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Götterwahn 2 - 15.09.2020

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    Götterwahn 2 - 15.09.2020

    Ausschreibungstext von der Webseite: http://goetterwahn.de/goetterwahn-ge...-zweite-runde/

    Wenn das Grollen des Donners sich mit dem Klirren von Nektargläsern vereint.

    Vor zwei Jahren sind die Götter aus ihrem Schlaf erwacht, um neue Abenteuer zu erleben. Sie mischen sich unter die Sterblichen, bekämpfen grausame Monster oder verlieben sich. Noch hat die Menschheit nicht das Letzte von ihren Gottheiten gesehen, noch haben diese ihre Geschichten nicht zu Ende erzählt.

    Zwei Jahre nach der Veröffentlichung von „Götterwahn“ tauchen wir im Rahmen einer fortsetzenden Anthologie zurück in die Welt der Mythen. Gesucht sind Autoren, die neue Geschichten über alte Götter erzählen, die verstaubte Pantheons in einem frischen Glanz erstrahlen lassen wollen und vor keiner verrückten Idee zurückschrecken. Von Ras fantastischen Abenteuern in der Unterwelt zu einer Sci-Fi Adaption der germanischen Mythologie bis hin zu einer modernen Nacherzählung der Liebesgeschichte von Persephone und Hades – alles ist erlaubt und die Götter sind vielseitig.

    Wir würden uns über Beiträge aus Mythologien aller Himmelsrichtungen freuen. Da die Anzahl an Beiträgen gerade für griechische und germanische Mythologie im Vergleich zu anderen sehr groß sein wird, bitten wir die Teilnehmer, sich gegebenenfalls auch in weiter entfernte Gebiete zu wagen. Des Weiteren freuen wir uns über Own Voice Beiträge.
    • Dein Text muss von dir selbst verfasst worden sein und darf nicht die Rechte von Dritten verletzen. Zudem muss der Text bisher unveröffentlicht sein.
    • Der Umfang der Geschichte soll zwischen 6.000 und 8.000 Wörtern liegen und als doc/docx oder odt eingereicht werden, gerne im Normseiten-Format.
    • Die Teilnahme an der Ausschreibung sowie die Veröffentlichung in der Anthologie sind kostenlos. Alle veröffentlichten Autoren erhalten einen Vertrag und ein Freiexemplar. Ein Honorar wird nicht an die Autoren ausgestellt.
    • Bitte schickt uns außerdem eine Kurzbiografie sowie eure Kontaktdaten (Bei Pseudonym bitte euren Realnamen) an: info@goetterwahn.de
    • Bitte schickt uns ebenfalls eine Liste mit Content Warnings für eure Geschichte. Solltet ihr keine CWs für eure Geschichten brauchen (aka. sollten eure Geschichten keine triggernden Themen ansprechen), lasst uns dies in der Mail wissen.
    • Einsendeschluss ist der 15.09.2020

    Mögliche Mythologien als Inspirationsvorschlag:
    • Griechische/Römische Mythologie
    • Keltische Mythologie
    • Nordische Mythologie
    • Slawische Mythologie
    • Japanische Mythologie
    • Chinesische Mythologie
    • Koreanische Mythologie
    • Indische Mythologie
    • Sumerische Mythologie
    • Ägyptische Mythologie
    • Aztekische/Inka-/Maya- Mythologie
    • Mythologie der amerikanischen Ureinwohner
    • Polynesische Mythologie

    #2
    Das scheint ein SP-Projekt zu sein? Weiß jemand da was darüber, wer die Auswahl vornimmt, wie das Lektorat abläuft, wie der Vertrag aussieht, Honorar etc.? Wie gehen sie mit dem Thema kulturelle Aneignung um, da sie ja doch auf eher "exotische" Mythologien anspielen?
    Das Thema ist ja im Moment recht populär, fing mit der Kemet-Ausschreibung von Art Skript Phantastik an und der Leseratten-Verlag hat mit "Göttergarn" im Moment eine ähnliche Ausschreibung.
    Always avoid alliteration.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Traummuschel Ich kann nachvollziehen, wie Du das empfindest, aber Irland und Deutschland sind zwei doch (global gesehen) recht ähnliche Kulturen und keine von beiden eine der Kulturen, die klassisch unterdrückt wurden. Wenn ich als Deutsche Inspiration aus irischen Märchen ziehe oder wenn meine irische Freundin bei sich daheim ein "German Octoberfest" organisiert, dann ist das zwar geborgt bei der anderen Kultur, aber es zieht auch niemand großen Schaden daraus.
      Es ist etwas anderes, wenn ich als weiße, privilegierte Frau mich für eine Geschichte bei angelesenem Wissen über z.B. über eine afrikanische Kultur bediene, mit die passenden Elemente herauspicke und den Rest weglasse. Dabei führe ich auf kultureller Ebene die jahrhundertelange Ausbeutung dieser Kultur durch die Europäer fort. Über solche uns Europäern sehr fremden Kulturen würde ich nur zu schreiben wagen, wenn ich mich wirklich, wirklich sehr gut damit auskenne - mag ja sein, dass das bei Dir z.B. mit Altägypten der Fall ist. Bei vielen potentiellen Autor*innen ist es sicher nicht so.

