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[Rezension] Schatten über der Serenissima - Ein Katzenkrimi von Christiane Martini

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  • [Rezension] Schatten über der Serenissima - Ein Katzenkrimi von Christiane Martini

    Das ist meine erste Romanrezension überhaupt. Drückt bitte ein Auge zu oder zwei, wenn sie noch nicht allen Regeln der Kunst entspricht


    Die Geschichte ist in Venedig angesiedelt. Sie startet gleich mal mit einem Teaser: Eine Frau stellt ihr Baby vor einer Klosterpforte ab, ehe sie sich von einem Steg stürzt, um sich zu ertränken. In den nächsten Kapiteln geht es gemütlicher zur Sache. Wir begegnen Commissario Castello, der eine neue Wohnung besichtigt. Isabella fristet ihr Dasein seit ihrer Kindheit im Kloster, wo sie die Schwestern mit ihrer wundervollen Gesangsstimme verzaubert. Aus irgendeinem Grund möchte die Priorin jedoch nicht, dass sie sich mit weltlicher Musik befasst. Als das Mädchen von einem Gesangswettbewerb in der nahegelegenen Oper erfährt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Neben den menschlichen Figuren nehmen auch Katzen breiten Raum ein, etwa ein Katzenmeisterdetektiv, ein vierbeiniger (ehemaliger) Schlägertyp und eine Opernkatze.

    Als Schauplatz hält Venedig her, wodurch die Geschichte ein italienisches Flair versprüht. Die Autorin erinnert immer wieder daran, indem sie stellenweise italienische Wörter einbaut, etwa wenn Figuren sich begrüßen. Die Sprache ist einfach zu lesen und eher an den Alltagsgebrauch angelehnt: Mal will sich der Commissario schlaumachen, mal möchte eine Katze einem Kater am liebsten eine überbraten.

    Vom Erzählstil her weiß die Geschichte weniger zu begeistern. Eigenschaften der Figuren werden oft beschrieben statt gezeigt: Manche Katzen sind schüchtern, andere sind körperlich attraktiv oder haben eine furchtbare Stimme. Der Perspektive wechselt häufig, mitunter auch mitten in einem Kapitel. Dadurch sticht keine eindeutige Hauptperson hervor. Nach Ende der Lektüre verbleibt eher der Eindruck eines Theaterstücks mit vielen Personen. Die Dialoge fallen meist direkt aus, ohne Witz oder versteckte Andeutungen.

    Der Spannungsbogen lässt in der ersten Hälfte des Buches auf sich warten. Sie dient eigentlich nur dazu, die Figuren einzuführen und Isabella den Weg zur Oper zurücklegen zu lassen. Nachdem die halbe Seitenzahl durchgeblättert ist, kommen dafür gleich zwei Personen zu Tode, und die Geschichte nimmt ordentlich Fahrt auf. Sie mündet in einem Finale, das für den etwas langatmigen Einstieg mehr als entschädigt.

    Fazit: Lektüre für einen entspannten Leseabend. Vor allem die Katzen mit ihren alltäglichen und nicht-alltäglichen Problemchen wissen zu unterhalten.



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