• Forum
  • Artikel
  • Team
  • NaNoWriMo

Ankündigung

Einklappen

Ankündigung:

Mehr anzeigen
Weniger anzeigen

Selbstzweifel oder die Schreibdystopie

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Anfänger Selbstzweifel oder die Schreibdystopie

    Selbstzweifel oder die Schreibdystopie

    Eins meiner Lieblingsthemen während des Schreibprozesses sind die mich quälenden Selbstzweifel. Ich schreibe, beende einen Absatz, mit viel Glück eine Szene. Doch dann beginne ich, mir die Nährstoffe meiner Kreativität zu entziehen. Selbst ein Gespräch mit Kollegen kann meine Dystopie nicht aufhalten.

    Zitat von Zwiegespräch mit Vickie
    V: Dein Text lebt.
    W: Konfuses leben, wie ein Rudel Kakerlaken das über ein Blattpapier huscht und druffkackt.
    V: o.O
    W: Siehste!
    Oh ja, und wie mich diese Selbstzweifel, getarnt als Kakerlaken, quälen. Ich wünschte mir nichts lieber, als sie zurückquälen zu können. Piesacken. Mit der Faust draufkloppen, bis sie pulverisiert sind.
    Schublade auf, Text rein, Schublade zu. Ich wette, in meiner Schublade sieht es aus wie in Mordor. Irgendwo latscht ein kleiner Hobbit rum, der versucht, meine Manuskripte in den Vulkan zu werfen. Und Gollum, diese fiese Socke, will ihn vor dieser besten aller Entscheidungen abhalten.
    Natürlich löst diese grundnegative Einstellung alle meine Probleme. Schubladentexte sind super im Überwinden von Selbstzweifeln. Sie modern vor sich hin und breiten Faulgase aus. Hoffentlich schlug Euer Ironiedetektor gerade an.
    Doch wie überwindet man diese Selbstzweifel? Vermutlich nie ganz. Aber man kann daran arbeiten, nicht den schreibtechnischen Weltuntergang herbeizuprophezeien.

    Selbstakzeptanz statt Selbstzweifel

    Akzeptiert die Selbstzweifel. Es ist schädlich, sich in Selbstzweifeln zu ergehen. Bei den meisten Menschen, die ich kenne, ist das Stellrädchen für Selbstzweifel viel zu sensibel eingestellt. Anstelle von exkrementierenden Kakerlaken zu reden, ist es wirksamer zu denken: „Ich weiß zwar noch nicht genau wie, aber ich werde die Aufgabe bewältigen können.“
    Stickt Euch diesen Satz auf ein Kissen, tätowiert ihn Euch auf die Stirn oder klebt ihn Euch aufn Zettel geschrieben an den Bildschirm. Denn die Annahme, etwas schaffen zu können, steigert unsere Motivation.

    Positive Visualisierung

    Das, was ich mit meinen Selbstzweifeln mache, ist auch Visualisierung. Nämlich folgende:



    Man schafft sich seine eigene Realität des Nicht(s)Könnens. Überlegen wir mal, wie viel Negativsätze wir jeden Tag hören, die durch häufige Wiederholungen zu Glaubenssätzen werden. Das schaffst Du nicht! Das schaffst Du nicht!

    Zitat von Marc Aurel
    Wir sind das Ergebnis unserer Gedanken
    Doch wenn wir Menschen etwas beherrschen, dann ist es, unsere Gedanken zu kontrollieren. Wir können jederzeit bewusst steuern, was wir denken. Getreu der Dystopie stellen wir uns unser Scheitern vor, unsere Unfähigkeit, unsere mangelhafte Intelligenz und Kreativität.
    Was für ein Blödsinn. Das Ergebnis liegt in der Zukunft. Wir wissen es nicht, ob unser mögliches Scheitern mit unseren Texten überhaupt eintreffen wird. Doch sich selbst ständig Steine in den Weg zu legen, hilft uns nicht weiter.
    Räumt diese Gerölle einfach mal weg, atmet tief durch und betrachtet das, was Ihr bereits geschafft habt.

