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    Kann mir jemand zufällig sagen, welches Museum in Deutschland einen Mumiensaal mit ägyptischen (wichtig!) Mumien hat und wie es dort aussieht? (Mumien unter Glas oder nicht, wie viele, wie weit ausgewickelt?)
    Poems are never finished.
    Just abandoned.

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    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Nachtmahr Also vorweg, das ist ein paar Jährchen her (öh, 17?), dass ich dort war, dementsprechend erinnere ich mich nicht mehr genau, und geändert haben kann sich da auch vieles. Ich habe gelesen, dass sie inzwischen einen zweiten Mumiensaal aufgemacht haben, und ich habe keine eigenen Bilder aus dem Mumiensaal (vom Rest des Museums schon), weil man dort nicht fotografieren darf.

      Die Mumien lagen. In der Mitte mehrere Glasvitrinen mit Ramses II und einigen anderen (insgesamt 5, wenn ich mich recht erinnere), und dann an den Wänden entlang noch mehrere hohe Glasvitrinen, in denen unter anderem auch Tiermumien (Falken, Katzen und iirc sogar ein Krokodil) ausgestellt waren. Dazu dann eben die entsprechenden Särge, das sind ja meist mehrere Schichten. Ob die aufrecht standen, weiß ich nicht mehr, aber die Mumien selbst lagen alle. Kameras weiß ich nicht, Tür gab es zumindest offiziell nur eine (ob es da noch versteckte Mitarbeitertüren gibt, kann ich nicht sagen) und man musste auch ein Extraticket für den Mumiensaal lösen. Auf jeden Fall war der Saal bewacht, aber damals war das auch kurz nach einem Anschlag, da standen generell an jeder Ecke in der Stadt, im Hotel und auch im Museum Soldaten mit Gewehren herum, wie das heute ist, weiß ich nicht.

      Der Saal ist übrigens im ersten OG. Wenn man die Treppe heraufkommt, muss man sich erstmal durch das ganze Tutenchamun-Gewühle schlagen, dann einen Gang entlang vorbei an Zimmern voller Kleinstatuen, die niemanden interessierten (schränkeweise Uschebtis!) und dann ganz am Ende (wenn ich recht orientiert bin, müsste das dann wieder die Front des Gebäudes sein, neben der Rotunde vom Haupteingang) ist dann der Mumiensaal.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      @Nachmahr Musst nicht suchen, ich bleib jetzt bei Berlin, das passt ganz gut.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Danke Ankh. Dann fabulier ich ein bisschen rum. Wird eh besser sein, die Geschichte im Kairoer Museum anzulegen, statt im neuen in Gizeh.

      @Berlin
      Okay.

    Sagt euch "Cottagecore" was?

    Die neue Protagonistin bevorzugt cottagecore. Ich frage mich nur, muss ich das für meine Leserinnen (Frauen, 45 +) umschreiben.
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    Douglas Adams

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Peter Vermutlich. Ich würde mich nicht als Expertin auf dem Gebiet sehen.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Ich kannte nur Laura Ashley von früher (es gab einen Laden hier). Das waren so gefühlte 1960er Sommerkleider und Strickpullover. Wenn man was für Steampunk sucht, eher nicht zu verwenden, aber für Prinzessinnen und für den Wintergarten ganz brauchbar...

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      Badabumm an Laura Ashley hats mich auch stark erinnert, als ich Cottagecore gegoogelt habe Ich hab die Klamotten als Kind inbrünstig gehasst (meine Mutter stand drauf). Hat sich jetzt schlagartig auf Cottagecore übertragen.

