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Tag 11

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  • Tag 11


    Welche zwei Bücher bekannter Autoren würdet ihr miteinander mischen? Und wie sähe die Geschichte aus, die dabei herauskommt?
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

  • #2
    Game of Thrones und Harry Potter.

    Der Zauberlehrling Joffrey aus dem Hause Slytherin hat sich mithilfe seiner Todesser Sandor Clegane und Meryn Trant zum Schuldirektor von Hogwarts auserkoren, nachdem der große Dumbledor von einem Wildschwein aufgeschlitzt wurde. Die anderen Häuser wollen ihn nun stürzen: Unter Harry Stark von Gryffindor vereinen sich auch die Tyrells von Hufflepuff und die Arryns von Ravenclaw. Keiner ahnt, dass Daenerys Targaryen mit ihrem Verlobten Bill Weasly und seinem Norwegischen Stachelbuckel kommt, um die Karten völlig neu zu mischen.
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    Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

    So nah, so fern.

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    • #3
      Die Kleine Raupe Nimmersatt und Herr der Ringe

      Vor langer Zeit züchtete ein versierter Tierzüchter einige kleine Raupen als Haustiere, die so niedlich waren, dass auch die Elben, die Zwerge und die Menschen sie gern zur Freude in ihren Häusern gehabt hätten. Als freundlicher Züchter machte er ihnen viele kleine Raupen zum Geschenk, doch er wies darauf hin, dass bei der Züchtung nicht nur eine unglaubliche Niedlichkeit zu Tage trete, sondern auch ein unglaublicher Appetit. Die Menschen, Zwerge und Elben versprachen, auf die Bedürfnisse ihrer Raupen zu achten und verschwanden in ihre Reiche, um fortan Glück und Zufriedenheit zu verbreiten. Was sie nicht wussten: Der Züchter hatte die allerniedlichste Raupe für sich selbst behalten und erfreute sich an ihr mehr als sich jemals jemand an den anderen Raupen erfreuen konnte. Das machte besonders die Menschen neidisch. Sie vergaßen ihre eigenen Raupen und beflehten den Tierzüchter, ihnen die Eine Raupe auszuhändigen, doch er warf sie aus seinem Haus. Bald wurden die vernachlässigten Raupen der Menschen so gefräßig, dass sie niemand mehr zügeln konnte und ihre Halter wurden verrückt und zu Sklaven des Hungers der Raupen. Einer anderen Kreatur jedoch war es gelungen, in einem unachtsamen Moment dem Züchter die Eine Raupe zu entwenden und er brachte sie in seine Höhle und erfreute sich an ihrer Niedlichkeit und kümmerte sich nur noch um sie. Die allerniedlichste kleine Raupe war allerdings auch die Allergefräßigste, sodass man sie bald Die Eine Raupe Nimmersatt taufte. In den folgenden Jahren und Jahrhunderten versuchten immer wieder Neider, die Raupe von dem Geschöpf zu rauben und für ihre eigenen Völker das niedlichste Haustier der Welt zu gewinnen, doch sie alle scheiterten. Der Züchter, der sich die ganze Zeit ohne seine liebste Raupe grämte, bat, sie ihm zurückzubringen, denn nur er wüsste, wie man ihren unbändigen Appetit befriedigen konnte. Doch die Raupe blieb verschwunden. Und derjenige, der die Eine Raupe Nimmersatt bei sich behielt, wurde für Jahrhunderte ein Sklave ihrer Niedlichkeit und Gefräßigkeit. Bald war in allen Reichen nicht mehr genug Nahrung aufzutreiben für die Eine Raupe Nimmersatt und der Halter war längst der Verrückheit anheim gefallen. So gelang es schließlich, die Raupe von ihm zu rauben und nach einer Odysee zwischen verschiedensten Haltern gelangte sie schließlich in die Hände eines Hobbits, der von der Niedlichkeit der Einen Raupe Nimmersatt und ihrem Appetit keine Notiz zu nehmen schien. Er schien regelrecht immun gegen die Verlockungen der Einen Raupe Nimmersatt zu sein. Und so entschieden die Oberen der Elben, Menschen und Zwerge, dass dieser Hobbit die Eine Raupe seinem rechtmäßigen Besitzer zurückbringen sollte. Der war allerdings so zerfressen von Sehnsucht und Sorge um sein geliebtes Geschöpf, dass er eine Armee von kleinen und großen Tieren gezüchtet hatte, mit denen er nun in den Krieg ziehen wollte gegen diejenigen, die ihm das Liebste geraubt hatten. Die Gemeinschaft der Raupe setzte sich also sodann in Bewegung, den Krieg zu verhindern und dem Züchter seine geliebte Raupe zurückzubringen. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Anziehungskraft und den Hunger der Raupe gemacht. Und ohne das Wesen, das Jahrhunderte lang alles gegeben hatte, um den Hunger der Einen Raupe Nimmersatt zu stillen und ihrer Niedlichkeit vollends verfallen war.


      (ich hab mindestens zweimal geraupt geschrieben oder war kurz davor )
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      »… and he wonders if that is what people look for in a partner or a friend: the part of themselves that is missing.«
      ― Rachel Joyce, Perfect

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      • Nachtmahr
        Nachtmahr kommentierte
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        Dann möchte ich bitte eine Fahrt zum Schicksalsberg buchen. Stressabbau klingt gut.

      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Oh, bitte schreib das! Bevor Dir jemand die Idee raupt.

      • SaKi
        SaKi kommentierte
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        Alys II. ich glaube, dafür müsste ich erst mal die Raupe Nimmersatt lesen *g* und Herr der Ringe (ich kenne nur die Filme und an denen gab es ja eh reichlich Kritik von den Buchfans *g*) … dies wird also in alle Ewigkeit ein Werk bleiben, das eure Fantasie fortspinnen muss

    • #4
      Asterix und Gaston.

      Heraus käme die Geschichte von Gaston, Bewohner des berühmten gallischen Dorfes, der von Asterix und Obelix angestellt wurde, um Berge von Fanpost aus dem gesamten römlisch besetzten Gallien zu bearbeiten. Leider kommt Gaston nie dazu, seine Arbeit zu erledigen, weil er lieber gemeinsam mit Troubadix musiziert oder mit Automatix an neuen Erfindungen werkelt.
      Always avoid alliteration.

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