    Niemand will, dass Ihr perfekt seid, genauso, wie Ihr es auch nicht von Eurem Gegenüber erwartet. Eure Texte werden nie perfekt sein.
    Aber sie können leben, begeistern, zu Tränen rühren, einen Lachkrampf verursachen, Kopfkino herbeizaubern und bewegen.
    Schublade auf, den Hobbit wegschnippen und die Manuskripte vor dem dampfenden Vulkan retten. Los geht‘s! Hinsetzen! Schreiben! Danke Gollum.
    Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    Ich wollte euch mal an meiner Methode teilhaben lassen.

    Selbstzweifel sind der Tod jeder Motivation, das muss noch nicht einmal das Schreiben betreffen. Aber gerade im schriftstellerischen Bereich, habe ich eine für mich durchaus funktionierende Methode entwickelt, dem entgegen zu wirken.

    1. Die Grundregel heißt: Es ist nicht meine Schuld, dass das, was ich da fabriziere, rotzige Gülle ist. Die Muse ist Schuld!

    Grundsätzlich merke ich mir immer eines. Die Muse ist eine sehr sprunghafte Frau, die nicht viel von Monogamie hält.
    Also ist es nicht deine Schuld, wenn das Endergebnis gefühlte Grütze ist. Niemandem geht es gut, wenn man verlassen wird. Und die Muse tut das bei mir sehr oft und gern!
    Und mal ehrlich: Wenn man der/die Verlassene ist, hat man doch gut und gerne Lust, der Person doch mal die Meinung zu sagen, oder?

    2. Ich schreibe keinen Roman, sondern an einem Projekt!

    Je näher du das benennst, was du da eigentlich tust, desto mehr Druck entsteht in deinem Unterbewusstsein. Ich nenne es einfach ein Projekt. In einem Projekt darf ich Fehler machen. Immerhin wird hier noch ausprobiert, dran gearbeitet, ein Fehler passiert und dann behebt man ihn ganz einfach wieder. Und selbst dann, wenn man sich in eine Richtung verrannt hat, dann versucht man eben eine andere.
    Sobald das Kind beim Namen genannt wird, wird es schon stressig: Ein Roman ist ja perfekt. Ein Roman ist ja spannend, soll Leser überzeugen, interessieren, dazu bringen den Roman zu kaufen und dann auch noch gut zu finden! Wow! Vielen Dank für so viel Druck auf einmal!
    Ich sage dazu: Nein!
    Diesen Druck habe ich mir viel zu lange gemacht, bis ich gemerkt habe, dass es einfacher, schneller und besser funktioniert, sehe ich meine zu schreibende und bald auch geschriebene Geschichte als ein Projekt an.

    3. Nun zur Übung: Das, was ich eigentlich schreiben will, wird gefüllt mit Beschimpfungen über die Muse!

    Frustration, Unsicherheit und daraus resultierende Selbstzweifel können einen derart immens blockieren, dass es Tage, Wochen, Monate, wenn nicht gar Jahre dauern kann, bis man sich doch mal wieder an sein Werk herantraut (ich spreche aus Erfahrung). Was also nur tun?
    Die Muse hat mich verlassen. Sicherlich hängt sie schon wieder an den Lippen von irgendeinem Bildhauer, der irgendwelche Löcher in Kalkstein bohrt, das als persönliche Darstellung des emotionalen schweizer Käses verkauft und damit auch noch Geld verdient. Frechheit, nicht wahr? Zeit, sich das mal von der Seele zu reden!