    Ist euch ein Wolfsexperte in einer Forschungseinrichtung, einem Wildpark o.ä. bekannt, den ihr vielleicht schon in eigener Sache kontaktiert habt?
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Nicht persönlich bekannt, aber es gibt das "Magazin Wolf", was eine Fachzeitschrift ist, deren Herausgeberin auch literarisch tätig ist. Klingt nach Wolfsexpertin mit Verständnis zu Autorenfragen. https://www.elli-radinger.de/ (Ich habe keinerlei Kontakt oder Erfahrung mit der Dame, hatte mich nur vage erinnert, dass eine Wolfsexpertin vor einigen Jahren Kurzgeschichten für eine Wolfs-Anthologie gesammelt hatte. Und die Google-Suche danach brachte mich zwar nicht auf die damalige Anthologie-Ausschreibung, aber auf die genannte Homepage.)

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Danke sehr Alys II. Ist notiert.

    Ich habe eine ärztliche Frage oder an jeden, der schon mal eine (leichte) Gehirnerschütterung hatte^^. Wenn man eine Gehiernerschütterung hat, wie geht es einem dann? Ich habe mal gelesen, dass man sich übergeben muss? Gibt es auch leichte, wo man nur leichte Kopfschmerzen hat, aber man kann praktisch alles machen e.g. Staubsaugen oder kochen? Oder muss man sich immer sehr schonen?

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    • Lyriksoldatin
      Lyriksoldatin kommentierte
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      Nachtmahr, Weißt du noch, ob und wie lange du ohnmächtig warst?

      Dodo, Ah, okay, dann sage ich SHT. Mein Protagonist bekommt einen Hockeyball an den Kopf und ist nur kurz bewusstlos, also sollte er nach ein paar Tagen wieder fit sein. Dann hat er wohl nur Kopfschmerzen und keine Übelkeit.

      Danke euch!

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Lyriksoldatin
      Ohnmächtig war ich nicht, hatte höchstens einen kurzen Filmriss. Und war am selben Tag beim Arzt, weil es zumindest damals noch eine zeitliche Frist gab, in der man vorstellig werden sollte. In diesem Zeitraum konnte man an den Pupillen, bei ungleicher Größe erkennen, ob der/diejenige eine Gehirnerschütterung hat. Keine Ahnung, ob das heute auch noch so ist. Hab grads gegoogelt (die meisten Ergebnisse sind zu Kindern), aber festgestellt das heutzutage empfohlen wird, Betroffene für einen Tag ins Krankenhaus einzuweisen, damit sie für den Fall eine Hirnblutung unter Beobachtung sind. Mir wurde damals Schonung empfohlen, aber das ist auch schon gute 15 Jahre her. Etwas übel war mir noch, fällt mir gerade ein.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Bei posttraumatisch ungleich großen Pupillen besteht potenziell Lebensgefahr. Gilt als ein Hirndruckzeichen.
      Gibt es natürlich auch im Rahmen anderer neurologischer Erkrankungen oder Störungen der Pupillomotorik.
      Gibt sogar Leute, die haben das allerdings „einfach so“.
      Zuletzt geändert von Dodo; 25.10.2021, 16:43.

    Kann mir jemand sagen, ob die Tasthaare an den Mäulern von Pferden zwar "steif" (im Sinne von nicht runterhängend), aber bei Berührung weich, also nicht borstig sind? So wie bei Hunden und Katzen?
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Ich verlass mich auf deine Erinnerung Vampirwurst und deine Tochter Dodo. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, das solche Tasthaare sehr fest wären, auch wenn sich meine Erinnerung auf Hunde beschränkt. Borstig wäre für mich das hier.

      https://m.media-amazon.com/images/I/...S._SL1500_.jpg Wildschweinborsten übrigens.

      Ich hab nicht vor, eine Abhandlung über die Tasthaare zu schreiben, es geht nur um eine Szene, in der mein Prota seinem Pferd einen Apfel hinhält und ich beschreibe, wie sich das für ihn anfühlt (warmer Atem, weiche Tasthaare, tastende Lippen auf der Suche nach dem Apfel). Das sollte durchgehen.

      @Puffelig weich
      Du würde ich jetzt gern "nachprüfen". Klingt wirklich wunderbar.

