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Freitagsinfusion #85: Zitronen

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  • [Kreativität] Freitagsinfusion #85: Zitronen

    delicious-food-fresh-709816.jpg

    "Vier Kilo Zitronen, bitte."
    "Was wollen wir denn mit vier Kilo Zitronen?"
    "Geben Sie mir fünf!"



    Schreibt eine Szene. Es steht frei, wie viele Personen involviert sind und wer was gesagt hat.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

  • #2
    Darf ich hier ganz klein erwähnen, dass ich beim Titel “Zitronen” an ganz was anderes gedacht habe und mir dachte, hui, die Vickie, traut sich aber was!

    Ich geh mich mal bisschen schämen und schreibe dann was. Mit braven Zitronen vom Obsthändler.
    Always avoid alliteration.

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    • Victoria
      Victoria kommentierte
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      Thahahahahaaaa … *grinse wissend*

  • #3
    Dann stell ich mal einen Versuch ein. (Formatierung klappt nicht wirklich, ne?)


    "Vier Kilo Zitronen, bitte."

    "Was wollen wir denn mit vier Kilo Zitronen?"

    "Geben Sie mir fünf!"

    "Fünf Kilo!?", rief Kitty aus.

    Der Gemüsehändler sah zwischen dem jungen Paar irritiert hin und her, schon eine Papiertüte in der Hand und überlegte hektisch, ob er überhaupt so viele Zitronen da hatte.

    "Was willst du mit fünf Kilo Zitronen anfangen?", fragte sie Tommit einem leichten Zittern in der Stimme, der starren Blicks die Zitronen begutachtete.

    "Das wirst du schon sehen."

    "Tom!", hob Kitty mit warnender Stimme an. "Was ist hier los?"

    "Zitronenkuchen!", rief er beinahe manisch aus. "Ich habe solche Lust auf Zitronenkuchen!"

    Kitty sah ihn entgeistert an, während sie eine Hand unauffällig zu ihrer Handtasche bewegte.

    "Warum denn so plötzlich? Du hattest doch seit Monaten keine Lust mehr auf Zitronenkuchen." Während sie mit ihm sprach, öffnete sie vorsichtig den Verschluss, ließ ihre Hand hineingleiten und suchte etwas.

    "Keine Ahnung! Aber ich brauche ihn. Jetzt sofort! Also. Fünf Kilo Zitronen bitte!"

    Der Gemüsehändler war instinktiv einen Schritt zurückgewichen.

    "Was schauen Sie denn so? Los!"

    "Tom!"

    Schwer atmend wandte er sich seiner Freundin zu. "Entweder er rückt die Zitronen raus, oder ich geh zu Starbucks!"

    Kitty schnappte nach Luft.

    "Nicht Starbucks, die Schande vom letzten Mal hab ich noch nicht verkraftet." Resigniert sah sie den Gemüsehändler an. "Tun Sie was er sagt. Fünf Kilo Zitronen bitte."

    Während Tom jede einzelne Zitrone, die aus der Steige in die Papiertüte wanderte, mit gierigen Blicken verfolgte, atmete Kitty auf, weil sie gefunden hatte, was sie suchte. Langsam, um ja nicht seine Aufmerksamkeit zu erregen, nahm sie die Hand aus der Tasche und hinter den Rücken, wo sie ihren Fund möglichst leise zu öffnen versuchte. Einmal stockte ihr der Atem, als Tom plötzlich zu ihr sah, der jedoch schnell wieder abgelenkt wurde, weil die Steige leer war. Während er den verängstigten Gemüsehändler ins Geschäfte hineinscheuchte, um mehr Zitronen zu holen, näherte sie sich ihrem Freund und legte einen Arm um seine Schultern.

    "Was möchtest du aus den Zitronen machen, wenn wir zuhause sind?", fragte sie unschuldig, worauf er den Blick verträumt zum Himmel hob.

