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Dringend: Wie Antwort von Agentur deuten?

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    Dringend: Wie Antwort von Agentur deuten?

    Hallo Leute,

    ich habe eine kurze Frage:

    Ich habe vier Agenturen Exposè und Leseprobe geschickt. 2 Fristen laufen heute aus, sodass ich das als Absage werte. Eine hat geschrieben, dass sie meine Unterlagen prüft, was allerdings bis zu drei Monate dauern kann. Die vierte wollte auf telefonische Nachfrage meinerseits die Unterlagen haben und will sich innerhalb von vier Wochen melden, wenn Interesse besteht. Die Frist läuft noch 21 Tage.
    Dazu habe ich eine kleine Agentur per Mail angeschrieben und mein Projekt vorgestellt, weil sie es so auf der Website gewünscht hat. Daraufhin schickte sie mir einen Fragebogen, wo ich auch angeben sollte, an wen ich die Unterlagen bereits geschickt habe. Da das jetzt schon etwas her ist hatte ich die vierte Agentur da noch nicht kontaktiert.
    Jetzt kam folgende Antwort:
    "Seien Sie doch so nett und fragen Sie bei den anderen Agenturen nach, bevor ich etwas von Ihnen prüfe."

    Nun mein Problem: die meisten Agenturen bitten darum von Nachfragen abzusehen. Verscherzen will ich es mir mit ihnen nicht, da diese kleine Agentur ja auch erst einmal nur prüfen will. Da ich ja bei zwei Agenturen wohl nicht unterkomme könnte ich dies ja schon einmal sagen. Aber was ist mit den anderen zwei? Da laufen die Fristen und ob ich eine Antwort erhalte ist ja auch fraglich. Aber es mir mit den Agenturen verscherzen ohne zu wissen, ob diese Agentur überhaupt mit mir zusammen Arbeiten will finde ich von ihr auch etwas... naja, heftig.

    Ich habe grade keine Ahnung, was ich tun soll. Die zwei offenen Agenturen sind halt recht groß, was für mich aber kein Kriterium ist. Und irgendwo verstehe ich auch dieses Vorgehen nicht. Ich habe meine Unterlagen nicht wahllos raus geschickt, sondern mir die Agenturen gut angeschaut. Nur bei Wartezeiten von mehreren Monaten ist es doch verständlich, wenn man mehrgleisig fährt. Diese kleine Agentur gab auch keine Bearbeitungszeit an, sodass ich jetzt davon ausging, dass sie doch kein Interesse mehr hat.

    Ich bin grade ein bisschen überfordert :-(

    LG
    GloriaRegali
    "Hilipati hilipati hilipati hillaa
    Hilipati hilipati hilipampaa.
    Jalituli jallaa talituli jallaa
    Tilitali tilitali tilitantaa."

    #2
    Ehrlich gesagt finde ich das Verhalten der kleinen Agentur nicht gut. Erstens wirkt das so "ich will bloß keine unnötige Arbeit haben", und da frage ich mich, wie dann die Arbeitsmortal ist, wenn man dort unter Vertrag ist. Das andere ist, dass Agenten wissen sollten, dass (unnötige) Nachfragen ungewünscht sind.

    Ich weiß, man ist als Autor echt froh, wenn eine Agentur Interesse bekundet, aber an deiner Stelle würde ich mir sehr gut überlegen, ob du mit dieser kleinen Agentur zusammenarbeiten willst. Ich würde nämlich nicht von jemandem vertreten werden wollen, wo ich von Anfang an ein ungutes Gefühl habe. Immerhin kümmern sich Agenturen um deine Vertrage und so, da sollte Vertrauen da sein.
    »Elezeis Blut schien in Aufruhr zu sein und brannte unerwartet kalt durch ihren Körper. Es war ein Gefühl, das nach Zerstörung dürstete.« – Blutgesang

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    • Gloria Regali
      Gloria Regali kommentierte
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      Das stimmt. Deswegen bin ich ja so verunsichert. Oder die denkt sich: "Ich prüfe jetzt das Manuskript und dann geht sie doch zur großen Agentur" und will sich deswegen absichern.