      Danke für eure Hilfe.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ... ja, es gibt kaum etwas weicheres und angenehmeres als die Pferdeschnauze, die einen anstupst. *in Erinnerung schwelg* Und Dodos "puffelig weich" trifft es auf den Punkt. Diese paar längeren Haare, die man auch sehen kann, sind zwar etwas fester, aber nicht z.B. so fest wie Katzenschnurrhaare und sie biegen sich sowieso sofort weg, wenn man dagegen kommt, weil die Haut darunter so weich ist.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Alys II.
      Danke für deine Antwort. Jetzt hab ich nur ein Problem. Ich will unbedingt ein puffelig weiches Pferdemaul berühren. 😭

    Was könnte ein Grund dafür sein, warum ein Eingang in ein Gebäude (oder auch in eine natürliche Höhle) nicht immer passierbar ist?
    Ich hänge gedanklich an so etwas wie das Tor im "Hobbit", dessen Schlüsselloch nur an einem Tag im Jahr erscheint ... aber ich brauche eine reale Lösung, keine magische.
    Außer einem unterirdischen Tunnel, der bei Ebbe zugänglich und bei Flut unter Wasser ist, fällt mir nichts ein. Es darf eine "natürliche" oder eine "menschengemachte" Ursache sein, nur sollte der Durchgang zu bestimmten Zeiten absolut unzugänglich sein.
    Always avoid alliteration.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Peter Das gefällt mir richtig gut! Wird eine Kurzgeschichte, aber statt Danksagung finde ich gegebenenfalls eine Möglichkeit, einen Inspector Peter oder so unterzubringen ... Muss jetzt die Gezeitenwirkungen an der Themse recherchieren.
      Ankh, Ja, Möglichkeit 1, und das Überleben der verschwundenen Person wäre optimal (wenn auch nicht zwingend, man kann auch seine Leiche irgendwo halb im endlich entdeckten geheimen Gang finden). Das mit der Haupttüre ist auch eine schöne Idee, die man evtl auch mit Peters Wasserspielen kombinieren könnte. Je komplizierter, desto besser.
      Dodo Ja, verschwindet absichtlich. Optische Täuschungen sind auch ein netter Gedanke, aber ich fürchte, einer gründlichen Durchsuchung durch halbwegs intelligente Durchschnittspolizisten halten die nicht stand. Ich brauche etwas, das nur durch intensive, mehrfache Suche und noch intensivere Denkarbeit gelöst werden kann.
      Badabumm Professionelle Schnüffler sind die Leute schon, es sind halt Polizisten. Der geheime Gang im Kamin oder das drehbare Bücherregal fallen vielleicht nicht jedem sofort auf, aber wenn man schon nach geheimen Ausgängen sucht, dann wird man auch solche Möglichkeiten berücksichtigen. Trotzdem schöne Ideen, sie passen zum gesuchten Flair der Geschichte.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      In einem Adventure-Spiel habe ich mal die Schikane (Rätsel) gesehen, dass eine Tür durch das Gewicht einer großen Pendel(turm-)uhr verdeckt war. Erst, wenn man die Uhr aufzog, wurde die Tür freigegeben, weil das Gewicht nach oben ging. Ich habe lustigerweise auch an das Schiffshebewerk gedacht, als ich deinen Eingangsbeitrag las, weil es in solchen Konstruktionen öfter selbstverriegelnde Systeme gibt (gilt auch für Klappbrücken oder Wehre).

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Badabumm Oh, das ist auch eine ziemlich coole Idee. Danke! Alles was mit solchen Aufziehmechanismen oder Hebewerken ist passt wunderbar.

    Ich hab im Internet leider keine eindeutige Antwort gefunden.

    Könnt ihr mir sagen, ob Lösch- bzw. Schreibsand auch nach dem Schreiben auf Pergament verwendet wurde? Oder nur bei Papier?

