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These Broken Stars - Sofia und Gideon von Amie Kaufman und Meagan Spooner

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  • [Rezension] These Broken Stars - Sofia und Gideon von Amie Kaufman und Meagan Spooner

    Letzter Teil einer Trilogie. Die Beschreibung der Handlung spoilert nicht die anderen beiden Bände, stelle ich aber trotzdem mal in den Spoiler

    Um den Tod ihres Vaters zu rächen, will Sofia Konzernchef Roderick LaRoux umbringen. Auf einem großen Event hofft sie, auf ihn zu treffen, doch plötzlich läuft alles aus dem Ruder und sie findet sich mit dem Hacker Gideon auf der Flucht wieder. Gemeinsam finden sie heraus, dass LaRoux die gesamte Galaxie zerstören könnte und wollen ihn aufhalten.
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    Teil zwei dieser Reihe mochte ich leider gar nicht, hatte mir aber die Lust an der Trilogie nicht verdorben, weshalb ich auch zum letzten Teil griff. Zu Anfang sah es auch so aus, als könne mich das Buch wieder mit der Reihe versöhnen. Die Handlung war schwungvoll, wie ein Hit-and-Run - fliehen, verstecken, durch Luftschächte kraxeln, hier entkommen, da nicht sicher sein und dazu die beiden wirklich tollen Protagonisten.

    Sofia, die nur mal mit den Augen klimpern muss und sich spontan eine plausible Lügengeschichte einfallen lässt, und alles ist gut. Gideon ist mit seinem Computer-Nerd-Kram sowieso in, hat aber auch ein paar schöne Eigenheiten abbekommen, so dass er sogar mir (trotz der Wir-setzen-auf-den-angesagten-Typ-Mensch-Taktik) gefiel. Ob die zwangsläufig auftretende Liebesgeschichte nun unbedingt sein musste oder nicht, darüber lässt sich streiten. Ich hätte sie nicht gebraucht und ich empfand sie durchaus als eher störend statt fördernd, aber auch damit konnte ich leben.

    Dann kam der Showdown. Ungefähr 250 Seiten zu früh.

    Bis zur Hälfte konnte mich das Buch, bis auf kleine Abstriche, wirklich überzeugen. Sofia und Gideon haben ein Ziel und erreichen es, doch die Geschichte ist längst nicht zu Ende. Auf einmal tauchen die Protagonisten der anderen beiden Bände auf und degradieren Sofia und Gideon prompt zu Beobachtern ihres eigenen Romans. Jedesmal, wenn Sofia ein Kapitel aus ihrer Sicht erzählt, agiert jeder außer ihr. Jedesmal, wenn Gideon ein Kapitel aus seiner Sicht erzählt, agiert jeder außer ihm. Davor konnten sie wenigstens noch von ihren eigenen Taten berichten, jetzt leider nicht mehr und ihre Erzählstimme verkommt zu einem Aufzählen der Ereignisse: wir machen das, dann machen wir dies, dann tun die anderen noch jenes. Abgesehen davon sind die ehemaligen Protagonisten der anderen beiden Teile nur noch 0815-Figuren ohne nennenswerten Charakter.

    Schön, wenn einem im Nachhinein noch mal die Leute vermiest werden. Das ist mir in Teil 2 schon mal sauer aufgestoßen.

    Apropos sauer aufgestoßen: diese Passagen zwischen den Kapiteln. Das musste ja unbedingt als Stilmittel beibehalten werden. Ich habe wirklich gehofft, dass mir dieses wirre Gefasel (ich kann es leider nicht anders nennen) noch mal irgendwann eine Art Aha-Erlebnis beschwert, weshalb ich auch alles brav durchgelesen habe, aber nein. Im ersten Teil waren die Zwischensequenzen noch wirklich gut gemacht, im zweiten merkte man schon, dass sie drin sein mussten, weil sie zuvor da waren, und im finalen Band hat es mich nur noch genervt.

    Fazit: Halb top, halb flop lässt mich die These Broken Stars-Reihe eher unbegeistert zurück. Nach einem tollen ersten Band und einem Murks in der Mitte, ist Teil zwei irgendwie beides: toll und murksig. Dafür habe ich dann leider nur noch 2,5** übrig. Schade.





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