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Ankündigung:

Ihr könnt Euch auch wieder für das Camp NaNo eintragen. Alles weitere folgt.

Ab 01.06. startet das Spiel "Stille Flaschenpost". Wir laden Euch herzlich dazu ein.

Ich möchte mal wieder an unseren Stammtisch erinnern, der jeden Freitag und Samstag zwischen 16:00-3:00 geöffnet ist.
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  • Darf ich mal um eine Runde Brainstorming bitten?
    Ich muss ein okkultes Ritual beschreiben und ich will absichtlich so viele Klischees wie möglich einarbeiten. Die Szene soll vollkommen überzogen sein.

    Meine zwei Magier (Mann und Frau) wollen ein Ritual durchziehen, mit dem sie Gedanken und Pläne einer Person X kennenlernen. Sie wissen nicht, wer X ist, vermuten aber (zutreffend), dass er männlich ist.
    Sie sind in einer Stadt, aber in einem Zimmer, wo sie sie ungestört sind. Es ist Nacht, kühl, regnerisch, und sie können sich an Ingredienzien und Paraphernalia so ziemlich alles vorher besorgen. Nur Gegenstände, die X gehören, oder solche klassischen Sachen wie eine Haarlocke von X haben sie leider nicht. Mit etwas Mühe kämen sie an einen Brief ran, den X geschrieben hat.

    Was erwarten wir hier alles? Okkulte Kreidezeichen am Boden, Schutzkreise, schwarze Katze, tropfende rote Kerze auf Menschenschädel, werden lateinische Sprüche gemurmelt, fällt jemand in Trance, spricht in fremden Zungen ..
    Haut rein! So viel Klischee wie möglich! Es soll unglaubhaft und komisch werden.
    Always avoid alliteration.

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    • LisaOno
      LisaOno kommentierte
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      So schwarze Zeremonien wurden ja auch immer gern an "verfluchten" Orten durch geführt, alter Friedhof im Wald, altes Kriegsfeld oder sowas.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Ankh, Danke dafür, ich hab Tränen gelacht.

      LisaOno, Das stimmt, ein verfluchter Friedhof wäre noch viel stilvoller. Leider bin ich in der Szene an ein Zimmer gebunden, aber falls jemals aus dieser Spin-off-Kurzgeschichte was wird ...
      Ihr habt mir so viele Ideen geliefert, dass es mich jetzt echt in den Fingern juckt, das zu schreiben.

    • Mona
      Mona kommentierte
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      LisaOno Nicht "wurden", sondern "werden" - leider.

  • Was für ein Geräusch machen Schlittschuhe auf dem Eis?

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    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Ich hab öfters "Zischen" gelesen.

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      Schleifend fiele mir noch ein.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Sie schlittern...

  • Was für Geräusche machen Karten, wenn sie gemischt oder auf den Tisch gelegt werden?
    ~ We know the songs the sirens sang
    See us dream every tale true ~

    T. Holopainen

    Kommentar


    • Vampirwurst
      Vampirwurst kommentierte
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      Nicht wenn es noch eben totenstill und sich eben langsam wieder die Geräuschkulisse aufbaut

      Vielleicht nehme ich klappen...

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Klappen hatte ich auch überlegt. Schuffeln.

    • weltatlas
      weltatlas kommentierte
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      Klappen verbinde ich nicht mit Kartenspielen. Man sagt ja auch "Karten dreschen". Flappen finde ich rein akustisch passend. Oder man umschreibt es eben.

  • Kann ich jemanden auch fast erwürgen? Also, ich denke, dass ich ihn erledigt habe, aber er hat es eben doch überlebt. Welche Folgen hat das dann für das potentielle Opfer?
    ~ We know the songs the sirens sang
    See us dream every tale true ~

    T. Holopainen

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    • Mona
      Mona kommentierte
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      Wie gesagt, eine kurze (beabsichtigte) Ausschaltung ohne bleibende Schäden kann funktionieren, ich würde aber niemandem raten, das zu tun, weil es eben doch zu oft schiefgeht (gab da viele Fälle in den letzten Jahren von Mutproben unter Jugendlichen, die halt nicht immer gut ausgingen). Ich frag mich nur gerade, wie schnell der Täter sein muss, wenn er glauben soll, das Opfer sei tot, das Opfer aber ohne bleibende Schäden außerhalb seiner Sichtweite wieder erwachen soll (wenn ich das inhaltlich jetzt richtig verstanden habe). Das ist meines Wissens nach ein ziemlich kurzer Zeitraum.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Mona Das stimmt. Bei Bewusstlosigkeit steht der Tod vor der Tür (Selbstrettung - bei autoerotischer Aktivität - ist ausgeschlossen), und die Tür schwingt nicht vorhersehbar schnell oder langsam auf.