    Danke.
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Dann lass da doch einfach noch einen Bleistift liegen? Wer auf Pergament schreibt, macht sich ja vielleicht auch Linien darauf. Das Pergament kann er ja trotzdem verwenden, wenn nix einfacheres da ist.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Ankh
      Dann muss ich erstmal nachsehen, seit wann es in unserer Welt Bleistifte oder ähnliches gab.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Nachtmahr Kohlestifte gibt es auf jeden Fall schon ewig. Ich hab mal eine Kurzgeschichte über die Cranach*sche Werkstatt geschrieben, und damals (also ~ Fünfzehnhundertnochwas) wurde mit Kohlestift skizziert und auch notiert. Als Radiergummi nutzte man übrigens geknetete, frische Brotkrume.
      Altenativ könnte dein Charakter die Botschaft evtl. schnell in ein Wachstäfelchen ritzen? Es ist zwar umstritten, wie verbreitet die bei uns im Mittelalter wirklich noch waren, aber auf jeden Fall gab es sie noch. Und in einem fiktiven Setting fände ich sie einen plausiblen Ersatz für den Notizblock der Jetztzeit.

    Denkt Ihr bei dem Wort "Kodex" automatisch "Buch"? (Wie in: "Sie blätterte in dem alten Kodex?")

    Und da die Frage in einem bibliophilen Forum wahrscheinlich die falsche Zielgruppe trifft: Denkt ihr auch, nicht ganz so bücherfanatische Menschen können mit dem Wort was anfangen, oder führt es eher zu Verwirrung?
    Always avoid alliteration.

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    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      SaKi lustig, mir geht's haargenau wie dir Habe Kodex bisher auch als etwas Abstraktes verortet, das auch niedergeschrieben sein KANN. Again what learned.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      SaKi und Zwielicht Ich glaube, seit Pirates of the Caribbean denken eh alle nur noch an den Piraten-Kodex ...

    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Parley!!?

    Gibt es einen Namen für die Zeremonie, mit der ein*e Regent*in seine*ihre Regentschaft beginnt? Gibt es dafür überhaupt eine Zeremonie oder sonst irgendeinen offiziellen Beginn?
    Google findet mir zwar alle möglichen Regeln, wann wo wer wie für wen die Regentschaft übernehmen darf bzw. dies historisch getan hat, aber wie man das konkret umgesezt hat ...?
    Always avoid alliteration.

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Inauguration.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Ankh Genau, rechtmäßiger Herrscher ist noch ein Kleinkind oder anderweitig indisponiert.
      Gekrönt wird der rechtmäßige Herrscher ja üblicherweise erst, wenn er dann auch wirklich mit der Volljährigkeit die Regierungsgeschäfte übernimmt, also gibt es erstmal keine Zeremonie. Und der Regent wird eigentlich auch formal ausgerufen und dem Volk mitgeteilt, das will ja schließlich wissen, dass es einen starken Mann (oder Frau) am Steuerrad hat, während der rechtmäßige Herrscher noch mit Bauklötzchen spielt.

      Nachtmahr Danke für die Links, ja, so ungefähr hatte ich mir das auch schon zusammengesucht.

      Dodo Oh ja, Inauguration klingt fein!

    • Milch
      Milch kommentierte
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      Wenn die Mutter die Regentschaft eines Königs im Kleinkindalter übernimmt, dann beginnt ihre Regentschaft mit der Krönung ihres Kindes.

    Ich suche einen griffigen, metaphorischen Namen für eine amerikanische Bäckerei/Café.

    E. g. Bettys Bakery fand ich etwas einfallslos. Im Deutschen würden mir da schon coole Sachen einfallen wie Ährensache, aber im Englischen stehe ich da etwas auf dem Schlauch. Love handles cake.... pie graph... xD Ich weiß ja nicht.

    Kommentar


    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      Oder Peace of Cake?
      Life of Pie find ich auch sehr schön!

      Yes we cake
      Baking Bread (Baking Bad wäre vermutlich nicht so gut)
      The Baketory (da bin ich mir unsicher, ob das aus englischsprachiger Perspektive ein gelungenes Wortspiel ist)
      Flour Power

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Life of Pie und Piece of Cake finde ich auch super!

      The Bread Box.
      The Gingerbread House.
      Nutty Pies.

