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Stil, Ausdruck und Formulierungen

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    Wie geläufig ist der Ausdruck „Halbgott in Weiß“?
    Und funktioniert die Formulierung auch für Frauen, also würdet Ihr bei „Halbgöttin in Weiß“ sofort „Ärztin“ denken?
    Always avoid alliteration.

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    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Wenn auch verspätet: Ja, ist geläufig und hab ich auch öfter in journalistischen u.ä. Artikeln gelesen.

    • Peter
      Peter kommentierte
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      Nachtmahr

      Cool. Ich kenne den nur aus der Schwarzwaldklinik und anderen Arzt-Soaps.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Peter
      Ich erinner mich nicht mehr an den Inhalt aller Artikel, aber der Grund für die Benutzung des Begriffs dürfte nicht immer nett gewesen sein.

    Zusammengesetzte Hauptwörter wurden und werden grundsätzlich zusammengeschrieben. Durch die neue Einführung dreier Konsonanten setzt sich die Schreibweise mit Bindestrich vermehrt durch, also statt Balletttruppe: "Ballett-Truppe". Gab es vor der NDR eine Regel, wann Wörter mit Bindestrich und wann sie zusammengeschrieben vorkamen? Oder war das schon immer freigestellt? Konnte man statt "Schiffahrt" (heute: Schifffahrt) "Schiff-Fahrt" schreiben?

    Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
    Mark Twain

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Laut Duden ist die Nutzung des Bindestrichs unabhängig von der Anzahl der Konsonanten. Es ist also auch Oktober-Fest, Fitness-Center und Druck-Erzeugnis erlaubt.
      Vor der Reform gab es, glaub ich, keine Bindestriche als Regelnormalempfehlungsfall.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Danke. Ich hatte das Gefühl, dass früher nicht so viele Bindestriche unterwegs waren wie heutzutage. In der Schule waren Bindestriche bis auf wenige Ausnahmen ganz verboten. Aber zur Zeit werden sogar Wörter wie „Merk-Zettel“ oder „Einheits-Brei“ so geschrieben...

    • SaKi
      SaKi kommentierte
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      Ich finde, Bindestriche machen manche komplex aussehenden Wörter leichter zu lesen. Sicherlich auch ein Grund, warum lange/komplexe Wörter, die sich nicht anders ausdrücken lassen, in Leichter Sprache auch mit Bindestrichen geschrieben werden. Daher vermute ich, dass die Bindestriche (gefühlt) gehäuft als Lesehilfe eingesetzt werden.

    Herumgefuchtel. Wird mir klein geschrieben unterkringelt, groß geschrieben unterkringelt, der Duden scheint es gar nicht zu kennen ... ja was denn nun? 😬
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Ist eine etwas saloppe Sprache. Wird im FAZ-Deutsch, ähnlich wie "kriegen" selten aufgegriffen. Der gebildete Zauberer sagt ja auch "Wutschen und Wedeln", nicht "Wutschen und Fuchteln"...

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Das Wort wird im aktuellen Fall auch abwertend verwendet, passt also.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Es gibt kaum eine Alternative zu "Fuchtel nicht so mit dem Messer vor meinem Gesicht herum...!" Gebildete Wörter wie "hantieren, agieren mit oder jonglieren" passen einfach nicht zur Situation. "Herumfuhrwerken" ist mir noch vertraut.

    Bin gerade entsetzt, dass der Duden "Bravado" nicht kennt. Kennt Ihr diesen Begriff auch nicht?

    "Bravado" ist eine übertriebene Zurschaustellung eigener Fähigkeiten, im Grunde Angeberei. Nicht mit "Bravour" zu verwechseln, wobei man auch bravouröse Leistungen mit "Bravado" präsentieren kann.
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    • Peter
      Peter kommentierte
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      Kenne ich, aber noch nie benutzt und werde ich wahrscheinlich auch nie tun.

    • Victoria
      Victoria kommentierte
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      Oha, neues Wort gelernt.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Ich kenne es, bzw. erkenne es wenn ich es lese. Aktiv habe ich es wahrscheinlich noch nie verwendet (oder vermisst).

    Tippeditapp. Sagt euch das was und wenn ja, was?
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Erinnert mich dumpf an den "Tanz der Vampire", als der Juniorvampir Herzklopfen persifliert.
      Ansonsten Schleichen auf Zehenspitzen.

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
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      wat Ankh sacht.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Danke für eure Antworten Ankh, Peter, Dodo und Zwielicht.

    Vielleicht kennt ihr das, wenn jemand zum Abschied so mit der flachen Hand zweimal auf ein Auto klopft. (Vielleicht kennt ihr's auch nicht und das ist wieder so ein seltsames sozial begrenztes Phänomen?) Ich weiß jetzt nicht, wie ich das ausdrücken soll.

    Bei "klopfen" hab ich die Vorstellung, dass man das mit der Faust macht.
    "Tätscheln" wäre mir irgendwie zu sanft.
    "Hauen" klingt kindisch.

    Andere Verben fallen mir nicht ein. Ich will es auch nicht unnötig ausführlich umschreiben (als "mit der flachen Hand" möglichst vermeiden). Also welches Verb würdet ihr brauchen, um diese Geste im Kopfkino zu sehen?
    Poems are never finished.
    Just abandoned.

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    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Wenn ich nur einmal klopfe (angenommen), wäre das die Aufforderung, nochmal das Fenster runterzukurbeln. Wenn der Satz zu lang ist - mach zwei draus...

      "Er klopfte zum Abschied zweimal auf das Autodach und sah mit tränenerfüllten Augen dem Wagen nach, bis dieser um die Eckkneipe verschwand. Erst als es hinter ihm hupte, merkte er, dass er noch mitten auf der Straße stand."

    • Ankh
      Ankh kommentierte
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      Badabumm Die Beteiligten stehen beide draußen, das Klopfen soll sowohl signalisieren, dass der Wagen in Ordnung ist, als auch, dass sie sich jetzt auf die Fahrzeuge aufteilen. Ich muss noch ein bisschen rumprobieren, bei welcher Satzlänge mir der Rhythmus gefällt, die Hauptsache ist, dass ich das passende Verb habe.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
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      Aha. Dann ist es doch ein bisschen anders als vermutet. Ja, Rhythmus ist immens wichtig.
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