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Freitagsinfusion #21: Schreib schlecht!

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  • [Inspiration] Freitagsinfusion #21: Schreib schlecht!

    Nehmt Euch eine kurze Szene, einen Absatz Eurer Geschichte und schreibt ihn grausam schlecht um. Macht alle Fehler rein, die ihr da rein machen könnt. Ohne Rücksicht auf (Leser)verluste!
    Und wenn Ihr denkt es geht nicht schlechter ... es geht immer schlechter!

    Freude ist nur ein Mangel an Informationen.

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    Das ist eine großartige Idee und das Schreiben hat sehr viel Spaß gemacht. Hier sein nun das Ergebnis tun:

    Na, das war ja mal ne Neuigkeit! Da hatte ich wirklich nich mit gerechnet. ehrlich nich! Doff, das ich nix machen konnt, da hat der Kurt einfach weitergeplapptert. "Hier, der Tote da im Fluss. Das war der junge Schnösel. Dieser Kleidermann." Aber das konnte nur geschwindelt sein, denn der Schnösel hat mich doch verbunden gehabt, als ich ausm Wasser kam. "Na die dachten wohl das er nicht gut für sie ist, also das er soviel wissen tut und so. Naja. Jetz is er tot und wir sind genauso dumm wie wirs vorher warn. Sein Oller weiß noch nix von, aber das macht natürlich unsere Pläne kapputt. Klar hat der über seine Blag gemeckert, aber son Tot is ja nich ohne. Voll doof, das de jetz hier rumliegen tust und nix machen kannst. Ich frach maln Doc, wann de wieder aufstehn kannst um wieder rauszukönnen. Dann hau dich mal aufs Ohr. Siehst echt übel aus." Dann ging Kurt und eine Schwester kam rein. Die wächselte meine Binden und gab mir zun trinken.
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    • magico
      magico kommentierte
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      Interessant ist natürlich auch mal die Originalversion gegenüberzustellen:

      Das war tatsächlich eine Neuigkeit, mit der ich nicht gerechnet hatte. Da ich nicht reagieren konnte, fuhr Söhlemann unbeirrt fort: "Die Leiche im Breitstrom … das war der junge Kleidermann."
      Das konnte nicht sein. Kleidermann hatte mich verarztet, nachdem ich mich aus dem Fluss geschleppt hatte.
      "Sie hatten wohl mitbekommen, dass er eine Gefahr für die Unbedingten darstellte. Nun ist er tot und wir sind auch nicht schlauer als vorher. Der alte Kleidermann weiß noch nichts, aber dieser Umstand könnte natürlich das gesamte Vorhaben zerschlagen. Natürlich hat er über seinen Sohn gewettert, doch der Tod ändert oftmals alles. Es ist bedauerlich, dass ich dich just in diesem Moment so unfähig vorfinden musst. Deine Meinung dazu hätte mich interessiert, doch damit müssen wir nun leben. Ich werde die Ärzte befragen, wann du wieder auf den Beinen sein wirst. Ruh dich aus, Gustav. Du hast es nötig."
      Mit diesen Worten verließ er eiligen Schrittes das Zimmer und herein trat eine schmächtige Krankenschwester, die schweigend meine Verbände kontrollierte, mir etwas Wasser zu trinken gab und sogleich wieder verschwand.
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    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Die Originalversion meiner Szene sind fast zwei Seiten ...

  • #3
    Jarczyk sah sich in der ziemlich großen Halle um. Da könnte die Ausstellung durchaus reinpassen. Groß genug war sie. Er sah Ellin an. Ihr Kleid fand er doof, aber sie fand er OK. Dann ging die Tür auf und Daniel kam herein. Der ätzende Botaniker mit dem Tabakproblem. Er kam großspurig heran. "Hallooooo, schöne Frau", grinste er.
    Ellin drehte sich weg, fand ihn doof.
    Dann ging die Tür auf und Renz kam rein, der Vogelkundler mit den langen Armen. Er begrüßte sie.
    Danach kam Herzberg rein, der alte Direktor, das alte Knäckebrot. Ellin mochte ihn, konnte man sehen. War wohl so ein Vater-Tochter-Ding.
    Dann kamen Löwe und der Typ mit den komischen Augenbrauen herein.
    "Hallo Herr Löwe", grinste Herzberg. "Schön, dass Sie Herrn Dingsbums mitgebracht haben."
    (Ich kriege Kopfschmerzen beim Tippen).
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    • magico
      magico kommentierte
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      Wer kam denn noch alles in die ziemlich große Halle?