      Bread. You Knead it. (Das war der reale Werbespruch einer Bäckerei in Great Falls, MT. Allerdings 1999, also falls die noch existieren, dann können sie sich nicht beschweren, wenn der Spruch inzwischen weitergewandert ist.)

    • Lyriksoldatin
      Lyriksoldatin kommentierte
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      Nachtmahr, Dodo, SaKi, Badabumm, Alys II. Zwielicht,

      Wow, ihr habt richtig coole Ideen. Da fällt die Auswahl echt schwer. Danke auf jeden Fall!

    Erinnert jemand ein eindrucksvolles, nicht unbedingt anspruchsvolles Experiment aus dem Chemieunterricht, das wunderbar schiefgehen kann? Wenn ja, wäre ich über eine detailfreudige Info dankbar. Mein Chemielehrer-Prota muss herzhaft danebenhauen.

    Kommentar


    • Vampirwurst
      Vampirwurst kommentierte
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      Wir sollten Paraffin entzünden und dann untersuchen.
      Ein Klassrnkamerad hat es mit der Menge vom Parafgin zu gut gemeint und es gab ne schöne große Flamme.

      Meine Chemielehrerin ist etwas Panik geraten, hat die Schale genommen, ins Waschbecken gelegt und das Wasser angestellt. Gab ne hübsche Flamme.

    • Haro
      Haro kommentierte
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      Auch was Schönes ist der Versuch bei dem die tolle Löslichkeit von Ammoniak in Wasser demonstriert werden soll. Dabei wird ein großer Rundkolben mit Ammoniak gefüllt, mit einem Stopfen verschlossen, durch den ein Glasröhrchen führt, das auf halber Höhe zum Rundkolbenboden endet und dann der Rundkolben mit der Öffnung nach unten in eine Wanne voll Wasser getaucht wird. Sobald das Wasser Kontakt mit dem NH3 hat, löst sich dieses und erzeugt so im Kolben einen Unterdruck. Das Ganze sieht dann aus wie ein Springbrunnen, wenn das Wasser aus der Wanne durch das Glasröhrchen in den Kolben gesaugt wird.
      Dabei kann vor allem beim Füllen des Kolbens mit NH3 einiges schief gehen, vor allem, wenn man es, wie unsere Vertretungslehrerin damals, außerhalb des Abzugs "mal eben schnell" versucht.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Ich lasse ihn jetzt in einer Vertretungsstunde drei Angeber-Experimente durchziehen. Als erstes plante er den Brummgummibären, muss dann aber auf das Knallplättchen ausweichen (dieses Experiment hatte mein Chemielehrer genauso ausgeführt; ich habe aber erst jetzt dank der angestifteten Recherche den Versuchsaufbau rekonstruieren können), Hauptsache, Kaliumchlorat. Das zweite Experiment klappt, das ist die Elefantenzahnpasta. Das dritte ist dann Wasser-entfacht-Feuer (Alkalimetallüberdosis im Wasser).
      Ich danke Euch und Euren Chemielehrern!

    Blöde Frage, aber haben die Besuchertoiletten in Krankenhäuser ein Fenster (oder auch mehrere).
    Wenn ja, lassen die sich öffnen? Könnte man also dadurch "entkommen"?

    Ach so, sorry ^^ Frohes neues Jahr euch allen
    "You only cry for help if you believe there's help to cry for." - Wentwort Miller

    "How do I know what I think, until I see what I say?" - Howard Tayler

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    • Haro
      Haro kommentierte
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      Das scheint offenbar in jeder Klinik anders zu sein. Ich kenne nur eine Klinik, ein sehr altes Gemäuer, bei dem das WC ein Fenster hatte. Sonst waren alle, egal ob im Patientenzimmer oder für Besucher, nach innen gebaut und fensterlos. Die Fenster im Zimmer selbst waren, soweit ich mich erinnere, immer ganz zu öffnen. Vermutlich ist es gefahrlos möglich, einfach das zu nehmen, was besser in Deine Geschichte passt.
      Ach ja, und was die Betriebsamkeit auf dem Flur angeht: Zur Übergabe ist alles ausgestorben, außer jemand klingelt - aber das sieht er dann am Lämpel über der Tür.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Ich glaube, das hat sich über die Zeit geändert. Alles, was Verletzungs- oder Suizidgefahren hervorrief, wurde nach und nach eliminiert. Ich kenne von früher Kliniken, die kämen heute nicht mehr durch den TÜV, und da waren alle Fenster zu öffnen. Es gab sogar ein Aquarium in der Kinderabteilung...!