    • Vampirwurst
      Vampirwurst kommentierte
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      Alternativ bleibt noch ein Sturz aus dem Fenster. Nur muss hier der Täter unerkannt bleiben. Oder falsch dosiertes Gift. Eines das einen eine Zeitlang nach der Vergiftung schwächt, aber durch Brechwurzelsirup zu entfernen ist. Es muss auch dem Prota richtig Angst machen.

      Die Nachweise, die ich gesehen habe sind ja nun leider echt nicht zu übersehen.

  • Meine Frage richtet sich an alle, die sich mit der irischen Mythologie auskennen.

    Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, das Elfen auch menschliche Gestalt haben können, aber nichts dergleichen über die Leprechaun. Hat einer von euch schonmal etwas in der Richtung gelesen, das Leprechauns auch in anderen, größeren Gestalten erscheinen?
    Ich entwickel langsam eine Art Verfolgungswahn. Verfolgt von Ich-sollte-doch-schreiben.

    Storytelling is the power to connect people to what you care about. Anand Varma

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    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Wow, das ist viel mehr Information, als ich mir erhofft hatte. Vielen Dank dafür Alys II.. Tja, dann wird mein Leprechaun eben auch menschliche Gestalt annehmen bzw so groß wie ein Mensch sein können.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Doyle beschreibt in „Die Geister kommen“ einen Lepracaun (Brian Froud schreibt ihn so) namens „Bebel“, ein kleines Männchen. Es gäbe Männer und Frauen, und eine Königin namens „Picel“, die auf einer Libelle reitet. Sie werden in der Regel als listig und pfiffig beschrieben, seien den Menschen aber nicht so abgeneigt wie andere aus der Geisterwelt, und die Sache mit dem versteckten Goldschatz taucht immer wieder auf. Einmal führt ein solcher Geist einen Jungen zu einem Schatz, weil dieser als „Wechselbalg“ ebenfalls Mitglied der Geisterfamilie sei und Anrecht auf das Gold habe. Daraus könnte man schlussfolgern: wenn ein Geist ein menschliches Kind sein kann, warum nicht auch ein Erwachsener? Nirgends wird erwähnt, ob sie die Gestalt wandeln können, aber warum nicht?

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Habe das jetzt erst gesehen.

      Mad Sweeney in American Gods (Neil Gayman ist, glaube ich, der Autor) stellt sich als Leprechaun vor, und der Kerl sieht sehr menschlich aus.

  • Mal sowas Formal(?)juristisches. Wenn ein Polizist ein Ordnungswidrigkeit oder Straftat begeht und die Kollegin will ihn anzeigen, ist der Weg dann einen normale Anzeige? Oder gibt es etwas Pfiffigeres? Dienstaufsichtsbeschwerde oder ähnliches?
    Die bösen Taten begeht er hauptsächlich als Privatperson, täte es aber auch mit Uniform, ohne mit der Wimper zu zuckern.

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    • Schnelles Googlen hat mir keine wirklichen Ergebnisse geliefert, dementsprechend hoffe ich, dass ihr Profis eine Ahnung habt.
      Wenn man in Deutschland die 110 wählt - wie meldet sich die Person am anderen Ende? Ich musste noch nie bei der Polizei anrufen und habe dementsprechend keine Ahnung, mit was man dort begrüßt wird ^^' Ich persönlich hätte jetzt geschrieben "Notruf (?), was kann ich für Sie tun?", aber das erscheint mir vieeeeeel zu simpel und wenig informativ. Ich hoffe, ihr könnt mir da weiter helfen... ^^'
      (Damit keine Diskussion entsteht, ob 110 oder 112, meine Figur wurde entführt und hat Zugriff auf ihr Handy. Da Straftat müsste es 110 sein.)

      Kommentar


      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Ich weiß es nicht, ob es da eine Vorgabe gibt, aber als ich einmal versehentlich auf 110 verbunden wurde (die Zahlenkombi kam in einer regulären Telefonnummer vor *grübel*), meldete sich jemand mit "Polizei XY, Sie haben den Notruf gewählt. Wie kann ich Ihnen helfen?"