    Alles, was es nun zu tun gilt, ist simpel: Man schreibt einen Absatz - inklusive der Beschimpfungen über die Muse. Ein Beispiel:

    "Ich weiß gar nicht, wie lange ich jetzt schon vor dieser leeren Seite sitze und darauf warte, dass mich die Muse mal wieder küsst. Dumme Schl****. Knutscht mit irgend einem dahergelaufenen Amateurkünstler, lässt mich hier vor dem Nichts auf dem Papier sitzen und ich bin derjenige/diejenige, der/die trotzdem auf sie wartet, wenn nicht gar hinterherläuft. Was für einen Rotz. Da kann ich dann aber auch rein gar nichts machen. Selber kriege ich schon was auf die Reihe, aber da dauert es dann wirklich ewig. Typisch Künstlerweib. Muss ihre "Freiheit" leben können. Drauf geschissen! Wir hatten eine Abmachung! Sie sorgt dafür, dass es mit dem Schreiben nur so flutscht und dafür knutsch ich mit ihr rum, als müssten bis Morgen die Lippen in Fetzen liegen. Aber nein, da werden einfach ohne ein Ton die Sachen gepackt und abgehauen. Glaubt auch, dass sie sich alles rausnehmen kann ..."

    Was ich damit sagen will ist: Diese Übung nimmt mir den Druck an mich selbst und verhilft mir jedenfalls, mich so weit zu lockern, dass ich mich mit neuem Selbstbewusstsein und neuer Motivation wieder an mein Projekt heranwage.

    Vielleicht hilft es euch ja auch? Ich hoffe es jedenfalls, denn jeder neue Absatz, den ich mit dieser Methode schreibe, sorgt für ein Schmunzeln im Gesicht. Und keine Angst: Die Muse kommt immer wieder zurück. Sie lässt sich davon niemals endgültig vergraulen.

    Kommentar


    • #3
      Was mir persönlich wichtig ist, um die Selbstzweifel im Zaum zu halten:

      Die "richtigen" Wegbegleiter suchen- und die falschen aussortieren.
      Hat man z.B. einen Testleser in dem man sich getäuscht hat -> aussortieren. Nicht nochmal anschreiben.
      Findet man eine Schreibgruppe, die effektiv ist-> dranbleiben

      Die falschen Wegbegleiter können oft immensen Schaden anrichten. Sie können Selbstzweifel aufkommen lassen, die ganze Schreibroutine zusammenbrechen lassen.
      Und kaum begegnet man den richtigen Wegbegleitern, ist man wieder motiviert, und beginnt, weiterzuarbeiten an seinem Projekt.

      Kommentar


      • Mimi
        Mimi kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        weltatlas
        Die unbequeme Wahrheit hören ist definitiv besser als kritiklose Kommentare.
        "Worst Case" wäre: Alle Testleser schreiben super, gefällt mir. Und ich veröffentliche und wundere mich, warum ich nur 1 Stern Rezensionen erhalte.
        Also ist unbequeme Wahrheit besser.

        Nur: Die Frage ist ja, wie vermittel ich das dem anderen.
        a) Ein "ich find das voll doof, was du geschrieben hast. Also wirklich, damit kann ich nichts anfangen, find ich wirklich doof" bringt mich als Autorin nicht weiter. Bestensfalls hört meine Schreibroutine auf und ich denke "ich schaff es nie".

        b) Ein "ich möchte wissen, was dem Magier passiert, wenn er versucht, nach Eliantron zu gelangen" bringt mich viel weiter. Es zeigt ja nicht nur Interesse, es bewirkt, das meine Gehirnzellen wieder rattern.

      • Mona
        Mona kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo, Mimi,

        das kann ich nur unterschreiben!
        Ich habe eine zeitlang leider tatsächlich Testleser um mich gehabt, auf die ich viel zu sehr gehört habe -- mein Roman war dadurch komplett im Eimer und es hat Wochen/Monate gedauert, bis ich ihn wieder halbwegs hinbrachte. Perfekt wurde er nun leider nicht mehr, ich konnte nur noch Schadenbegrenzung machen.
        Mein Fazit: Nur Testleser suchen, die im Entferntesten etwas mit der Story anfangen können, und die v.a. auch wirklich lesen (und nicht bloß irgendwie überfliegen). Und Testleser suchen, die einem nichts Böses wollen und nicht nur der Korrektur willen korrigieren, weil es sich so gut anfühlt, alles rot anzukritzeln.