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Nein, das hat sich nicht geändert. Ich hab gerade am WE ein Fenster im 1. Stock geöffnet.

    Ist von euch jemand Mitglied bei PAN ?

    Oder irgendeinem Autorennetzwerk ?

    Merkwürdigerweise gibt es immer noch einige, die keine SPler aufnehmen.
    Zuletzt geändert von Peter; 11.01.2022, 10:31.
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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Alys II.

      Die gibt es noch. Kenne auch ein paar Mitglieder.

    • Haro
      Haro kommentierte
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      Verzeiht meine Unwissenheit. Ihr meint sicher nicht eine Panarteriitis nodosa?!

      Ah ... hab's gefunden.
      Zuletzt geändert von Haro; 12.01.2022, 21:16. Grund: Erkenntnisgewinn

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Haro

      Nein, da möchte ich nicht Mitglied werden. Hört sich ungesund an.

    Wenn ich mir eine nicht-eigene Religion schnappe, die Götter durch Außerirdische ersetze und eine krude Geschichte darum bastele, würde das nicht ebenfalls unter kulturelle Aneignung fallen?


    Habe mir gestern die Eternals angesehen. Irgendwie packt mich Disney/Marvel/Co. nicht mehr so richtig.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Wie kann man sich etwas aneignen, das sich schon viele Menschen vorher zu eigen gemacht haben? Eine Religion, die von einer gewissen Zahl Menschen angewandt wird, wurde bereits angeeignet. Gläubige haben die Idee eines Religionsgründers übernommen. Ob sie die Ursprungsreligion als Fangemeinde erweitern oder erweitern dürfen, ist eine andere Frage. Es wäre vielleicht eine Urheberrechtsverletzung, wenn ich einer Einzel-Person etwas stehle (wobei klar sein dürfte, das niemand irgendetwas aus dem Nichts geschaffen hat, sondern selbst geklaut hat), aber sobald etwas Allgemeingut geworden ist - wem sollte man es stehlen? Wenn man zudem annimmt, dass es menschliche Gemeinsamkeiten in Vision, Epos und Erzählung gibt, so klaut man eigentlich von sich selbst, da ja diese virtuellen Welten in uns allen angelegt sind, sozusagen als kollektives Unbewusstes.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Spannende Frage, über die ich vor einigen Monaten auch gestolpert bin bei der Ausschreibung "Göttergarn" des Leseratten Verlags. Ich habe das damals für mich so entschieden, dass es bei einer nicht mehr praktizierten Religion "ok" ist (vgl. Stargate und altägyptische Götter, oder die Asen als Marvel-Charaktere), während ich bei einer noch praktizierten Religion eine Grenze überschritten sehe.
      Eine Grenze, die ich nicht unbedingt als kulturelle Aneignung bezeichnen würde, sondern vielleicht eher ganz altmodisch und subjektiv als "guter Geschmack" bezeichnen würde, und bei der ich selbst zugeben muss, etwas schwammig darüber zu denken (weil ich einerseits nicht die religiösen Gefühle anderer Menschen verletzen will, andererseits aber auch der Meinung bin, dass auch Religionen Parodie und Witze aushalten müssen). Und dann ist es ja auch noch schwierig zu sagen, was überhaupt eine "nicht mehr praktizierte" Religion ist, denn irgendwo auf der Welt finden sich von fast allen Gött*innen noch ein paar Gläubige.