      • Arynah
        Arynah kommentierte
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        Dodo Super! Danke Klingt auf jeden Fall besser als meine Überlegung

      • Winterherz
        Winterherz kommentierte
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        Ich habe (auch) den Notruf schonmal wählen müssen, aber ich kann mich nicht mehr erinnern wie sich die Beamten oder Beamtinnen melden - wohl weil das dann völlig nebensächlich war... Ist die Verbindung schlecht kann es auch sein, dass man die Hälfte (wie sonst auch manchmal) nicht auf Anhieb versteht (akkustisch). In so einem Fall frage ich dann meist reflexartig zurück, z.B.: "Bin ich beim Polizeinotruf XY?")

        Aber ich glaube, Dodo hat es ganz gut getroffen. Etwas anderes zu sagen hätte auch wenig Sinn, denke ich, vor allem inhaltlich (kann sein das die Formulierung variiert).

        (Je nachdem was man dann erzählt, kommen auch vorsorglich Rückfragen wie: "Sind Sie verletzt?" oder "Benötigen Sie einen Notarzt?", usw.; um die Lage schnell einzuschätzen, falls man sich dazu nicht selbst äussert.)

    • Gibt es einen Begriff für die Aktion, beim Fechten dem Gegner den Degen durch eine Drehbewegung der sich berührenden Degen aus der Hand zu winden? Ich weiß, dass das beim Fechtsport eher selten vorkommt, aber in Mantel und Degen-Filmen sieht man das ja öfter, und ich hätte gerne einen knackigen Begriff dafür, damit ich mir und dem Leser eine lange Erklärung sparen kann.
      If I could read your mind love
      What a tale your thoughts could tell
      Just like a paperback novel
      The kind the drugstore sells
      -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

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    • Kennt sich jemand von euch vielleicht mit Diabetes Typ 1 aus - speziell bezüglich des Ablaufs vom diabetischen Koma?

      Mein Deuteragonist wird an seiner Insulineinnahme gehindert (weil er e.g. in einem Aufzug feststeckt und sein Insulin vergessen hat ... ja, er ist ein Idiot). Daraufhin fällt er ins Koma, kommt aber kurz darauf ins Krankenhaus.

      Er würde vermutlich zuerst Flüssigkeit bekommen, damit die Nieren nicht versagen? Und dann? Ist er lange im Koma oder kann man das nicht pauschalisieren?

      lG
      Zuletzt geändert von Lyriksoldatin; 17-06-2019, 23:52.

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      • Lyriksoldatin
        Lyriksoldatin kommentierte
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        Grundsätzlich freue ich mich total über jeden Blickwinkel und bin echt dankbar für eure Hilfe Badabumm und Dodo und muss das noch ein wenig auseinander dividieren und schauen wie ich die Szene letztendlich gestalte.

        Ich wollte es ja ein wenig dramatisch haben, aber um den Komazustand zu erreichen, müsste mein Charakter ja schon entführt worden sein oder tagelang im Fahrstuhl festsitzen ;-) und das wäre dann wirklich überdramatisch.

        Aber echt vielen Dank für die ganzen Informationen.
        Zuletzt geändert von Lyriksoldatin; 18-06-2019, 23:32.

      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Hatte gestern in der Mediathek den Luzerner Tatort „Ausgezählt“ gesehen, in dem es um die Entführung einer jungen Boxerin geht. Das Opfer befindet sich an einem unbekannten Ort, kann aber durch eine Web-Cam vom Computer des Täters aus gesehen werden. Man sieht die Person in einem verriegelten Kellerraum, und ohne Wasser. Das Problem ist bloß: der Täter wurde erschossen, der Aufenthaltsort des Mädchens ist unbekannt. Augenscheinlich ließ sich auch durch IP-Verfolgung der Standort der Kamera nicht ausfindig machen (da kenne ich mich nicht aus - ich muss es einfach glauben). Die Geschichte war arg konstruiert, aber dennoch spannend. Nun ja, für einen Diabetiker wäre mit akutem Wasser- und Insulinmangel in dieser Situation nach spätestens drei Tagen Schluss (man sagt, man schafft drei Tage ohne Wasser...).