    "Weißt du noch dieser Kuchen, den sie letztens im Fernsehen gemacht haben? Mit diesen saftigen, herrlichen … oh (ein Schaudern durchlief ihn) … sauren Zitronenscheiben obendrauf? Den werde ich machen. Und dazu einen großen Krug eiskalte Zitronenlimonade. Und vielleicht noch Lemon Curd und … "

    Kitty hatte den Moment der Ablenkung genutzt und Tom blitzschnell etwas in den Mund gesteckt.

    "Nein! Was …?"

    Kitty trat einen Schritt zurück und wartete die Wirkung ab, die schnell eintrat. Allmählich verwandelte sich ihr fahriger, unruhiger Freund wieder in sein altes Selbst, den liebsten und besten Mensch der Welt zurück. Hätte er nur nicht diese fatale Vorliebe für Zitronen. Keuchend sah er sie an, während er das Zitronenbonbon von einer Backentasche in die andere schob.

    "Besser?"

    "Besser", antwortete er und wischte sich den Schweiß von der Stirn.

    Der Gemüsehändler kam zurück und sah vom einen zur anderen, unsicher, das was diese Wendung der Situation zu bedeuten hatte. Kitty wandte sich mit einem entschuldigenden Lächeln zu ihm.

    "Äh … wir nehmen die Zitronen doch nicht. Er hat es sich anders überlegt."

    Im Gesicht des Mannes wechselten sich Ärger, Frust und Unverständnis ab, doch am Ende überwiegte sichtliche Erleichterung.

    Kitty hakte sich bei Tom unter und sprach ihm ins Gewissen, während sie sich vom Laden entfernten.

    "Tom, du musst endlich etwas gegen deine Zi- Gelüste unternehmen. Wenn es sein muss, gehst du in Therapie. Ich weiß nicht, wie oft ich noch Katastrophen verhindern kann."

    Er strich sich verlegen durchs Haar, während er nickte.

    "Was hat es diesmal ausgelöst?", fragte Kitty besorgt.

    "Ich weiß auch nicht recht", antwortete er und schwieg dann eine Weile, bevor er ruckartig den Kopf hob und sie mit großen Augen ansah. "Die Parfümerie eben, da stand doch eine Frau mit einem Flakon in der Hand und hat uns mit irgendeinem Duft eingesprüht."

    "Ah. Ich erinnere mich. Zi- Verbenenduft."

    Beide nickten in stiller Übereinkunft, den Grund gefunden zu haben.

    "Und jetzt?"

    Tom lachte. "Lass uns essen gehen."

    "Worauf hast du denn Appetit?", fragte sie ein wenig misstrauisch.

    "Steak mit Ofenkartoffeln."

    Kitty lächelte breit.

    "Das kannst du gerne haben."
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    Ich entwickel langsam eine Art Verfolgungswahn. Verfolgt von Ich-sollte-doch-schreiben.

    Storytelling is the power to connect people to what you care about. Anand Varma

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    • #4
      "Vier Kilo Zitronen, bitte."
      "Was wollen wir denn mit vier Kilo Zitronen?" fragte Lilasi und schaute Khar von der Seite an.
      "Geben Sie mir fünf!" ignorierte sie Lilasis Frage.
      "Machst Du Dir Sorgen dass wir an Skorbut verrecken?" Sergej befühlte die reifen Pfirsiche, deren Fruchtfleisch unter dem Druck seiner Daumen nachgaben.
      "Ich mache mir nie Sorgen." knurrte Khar.
      "Wenn wir sie Tieffrieren wären das geniale Geschosse, täten sicher weh, aber wenn sie auftauen machen sie die Gegener, aufgrund ihres hohen Vitamin C gehalts, auch erschreckend gesund."
      "Ich will Limmo machen!" grunzte Khar, riss die Tüte Zitronen an sich und schmiss das Geld auf den Thresen des Obsthändlers.
      "Was auch sonst ..." Und Sergej war sich sicher, das sie die Zitronen lediglich in ihrer Faust zerquetschen würde, um den Saft rauszupressen.
      Es ist, wie es ist.
      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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      • SaKi
        SaKi kommentierte
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        Ich mag besonderes die Stelle mit dem "erschreckend gesund"