      Abgesehen davon finde ich immer, dass es einen etwas unangenehmen Beigeschmack hat, wenn eine Religion von einem Nicht-Gläubigen als Fantasy-Setting verwendet wird. Die Grenzen zwischen Mythologie und Religion sind da natürlich fließend, und ich will auch nicht pauschal sagen, dass man Religion nicht verarbeiten "darf". (Die Satanischen Verse sind z.B. eines meiner Lieblingsbücher.) Man sollte nur vorsichtig sein und genau wissen, was man tut.

    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Generell ist es auch so, dass wir als Europäer eine ganz bestimmte Sicht auf Länder/Kontinente haben, die von europäischen Quellen stammen und europäisch/christlich niedergeschrieben wurden. Persönlich könnte ich nicht abschätzen, was mir als Rassissmus, Kolonialismus, kulturelle Aneignung aufgezeigt werden würde, selbst wenn ich mir extrem Mühe gebe. Aber dafür gibt es ja sensitivity Reader.
      Bei längst vergangenen Kulturen, könnte man auch noch darauf Achten, ob sie wirklich so vergangen sind wie man glaubt, oder ob es für ein Land/Länder nicht doch zum kulturellen Erbe gehört.

      Alles in allem ein interessantes Thema, das durch Kommunikation gut lösbar ist.

    • Traummuschel
      Traummuschel kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Alys II. Ja genau deswegen frage ich. Ich will niemanden ausbeuten, empfinde es aber tatsächlich auch etwas diskriminierend das aus solch einem Grund prinzipiell wegzulassen. Ich hatte nie PoC in meinen Geschichten, weil ich nicht weiß, wie ich sie politisch koorrekt beschreiben sollte, was aber ja auch diskriminierend ist. Ich selber bin inzwischen extrem religiös (wäre ich ein Mann würde ich Priester werden) und ich find christliche Fantasy toll. Nicht okay finde ich, wenn Jesus "In den Dreck gezogen wird", aber deswegen christliches aus der Literatur auszuschließen fände ich einfach nur traurig. Und ich hab jetzt extra ein Beispiel genommen, dass einem nach ein bisschen Recherce nicht aus Versehen passieren kann. Ich kann daher einfach nicht nachfühlen, wie es einen verletzen kann (sofern es nicht DInge sind, die offensichtlich erletzend sein sollen), aber nur weil es mich nicht verletzt möchte ich nicht erwarten, dass es sonst niemanden verletzt. Ich selbst bin mit Rassisten aufgewachsen (jeder Teil meiner Familie hat was gegen eine andere Ethnie) und konnte das noch nie nachvollziehen. Die meiste Zeit in Irland habe ich mit den Salesians verbracht (das ist ein Orden, nicht so bekannt wie die Franziskaner und Dominikaner, aber einer der verbreitetsten weltweit). Die Gruppe bestand aus drei Afrikanern (2 aus dem Kongo, 1 aus Kenia), einem Chinesen, einem Thailänder, einem Polen, einem Engländer, drei Maltesern und einem Iren und für mich sind sie meine Familie. Ganz besonders Ben und Father Alex (zwei der Afrikaner). Ein wichtiger Bestandteil des Unilebens ist die Language Society, die regelmäßig internationale Dinge veranstaltet. WIr hatten zum Beispiel einen Ball zum chinesischen Neujahr. Ich weiß nicht, ob es an meinem christlichen Umfeld oder an Irland liegt (die sind einfach in allem gelassener als wir hier), aber diese ganze Problematik ist mir völlig fremd. Ich schreibe ja auch Geschichten an anderen Orten oder mit Protagonisten die älter oder jünger oder aus nem anderen Zeitalter oder das andere Geschlecht sind. Für mich ist eine PoC nichts anderes als ein Unterschied wie welche Musik man mag, welche Haarfarbe man hat, usw. Und sollte es so nicht sein? Ich werde immer weiß und priviligiert sein und als Deutsche bin ich in Irland immer etwas besonderes und gleichzeitig sehr integriert. Das ist schön, aber trotzdem würde ich gerne meine Mitmenschen verstehen. Eben auch PoC.

    #3
    Ich habe gerade eine Antwort auf meine eMail bekommen. Es klingt soweit eigentlich ziemlich gut, finde ich:

    1. Es wird einen Autorenvertrag geben, jedoch kein Honorar. Die Laufzeit wird zwei Jahre sein, danach diskutieren wir mit den Beteiligten wie der Stand ist mit ihren Geschichten. Für jeden Beteiligten (Autor, Coverdesigner etc.) gibt es ein Frei-Exemplar und die Autoren können die Bücher mit einem 30% Rabatt über uns für den Selbstgebrauch oder für den Selbstverkauf beziehen.
    2. Ja, es wird ein Lektorat geben.
    3. Wenn der Beitrag kein Own-Voice Beitrag ist, werden wir Sensitivity Reader für diese Mythologie oder Religion suchen, um sicherzugehen dass alles korrekt dargestellt wird. Falls wir keine finden, wird die Geschichte nicht in das Buch aufgenommen. Auch werden wir wie bei der ersten Runde weitere Texte auf unserer Homepage veröffentlichen, welche die Mythologien selbst erklären.

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