        Das hat für mich überhaupt gar nichts mit "kritiklosen Testlesern" zu tun. Ich habe 3 Testleser, die meinen Roman zu Ende gelesen haben (teilweise mehrmals) und denen ich beinahe blind vertraue. Alle von ihnen sind auch mal kritisch. Einer davon ist mein Partner, und der ist wohl sogar am kritischsten. Er nimmt sich da echt kein Blatt vorm Mund, selbst wenns ein "Solltest alles noch mal schreiben ..." ist. Das find ich aber okay, wenn es begründet ist und für meine Zwecke irgendwie nachvollziehbar.

        Es gab aber auch schon Testleser, die einfach "Geschmack" mit "Handwerk" verwechselten -- und ich mich, als damals noch mehr Anfänger, leider komplett verunsichern ließ (jetzt muss ich allmählich noch die Scherben wegkehren. Es ist meine Schuld, ich hätte schneller einen Schlussstrich ziehen müssen). Wo es dann nicht hieß "Das ist nicht meins, weil XY" -- auch das ist total okay, Geschmäcker sind verschieden, und ich habe ja auch durchaus gerne subjektive Feedback, um auch meine Zielgruppe ausfindig machen zu können. Aber es wurden dann ab und an mal Geschmäcker als Fakten formuliert, einfach, weil sie mein Genre/meinen Stil nicht kannten/mochten/verstanden/wie auch immer.
        Und ich hätte wirklich nie gedacht, wie langwierig es ist, so etwas wieder auszubessern, wenn man so doof wie ich ist, und sich da verunsichern lässt. Ich sitz da jetzt zeitweise noch dran, und hätte in der Zwischenzeit schon zwei weitere Romane schreiben können, hätte ich immer auf mein Gefühl und meine drei Stammtestleser, insbesondere auf meinen Partner, gehört.

        Und bevor es jetzt irgendwie falsch verstanden wird: Ich schätze Testleser sehr, ich schätze auch konträre Meinungen sehr, ich kann, glaub ich, auch mit konstruktiver Kritk umgehen.
        Aber, und da will ich halt mal alle (angehenden) Autoren warnen: Man sollte definitiv nicht immer jeden vermeintlichen "Fakt", jede "Regel" und jede Meinung für bare Münze nehmen (auch meine nicht, und das sag ich als Testleser auch gerne dazu ).

      • weltatlas
        weltatlas kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ja, das kann ich auch unterschreiben. Wenn die Testlser selbst schreiben wäre es auch praktisch sich mal Ihre eigenen Text anzuschauen und zu sehen, ob zumindest rein textlich bereits die Chemie stimmt.

        Ich weiß das sich meine Testleser auch in 2 Lager spalten. Die einen mögen das was ich schreibe, die anderen nicht und die Nichtmöger wollen mir erklären das ich das so und so machen muss. Da ich aber recht bewusst schreibe, sind diese Anmerkungen für mich nicht nützlich. Oder, wie Mona sagte: Es kommt zum verwechseln zwischen Geschmack und Handwerk. Ein wichtiger Punkt!
        Die Testleser mit denen ich aktuell zusammenarbeite sind einfach klasse. Ich weiß sie wollen testlesen und ich merke, das sie viel Zeit und Mühe in meinen Text stecken, ohne ihn verbiegen zu wollen. Danke dafür an alle!

        Womit ich generell nichts anfangen kann sind destruktive Kommentare, die einfach runter ziehen und keinen Nährwert haben. Von diesen Testlesern würde ich dann die Kommentare auch nicht lesen.