    • #5
      "Du weißt ich würde gern zum Essen mit deinen Eltern bleiben, aber..."
      "Nein, das weiß ich nicht."
      Ach, komm schon, letzte Woche der Geburtstag, davor das Sommerfest. Ich bin doch ständig dort."
      "Ist das denn so schlimm?"
      "Es ist überhaupt nicht schlimm."
      "Hört sich aber so an."
      "Jetzt bleib doch mal stehen!"
      "Der Markt macht gleich zu."
      "Was brauchen wir denn vom Markt?"
      "Gar nichts brauchen wir."
      "Und wieso gehen wir dann?"
      "Du musst ja nicht mit, wenn du Wichtigeres zu tun hast."
      "Ich hab nichts Wichtigeres..."
      "Vier Kilo Zitronen, bitte."
      "Was wollen wir denn mit vier Kilo Zitronen?"
      "Geben Sie mir fünf!"
      "Bitte sehr."
      "Hältst du mal?"
      "Schatz? Bist du irgendwie sauer?"
      "Du merkst einfach alles."

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      • #6
        Hm, ich hatte die Szene so genau vor Augen, aber wirklich zufrieden bin ich mit meinem Text nicht...
        "Vier Kilo Zitronen, bitte."
        "Was wollen wir denn mit vier Kilo Zitronen?"
        "Geben Sie mir fünf!"
        B bedachte Ms Hinterkopf mit einem skeptischen Blick. Wozu, um alles in der Welt brauchte er derart viele Zitronen?
        B machte einen Schritt neben M, und wollte gerade diese Frage stellen, als sein Blick auf die Obstverkäuferin fiel.
        Sie war jung, sehr kurvig, blonder als die Barbiepuppen seiner kleinen Cousine, und trug nicht mehr als ein offenes, unter dem Busen zusammengeknotetes Hemd, als Oberteil.
        "Fünf Kilo, selbstverständlich", sagte sie freundlich lächelnd, und bückte sich nach den Zitrusfrüchten.
        M. beobachtete sie mit einem Grinsen, irgendwo zwischen seelig und unanständig.
        Alles klar, dachte B. Zitronen, von wegen!
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        Ich bin nicht die Signatur, ich putze hier nur...

        Kommentar


        • Jane Doe
          Jane Doe kommentierte
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          Das ist eine gute Frage.
          Ich habe die Szene einfach so genau im Kopf. B und M sind zwei meiner 3 Hauptpersonen in der Gesichte an der ich seit Jahren (Zeitmangel) arbeite.
          Ich kenne sie einfach schon so gut, dass ich manche Szenen quasi vor meinem inneren Auge wie einen Film ablaufen sehe.
          Aber nicht immer, wenn ich diese Szenen dann niederschreibe, liest es sich so, wie es in meinem Kopf aussieht.
          Klingt das verrückt? Ein bisschen vermutlich ​​​​​​​​​​​​​​

        • Victoria
          Victoria kommentierte
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          Jane Doe
          Was genau siehst du? Wie ist die Atmosphäre? Wie fühlen sich die B und M an? Wie wirken sie? Wie reden sie? Wie sind sie drauf? Ich kenne deine Figuren nicht und möchte sie gerne kennenlernen.

        • Jane Doe
          Jane Doe kommentierte
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          Ok, dann versuche ich es mal.