    • Lasjajel
      Lasjajel kommentierte
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      Das Konzept kultureller Aneignung ist ja relativ klar formuliert, wobei man, wenn man über kulturelle Aneignung sprechen will, auch zu einem gewissen Maß, die Weltsicht akzeptieren muss, dass Kulturen getrennt seien und eine gewisse Trennung erwünscht sei.
      Um von nicht-eigenen Kulturgütern zu sprechen, muss ja auch erst eine Grenze zwischen Kulturen gezogen werden, wobei eine "klare" Grenze nicht unbedingt immer einfach zu finden ist, da viele Grundkonzepte in vielen Kulturen vertreten sind. Wenn man jetzt beispielsweise Schöpfungsmythen gibt, so assoziieren da heute hierzulande bei einer bibelähnlichen Beschreibung zwar in erster Linie die Bibel, es gab aber auch weit vorher andere, ähnliche Erzählungen. Dem Konzept folgend kann die eigene Kultur ja bereits aus kultureller Aneignung entstanden sein.

      Eine andere Möglichkeit einigermaßen sinnvoll von dem Konzept zu sprechen wäre statistisch zu schauen, in welchen Gruppen gewisse Merkmale häufiger auftreten und Kulturgüter über den aktuellen Stand zu bestimmen, wobei das auch zu keinen klaren Grenzen führt. Was man hierbei auch als problematisch ansehen könnte ist, dass der Istzustand damit in gewisser Weise zementiert wird.

      Speziell auf Religionen bezogen ist es ja vielleicht auch nicht unbedingt nur die Frage, ob man die Gefühle anderer Menschen verletzen möchte, sondern auch die Frage, ob man die Meinung unterstützt, dass eine Parodie oder ein Witz über eine Religion, als etwas angesehen werden sollte, was dazu führt (oder führen kann), dass Personen sich berechtigterweise verletzt fühlen. Wobei hier auch die Frage zugrunde liegt, ob man von so etwas wie berechtigen Gefühlen sprechen kann oder nicht. Lehnt man das Konzept von berechtigen Gefühlen ab, sollte man sich aber der Konsequenzen bewusst sein. Stimmt man so einem Konzept zu, sieht man sich der Schwierigkeit ausgesetzt, das in der Realität umzusetzen.

      Alys II. Im Endeffekt sucht man vll öfter ein klares Konzept, um Sachen einteilen zu können, kommt aber selbst dann doch sehr oft an einen Punkt, an dem man selbst in schwammiges Gewässer kommt. Das passiert selbst in Gebieten wie der Mathematik, auch wenn man dort sehr klare Konzepte hat, so gibt es immer wieder Bereiche oder Fragestellungen, bei denen man nur etwas über "Randgebiete" bzw. "Extrema" sagen kann, aber keine Ahnung hat, wo dazwischen eine Grenze verläuft. Mein Statistikprofessor hatte damals immer gesagt, es gäbe typische Ereignisse und untypische und dazwischen sehr viel, was irgendwas ist, aber wo das eine anfängt oder das andere aufhöre, das wisse man eigentlich nicht. Eigentlich wisse man nur das, was offensichtlich klar sei. (Aber gut, was Mathematiker alles als "offensichtlich" bezeichnen, das ist wieder eine andere Sache.)

    Ich will/muss eine nicht-binäre Ermittlerin für einen Krimi oder Thriller entwickeln.
    Bisher schaue ich mir zur Recherche relativ viele Sachen auf Youtube an, meistens amerikanische, die auch ziemlich aufschlussreich sind.

    Hat von euch jemand noch irgendeinen coolen Tipp zu Literatur?

    Lieber Sachbuch. Belletristik ginge aber auch. D oder Eng ist mir egal.

    Bis auf Romantasy, das kann ich nicht ertragen.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Kady
      Kady kommentierte
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      Vielleicht findest du hier was:

      https://www.nonbinary.ch/buecher/

      Wollte da auch mal durchstöbern, weil ich selbst non-binär bin, aber bisher fehlte mir die Zeit ^^'
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