    #3
    Ich habe in irgendeinem Ratgeber gelesen, es wäre nicht gut, wenn man sich bei mehreren Agenturen gleichzeitig bewirbt. Die wollen die exklusiven Rechte und sich nicht im Anschluss gegenseitig überbieten, wenn es darum geht, letztlich auch dein Manuskript verkaufen zu dürfen. Wenn du dich an zwei Agenturen zeitgleich wendest, soll das wohl noch ok sein, aber jetzt sind es ja fünf. Da kann ich verstehen, dass die kleine Agentur ihre Chancen einschätzen will, dass sie wirklich dein Manuskript auch verkaufen kann, wenn sie sich erst die Mühe gemacht haben. Erst dann kommt normalerweise auch ein Vertrag zustande. Vorher arbeiten die auf eigenem Risiko und aus eigener Tasche.

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    • Earu
      Earu kommentierte
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      Gloria Regali Die Wartezeit ist natürlich ärgerlich. Ich kann halt nur sagen, wozu in diesem einen Buch geraten wurde. Sonst habe ich zu diesem Thema meines Wissens nach noch nie etwas gelesen oder gehört. Sich vorab bewerben, bringt ja nichts, weil die ohne das fertige Manuskript nichts entscheiden. Für mich bedeutete das effektiv, dass ich mich nach einer Agentur umschaue, wenn ich soweit bin, und während der Wartezeit schon mal am nächsten Projekt arbeite. Mein Gedanke war, dass ich hoffentlich eine Agentur gefunden habe, bis das dann fertig ist. Wobei bei drei Monaten Bearbeitungszeit wird es knapp. Da kann es sein, dass wenn ich mit Glück von der vierten Agentur genommen werde und dafür ein Jahr gewartet habe, ich schon die nächsten zwei Romane meiner Agentur zuwerfen kann. Vielleicht gibt es aber auch gar nicht DEN Weg, um an eine Agentur zu kommen.

    • Julestrel
      Julestrel kommentierte
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      Ich sehe es auch nicht so als Problem, dass man als Agentur fragt, ob sich der Autor wo anders beworben hat. Aber dass man den Autor dazu zwingen will, die anderen Agenturen wegen einer Antwort zu nerven – wo jeder Agent eigentlich wissen sollte, dass das ungern gesehen ist?

    • Earu
      Earu kommentierte
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      Julestrel Die Nachfragerei bei den anderen Agenturen ist natürlich Blödsinn. Wenn man gesagt bekommt, dass man innerhalb der nächsten drei Monate eine Antwort bekommt, dann muss auch die nachfragende Agentur damit leben. Da würde ich auch nicht nochmal nachfragen.

    #4
    Da ich mich noch nie bei einer Agentur beworben oder mit einer zusammengearbeitet habe, ist das jetzt eine sehr subjektive und durch keine persönlichen Erfahrungen untermauerte Einschätzung. Behalte das im Hinterkopf.

    Bei der Zeit, die sich Agenturen und Verlage lassen, bevor sie zu- oder absagen, ist es ein ganz normaler Vorgang, sich bei mehreren gleichzeitig zu bewerben, und das wissen die auch. Sollte die Agentur überzeugt sein, dass sie mit deinem MS Geld verdienen können, sollten sie sich mit einer Zusage also besser beeilen. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind, kämen mir Zweifel an deren Konkurrenzfähigkeit, wenn es darum geht, dein MS zu verkaufen.
    Earu ich verstehe sehr wohl, dass die Agenturen gerne Exklusivität hätten, dann können sie dich zappeln lassen und günstigere Vertragsbedingungen herausschlagen. Warum sollte ich als Autor Verhandlungsspielraum über Bord werfen, indem ich mich nur bei einer Agentur bewerbe? Und bevor ich nicht unterschrieben habe, stürzen die sich auch nicht in Unkosten, außer der Prüfung der Unterlagen, und das gehört doch zu ihrem Kerngeschäft.

    Es geht doch um eine Geschäfts- und keine Liebesbeziehung, insofern würde ich meine Chancen bei anderen Agenturen nicht belasten, nur um einer anderen das Arbeiten etwas zu vereinfachen. Ist doch wie bei Tinder & Co., da bewirbt man sich auch gleichzeitig bei einer Vielzahl von möglichen Partnern. Habe ich gehört.