          B und M sind zusammen auf dem Weg zu Markt.
          Es ist sehr warm, aber noch nicht unerträglich heiß.
          B ist über M plötzlichen Wunsch auf den Markt zu gehen recht verwundert, denn M hasst ansonsten einkaufen, besonders auf Märkten, und Obst und Gemüse kauft er eigentlich niemals freiwillig.
          M ist blendender Laune, zum einen weil er sich auf die Obstverkäuferin freut, zum anderen, weil es ihn umheimlich amüsiert seinen Freund mit diesem Marktbesuch zu irritieren.
          Als sie an den Marktstand kommen, steht M ein wenig vor B, der die Verkäuferin somit noch nicht sehen kann.
          M bestellt die Zitronen und B ist ob der Menge natürlich sehr verwundert, doch als er einen Schritt nach vorne macht, ist ihm alles klar.
          M ist ein ziemlicher Weiberheld, und lässt keine Gelegenheit aus attraktive Frauen anzuglotzen, ein Verhalten das B ziemlich oft peinlich ist.

      • #7
        Freitag war ich zu müde, um das zu Ende zu schreiben (und dabei fehlten nur noch zwei, drei Zeilen), aber jetzt hatte ich doch mal kurz den Kopf frei dafür. Hat Spaß gemacht


        "Vier Kilo Zitronen, bitte."
        "Wat woll'n wa'n mit vier Kilo Zitron'n?"
        "Geben Sie mir fünf!"
        "Na, wie Se meen'n, Meester!"
        Rascheltüte.
        Eins.
        "Entweder ham'se janz schön Bock off Zitron'nlimo – dit könnt ick ja versteh'n, wa, bei der Aff'nhitze – oder Se mach'n nen Quaakkuch'n für'n janzet Kinderheem – schön mit abjeriem'ner Zitron'nschale, wiss'n'se, wie ick meene?!"
        Sechzehn.
        Siebzehn.
        "Ja."
        "So een' hat meene Omma immer jeback'n, Mann, der hat jeschmeckt, dit sach ick Ihn'n, da läuft ee'm dit Wasser im Mund zusamm'n! Immer musste da Zitrone rin, da hat'se keen Pardon nich jekannt!"
        Vierundzwanzig.
        Fünfundzwanzig.
        "Da ham'se aber Glück, dass ick heut' so viele Zitron'n überhaupt dabei hab, Meester! Hab ick nämlich ooch nich immer, is ja nich so, als hätt' ick n Feld mit Zitron'nbäume hinterm Haus, wa!"
        Dreiunddreißig.
        Vierunddreißig.
        "Eenmal hab ick Urlaub jemacht in Spanien, da jibt's Zitron'nplantag'n, da schlackern Ihn'n die Ohr'n! Da könn'se fuffzich Märkte mit mach'n – ach, wat sach ick, fuffzigtausend! Da könn' je'n Tach zwanzich von Ihn'n komm'n und Zitron'n koof'n!"
        "27,4."
        Einundvierzig.
        "Wat?"
        Zweiundvierzig.
        "Bei fünfzigtausend Märkten im Jahr könnten täglich 27,4 Menschen wie ich Zitronen bei Ihnen kaufen."
        "Na, Se sin' ma ja n janz Ausjebuffter! Ham'se dit im Kopp jerechnet?"
        "Ja."
        Fünfzig.
        Einundfünfzig.
        "Is ja abjefahr'n! Aber sag'n'se ma, wat is nu mit die Zitron'n? Wat woll'nsen damit nu?"
        Sechsundfünfzig.
        Siebenunfünfzig.
        "So! Sin' jenau fünf Kilo und drei Gramm!"
        "Aber es müssten achtundfünfzig sein!"
        "Wat?"
        "Achtundfünfzig Zitronen. Es müsste also eine mehr sein!"
        "Och, ick hab hier'n paar janz schöne Kawen'smänner, richtich große Oschis, die hab ick Ihn'n natürlich ooch mit inne Tüte jepackt!"
