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  • Tag 3

    Auf welche optische Ausprägung eures Protas achtet ihr am Meisten und weshalb?

    (Bspw. Nase. Sie muss xyz sein, da das xyz für mich symbolisiert.)
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    Quintessenz: Bla.
    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    AUGEN!
    Warum? Weil ich das auch mache. "Der Spiegel der Seele".

    Schuhe.
    Weil ich das auch mache. "Der Spiegel des Stils".

    Lippen und Zähne.
    Weil ich das auch mache. "Der Spiegel von Emotion und Hygiene".

    Ob ich jedes dieser Kriterien im Text erwähne ... Nein, nicht immer alle. Aber ich weiß es garantiert. Für jede Figur.

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    • #3
      Kleidung und Körperhaltung, weil die beiden zusammen für mich so ziemlich alles Wichtige abdecken, was die Persönlichkeit angeht
      Wobei Kleidung für mich auch extrem schwierig ist ... Ich bin nicht sehr gut darin, mit Kleidungsstile auszudenken, oder meine Charaktere mit existierenden Stilen einzukleiden, darum verbringe ich für den Aspekt viel Zeit auf Pinterest und Co., in der Hoffnung, etwas zu finden, was passen könnte^^"

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      • #4
        Die Haare. Das stelle ich mir mit als erstes vor, das brauche ich, um mir die Figur vorstellen zu können. Und die Art der Haare und die Frisur können viel über Charakter, aber auch über den Beruf o. Ä. aussagen.
        There is no real ending. It´s just the place where you stop the story.
        Frank Herbert

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        • #5
          Statur (+Haltung) und Haare/Frisur. Brauch ich beides, um einen groben Gesamteindruck der Figur zu bekommen.

          Und dann der Mund. Der ist für mich der Mittelpunkt jeder Mimik. Ganz ganz wichtig.
          Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind.

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          • #6
            Augenfarbe. Mich fasziniert es immer wieder wie breit das Spektrum ist. und die taucht immer mit als erstes auf.

            Kleidung- man kann über die Kleidung einiges ausdrücken und es macht mir einfach Spaß mich mit Mode/Kostümgeschichte zu befassen und Outfits zusammen zu stellen.

            Haare. Weil man mit ihnen Emotionen verdeutlichen oder andeuten kann. Zwirbeln, Spitzen begutachten, aus dem h pusten und ähnliches
            ~ We know the songs the sirens sang
            See us dream every tale true ~

            T. Holopainen

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            • #7
              Ich habe jetzt eine Weile gegrübelt. Aber, mir ist tatsächlich nichts besonders wichtig. Am ehesten die Statur. Aber auch nur bei bestimmten Figuren, die eher extrem sind - besonders schlank, besonders muskulös ... etc.
              Quintessenz: Bla.
              Kontakt: administrator@wortkompass.de

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              • #8
                Ich würde bei den meisten meiner Charaktere wohl auch Augen und Haare nennen. Statur sicher auch. Oh, und Hände. Zählt es auch zur optischen Ausprägung, wie die Figur reagiert, wenn sie mit etwas Unangenehmen konfrontiert wird? Beispielsweise lächelt sie das Ganze weg oder bekommt hektische rote Flecken oder wird fahrig und zittert ... hm, vermutlich nicht ... Dafür fällt mir gerade noch ein, dass viele meiner Figuren kleinere oder größere Verletzungen haben/hatten. Wenn ich so drüber nachdenke, hab ich ihm Kopf vielen eine meist kleine Narbe, unauffällige Narbe angedichtet. Ein paar haben auch größere Spuren davongetragen.
                »… and he wonders if that is what people look for in a partner or a friend: the part of themselves that is missing.«
                ― Rachel Joyce, Perfect

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                • #9
                  Die Augen und den Ausdruck dahinter erwähne ich sehr oft. Den kalten Blick, wie sich die Augen bewegen, jemanden fixieren, anstarren, vor Zorn funkeln usw.
                  Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

                  So nah, so fern.

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                  • #10
                    Rein optisch eigentlich nichts. Hm … Höchstens die Frisur vielleicht. Bei mir sind es die Ausstrahlung, Bewegungen oder Akustisches.
                    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
                    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
                    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
                    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

                    Jack Kerouac

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                    • #11
                      Zitat von weltatlas Beitrag anzeigen
                      Auf welche optische Ausprägung eures Protas achtet ihr am Meisten und weshalb?