    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Gloria Regali
      Gloria Regali kommentierte
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      @Peter

      Nur, dass sie täglich Unmengen an unverlangt eingesandter Manuskripte erhalten, nach denen sie nicht gefragt haben. Deshalb ist man ja auch Autor/Bewerber einer von vielen, unter denen sie wählen können.

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Gloria Regali
      davon solltest du dich nicht einschüchtern lassen, schließlich hast du ein MS, von dem du überzeugt bist, sonst würdest du es nicht einschicken. Wenn man sich kleinmacht, wird man halt auch so behandelt.

      Wenn du antwortest, solltest du ein Leerzeichen hinter @Name machen, sonst wird es demjenigen nicht angezeigt und geht leicht verloren.

    • Earu
      Earu kommentierte
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      Das stimmt. Es ist, wie Gloria Regali sagt. Die Verlage können es sich auch noch leisten, die Autoren, die ihnen ja erst ermöglichen, Geld zu verdienen, wie Bittsteller zu behandeln. Das Wissen, dass wir nicht die einzigen Schriftsteller sind, macht es uns auch nicht leichter, mit Verlagen auf Augenhöhe zu arbeiten. Ähnlich sieht es mit Agenturen aus, wobei ich vermute, dass der erste Ansturm dort ein wenig geringer sein könnte. Die wenigsten Autoren machen sich doch gleich zu Anfang wirklich schlau. Die schreiben etwas, halten es für genial und schicken es unüberarbeitet an eine Vielzahl von Verlagen. Ich weiß wovon ich rede. Ich hielt mein Erstling vielleicht nicht für genial, aber gut genug. Man lernt aus Fehlern. Erst im zweiten Durchgang wenden sich die Autoren vielleicht auch an Agenturen. Dann haben die mit wenig Durchhaltevermögen jedoch schon aufgegeben oder im schlimmsten Fall sogar als Selfpublisher ihr unüberarbeitetes Manuskript veröffentlicht. Es bleiben die übrig, die sich in das Thema Schreiben verbeißen, sich schlau machen und sich wenigstens vornehmen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Zu denen gehöre ich jetzt und ich hoffe, dass ich eines Tages zu denen gehöre, die ihre Romane wirklich an den Verlag bekommen. Gerne mit Agentur als Verhandelspartner zwischen den Fronten. Und ich träume davon, dann mit erhobenem Kopf auf Verlag oder Agentur zuzugehen, statt katzbuckelnd. Ich kenne mittlerweile einige Kleinverleger aus meinem Genre. Die kochen alle nur mit Wasser. Ich hoffe, dass ich das dann nicht vergesse, wenn es um die Bewerbung meiner Romane geht.

    #5
    Ich möchte ja auch nicht auf Biegen und Brechen zu einer Agentur, nur glaube ich sowieso nicht daran, bei einer großen unter zu kommen. Ich könnte ihr schreiben, dass zwei Fristen ausgelaufen sind und die andere bis zu drei Monate prüft. Da bringt nachfragen einfach nichts, weil die sich sowieso nicht hetzen lassen und zur Not eben direkt absagen. Andererseits verstehe ich die kleine Agentur auch, dass sie sich vielleicht denkt, dass ich sowieso zu den großen gehe, wenn es dort klappt.
    Was mich einfach stört ist die Tatsache, dass Agenturen entweder gar nicht antworten oder sich monatelang Zeit lassen und dann auch noch Exklusivrechte fordern. Als Autor sitzt man immer in der Schwebe und kann es nicht richtig machen. Natürlich schicke ich ungefragt meine Unterlagen und darf keine Ansprüche stellen, andererseits steht auf den Seiten, dass sie gerne Bewerbungsunterlagen entgegen nehmen.

    Bin grade einfach verwirrt, weil das Prozedere so neu für mich ist :-/
    "Hilipati hilipati hilipati hillaa
    Hilipati hilipati hilipampaa.
    Jalituli jallaa talituli jallaa
    Tilitali tilitali tilitantaa."