      Ich bin schon auf weitere Kostproben der anderen User gespannt. Das ist echt witzig!

  • #4
    Scratch kletterte auf das Dach. Dann begann sich eine Selbstschussanlage auszufahren. Scratch ging in Deckung, um nicht getroffen zu werden, aber er wurde doch ein bisschen getroffen. Dann rannte er zur Pipepline, weil er ja rüberklettern musste. Als er auf der Pipieline war, hörte die Selbstschussanlage auf zu schießen. Er zog seinen Pullover aus. Es begann zu regnen. Dann kletterte er über die Pipeline über das Hafenbecken. Dann fuhr unter ihm ein Schiff durch. Scratch wunderte sich: "Was macht das Schiff hier?" Dann kletterte er weiter. Als er auf der anderen Seite war, kletterte er wieder von der Pipeline herunter.
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    If I could read your mind love
    What a tale your thoughts could tell
    Just like a paperback novel
    The kind the drugstore sells
    -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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    • magico
      magico kommentierte
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      Du hättest aber mindestens einmal Pippiline schreiben sollen.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      magico ich hatte mir fest vorgenommen, jeden Tippfehler stehen zu lassen, den ich mache ... Aber oben waren meine Finger wohl zu geschockt über das, was ich da schreibe XD

    • Lael
      Lael kommentierte
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      Dafür ist es urkomisch, Ankh. "Ein bisschen getroffen".

  • #5
    Ich hatte Lust auf noch einen Abschnitt (obwohl der aus keiner Geschichte stammt, sondern gänzlich neu ist):

    Er sah sie an sie sah ihn an und sie sahen beide Katrein an, die aber nicht zurücksah weil sie gerade die augen zu hatte, was aber daran gelegen hatte, das sie gegen die sonne kucken hat müssen. Wieso mussten sie auch ausgerechnet heute genau an diesem Ort treffen. Das war doch total unsinnig und dumm obendrein. Plötzlich krachte es gewaltig, als die Wolken zusammenkrachten weil sie ein Gewitter machen wollten. Die drei sahen nach oben um in den Himmel zu sehen was da los war und da war einiges los. Blitze zuckten gefolgt von Donnerbümsen in den naheliegenden wald weil sie da einschlagen wollten und das taten sie auch. O man, war das ein Gebrenne auf einmal.
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    • Lael
      Lael kommentierte
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      Ich kann gar nicht so oft "Like" klicken wie ich lachen muss.

  • #6
    Oh ist das peinlich ^^

    Ich wache am nächsten Morgen auf. Mein Kopf tat weh. Ich stand auf. Ich fühlte mich nicht gut. Ich dachte an die vergangenen Tage und vergangenen Ereignisse der letzten Tage und mir wurde schlecht, ich überlegte, was gestern Abend geschehen war, doch mir viel nichts ein, ich konnte mich nicht richtig erinnern. Ich kniff die Augen zusammen, als ich sie öffnete und das Licht mich blendete. Ich machte sie wieder auf. Dann stehe ich auf, ging in die Küche und nehme eines der hellgrünen Longdrinkgläser mit dem Farbverlauf und den kleinen Pünktchen im oberen Bereich des Glases. Sie betrachte es kurz, dann füllte ich es zu ungefähr zwei Dritteln mit Leitungswasser, dazu drehe ich den Wasserhahn auf. Ich trank einen Schluck, während sich der Postbote schon meiner Wohnungstür näherte.
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    There is no real ending. It´s just the place where you stop the story.
    Frank Herbert

