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NaNoPloMo - Plauderthread

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  • [Event] NaNoPloMo - Plauderthread

    Hier habt Ihr die Möglichkeit Euch auszutauschen, von Euren Fortschritten zu berichten und über mögliche Probleme zu debattieren.
    Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    Ich bin schon ganz wild drauf, den Mentor-Plot zu machen (danke an die lieben Zitrönchenquetschos!). Noch ein bisschen sortieren und dann gehts am ersten los. *ärmel hochkrempel* *ärmel wieder runterkrempel* ... is kalt.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Das wird bestimmt cool.

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
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      Peter
      Weil ihr mich wieder rausfischt, wenn es ein Reinfall wird?

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Machen wir doch gerne.

  • #3
    Bin gespannt, was ich so vom Monat lernen kann für meinen Plot.

    Kommentar


    • #4
      Ich bin ja nüsch so der Plotter. Also eigentlich - gar nicht. Aber ich will diesen Monat mal das Experiment machen und probieren, ob es mir nicht doch was bringt, strukturiert zu arbeiten. Man soll ja mal über den Tellerrand hinausgucken und so.
      Always avoid alliteration.

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      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich bin gespannt, auf deine Tellerranderfahrung.

    • #5
      Ich möchte nur drei weitere Szenen plotten, mal sehen ob mir das so konzentriert gelingt. Normalerweise brüte ich kopftechnisch sehr lange darüber und schreibe dann. Mal schauen, wie es mit konkretem plotten wird.
      Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Als ich dir letztes Mal erzähl hab, was ich so bebrüte, meintest du, ich mach mir einen viel zu großen Kopf.

      • weltatlas
        weltatlas kommentierte
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        Ne, ich meinte es ist möglich das Du Dich in Details verrenst. Kopf macht man sich ja immer. Ist auch gut so, sonst wird es hohl.

    • #6
      Ein Plot-NaNo kommt ja wie gerufen. Ich hatte mich vor Wochen mal in die Vorbereitung zu Teil 2 meines Projekts gestürzt, und jetzt weiß ich vor lauter Faulheit schon wieder gar nicht mehr, was eigentlich noch mal die geniale Antwort auf die alles entscheidende Plot-Frage ("Äh, warum überhaupt?") gewesen ist. Immerhin weiß ich noch, dass sie mir eingefallen ist ...

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      • #7
        Ich müsste für mein Projekt jetzt entscheidende Verwebungen unterschiedlicher Plotstränge beginnen und bin, ebenso wie Amilyn, von akuter Faulheit geplagt, weil mir zuviele Wege offenstehen. Vielleicht kann ich jetzt mal konzentriert die möglichen Pfade abklopfen. Alternativen plotten. (Wenn ich das wirklich mache, dann ... dann ... freue ich mich.)

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        • Dodo
          Dodo kommentierte
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          In der Tat.

        • Traummuschel
          Traummuschel kommentierte
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          Amilyn Ich war tatsächlich Cheerleaderin und da das ständig alle falsch schreiben, konnte ich es mit nicht verkneifen xDD
          Aber Pommes haben durchaus auch ihre Unterstützungsberechtigung, Hunger ist schließlich nicht gerade förderlich. ^^

        • Amilyn
          Amilyn kommentierte
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          Traummuschel Mir fällt gerade auf, mit Tampons ... 🙈😅

      • #8
        Da ich unbedingt einen Roman in Irland schreiben wollte, sollte ich im 4. Monat langsam mal anfangen xD Ich freu mich schon total, ich liebe plotten <3
        Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

        https://gwyalys.wordpress.com/

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        • Amilyn
          Amilyn kommentierte
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          Wenn's bei mir an die Feinheiten geht, muss ich Dich sowieso mal ausquetschen. Mein Roman spielt nämlich auch in Irland, nur war ich da noch nie 🙈

        • Traummuschel
          Traummuschel kommentierte
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          Amilyn klar mach das, nach Studium und Monate Studentenleben hier sollte ich ein bisschen weiterhelfen können

      • #9
        Meine erste Plotaufgabe:

        Kann mich nicht entscheiden wohin ich meinen kleinen Second Hand Laden für magische Bücher ansiedeln soll. Schwanke noch zwischen London und Paris.
        Meine Prota wäre zwar gerne in der Nähe von Covent Garden, um in ihrem Lieblingscafé frühstücken zu können, andererseits fände sie ein kleines magisches Abenteuer in den Katakomben von Paris auch ganz cool (und die Leckereien bei Paul sind auch nicht zu verachten).
        I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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        • Peter
          Peter kommentierte
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          Die Engländer kommen mir immer deutlich skurriler vor, als die Franzosen. Das passt natürlich besser für ein Fantasy Heftchen.