      • Lyriksoldatin
        Lyriksoldatin kommentierte
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        Badabumm xD Okay, falls ich es nicht anders hinbekomme, wäre das eine Alternative, um aus der Geschichte noch einen spannenden Krimi zu machen. Das erwartet sicher auch niemand.

    • Hallo, kennt jemand einen Spruch um einen Geist für ein paar Jahre in ein Gemälde zu sperren? Mein Medium sitzt gerade ahnungslos am Tisch und soll den Geist verscheuchen. Noch einen sonnigen Tag euch allen :-)

      Kommentar


      • VickieLinn
        VickieLinn kommentierte
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        Ankh
        Ich muss an Geralt denken, der irgendwas gesagt hat von wegen, hau ab und machs dir selbst …

      • Lyriksoldatin
        Lyriksoldatin kommentierte
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        Flori Für mich macht der Satz einfach keinen Sinn und ist auch schlimmes^^ Latein. Könnte mir noch vorstellen: Absolvo quem amitto utrum amplus an brevis semper mea (ich befreie den ich verliere egal ob bedeutend oder gering, für immer mein).
        Aber das ist extrem weit hergeholt und ich
        denke dass sie Serienmacher einfach kein Latein konnten ^^. Brevis heißt übrigends nur seltenst Untiefe (möglicherweise im Neutrum (als Ellipse mit vada oder so), aber dann müsste es ja amplum heißen. ;-)

      • SilverMoon
        SilverMoon kommentierte
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        Danke, werde mich an einem Gedicht versuchen um meine Geister einzusperren.

    • Habt ihr eine Idee, wie man sich in einem Jugendzimmer gegen eine Person mit einem Küchenmesser verteidigen könnte?
      In dem männlichen Jugendzimmer befinden sich lediglich: ein ordentlich gemachtes Bett, ein Kleiderschrank und ein leerer Schreibtisch. Ich habe mir überlegt, dass man vielleicht die Schreibtischlampe als Abwehrmittel benutzen könnte, aber sollte ich dann bei der Beschreibung die Lampe auch erwähnen? Oder ist es klar, dass eine Lampe auf einem leeren Schreibtisch steht? Theoretisch steht auch noch ein Schreibtischstuhl im Zimmer, aber sollte man den dann auch wirklich erwähnen? Es soll keine ausufernde Beschreibung sein, da die Protagonistin unter Stress steht.
      Das ist so banal, aber irgendwie hänge ich mich daran gerade auf.

      Eine andere Möglichkeit wäre eine Gitarre, mit der man die Person mit dem Messer bewusstlos schlagen könnte. Sollte ich hierfür eine E-Gitarre oder eine akustische verwenden?

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      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Auch wenn's jetzt wahrscheinlich nicht mehr wichtig ist: Wenn du explizit von einem leeren Schreibtisch sprichst, dann stelle ich mir da auch keine Lampe darauf vor. Bei einfach nur "Schreibtisch" oder vielleicht auch "aufgeräumter Schreibtisch" würde es mich weniger überraschen, wenn er davon plötzlich eine Lampe abgreift.

      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Ich hatte den Eindruck, da zieht jemand um. Das meiste ist schon weg, aber so Gedöns wie eine Schreibtischlampe sind noch da. Einen leeren Schreibtisch kenne ich im Alltag nicht...

        Boah, schade um die schöne Laute... Da wäre mir eine kaputte Wandergitarre für 30 Euro lieber...

      • ofinkandpaper
        ofinkandpaper kommentierte
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        Ankh Das mit dem aufgeräumten Schreibtisch finde ich sehr gut!

        Badabumm Den Eindruck wollte ich nicht vermitteln Aber jetzt beschreibe ich das Zimmer etwas mehr, damit man sieht, dass ein minimalistischer Jugendlicher darin lebt Wegen der Laute, blutet mir das Herz … aber jetzt komme ich darum nicht mehr herum.

    • Für meine Alternate History Welt bin ich gerade auf der Suche nach (realen historischen) Equivalenten zu Shakespeare. Also wunderbare Schriftsteller, Poeten u.Co., die nicht aus Groß Britannien, Deutschland, China oder Russland kommen, bis etwa 1800 n.Chr.
      Aktuelle sammke ich erstmal nur, um dann zu entscheiden, wer Shakespeares Position in dieser Welt einnimmt.
      Falls ihr also zufällig welche kennt...