                      (Bspw. Nase. Sie muss xyz sein, da das xyz für mich symbolisiert.)


                      Hm. Ich glaube, die Nase spielt hier eine eher untergeordnete Rolle... *lol*

                      Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
                      Mark Twain

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                      • weltatlas
                        weltatlas kommentierte
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                        Der ist unter Wasser = Hautatmung.

                      • Badabumm
                        Badabumm kommentierte
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                        Das ist... schlüssig. *lol*

                    • #12
                      Ich verpasse meinen Figuren meist extrem auffällige Merkmale. Erstens weil's nunmal Cyberpunk ist, zweitens weil ich gesichtsblind bin und Personen selbst auch hauptsächlich über solche Dinge wiedererkenne.
                      If I could read your mind love
                      What a tale your thoughts could tell
                      Just like a paperback novel
                      The kind the drugstore sells
                      -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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                      • Badabumm
                        Badabumm kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Hängt wohl vom gesellschaftlichen Kontext ab. Bei "Alita" waren Prothesen und Körperergänzungen ja durchaus beliebt und anerkannt. Das Eigentümliche an Schönheitsbeschreibungen ist eher, dass man "schön" vorab bewerten und festlegen muss. "Sie war sehr schön" ist deshalb gar keine Merkmalsbeschreibung, sondern eine Vereinbarung.

                      • Ankh
                        Ankh kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Badabumm Es ist wohl vor allem persönlicher Geschmack. Aber wenn mehrere Perspektivfiguren unabhängig von einander der Meinung sind, dass eine Person hübsch ist, dann übernimmt möglicherweise auch der Leser diese Meinung und formt sich ein passendes Bild.
                        Klar hängt Schönheit auch davon ab, welche Ästhetik gerade in ist. Deswegen erwähnte ich ja das Genre, solche überzeichneten Figuren passen sicher nicht in jedes.

                      • Badabumm
                        Badabumm kommentierte
                        Kommentar bearbeiten
                        Genau. So meine ich das auch. Man postuliert, diese Figur sei „schön“ (oder anziehend, oder hässlich...) und der Leser übernimmt die Meinung der Protagonisten. Dabei akzeptiert er auch den Konsens der beschriebenen Gesellschaft und deren Ideale. Deshalb braucht man nicht sehr viel beschreiben - was übrigens dann in der Regel auch nicht gemacht wird. Die wirklich guten Autoren bleiben dann nämlich sehr schwammig und verlegen sich auf genau die wenigen Merkmale, die von den anderen Personen als „anziehend“ betont werden (besonders gut in „Lolita“ nachzulesen). Allgemein werden auch das Verhalten und der Charakter viel mehr betont als das Aussehen. Denn die in der Luft schwebenden Merkmale kann sich jeder Leser selbst zu seinem Ideal zurechtreimen

                    • #13
                      Ich habe das Aussehen meiner Charaktere meistens sehr genau im Kopf, aber welche Merkmale ich erwähne, kommt immer stark auf den Kontext und den POV-Charakter an und was dem am ehesten auffallen würde - das hebe ich dann auch hervor. Charakterbeschreigungen sind bei mir oft auch ein Teil der Charakterisierung der Figur, aus deren Sicht beschrieben wird.
                      Für mich persönlich sind das Gesicht und die Kleidung/Stil allgemein am wichtigsten - das Gesicht, weil ich Gesichter einfach mag (ich hab jahrelang nur Portraits gezeichnet) und insbesondere bei Zeichnungen konzentrier ich mich sehr auf die Mimik, der Stil weil er viel über den Charakter verraten kann. Dabei haben die Gesichtszüge keine symbolische Bedeutung für mich, aber verraten schon was über die Herkunft/Ethnizität und zum Teil auch den Gemütszustand und die Gesundheit einer Figur (zum Beispiel regelmäßige/durchgehende Augenringe).
                      Grundsätzlich versuch ich beim reinen Schreiben, Schritt für Schritt ein möglichst vollständiges Bild meiner Charaktere zu erzeugen (allerdings schreibe ich keine langen Beschreibungen sondern verteil das lieber) und bedien mich dabei auch gern mehrerer POV.
                      Bei meinen Comicfiguren spielen natürlich noch mehr Faktoren mit rein, wie Farbsymbolik und farbliche Abstimmung, sodass am Ende kein bunter Chaos-Augenkrebs entsteht. ^^
                      C10H12N2O

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