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Genehmigung für Zitate in Romanen?

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  • Genehmigung für Zitate in Romanen?

    Hallo ihr lieben,

    ich hoffe die Frage ist hier richtig plaziert. Wenn ich in einer Geschichte einen Liedtext erwähne und den Autor auch erwähne, ist sowas in Ordnung? Oder soll man sowas vermeiden? Gibt es da bestimmte Richtlinien?

    Danke schon mal für eure Antworten.
    Lg, Butterblume

  • #2
    Wenn ich richtig informiert bin, musst du das urheberrechtlich abklären. Kommt natürlich auch darauf an, wie alt das Lied schon ist. (bzgl. Allgemeingut)
    Der Ferd had fier beiner
    an jede seite einer
    und hatt er mal keiner
    umfallt

    Kommentar


    • Butterblume
      Butterblume kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Hmmm. Ist von 1992 wenn ich richtig geguckt hab..

    • horihori
      horihori kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Dann def. kein Allgemeingut.

  • #3
    Wie horihori gesagt hat, erlischt das Urheberrecht nach 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. Bei Übersetzungen ist der Übersetzer der Urheber. (§ 64 UrhG)

    Ungeachtet dieser 70 Jahre darf man in einem selbstständigen Sprachwerk zitieren, wenn der Zweck gerechtfertigt ist (§ 51 UrhG). Ein Schmuckzitat in einem Blog ist zum Beispiel nicht erlaubt; Zitate in Leserunden oder Schreibimpulsen vom WK, wenn diese benutzt werden, um Inhalte zu belegen, sind erlaubt – das ist ähnlich wie bei wissenschaftlichen Arbeiten, bei denen zitiert wird, um eine Aussage zu belegen.

    Wenn man ein Zitat in einem Roman benutzt, dient es auch der Aussage. Zum Beispiel um den Charakter der Figur zu verdeutlichen oder die Atmosphäre zu unterstreichen. Es gibt Personen, die sagen, dies nicht reiche und man immer den Urheber nach dem Nutzungsrecht fragen muss. Es gibt auch Rechtssprechungen, die den genannten Grund genügen fanden.

    Wenn man es unbedingt tun möchte, obwohl der Urheber Nein gesagt hat, kann man sich auch auf § 24 UrhG beziehen und es darauf ankommen lassen; und nach Punkt 2 ist es ja nur der Text und nicht die Melodie. Ähm. Viel Glück?


    Wichtig: Ich bin kein Jurist. Ich quatsche nur gern mit solchen.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

    Kommentar


    • #4
      Ich kenne es ebenfalls so (auch seitens der Musikbranche, aber kann mich da - ohne Gewähr - noch mal versuchen, zu erkundigen), wie es VickieLinn geschrieben hat mit der 70-Jahre-Regel.
      (Wird in DL vermutlich ähnlich sein wie in Österreich).
      "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen." (Kant)

      Kommentar

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