      Kommentar


      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        Naja, so ganz habe ich deine Weltkonstruktion noch nicht verstanden. Mit orientalischen Schriftstellern kenne ich mich nicht aus.
        Aber wenn eine Welt-Zeitlinie sich irgendwann abspaltet und in eine andere Richtung driftet, dann wird es auch andere Menschen geben. Das heißt: sollte der Orient plötzlich der Mittelpunkt der Kultur und Zivilisation sein, wird es Schriftsteller geben, die in der echten Welt gar nicht geboren wären. Da kannst du dir irgendwelche Personen ausdenken. In einer Parallelwelt entwickelt sich eben ALLES parallel. In der echten Welt bekannte Schriftsteller wie Goethe oder Schiller wären gar nicht entdeckt, womöglich nicht mal geboren. Da die Weltgeschichte und damit der Lebenslauf ALLER Menschen anders verläuft, wäre ein Schriftsteller, der heute im Orient bekannt ist, in deiner Welt mit größter Sicherheit gar nicht da. Das hängt davon ab, wie früh diese Abspaltung geschieht. Da du Shakespeare als unbekannt annimmst, muss dieser Zeitpunkt früher sein, also angenommen 1300 oder so. Alles, was DANACH geschieht, ist vollkommen anders...

      • Lyriksoldatin
        Lyriksoldatin kommentierte
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        die ganz alten auch, aber die werden wahrscheinlich ein bisschen zu alt sein um populär zu sein
        Σ(っ゚Д゚;)っ :*

        Gerade wenn das ausgestorbene Akkadisch eine Weltsprache ist, dann passen die antiken Dichter doch recht gut. Ich schlage dir mal Ovid vor, der hat nämlich in seinen Metamorphosen über Thisbe and Pyramus geschrieben und die sind ja eine von Shakespeares Vorlagen für Romeo und Julia.

        Zudem nutzt Shakespeare viele klassische Anspielungen und Merkmale des römischen Dramas und daher würden vielleicht als große Dramatiker Sophokles, Euripides und Aischylos in Frage kommen. Aber die sind halt Dramatiker. Es kommt drauf an, was du für einen Poeten haben willst. Einen Epiker? Einen Dramatiker?

        Und natürlich Vergil ist ein großer Dichter, den Zwielicht schon nannte, der Dante (in seiner göttlichen Komödie) sogar durch die Unterwelt führt. Also ich denke schon, dass er populär ist. Jedenfalls hoffe ich es.^^

        Ansonsten gibt es auch viele Humanisten, die tolle Lyrik geschrieben haben, e.g. Desiderius Erasmus von Rotterdam.
        Zuletzt geändert von Lyriksoldatin; 25-06-2019, 01:05.

      • Alys II.
        Alys II. kommentierte
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        Cervantes fiele mir da als erstes als spanisches Pendent zu Shakespeare ein. Hat ja auch zeitgleich gelebt.

    • Meine Protagonistin muss mit einem Dämon verhandeln. Was könnte er von ihr verlangen, wenn sie bereit wäre alles zu tun?

      Da der Dämon ihr nicht hilft, wenn er nichts dafür bekommt, suche ich nach etwas, das ein Handicap sein sollte, womit sie im Laufe der Geschichte immer wieder zu tun haben wird. Irgendeinen Preis muss der Dämon also verlangen und dieser Preis sollte ihm irgendwie nützen.

      Nach langem Überlegen fällt mir lediglich die Seele ein, wobei das nicht wirklich ein Handicap wäre. Ich verstehe auch nicht, was Dämonen mit Seelen anfangen würden. Außerdem ist mir das zu sehr "Supernatural" (Serie in der irgendwelche Dämonen ständig irgendwelche Handel schließen und die Seele des Menschen wollen. Die Seele landet dann in der Hölle, wo sie schreckliche Qualen erleiden muss.)

      Den Effekt oder die Konsequenz würde ich mit einem Dämonenmal verknüpfen, sodass sie auch ein Brandmal für andere sichtbar mit sich tragen muss. Das bedeutet, dass andere sie sozial ausgrenzen könnten und sie wie eine Verbrecherin behandelt werden würde.