    • #4
      Ich quäle mich seit ich schreibe mit meinen Selbstzweifeln rum. Mich haben schon so manche Schreibblockaden dazu gebracht wochen-, ja sogar monatelang nicht zu schreiben. Und nach dieser langen Zeit war der Selbstzweifel natürlich wieder besonders groß: kann ich es überhaupt noch? Soll ich es lieber gleich ganz lassen... Na ihr kennt diese Gedanken sicher.
      Ich bezeichne meine Projekte von Anfang an als ROMAN da ich das Ziel der Veröffentlichung vor Augen habe. Ohne diese bräuchte ich nicht Schreiben. Ich habe genug andere Ausdrucksmöglichkeiten. Mein Schreiben soll Erfolg haben und Money bringen, sonst bin ich nicht zufrieden.
      So soweit, so übel

      Ich bin bekennender Yogi mit Hang zum Schamanismus und zur Hypnose.
      Also habe ich einfach ein Ritual für mich gemacht, dass meinen inneren Kritiker (Selbstzweifel) zum Schweigen bzw. ihm seine Grenzen setzen sollte.
      Rituale gibt es da wie Sand am Meer. Solange man sich sicher ist, dass sie wirken, wirken sie auch.

      Seither schreibe ich einfach wieder.
      Ich setze mich nicht unter Druck. Ich weiß dass ich es kann.
      Ich weiß, dass ich faul bin, da ich noch andere Interessen habe als nur Schreiben, aber das ist auch gut so.

      Das ist mein Weg. Vielleicht hilft er auch dir! Vielleicht musst du einen anderen gehen?
      Aber vielleicht habe ich dir eine andere Möglichkeit gezeigt? Wäre schön!

      "Um ein Buch zu schreiben braucht man: 10% Ideen, 10% Talent und 80% puren Fleiß", sagt Frank Schätzing.
      Ich sage: "Wenn ich nur richtig fleißig wäre, würde ich wohl schon Millionär sein... doch der Gedanke allein erschreckt mich schon über alle Maßen...

      Kommentar


      • Peter
        Peter kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        @Angel
        Deswegen sagte ich auch relativieren, und nicht wegzaubern.

      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Wann gibt's Neues?

      • weltatlas
        weltatlas kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Ich schätze Deine Geduld.

    • #5
      Die lieben Selbstzweifel. Ein ständiger Begleiter beim Schreiben. Selbst heute, obwohl ich schon so lange vor mich hinschreibe, überrollt sie mich und verleitet mich oft dazu alles in Frage zu stellen.

      Mir hilft es dann tatsächlich erst einmal Abstand zu diesem Text, Kapitel etc. zu nehmen. Es einfach mal "liegen zu lassen". Wenn ich mir diesen dann später einmal durchlese, bin ich stets selbst von mir überrascht und finde so neue Zuversicht.

      Wenn ich jedoch unbedingt daran weiterarbeiten will, kommt mein Standardsatz: "Luft kann nicht bearbeitet werden." Ich weiß schon gar nicht mehr, wie oft ich diesen Satz mir selbst oder auch anderen gesagt habe, dennoch finde ich ist es einer der besten Vorschläge beim Schreiben. Denn es ist einfacher eine geschriebene Szene zu verbessern, als diese ständig im Kopf neu auszuarbeiten, zu analysieren, um sie dann doch komplett zu verwerfen.

      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass die Selbstzweifel einen auch anspornen können. Denn wenn man von seinem Stil oder der eigenen Geschichte zu sehr überzeugt ist, übersieht man vielleicht die Punkte die verbessert werden können. Von daher probiere ich immer wieder gerne gewissen Szenen Abläufe bzw. Darstellungsmöglichkeiten aus, auch wenn nicht jede ein Glanzstück von Genialität ist.

      Bleibt zu sagen: Wie alles was mit Kreativität zu tun hat, mal fliegt man, mal liegt man am Boden.

      Kommentar


      • #6
        Meine Selbstzweifel haben sich mittlerweile in Luft aufgelöst, und das will bei mir schon was heißen. Die Veränderung dürfte aber Teil eines generellen Prozesses sein. Früher war mir noch wichtig, was andere von mir denken. Heute ist mir das absolut egal. Ich konzentriere mich lieber auf die Sache selbst, in diesem Fall das Schreiben, und wie ich es verbessern kann.

        Kommentar


        • Ankh
          Ankh kommentierte
          Kommentar bearbeiten
          Das ist schön zu hören!
      Lädt...
      X
      Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung