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    Hier könnt Ihr alle Fragen zur Grammatik stellen.
    Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

    Kontakt: administrator@wortkompass.de

  • #2
    Jippie!

    Dann fange ich mal an - es geht um Konjunktiv II Präteritum im Vorgangspassiv, konkret um den Eintrag dazu im Wikipediaartikel über Konjunktiv. [1] In der zweiten Tabelle im verlinkten Abschnitt benutzen sie "Ich wurde getragen" als Beispiel. Daraus wird laut der Tabelle "Ich würde getragen werden" - und da bin ich mir echt unsicher, für mich klingt das nämlich nach Futur I. Zumindest in der Tabelle stimmen die Formen für Vorgangspassiv im Präteritum und im Futur I auch überein.
    Könnte es sein, dass sich jemand beim Abschreiben der Tabelle vertippt hat und es eigentlich "Ich würde getragen" heißen müsste - schließlich wird in keiner anderen Zeit ein weiteres Hilfsverb hinzugefügt -, hängt das irgendwie damit zusammen, dass Präteritum in Romanen benutzt wird um Gegenwärtiges zu erzählen oder bin ich vollkommen auf dem Holzweg?
    Könnte jemand ein Beispiel für Konjunktiv II Präteritum im Vorgangspassiv machen? Wäre "Ich würde getragen, wenn sie eine Trage hätten." richtig? ö_o'

    [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Konjun...Konjunktivs_II

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    • Traummuschel
      Traummuschel kommentierte
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      Im Wiktionary steht es ohne werden (https://de.wiktionary.org/wiki/Flexion:tragen). Möglicherweise ist beides richtig. Im Erzählpräteritum würde ich, glaube ich, mehr zu der Version mit werden neigen, weil die ohne nach einer seltsamen Aktiv-Passiv-Mischung klingt (obwohl ich die ohne für richtiger halte). Kannst du das ganze nicht einfach ins Aktiv setzen? Aus dem zweiten Teil des Satzes schließe ich, dass du das Subjekt, das tragen soll, ja kennst, also warum muss es passiv sein? Denn egal, was nun korrekt ist, beides klingt in der Zeitstufe ungewohnt.

    • Kari
      Kari kommentierte
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      Traummuschel Ah, Wiktionary, guter Punkt. Danke : )
      Die Frage und das Beispiel haben nur auf die Grammatik abgezielt, weil die Form so selten ist und so ungewohnt klingt. (Bzw. irgendwie nach "Mittelalter"-Liedtext.) Benutzen würde ich das nicht, nein.

  • #3
    Anstatte des Präteritum Passiv Konjunktiv II (ich würde getragen), kann man die würde-Form benutzen (ich würde getragen werden). Zweites ist in der Umgangssprache gebräuchlich. Dasselbe gibt auch übrigens auch Zukunftsformen ("er würde 80 Jahre alt" vs. "er würde 80 Jahre als werden"). Erstes ist schriftsprachlicher und stilistisch eleganter, zweites ist umgangssprachlicher.

    Dass es an das Futur erinnert, liegt daran, dass das Futus Passiv Indikativ "ich werde getragen werden" im epischen Präteritum "ich würde getragen werden" heißt. Dennoch ist es von der Bedeutung her gar nicht so fern, da in einem Text, der in der Vergangenheit geschrieben und somit abgeschlossen ist, die "Zukunft" immer ein Kondotionalis ist – was wäre, wenn.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

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    • Kari
      Kari kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Vielen Dank, Vickie!

  • #4
    Schreibt man "Scheiße" als Fluch groß oder klein?

    Im konkreten Satz: "Saloga will alle Bewohner haben, scheiße, nicht nur ein paar!"

    Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob das hier ein Adjektiv oder Substantiv ist XD
    Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

    So nah, so fern.

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    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Verb im Imperativ XD

      Vielen Dank, Ankh. Das scheint tatsächlich Sinn zu machen. Ich stolpere hier die ganze Zeit über Satzkonstruktionen, über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe, aber die mir auf einmal zutiefst rätselhaft erscheinen.

      Zum Beispiel der Satz:
      Sie sah, dass er das Schwert zog und hob den Schild.
      -> Beistrich hinter "zog" ein Muss oder nur ein Darf oder gar ein AufkeinenFall?

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      "Scheiße" ist hier ein Substantiv und hinter "zog" muss ein Komma hin.

    • Flori
      Flori kommentierte
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      Eindeutig Imperativ. Es geht doch um Darmbewohner?

  • #5
    Ich steh gerade trotz Googeln und Duden an:

    Ein dramatischer Roman um Sex, Gewalt und tiefes Vertrauen – mit psychologischen und sozialkritischen Aspekten.

    Passt "um" hier? Oder lieber doch "über"?
    Wobei im Roman ja mehr enthalten ist, als ich hier aufzähle. Es soll mehr ausdrücken: Rund um "Blabla". Oder: "Das, was hier aufgezählt wird, spielt eine Rolle." Das würde eher für "um" sprechen, oder? Es hört sich für mich aber grammatikalisch so falsch an. Aber es müsste lt. Duden eigentlich stimmen, weil sich das "um" auf ein Objekt bezieht und ne räumliche (wenn auch abstrakte) Angabe ist. Oder? ^^
    Man sagt ja auch "Es geht um Thema XY."
    Kann ich also so lassen? Ja? *zappel*
    (Irgendwie lese ich das "um" hier immer als "für" -- Also wer de Roman lesen will, muss erst mal Sex, Gewalt und tiefes Vertrauen abgeben oO ^^)
    "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen."
    (Kant)

    Kommentar


    • Butterblume
      Butterblume kommentierte
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      hey
      Ich kenne mich zwar mit Grammatik nicht so aus, aber ich denke, man kann den Satz so lassen. Aber wenn du schreibst: "rund um blabla", wieso schreibst du das dann nicht? Also so;
      "Ein dramatischer Roman rund um Sex, Gewalt und tiefes Vertrauen .."

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Genau, entweder "über" oder "rund um"; oder du fügst noch ein Verb ein ("handelt von" o.ä.).

    • Mona
      Mona kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Vielen Dank euch beiden!

  • #6
    So, noch mal eine Frage.
    Ihre nackten Füße versanken im Teppich. Am liebsten hätte sie sich in ihm vergraben, sobald G., der Zeitung lesend auf dem Sofa saß, zu ihr aufblickte.
    Passt "in ihm", oder könnte man das missverstehen? Die Alternative (lt. Duden offenbar genauso richtig) wäre "darin".
    "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen."
    (Kant)

    Kommentar


    • Mona
      Mona kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Danke!

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Selber Meinung wie Dodo. Wobei ich "darin" in jedem Fall eleganter finde.

    • Mona
      Mona kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Alles klar, danke Hab es geändert

  • #7
    Heißt es "soll ich mich als dummer Mensch betiteln lassen" oder "als dummen Menschen betiteln"?
    Dummer Mensch, oder?

    Kommentar


    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      VickieLinn
      Ah. Das ist schön. Flektiert wird empfohlen ...
      Mal sehen, wie es im Text klingt. Da regnet es nämlich Adjektive, das klang so komisch, dass ich (erst dann) drüber gestolpert bin.
      Vielen Dank an Vickipedia.

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Auch wenn beides geht, finde ich "als dummen Mensch" schöner. Bei "als dummer Mensch" würde ich irgendetwas erwarten, dass eine Art Zitat anzeigt, also z.B. Anführungszeichen oder so.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @Kelpie
      Ich habe auch die flektierte Variante gewählt ...
      Der "Akkusativ" trifft auch die Rolle des Betitelten als Angeschuldigten besser ... XD

  • #8
    Ist eigentlich eine Frage zum Apostrophieren. Offenbar schreib' ich nicht genug Umgangssprache ...
    "Zeig 's mir." (Das müsste richtig sein, oder?)
    "Zeig's mir."

    Mittlerweile find' ich, beides sieht bescheuert aus.
    (Mit Entsetzen im Duden gesehen: "Das gibts doch gar nicht." ... => "Zeigs mir?")

    Kommentar


    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Bei der Tilgung vom e schreibt man es ohne Apostroph.
      Heut back ich, morg’n brau ich, übermorgen zeig ich’s der Königin.

      Es wird ohne Leerzeichen geschrieben.
      Und bei geläufig’n Kombinationen auch mal ohne ’nen Aopstroph.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ah, OK. Danke. *verneig*

  • #9
    Ist jetzt zwar keine Grammatikfrage, aber kann mir jemand sagen, wie ich ein geschütztes Minus tippe, sodass kein Zeilenumbruch zwischen dem Minus und der Zahl die beiden trennen kann? Ich habe es mit einem geschützten Bindestrich versucht (das wird auch überall so empfohlen, hab schon eine Googleorgie hinter mir), aber dann zieht Word das Wort vor dem Minus auch in die nächste Zeile. Ist das Absicht, weil das Minus aus ästhetischen Gründen nicht am Anfang einer Zeile stehen soll?
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    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      VickieLinn Yay, so geht's! Kaum macht man's richtig ... Keine Ahnung, warum es über die Tastatur nicht klappt.
      Danke!!

    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ankh
      Freut mich, dass es klappt.
      Nicht besonders geschickt, aber es klappt.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      ich brauche es ja nicht so häufig, dann geht's auch mit der Krücke. Aber ich muss bei Gelegenheit mal forschen, warum meine Tastatur das nicht richtig macht.

  • #10
    Ich war über jedes Bisschen Ablenkung dankbar, das/die ich kriegen konnte.
    Bin mir nicht sicher, was hier richtig ist. Tendiere zu "das"?

    Kommentar


    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Schließe mich meinen Vorrednern an, insbesondere Zwielichts nicht-einwandfreien Erklärung XD

      Aber man sagt ja auch "Er freut sich über jeden Liter Milch, den er kriegen kann".

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Nachdem das "das" geklärt ist, möchte ich noch darauf hinweisen, dass das "bisschen" klein geschrieben wird.

    • Lacerta
      Lacerta kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Danke euch allen! Und dir, Ankh , fürs kleine "bisschen"!

  • #11
    Ich brauche wieder eure Hilfe.

    An einer Stelle meiner Geschichte, die in der 1. Pers. Präteritum verfasst ist, erinnert sich die Prota an Geschehen aus ihrer Vergangenheit. Eigentlich müssten diese Erinnerungen ja im Plusquamperfekt stehen (… hatte gelacht, war gegangen etc.). Da diese Erinnerungspassage aber recht lang ist, finde ich, dass das Plusquamperfekt schwerfällig daherkommt und den Lesefluss erheblich stört.
    Kann ich also den entsprechenden Abschnitt einfach im Präteritum belassen, vielleicht mit einer kurzen "Einleitung" im Plusquamperfekt?

    Beispiel (nicht aus meinem Text, improvisiert = sinnfrei):
    Erinnerungen übermannten mich. Mir fielen die vielen Stunden ein, die wir gemeinsam verbracht hatten. Ihre geröteten Wangen, als wir durch die Maisfelder gerannt waren. Unser lautes Lachen. Wie sie Thomas’ Schulranzen hatte verschwinden lassen, um sich an ihm zu rächen. Wie wir uns Atteste für den Sportunterricht gefälscht hatten usw.
    Alternativ:
    Erinnerungen übermannten mich. Mir fielen die vielen Stunden ein, die wir gemeinsam verbracht hatten. Ihre geröteten Wangen, als wir durch die Maisfelder rannten. Unser lautes Lachen. Wie sie Thomas’ Schulranzen verschwinden ließ, um sich an ihm zu rächen. Wie wir uns Atteste für den Sportunterricht fälschten usw.
    Was denkt ihr?

    Kommentar


    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ja. Viel besser. Wird sogar öfters genauso empfohlen aus genau diesem Grund (und weil das viele "waren" und "hatten" einen hässlichen Haufen von Wortwiederholungen ergibt).

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ja, entweder du kündigst die Erinnerung an ... oder fabrizierst den ersten Satz im Plusquamperfekt, einer Zeitform, die den schönsten aller Namen hat.

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Es kann mitunter holprig wirken, wenn man vom PQP auf Präteritum springt, aber in obigem Beispiel ist das sehr elegant. Wenn das im Original genauso aussieht, sehe ich da keine Probleme.

  • #12
    Bin gerade verwirrt. Was ist richtig(er)?

    Ich schloss mich in meinem Zimmer ein.
    oder

    Ich schloss mich in mein Zimmer ein.

    Kommentar


    • Lacerta
      Lacerta kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Vielen Dank euch!

      Mona Vielleicht kommt noch ein Grammatik-Pro vorbei und klärt uns auf. xD

    • Traummuschel
      Traummuschel kommentierte
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      Ich würde sagen: "Ich schließe mich in meinem Zimmer ein" oder "ich schließe dich in dein Zimmer ein".
      Ich bin mir nicht sicher, ob das die Regel ist, aber mein Gefühl sagt mir, dass das mit der Aktivität/Passivität zusammenhängt. Ich würde auch sagen, "Lisa schließt Anna in ihr Zimmer ein", wenn Lisa der Fokus ist und "Lisa schließt Anna in ihrem Zimmer ein", wenn Anna der Fokus ist.

    • Lacerta
      Lacerta kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Traummuschel Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Das bringt einen ganz neuen Aspekt in das Ganze.

  • #13
    Und wie steht ihr zum Doppelpunkt in der direkten Rede?

    Bspw.:
    "Wenn du was brauchst: Du kannst dich jederzeit an mich wenden."
    "Nicht nötig. Du weißt doch: Ich komm schon allein klar."
    Gerade tendiere ich dazu, die Doppelpunkte rauszuputzen und mit Punkt und Komma auszukommen.

    Mir will gerade auch kein Roman einfallen, bei dem ich Doppelpunkte in der direkten Rede gesehen bzw. gelesen hätte. *kopfkratz*

    Womöglich wären der Gedankenstrich (–) oder die Drei Pünktchen (…) eine Alternative?

    Kommentar


    • Lacerta
      Lacerta kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Merci fürs Rückmleden. Das bestärkt meine Tendenz zum Komma.

      Dodo Ja, ein paar Pünktchen habe ich auch. Ich konnte sie schon ganz ordentlich dezimieren. In meinem Fall sind aber die Gedankenstriche das größere Übel. Beim "stream of consciousness"-Schreiben schleichen sich da ganz viele bei mir ein.

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Drei Punkte bedeuten eine lange Pause, deswegen würde ich darauf auf jeden Fall in dem Zusammenhang verzichten. Gedankenstrich finde ich am "alternativsten" zum Doppelpunkt, ansonsten halt Komma. Ich weiß nicht, ob ich mich am Doppelpunkt aufhängen würde, aber schön ist es irgendwie nicht xD

    • Lacerta
      Lacerta kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Kelpie Jep, es sieht in der Tat komisch aus. In ein paar wenigen Fällen muss ich den Doppelpunkt wohl stehen lassen müssen, ansonsten klappt es mit Kommata ganz gut.

  • #14
    Wird die Anrede Sie in Dialogen klein oder groß geschrieben?

    Kommentar


    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Groß. Du willst die Anrede ja von 3.Pers. plural unterscheiden können:
      "Geben Sie ihnen Ihre Adresse, damit sie Sie in ihre Kartei aufnehmen und Ihnen ihre Angebote schicken können."

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Die Anrede "Sie" wird immer groß geschrieben, so weit ich weiß.

    • Milch
      Milch kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Danke!

  • #15
    Wenn jemand in einer wörtlichen Rede eine Frage stellt, aber unterbrochen wird, schreibe ich dann ein Fragezeichen hin?

    "Ist er –?"
    "Ist er –"

    Das sieht beides doof aus.
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    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      VickieLinn Danke!

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ankh dass man einen Unterschied macht zwischen freiwilligen und unfreiwilligen Satzabbrüchen, ist mir total neu. Wieder was gelernt.

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Zwielicht da gibt es mW keine feste Regel. Aber ich finde es macht einen Unterschied, ob jemand beim Sprechen allmählich von selbst verstummt oder abrupt abbricht bzw. unterbrochen wird, und den Unterschied würde ich gerne darstellen.

  • #16
    Je länger ich druffkieke, desto seltsamer hört sich allet an.

    Richtig: Ich überlasse dir die Entscheidung (Dativ, Akkutativ)
    Richtig: Ich überlasse dich dem Elend (Akkusativ, Dativ)

    Wie verhält es sich mit "Vergnügen"?
    Ich dachte zuerst das eine wäre richtig, aber die andere meint das andere … ich hab keine Ahnung mehr! 😭
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

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    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      ich überlasse dir: Dem Du wird etwas überlassen (die Entscheidung)
      ich überlasse dich: Das Du wird etwas/jemandem überlassen (dem Elend)

      Wenn das Du also über das Vergnügen verfügen kann: Ich überlasse dir das Vergnügen
      Wenn das Du vom Vergnügen vereinnahmt wird: Ich überlasse dich dem Vergnügen (klingt wie ne Orgie)

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich rate mal: Der richtige Kontext ist "Ich überlasse dir das Vergnügen."
      ... aber mich juckt es jetzt total in den Fingern, "ich überlasse dich dem Vergnügen" irgendwo in MEINEM Text zu verwenden

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Drohend schwebt das Vergnügen über mir ... *lol*

      Aber ich stimme Ankh zu.

  • #17
    ?

    "Er sah zu ihr. Ihre stille Wut flimmerte wie Hitze blablabla."
    Wenn ich das zusammenziehen wollte, wie wäre es richtig?

    "Er sah zu ihr, derer stille Wut wie Hitze flimmerte" oder deren? Oder oder?

    Kommentar


    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich würde es nicht zusammenziehen, für mich nimmt das etwas die Intensität aus der Beobachtung, wenn du sie so in den Nebensatz verbannst. Aber wenn du das tun möchtest, hieße es "deren Wut".

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ankh Danke. Ich will es auch getrennt lassen.
      Aber ich wollte es WISSEN! *puh*

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Genau, immer einmal RICHTIG aufschreiben, damit man es dann endlich löschen kann ... auch aussm Hirn

  • #18
    "Nicht erlauben ist nicht dasselbe wie verbieten."
    Wie viele Fehler habe ich in diesem Satz (und welche)? Bin wegen Kommata und Groß- und kleinSCHREIbung irritiert. Bekomme das um diese Uhrzeit auch nicht alleine gelöst.

    Kommentar


    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Vickie, auf dem Tablett gibts die Zeichen nicht. Nicht mal ordentliche Anführungsstriche. Keine drei Punkte. Kein Gedankenstrich (von Geviert ganz zu schweigen...). Kein höher- oder tiefergestellt. Kein Copyright-Symbol. Usw. usw. Dafür gibt's den Unterstrich oder das Sternchen gleich zweimal auf verschiedenen Tasten.

      Bei diesem "Comicativ" weiß ich die richtige Schreibweise nie.

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      VickieLinn laktoseintolerant und wahnsinnig.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      @VickieLinn
      Ich weiß das mit dem Artiggel. Ist ja ooch nicht uff der Leseliste. Sondern der Zu-Kapieren-Liste. Auf meiner persönlichen Festplatte sind keine bits und bytes frei, die ist voll mit sinnlosem Wissen. Zirkuselefanten haben Tuberkulose. Und so.

  • #19
    Ich habe ein kleines Problem mit dem Wort "Iden". Laut Wikipedia wird das nur im Plural verwendet, aber wie sieht das aus, wenn ich einen einzelnen Tag meine? "Heute sind Iden"? Oder muss ich mich da drumrum winden mit "Heute ist einer der Iden"?
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    -- Gordon Lightfoot "If you could read my mind"

    Kommentar


    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Die Iden sind bestimmte Feiertage, die z B im März, Mai, Juli und Oktober auf den 15. (sonst den 13.) fielen. „Die Iden des März“ sind somit ein bestimmter Tag. „Heute sind die Iden des März?“ = „Heute ist der 15.3.?“

    • Ankh
      Ankh kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Dodo Danke. Ich hatte mir schon überlegt, es in der ursprünglichen bedeutung "Vollmond" zu verwenden, dann würde es ja nichts ausmachen, wenn die mehrere Tage feiern Aber ein Tag passt besser, auch wenn der dann trotzdem irgendwie Plural ist.

  • #20
    Weiß jemand vielleicht, ob "ins Stolpern bringen" umgangssprachlich/regional/falsch ist? Heißt es eigentlich "zum Stolpern bringen"? Oder muss je nach Bedeutung (motorisches Stolpern oder übertragenes Stolpern) eine andere Präposition gewählt werden?
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

    Kommentar


    • VickieLinn
      VickieLinn kommentierte
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      Danke schön, das hilft schon mal weiter.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      "Zum Stolpern bringen" finde ich ganz schräg.

    • Badabumm
      Badabumm kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      "Zum" scheint zwar die korrektere Form zu sein (zum Einsturz, zum Weinen, zum Lachen, zur Vollendung bringen), aber ich kenne auch beide Formen. Schreibt man jedoch anstatt "ins" die ausgeschriebene Form "in das Stolpern bringen", hört es sich allerdings krumm an ...
      Bei "zum" liegt der Hauptschwerpunkt auf dem Subjektiv (das Stolpern), während bei "ins" mehr auf die Tätigkeit eingegangen wird. Ist aber mehr ein Gefühl.
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