        "Aber … aber wenn es nicht achtundfünfzig sind, … dann … dann stimmt es nicht … dann …"
        "Na, na, wer wird denn … pass'n'se ma off. Ick nehm die zwee groß'n hier raus und tu Ihn'n dafür die drei kleen'n hier rin. Na, wat sag'n'se? Jetz ham'se achtnfuffzich und sogar noch zwee Gramm mehr als vorher. Na?"
        "Danke schön."
        "Ick hab zu dank'n. Siebz'hn fuffzich macht dit. – Die Firma dankt! Hier, nehm'se ma, Meester. Wat mach'n'se denn nu damit?"
        "Ich mag Gelb."
        "Wat?"
        "Ich mag Gelb. Und die Zahlen 47 und 58, die mag ich auch."
        "Na, Se sin' ma ja eener! Ham'se die Zitron'n jetz nur jekooft, damit Se achtnfuffzich jelbe Sach'n zu zähl'n ham?"
        Pause.
        "Ich sehe sie gern an."
        "Meene Jüte, Se sin' ja echt ne Marke! Komm'n'se ma rann off'n Meter. Komm'se ma, komm'se! Jenau. Pass'n'se ma off. Dit sind achtnfuffzich Zitron'n. Zitron'n! Keene Tennisbälle oder wat ooch immer, wa! Dit sind Lehmsmittel. Versprech'n'se ma ma eens. Wenn'se jetz heeme jeh'n und wenn'se die Dinger dann anjekiekt ham und dit ihn' zu langweil'sch wird, dann schneid'n'se die alle nach'nander off, alle achtnfuffzich! Und dann hol'nse sich ne Zitron'npresse. Mach'n'se or'nlich Zitron'nsaft! Bissl Zucker droff, Wasser droff, fertig is die Limonade! Oder noch besser: Hehm'se ma eene von den Dingern off, koof'n'se sich noch ne Butte Quaak und back'n'se nen or'n'lich'n Quaakkuch'n, so'n richtich schick'n mit abjeriem'ner Zitron'nschale! Da würd'ick ooch nich nee sag'n, wenn'se ma davon n Stück hier vorbeibring' würd'n, hahaha."
        "Mache ich."
        "Wat?"
        "Das alles. Sie haben Recht. Wenn ich mich sattgesehen habe, werde ich Zitronenlimonade machen und Käsekuchen backen. Und ich werde Ihnen ein Stück Kuchen und eine Flasche Limonade vorbeibringen."
        "Na, dit is ma n Wort! Jebongt, Meester, da sach ick nich nee, sach ick ja! Da freu ick ma schon droff. Dann mach'n'se sich ma noch n schön' Tach, wa?! Und verjess'n'se ma nich, wa!"
        "Versprochen."
        "Ick verlass ma off Se! Morg'n früh, ja? Gleiche Stelle, gleiche Welle?"
        "Gerne."
        "Dann wünsch ick Ihn'n ma wat! Mensch, dit is ja klasse, dass ick ma wieder so'n leckern Quaakkuch'n kriech und so ne schnieke Limonade. Jut, dass ick heut früh so viele Zitron'n einjepackt hab, war ja echt n Glücksgriff für uns zwee beede, wa! Hätt'ma ooch janz schön anmeian könn'!"
        "Durchaus. Also, bis morgen und einen schönen Tag noch."
        "Für Se ooch! Muss ja nu ooch ma weiter malooch'n. Ick freu ma off morg'n! Tschüssikowski!"
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        ねぇ みのっち、寂しくないのかな?
        —Hey Minocchi, bist du nicht einsam?

        Kommentar


        • Lael
          Lael kommentierte
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          Das liest sich so herrlich!! ♥ Ich kann mir die Szene richtig gut vorstellen, obwohl du die Umgebung nicht beschrieben hast ... aber wer schon mal auf Berliner Märkten unterwegs war ... Ganz toll. ♥ Schöne Idee mit der Zahlenaffinität. Und jetzt will ich ein Stück Käsekuchen mit Zitrone!
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