      Kommentar


      • Badabumm
        Badabumm kommentierte
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        In meiner Geschichte und im Game muss die Protagonistin ihren Schatten hergeben. Ist zwar auch ein alter Hut und in vielen Märchen verwurstet, aber es soll verdeutlichen, dass man etwas hergibt, von dem man glaubt, es sei nicht wichtig. Das Leben ohne Schatten kann jedoch extrem frustrierend sein.

        Ebenso ist es im Märchen „Das kalte Herz“: anfangs glaubt der Prota, er brauche kein Herz und gibt es freizügig her, aber am Ende will er seins unbedingt zurück.

        Der dämonische Engel aus „Neverwhere“ will die Tür zum Himmel öffnen, um dorthin zurückzukehren, von wo er verstoßen wurde. Dazu braucht er ein Mädchen, das alle Türen öffnen kann.

        „Das verkaufte Lachen“ (Tim Thaler) ist auch so ein Dämonenpakt, den man sich zweimal überlegen sollte...

      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Du hast zwar schon viele gute Ideen bekommen, aber was mir zuerst in den Sinn kam, ist dieser Deal, den Tim Thaler mit dem Teufel eingeht und sein einnehmendes Lachen aufgibt, um stattdessen alle Wetten zu gewinnen. Als Folge kann er nie wieder lachen.
        Das Lachen zu kopieren, wäre zu simpel, aber vielleicht hilft es ja, in diese Richtung weiterzudenken. Irgendeine Fähigkeit von uns Menschen, die für unser Miteinander so wichtig ist? Oder wie Ankh schreibt, Gefühle. Ich denke, das ist insgesamt plastischer als "die Seele". Dafür müsste vorher innerhalb deines Romans deutlich definiert werden, was die Seele überhaupt ist bzw. was passiert, wenn jemand keine Seele mehr hat.

      • ofinkandpaper
        ofinkandpaper kommentierte
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        „Neverwhere“ steht noch auf meiner Leseliste.
        Ich habe mich nun entschlossen, dass mein Dämon in diese Richtung geht. Er möchte etwas erreichen und braucht deshalb jemanden mit den richtigen Fähigkeiten. die Protagonistin ist so eine Person und da sie alles tun würde, um das zu bekommen, was sie möchte, ist es ein perfekter Match.

        Der Tim Thaler Ansatz ist natürlich auch super! Wobei ich dann wieder vor dem Problem stünde, weshalb mein Dämon das Lachen (oder etwas anderes) von einem Menschen wollen würde.

    • Hallo,

      eine Frage zu Verwandtschaft.

      1863 heiraten A und B (kinderlos). Vier Jahre später hat B eine Affäre mit Y.
      B und Y bekommen ein Kind Z.
      A hat bereits Kinder aus einer früheren Beziehung.

      Wenn nun A's Kinder bis in die 2000er Jahre Nachwuchs bekommen und auch Kind Z Familie gründet und bis heute Nachfahren existieren, gehe ich dann richtig davon aus, dass es dann Cousin/ Cousine irgendeines Grades sind? Die Linien der Familien werden sich die ganzen ca. 152 Jahre nicht mehr kreuzen.

      Die Nachfahren sollen sich erst 2019 treffen. Nachfahren Sohn von A und Nachfahren Tochter von Z und sollten sich rechtlich legal verlieben/ heiraten dürfen.

      Ich danke euch.

      Kommentar


      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Ohne jetzt Experte auf dem Gebiet zu sein, aber ich sehe da keinen Verwandtschaftsgrad. A und B sind nur dadurch verwandt, dass sie geheiratet haben, aber die beiden Äste ihrer Stammbäume, die du bis 2019 nachverfolgen willst, sind über das Blut in keinster Weise miteinander verbunden.

      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Da besteht keine Blutsverwandschaft, und eine legale Verwandschaft zwischen Z und den Kindern von A wäre nur gegeben, wenn B die Kinder von A adoptiert hat sowie Z als seines anerkannt ist (was jetzt 1963 nicht unbedingt üblich gewesen ist). Das wären dann Halb(adoptiv)geschwister. Ihre Kinder wären tatsächlich Cousins und Cousinen,

        Angenommen, die Geschichte spielt in Deutschland, wäre es schon an dieser Stelle (bzw in dieser Generation) legal, wenn A's Enkel und Z's Kinder heiraten (völlig unabhängig von der Blutsverwandtschaft. Cousins und Cousinen dürfen in DE heiraten). Weiter runter im Stammbaum kräht dann erst recht kein Hahn mehr danach.
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