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Ihr könnt Euch auch wieder für das Camp NaNo eintragen. Alles weitere folgt.

Ab 01.06. startet das Spiel "Stille Flaschenpost". Wir laden Euch herzlich dazu ein.

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Sprache für Namen (Karte)

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  • [Kultur] Sprache für Namen (Karte)

    Thihi, merkt man, dass Kelpie lange abstinent war und plötzlich von allen möglichen Fragen überrollt wird?

    Viele von euch haben ja Fantasywelten mit eigener Karte und eigener Sprache. Wie haltet ihr es dann mit den Namen dieser Karte? Sind das irgendwelche Buchstabenkonstrukte (Avalon)? Sind sie deutsch (Weißbruck)? Oder bedeuten sie etwas in eurer Fantasysprache?
    Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

    So nah, so fern.

  • #2
    In dem geographischen Abschnitt, in dem der Hauptteil meiner Geschichte spielt, wird die fiktive Landessprache in meinem Buch durch Deutsch repräsentiert. Dementsprechend sind auch viele der Ortsnamen in dieser Gegend deutsch. Dreieichen, Hohenbruck, Mühldorf u.s.w.

    In anderen Regionen spricht man andere Sprachen, also haben auch die Ortsnamen dort überwiegend Namen, die der dortigen Sprache entsprechen. Allerdings halte ich nichts von scharf gezogenen Grenzen. Sprache und Kultur sind fließend, und genauso müssen die Übergänge zwischen den Regionen sein.

    Und ich achte generell darauf, dass Namen nicht zu exotisch klingen. Auch die fiktiven Worte müssen solche sein, die einem deutschen Leser leicht von der Zunge gehen und die er sich merken kann.
    Always avoid alliteration.

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    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Dreieichen hatte ich auch mal als eine Stadt o.O Muss aber irgendwie rausgerutscht sein, auf der neuen Karte finde ich es zumindest nicht wieder xD

  • #3
    Ich oute mich jetzt mal als die unkreativste Person, was Namen für Karten angeht. Wirklich absolut unkreativ.
    Zum Beispiel die hier (Klick mich hart) gezeigte Karte: Man könnte meinen "Das sind doch originelle Namen". Bis irgendwann ein World of Warcraft Spieler merken wird "Moment, diese Namen sind doch nur Zusammensetzungen aus den Bossgegnern von 'Thron des Donners'!"
    Irgendwelche Städte von der Karte:
    Ji'Rok -> Von Ji-Kun und Jin'Rokh
    Ra'shen -> Von Ra-den und Lei-Shen
    Dumu -> Kurzform von Durumu
    Sulin -> Zusammensetzung der Zwillingskonkubinen Suen und Lu'lin

    In einer anderen Geschichte heißt ein Kontinent "Krätau". Als ich den Namen überlegt habe, saß ich in Italien auf dem Balkon und hab zugesehen, wie mein Opa mit einer Plastikkrähe versucht hat, die Tauben auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu verscheuchen. Irgendwie ist es so absurd, dass ich es wieder witzig fand.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Und das nennst Du unkreativ??? Krätau ist super!

    • Arynah
      Arynah kommentierte
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      Alys II. Danke xD Aber ja, ich persönlich finde das unkreativ. Wobei mein Vorgehen ja ist: Ich brauche einen Namen? Gut, wie soll er klingen? Französisch? Asiatisch? Eher deutsch? Altdeutsch!? Französisch. Ja genau, Französisch. Dann schau ich mich mal um. Da ist eine Tasse. Nehmen wir davon das Ta. Daneben ist ein Radiergummiwürfel. Ne. Hm... Oh, eine Heftlasche. Da nehme ich das lasche. Talasché. Fertig.
      Mehr Aufwand habe ich dann, wenn ich in Altdeutschenwörterbüchern suche oder nach Indogermanischen Worten suche, die ich verwenden kann

    • Julestrel
      Julestrel kommentierte
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      Arynah so ähnlich gehe ich teilweise auch vor *hust* In Irrlichtfeuer habe ich die Thein, einen Fluss. Und weil mir keine selbstgebauten Namen gefielen, habe ich irgendwann Themse und Rhein zusammengezogen ... und in Blutgesang heißt das Kaiserreich Amaria – weil die Amaryllis gerade geblüht hat. Warum also nicht

  • #4
    Ich werden bei meinen Karten die Namen so, wie sie auch für meine Personen im Buch gängig wären. Manchmal ist das "deutsch", manchmal sind es ausgedachte Begriffe, aber ich möchte ja, dass der Leser auch versteht, wovon die Figuren erzählen oder wo sie sich befinden
    »Elezeis Blut schien in Aufruhr zu sein und brannte unerwartet kalt durch ihren Körper. Es war ein Gefühl, das nach Zerstörung dürstete.« – Blutgesang

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    • #5
      In dem Land, in welchem die Hauptgeschichte spielt, verwende ich deutsche Wörter, meist Zusammensetzungen mit -berg, -furt oder -heim. Wenn ein anderes Land weiter nördlich liegt, lasse ich mich von nordischen/keltischen Namen inspirieren und bei südlichen von arabischen Namen.

      Bei Ländernamen finde ich den Ursprung realer Ländernamen oft interessant und lasse deren Veränderung im Laufe der Zeit (Frankenreich > Frankreich, Ostarrîchi (evtl. Ostreich) > Österreich, Königreich der Rus > Russland, Amerigo Vespucci > Amerika) in meine Überlegungen für meine Geschichte mit einfließen (ich hoffe es ist klar was ich meine :-))
      Fikt. Bsp: Ungarn kommt von "Ugrier" (glaub ich), warum also nicht diesen Namen bspw. in Ugrien umändern und voila ... ein neuer Name.

      Ansonsten läuft das eher so ab, dass mir in der Schule wie aus dem Nichts ein neuer Name einfälllt, der sofort notiert werden muss. Bis ich später draufkomme, dass es diese Stadt schon gibt.
      Man sagt, dass ein Buch Einblick in das Innerste des Autors gibt ... wenn das stimmt, möchte ich mit mir nichts mehr zu tun haben.

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      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Das passiert mir auch so oft. Toller neuer Name im Kopf... das würde doch super klingen für... *eintippen in Google*... verdammt, gibt's schon. Wobei das auch oft gar nicht so schlimm ist. Es gibt in der Realität ja auch viele Ortsnamen mehrfach, warum sollte man sie also auch nicht in erfundenen Welten verwenden.

      • Alvias
        Alvias kommentierte
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        Eh, problematisch wird es aber, wenn dieser Ort über 80.000 EW hat und in Belgien liegt. Bei Dörfern oder kleinen Gemeinden mit Namensgleichheiten mach ich mir keine Gedanken, sogar im Herrn der Ringe werden Orte erwähnt, die es in Echt auch gibt. Aber irgendwo muss man eine Grenze ziehen.

      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Ja, das ist wahr. "Wehrheim" habe ich auch wieder gestrichen, obwohl ich das Wort so toll im Kopf entwickelt hatte... aber das echte Wehrheim ist dann doch zu bekannt (nur mir mit meinen mangelnden Erdkunde-Kenntnissen offenbar nicht.)
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