        • In-Genius
          In-Genius kommentierte
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          Skurriler? Ich weiß nicht, jedes Volk/Kultur scheint mir skurril, man muss nur in die richtigen Ecken gucken.

          Ich wäre auch für Paris. Nicht weil ich Frankreich besonders mögen würde, sondern weil mich die Anglophone Welt ein bisschen langweilt mittlerweile. Der erste Gedanke scheint immer UK oder USA zu sein (mich eingeschlossen). Kulturell gesehen hat Frankreich genauso viel zu bieten und sie bauen das aktiv aus. Magische Bücher können davon sicher profitieren. Vielleicht trifft deine Protagonistin ja auf einen Jazzmusiker, der ihr hilft

        • Nachtmahr
          Nachtmahr kommentierte
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          Ich wär für Paris. Wenn ich nur an Shakespeare and Company denke ...

      • #10
        Ich bin gerade ein bisschen doof; führt ihr bei eurer Plotliste alles auf, was noch gemacht werden muss, oder nur das, was ihr im februar realistisch schaffen könnt?
        If I could read your mind love
        What a tale your thoughts could tell
        Just like a paperback novel
        The kind the drugstore sells
        -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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        • VickieLinn
          VickieLinn kommentierte
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          Ich hab aufgelistet, was ich schaffen will. Und optinal in Hellgrau, worüber ich mir theoretisch noch Gedanken machen müsste.

        • In-Genius
          In-Genius kommentierte
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          Ich hab aufgelistet, was generell gemacht werden muss. Da ich, so wie ich mich kenne, Querbeet arbeiten werden und überall ein bisschen was tue. Es ist für mich auch nicht wichtig, alles im Februar bzw vor dem Schreiben zu schaffen.

        • Zwielicht
          Zwielicht kommentierte
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          Bei mir steht das drin, was dringend gemacht werden muss, damit ich weiter schreiben kann. Ist hochgradig unwahrscheinlich, dass ich das in 4 Wochen hinkriege.

      • #11
        Bin ich eigentlich die einzige, die ein bisschen verloren vor dem Plot-Thread steht und nicht so recht weiß, was sie da so auflisten/eintragen soll? Vor allem ist meine Geschichte eher straight, spielt in der Jetzt-Zeit in einer realen Stadt ohne wirkliche Fantasy-Elemente, daher trifft vieles auf mich auch nicht zu. Mit den Plotpunkten bin ich mir auch ein bisschen unsicher. Ich war bisher einfach viel zu sehr Gärtner als Architekt (auch wenn ich ein Gärtner mit ner stabilen Laube bin *g*) ...
        Sieht so aus, als würde ich im Februar ganz schön viel lernen. Ich guck mir das mal ein, zwei Tage an und dann werd ich noch meine Tabelle dazu setzen, denke ich. Motiviert bin ich jedenfalls und ich denke, der Groschen wird schon noch fallen und dann sehe ich sicher ein bisschen klarer, welche Punkte ich wie in meine Tabelle packen werde und wie ich die angehe *bewirft euch schon mal vorsorglich mit Konfetti und verschwindet schnell und mysteriös zwischen dem bunten Flatterkram*
        Selling dreams was all I knew. — Deine Lakaien, Where you are

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        • In-Genius
          In-Genius kommentierte
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          Vielleicht hilft es dir, das ganze erst einmal wie einen "normalen" Text anzugehen?
          Du hast ein Thema oder eine Idee, eine Fragestellung oder ein Problem. Zb Verlieben sie sich? Gut vs Böse, der perfekte Mord etc.
          Dann brauchst du Argumente und Ereignisse, um deine Antwort zu finden. Beispiel Liebesstory:sie verlieben sich, sie mögen den gleichen film, sie gehören zu verfeindeten gangs (oder so)
          Die Argumente/Ereignisse/Erläuterungen brauchen natürlich eine Reihenfolge, um in einen logischen Sinnzusammenhang zu treten: Anfang, Mitte und Ende (für gewöhnlich).

          Das ist im Grunde schon plotten. Deiner Idee eine Struktur geben, die für einen Leser unterhaltsam ist.
          Du könntest, wenn du wolltest, also in deine Tabelle schreiben: 1. Idee haben; 2. Ereignisse ausdenken; 3. Ereignisse sinnvoll verknüpfen.

          Im NaNoPloMo (vermutlich) oder in den verschiedenen Artikeln zu Plot-Methoden stehen Hinweise und Tipps dazu, wie man Ereignisse in eine sinnvolle und unterhaltsame Reihenfolge bringt.

          Für eine Geschichte brauchst du natürlich auch Figuren. Mindestens einen Protagonisten. Meistens hat der Freunde. Und oft steht der Protagonist jemandem gegenüber, dem Antagonisten.

          Weltenbau kann auch für eine reale Stadt in der Jetzt-Zeit wichtig sein, im Sinne von Recherche. Deine Geschichte will sich ja frei in "der Welt" bewegen. Beispielsweise wenn du Denkmäler oder andere Landmarken einpflegen möchtest, musst du ja wissen welche existieren und in welchem Zustand sie sind; oder wenn die genaue Straßenlage wichtig ist (falls der Mörder auf der Flucht ist) oder ob zur fraglichen Zeit ein besonderes Ereignis (Fest, Protest, Anschlag etc) passiert ist.

        • Alys II.
          Alys II. kommentierte
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          Nein, da bist Du nicht die Einzige. Ich bin auch eher Spontangärtner als Landschaftsarchitekt (schöner Vergleich!) Ich laufe seit Tagen mit der Frage "Und wie mache ich das jetzt?" im Kopf rum.
          Ich hab als ersten Angriff mal das Save-the-Cat-System genommen, mir nochmal richtig verinnerlicht, und versuche jetzt zu übertragen, welcher Teil meines Romans welcehm Punkt entspricht. In der Hoffnung, dass mir das Lücken/Fehler/Längen/zu oberflächliche Stellen etc. aufzeigen wird. Und dass ich diese dann abstrakt strukturierter angehen kann. - Aber das ist bisher nur Theorie...

        • Zwielicht
          Zwielicht kommentierte
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          Du siehst ja auch an den unterschiedlichen Einträgen, dass da jeder seine eigene Vorgehensweise hat, mit unterschiedlichen „Programmpunkten“. Ich versuch mich jetzt zum ersten Mal KONKRET an einer vorgegebenen Struktur ... hauptsächlich weil ich gesehen habe, dass ich nach dieser Struktur 4 Punkte schon zufriedenstellend erledigt habe

      • #12
        Erster Schritt ist getan.
        Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

        Kontakt: administrator@wortkompass.de

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        • #13
          Ich setze wohl den ersten Tag aus. Bin mit krankem Kind und Mirgäne zu Hause. Tolles Trio.
          Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
          die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
          die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
          die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

          Jack Kerouac

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          • SaKi
            SaKi kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Gute Besserung!

          • VickieLinn
            VickieLinn kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Danke schön!

            Ich bin jetzt voll Schmerztabletten. Reicht, um Spielsteine zu verschieben.

          • Alys II.
            Alys II. kommentierte
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            Gute Besserung. (Schnecken-Steine lassen sich auch morgen verschieben, schon' Dich lieber.)

        • #14
          Ich habe da mal eine vielleicht eher ungewöhnlichere Frage: Wie fühlt sich Plotten (z. B. bei Kapitel planen oder Szenenliste erstellen) bei euch an?
          Bei mir:
          Ich schreibe einen Stichpunkt zu einer Szene auf, die passieren soll, zum Beispiel der Charakter macht etwas/ein anderer Charakter beginnt ein Gespräch mit ihm etc. und in letzter Zeit habe ich dann immer schon die Szene direkt vor meinem Auge. Das läuft dann ab wie ein Film, den ich vor meinem Auge sehe/schaue Ich sehe den Ort/die Umgebung lebhaft vor mir, sehe die Charaktere und lausche dem Dialog. So kann ich die Szene direkt aufschreiben. Aber im Grunde fühlt es sich dann so an, als hätte ich die Szene bereits geschrieben, dabei ist sie gar nicht richtig geschrieben, sondern eigentlich nur geplottet. Ergo ich glaube, das Plotten sollte sich eigentlich oberflächlicher/vage anfühlen, und nicht, als wäre man bereits beim Schreiben?
          Daher habe ich schon fast Angst vor dem Plotten, denn wenn eine Szene so lebendig wird, schreibe ich sie auch auf und dann habe ich am Ende eine Mischung aus stark konkreten Szenenstücken und leeren Teilen.

          Daher stürze ich mich heute erstmal weiter auf meine Stadt und meine Charaktere.
          "If something goes wrong in your life, just yell plot twist and move on"

          "Anything is possible [...]" - J. K. Rowling

          Kommentar


          • In-Genius
            In-Genius kommentierte
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            Meine Plotnotizen sind meist recht kurz, eben weil sie so oberflächlich und undetailliert sind. Das bedeutet natürlich, dass ich etwas länger vor dem weißen Blatt sitze, ehe da eine echte Szene steht. Ich mache es mir allerdings ein bisschen "einfacher" denke ich, da ich meine Geschichte meist im Schritt von 50-300 Wörter plotte, wenn ich dann nur eine Notiz pro 100 Wörter habe, kann ich damit arbeiten. Wenn es dir hilft, würde ich dir ein Beispiel per PN schicken. Ich weiß, ich lerne aus Beispielen immer am meisten.

          • Kunstmelodie
            Kunstmelodie kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Peter
            Dankeschön! Boah, wow, ich bin gerade ein bisschen baff, das ist ja alles so viel nüchterner und wissenschaftlicher, kein Wunder Ich schreibe einfach nur auf, was passiert. ("Dann passiert das, deswegen passiert das usw") Ich versuche schon zu gucken, was erreicht werden soll, aber ich glaube ich lasse mich mehr treiben?
            Ja, das stimmt, so geht es mir auch

            Diese Methode war mir noch neu, klingt auf alle Fälle sehr interessant! Und eben automatisch nüchtener

            Nachdem ich VAKOG gegooglet habe (jaaa, ich weiß ) bin ich auf dieses tolle Beispiel gestoßen: https://www.poeschel.net/garten/gart...buch/vakog.php

            Wirklich, hoch spannend, ich denke ich werde das Mal so ausprobieren nach dem Prinzip! Auch wenn es sicherlich erstmal schwierig sein wird, diese Fragen auch zu beantworten. Aber mal gucken. Momentan sieht es bei nämlich eher so aus, einfach mal ein paar Beispiele:

            "Geht zum Date hin, macht sich hübsch, hat gemischte Gefühle, ob es das Richtige ist, aber zieht es durch"
            "Es ist früher morgen und die Familie kommt zusammen "
            "Redet mit der Familie, wie es mit Elodie wohl weiter gehen wird, abends beim Abendessen. Elodie kommt herein. Mutter sagt nur, dass [es folgt Dialoge und Ausschreiben der Szene]."

            Und genau deswegen finde ich diesen NaNoPloMo so großartig, weil das Plotten meiner Meinung nach viel Wichtiger und auch maßgeblicher für die Beendigung und das Schreiben eines Romans ist. Wenn man falsch plottet, oder eben zu viel/zu wenig, kann das genauso zu einem Abbruch des Romanes führen wie fehlende Disziplin/Zeit/Motivation usw usw.
            Danke! Ich werde jetzt also versuchen, wissenschaftlicher an Szenenlisten heranzugehen und habe mir auch nochmal die 7-Punkte truktur angesehen, aber ich bleibe lieber erstmal bei der Szenenliste

          • Kunstmelodie
            Kunstmelodie kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            In-Genius sorry, wurde von dem Kommentar nicht benachrichtigt Also bei mir ist es das unterschiedlich, entweder es ist ganz kurz eine Szene (9 Wörter) oder total lang (217 Wörter), wenn ich sage pro Kapitel 5 Szenen und 30 bis 40 Kapitel pro Buch, kannst du dir ausrechnen, wie viele Wörter da bei rum kommen Ist wie gesagt sehr unbalanciert (ist das ein Wort o.0)
            Oh ja, gerne! Ich finde Beispiele auch immer am Besten

        • #15
          Nochmal alles umgeschmissen.
          Hope 2 bekommt keinen Nebenstrang, dafür wird die Handlung fortgeführt, bis ich an ein logisches Ende der Geschichte komme. Also 2 Bände, statt 3.

          Dafür bekommt der Nebenstrang eine eigene Geschichte.
          I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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          • weltatlas
            weltatlas kommentierte
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            Klingt nach einem Plan!
            Und der Nebenstrang ist eine Art Sequel?

          • Peter
            Peter kommentierte
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            Nein. Der Nebenstrang spielt parallel zu Hope 2.
            Ich integrierte und baue ihn in Hope 3 ein, da dieser Teil in der dritten Person und mit anderen Protas geschrieben wird. Dann vermischte ich nicht die Perspektiven. Hope 3 spielt auch parallel zu Hope 2 und die beiden Gescbj hten treffen am Ende aufeinander. Meine Basisgruppe ist ja mit 13, also jetzt nur noch12, Personen gross genug.

        • #16
          Mir ist da etwas aufgefallen, schön länger, aber es passt so schön zum allgemeinen Plot-Geplauder.

          Generell versuche ich, jeder Szene mit dem Scene-Sequence-Modell bzw. Fat Outlining einen kleinen Spannungsbogen zu verpassen. Klappt eigentlich auch ganz gut.
          Trotzdem gibt es Szenen, die sich für mich mit diesen beiden Methoden einfach nicht greifen lassen. Vor allem ruhige, reflektorische Szenen machen mir da Probleme. Auch kurze Dialogszenen, deren einziger Zweck es ist, Info-Dumping im Erzähltext zu vermeiden, haben keinen echten Spannungsbogen.

          Wie geht Ihr an solche Szenen heran? Jetzt vor allem beim Plotting, wenn Ihr die Szene nicht schreibt, sondern einfach nur vorplant?
          Always avoid alliteration.

          Kommentar


          • Peter
            Peter kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Der Ritter Kunibert ist doch ganz fein. Hätte ich kein Problem mit und es lässt sich nett lesen.
            Für mich ist das allerdings etwas zu wenig, um eine komplette Szene darzustellen, eher ein nettes Bild innerhalb einer Szene. Während des Plottens würde ich persönlich das mit einem kurzen Satz im Szeneninhalt vermerken.
            Vielleicht auch eine Mini-Szene innerhalb einer eigenständigen Szene daraus machen.
            Kunibert ist erschöpft (Reaktion auf die Schlacht), schaut über das Schlachtfeld und fühlt Trauer, Erschöpfung, Ausweglosigkeit der Gewalt zu entrinnen, Hoffnungslosigkeit zu siegen (Dilemma), ein Sonnenstrahl füllt auf den hohen Turm von Gondor, bzw. das Gänseblümchen und er erkennt, es gibt noch (wofür das Ding auch immer stehen mag) und es ist wert den Kampf weiterzuführen, oder es zu pflücken und seiner Liebsten mitzubringen (Decision).

            Die Anfangsszene im Hobbit,ist für mich eine klassische proaktive Szene.
            Bilbo sitzt vor seinem Häuschen und hat ein Ziel: seine Pfeife rauchen und die Ruhe genießen. Gandalf mit seinem Gebrabbel stellt einen Konflikt dar, denn er stört die Ruhe. Dazu kommt der innere Konflikt, höflich wie ein wohlerzogener Hobbit zu bleiben. (Höflich zur Person und hart in der Sache, klassische Verhandlungsprämisse). Er erleidet eine Niederlage, denn er 'flieht' in sein Haus, um Ruhe vor Gandalf zu haben.
            Hier sind alle Elemente einer proaktiven Szene dargelegt.

            Selbstverständlich kommen in dieser Szene viele Informationen, nette Gespräche, etc. vor. Wir erzählen ja Geschichten und keine Zusammenfassungen. Eine Szene hat einen bestimmten Spannungsbogen, aber sie dient doch weiteren Zwecken. Sie zeigt, wie Kunibert neue Hoffnung schöpft, wir lernen die Figuren und den Konflikt kennen, etc.

            Donald Maas nennt das Szenen (oder Absätze) in denen nichts geschieht, die aber doch wichtig sind, um der Figur Tiefe zu verleihen.
            Bei Kunibert wäre es z.B. das Aufdecken eines tiefen inneren Bedürfnisses, nämlich dem Drang nach Glück, Hoffnung, das ihn siegen oder verzweifeln lässt.

            Have you come across scenes in excellent novels that seem to have little plot but work anyway? Have you ever felt the undertow of a character’s yearning in commonplace action, pulling your awareness down below the surface of an everyday situation? Such scenes are infused with the point-of-view character’s fundamental, underlying and, as yet, unmet need. That need, and its tug, twists, and turns are what is happening when plot is on hold.
            Maass, Donald. The Emotional Craft of Fiction: How to Write the Story Beneath the Surface (S.109). F+W Media. Kindle-Version.

            Auch wenn er sagt, das der Plot sich nicht bewegt, sehe ich keinen Grund, warum solche Szenen nicht in der Szenenliste des Plots erscheinen sollten.
            Zuletzt geändert von Peter; 03-02-2019, 08:32.

          • Alys II.
            Alys II. kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Gut aufgeschlüsselt, Peter, Wow. Danke, ich bin echt beeindruckt. Stimmt, man kann Kunibert und Bilbo so tatsächlich in das Plot-Modell übertragen.
            Das Zitat von Maas ist auch sehr interessant. Es bestätigt mich in einer Sache: der Plot muss nicht immer vorangetrieben werden. Es darf Szenen geben, in denen es praktisch keine Handlung gibt. Allerdings müssen die sich dann mit dem Innenleben, dem Need des Charakters befassen.

          • VickieLinn
            VickieLinn kommentierte
            Kommentar bearbeiten
            Ich glaub, "Plot vorantreiben" wird häufig missverstanden.

            Wir haben in dem anderen Thread doch unsere Liste. Und das, was wir uns dann erarbeitet haben, muss ja auch irgendwie in die Geschichte rein, ansonsten können wir die sterile 15-Punkt-Struktur als MS benutzen.

            Peter hat's schön ausführlich erklärt.

        • #17
          Ich habe mal Peter Methode ausprobiert und es ist erstmal natürlich schwer. Dennoch hatte ich beim Nachdenken über die Szene bereits diejenige im Kopf, das führte automatisch zu konkreten Dialogen und das zu einer konkreten Szene, bevor ich die Tabelle überhaupt komplett ausgefüllt hatte. Daher werde ich diesmal etwas anderes probieren.

          Die Flaslightmethode. Ich plotten nur eine handvoll Kapitel, vielleicht auch nur zwei oder so und schreibe diese dann direkt auf. Erst dann plotten ich die nächsten Kapitel usw. Anfang, Mitte, Ende und die wichtigsten zeitliche Ereignisse weiß ich. Ich bin mal gespannt, wie das funktioniert!
          Heute will ich mich nochmal an meine Stadt und vor allem Nebencharaktere kleben.
          "If something goes wrong in your life, just yell plot twist and move on"

          "Anything is possible [...]" - J. K. Rowling

          Kommentar


          • #18
            Nach einer feurigen religiösen Debatte mit einer Zeugin Jehovas hab ich mich heute mal daran gemacht das Weltsystem für mein Projekt aufzuschreiben Ich liebe es, wie sich gerade irgendwie alle Bereiche in meinem Leben gegenseitig ergänzen. So könnte das immer sein. =)
            Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

            https://gwyalys.wordpress.com/

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            • #19
              Vielleicht bin ich nicht schlau genug zum Finden, aber gibt es irgendwo eine Anleitung, wie dieser Monat überhaupt funktioniert?
              Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

              So nah, so fern.

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              • weltatlas
                weltatlas kommentierte
                Kommentar bearbeiten
                Ja, als angepinnter Thread in diesem Unterforum und als Link oben im grauen Kasten: Ankündigung.

              • Kelpie
                Kelpie kommentierte
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                Verstehe, danke!

              • weltatlas
                weltatlas kommentierte
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                Büdde.

            • #20
              Ich bin zwar weit entfernt davon, einen weiteren Punkt in meiner Liste abzuhaken ... aber da ich durch meinen weltatlantischen Plot-Buddy gezwungen bin, den Murks wenigstens mal sinnvoll AUFZUSCHREIBEN, komme ich gefühlt schon besser voran als die letzten 10 Monate 😁 🐙✌️
              Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind.

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              • In-Genius
                In-Genius kommentierte
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                Mir passiert das gleiche: Jetzt, da ich mal vorher überlege, was passiert, kommen die Puzzleteile besser zusammen. Jetzt steht da nicht nur, die Figur muss Prüfungen überstehen, sondern auch was für Prüfungen das werden sollen. Das ist doch gut zu wissen
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