    Kommentar


    • Gloria Regali
      Gloria Regali kommentierte
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      Da stand auf den Webseiten, dass "keine Antwort als Absage" zu werten ist. Ist ja inzwischen normal, sich nicht mehr zu melden, wenn man kein Interesse hat. Dementsprechend werte ich das Mal als "nein, kein Interesse".

    • Peter
      Peter kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Gloria Regali

      würde ich auch als Absage werten, auch wenn ich öfter mal von Leuten höre, die später plötzlich eine Zusage erhielten.
      Absage würde ich in der Korrespondenz mit anderen Agenturen nicht erwähnen, falls nicht ganz explizit danach gefragt wurde. Damit sinkt das Interesse, da das MS bereits "vorgeprüft" wurde.

      Aber auch den Zeitraum zwischen Abschicken und dem Ende der Frist zu Hause zu sitzen und zu warten, ist Folter. Dann die Zeit, die es braucht, bis die Agentur einen Verlag gefunden hat und danach die Zeitspanne, bis es endlich veröffentlicht wird. Könnte ich mental nicht ertragen. 😂😂 Ich würde mich und meine Familie in den Wahnsinn treiben.

    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
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      Zitat von Peter
      Wer sich das verbittet, ist sowieso kaum die richtige Wahl als Geschäftspartner.
      Absolut. Wenn ich mich als Selbständiger bei Angeboten so verhalten würde, wäre ich nicht mehr lange selbständig, sondern müsste auf dem Arbeitsamt hocken.
      Vermutlich können sich Verlage so ein Benehmen leisten, weil es genug MS gibg und Autoren die auf dem Goldtopf am Ende des Regenbogen warten, oder sie sind chronisch überlastet ... keine Ahnung, reine Spekulation.

    #6
    Hab jetzt eine Antwort bekommen. Soll mich Ende des Jahres wieder an sie wenden, da sie keine Zeit hat, Manuskripte zu prüfen, wenn der Autor zu einer Agentur geht, die sich früher gemeldet hat.
    Wie sie meint. Kurz drüber ärgern, dann weiter machen :-/
    "Hilipati hilipati hilipati hillaa
    Hilipati hilipati hilipampaa.
    Jalituli jallaa talituli jallaa
    Tilitali tilitali tilitantaa."

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    • Gloria Regali
      Gloria Regali kommentierte
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      Danke ;-)

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Genau: weitermachen.

      Es gibt ja auch eine Menge Agenturen, wie man hört.

      Ohne dein Projekt zu kennen: Käme auch ein Kleinverlag für dich in Frage?
      Die Chancen angenommen zu werden, sind höher, du bräuchtest keine Agentur, und manche kümmern sich besser um ihre Autoren, als so mancher Publikumsverlag.
      Klar, reich wirst du dort nicht werden, aber du sammelst Veröffentlichungserfahrungen, die dir nützlich sein werden.
      Nur so als Gedanke.

    • Julestrel
      Julestrel kommentierte
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      Genau, ärgere dich da nicht lange. Finde so eine Aussage blöd. Klar kann die Agentur so etwas denken, aber das nach außen kommunizieren ... nein, das muss echt nicht sein.

    #7
    Peter

    Ja, Kleinverlage kommen auch in Frage, nur wollte ich es erst bei Agenturen versuchen, weil es für die ja oft ein Ausschlusskriterium ist, sich vorher bei Verlagen beworben zu haben. Kleinverlage wären mein nächster Schritt.
    Es handelt sich übrigens um einen Thriller.
    "Hilipati hilipati hilipati hillaa
    Hilipati hilipati hilipampaa.
    Jalituli jallaa talituli jallaa
    Tilitali tilitali tilitantaa."

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      #8
      Wie lange sind die anderen Manuskripte bei den Agenturen? Wenn es mehr als 6 Wochen dauert, würde ich es als Absage verbuchen. Mehr als drei Monate bedeutet kein Interesse.

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      • Gloria Regali
        Gloria Regali kommentierte
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        Da standen teilweise konkrete Zeitangaben, ab wann man das Manuskript als abgelehnt werten soll.
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