte Chevrons/Möwchen. "Chevrons" fällt mir immer nicht ein, und bei "Möwchen" muss ich jedes Mal nachschlagen, wie man das Wort korrekt schreibt (ich will immer "Mövchen" schreiben, wie in "Mövenpick Marmelade"). Beides trägt nicht wesentlich dazu bei, dass ich besagte Satzzeichen lieber mögen würde ...
    "Guillemets" dagegen kann ich mir absurderweise gut merken, deshalb drängt sich das immer vor im Kopf.

  • Victoria
    kommentierte s Antwort
    Typographie für deutschsprachige Lit hat mir gereicht. Aus internationaler Sicht gibt es noch einiges …

  • SaKi
    kommentierte s Antwort
    /Klugscheiß III In der Schweiz, in Frankreich (da zusätzlich mit Leerzeichen danach/davor) und anderen romanischen Sprachen

  • Victoria
    kommentierte s Antwort
    /Klugscheiß II

    Wahrscheinlich meinst du nicht «Guillemets», die man in der Schweiz benutzt, sondern »Chevrons«.

  • Alys II.
    antwortet
    Ich versuche eigentlich, schon beim Schreiben die richtigen Striche zu verwenden. So, wie ich auch ansonsten die richtigen Satzzeichen zu verwenden versuche. (Abgesehen von den Guillemets - die will ich in meiner Rohfassung nicht drin haben.) Allerdings gilt das nur für meine Manuskripte. In Foren etc. bin ich da nicht so pingelig, schon alleine deshalb, weil ich manchmal vom Handy aus poste und es da einfach zu umständlich ist.

    Die Frage, wieso es so viele verschiedene Striche gibt, kann ich nicht beantworten. So sehr ich feine sprachliche Nuancen schätze, in diesem Punkt würden mir ein paar Satzzeichen weniger nichts ausmachen.

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  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Julestrel Danke!

  • Julestrel
    kommentierte s Antwort
    SaKi Dodo es gibt bei macOS auch irgendwo die Option, die Standard-Anführungszeichen einzustellen, wenn man shift + 2 nutzt.

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    SaKi Danke sehr!

  • SaKi
    kommentierte s Antwort
    Victoria Das bereitet mir physische Schmerzen!!!!111einself

    Dodo Also französisches Anführungszeichen offen machst du mit alt+shift+q (») ... französische Anführungszeichen geschlossen mit alt+q («) ... Einfache gehen auch: alt+shift+n (›) und mit alt+shift+b (‹). Deutsche Anführungszeichen gehen auch, wenn du die lieber magst: alt+shift+w („) und alt+2 (“) sowie einfach alt+s (‚) und alt+# (‘), auch wenn ich zugeben muss, dass ich die nie benutze und die Tasten etwas umständlich belegt finde, weil sie so weit auseinander sind auf der deutschen Tastatur ... Die Striche sind dafür wieder sehr einfach: Trennstrich ganz normal die - Taste, Gedankenstrich alt+- (–) und Geviertstrich alt+shift+- (—). Drei zusammenhängende Punkte (…) gehen auch ganz einfach mit alt+.

    Ich hab übrigens schon mal was mit Leerzeichen eingerückt

  • Ankh
    kommentierte s Antwort
    Victoria *Auge zuck* Du hast vergessen, mit Leerzeichen einzurücken.

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Auf der Mac---Tastatur, echt?! Ich find da nix. Außer dem kurzen und langen Stäbchen (Strich). Ach nee, nicht einmal das lange Dingsgeviertel. *schneuz* Aber zu gegebener Zeit werd ich es mir mal aneignen. Derzeit ist meine Festplatte voll.
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