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    • #7
      Im Zustand tiefster, schwerer Hoffnungslosigkeit stürzte ich nieder auf die Knie, stützte mich mit beiden Armen am Boden ab, während ich heftig nach Atem rang. Langsam durchdrang mein Gehirn, was mir vor wenigen Wimpernschlägen widerfahren war. Wie eine grausame Warnung stieg das Bild vor mein inneres Auge, wie mich diese junge Frau berührt, mir die Luft entzogen hatte und mich hatte einschlafen lassen wollen. Sie wollte mir das Leben nehmen.
      Ein immenses Angstgefühl kroch meine Wirbelsäule hoch. Mit vergeblicher Beschwer unterdrückte ein Schluchzen, und als warme Tropfen über meine Wange perlten, auf meine Hose fielen und an gewissen Stellen dunkle gesprenkelte Flecke hinterließen, konstatierte ich mein eigenes Weinen. Hilfe suchend sah ich zu der anderen jungen Frau auf, die mit stolzer, anmutiger Haltung neben mir stand und herablassend und mit intensivem Blick auf mich herabblickte.
      Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
      die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
      die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
      die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

      Jack Kerouac

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      • #8
        Er stand auf dem Tor. Auf dem Tor drauf setzte ein Rabe (oder eine Krähe). Da ist ihm gleich eine Geschichte von seiner Mama eingefallen. So von Sonnengöttern und so, aber nicht wie in Ägypten, weil er kommt ja aus Japan. Kra kra kra hat der Rabe (bzw die Krähe) gemacht. Hinter dem Tor war es leise. G. und V. waren ja auch gar nicht da. Aber das hat er nicht gewusst, deshalb ist er ja da gestanden und ringte. Dann spazierte der Rabe bzw die Krähe zu ihm her, wie in the Crow, nur nicht so gruselig. M. ging dann weg, als niemand öffnete. Im Auto angekommen trank er erst einmal einen Tee, aber keinen Beuteltee, sondern in der Thermenflasche. Es war nämlich arg kalt draußen!!! Er machte sich Sorgen um G und V und deshalb fuhr er dann los zum Bahnhof. Er hatte Magenbrennen als er losgefahren ist. Weil er mochte den Bahnhof irgendwie nicht so. Aber er ist trotzdem losgefahren, weil er kannte ja den Bahnhof, und deshalb wusste er sofort: Da fahr ich jetzt mal hin!!! Dann betätigte er zuerst die Handbremse, dann das linke und das rechte Pedal, schaltete das Auto ein und ist los gefahren, bis er beim Bahnhof war ...
        "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen." (Kant)

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        • #9
          Es war ein mal ein Mann. Der hieß Sergej. Sergej war ein Nerd und hatte eine leichte Sozialphobie, vielleicht war sie auch stärker. Zumindest konnte er nicht so gut mit Menschen reden, außer über sein Headsett, wenn er ein Computerspiel spielte. Das tat er auch gerade.
          Vor ihm lag so ein langer dunkler Gang und er steuerte seine Spielfigur dort rein. Am Ende war so eine Tür. Die Tür war zu. Sergejs Spielfigur, ein level 64 Assassine, lief den Gang lang zur Tür. Mit [E] öffnete er die Tür. Sergej war aufgeregt. Seine Spielfigur nicht, die war nur aus Pixel und lebte nicht echt. Sergej schon. Zumindest drückte er nach [E] [W] und die Figur lief los. Dann vergaß er, das er besser schleichen sollte. Er drückte [C]. Jetzt schlich er. Also, die Figur, nicht Sergej. Die Figur hieß Blutklinge, übrigens. Den Namen hatte sich Sergej ausgedacht. Man konnte nämlich, bevor man das Spiel richtig Spielte sich Figuren aussuchen und einen Namen geben.
          Zumindest schlich Sergej, oder eben Blutklinge durch den Raum. Dort stand eine Truhe, ein Tisch, ein Regal, dortdrin lagen Bücher und auf dem Tisch standen Experimente. Vor dem Tisch stand ein Nekromant. Blutklinge schlich dorthin. Sergej steuerte ihn und drückte dann einmal doll die linke Maustaste. Kopf ab. Also, beim Nekromanten.

          To be continued.
          Freude ist nur ein Mangel an Informationen.

          Kontakt: administrator@wortkompass.de

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          • Ankh
            Ankh kommentierte
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            "auf dem Tisch standen Experimente" ich stell mir da jetzt einfach mal so eine Masse an Kinderexperimenten vor mit Strohalmen, Ballons und Backpulvervulkanen XD

          • weltatlas
            weltatlas kommentierte
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            Würde wohl zum Schreibstil passen

          • VickieLinn
            VickieLinn kommentierte
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            "einmal doll die Maustaste" *thehe*
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