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Synchrone Aktstruktur bei mehreren Handlungsbögen

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    Synchrone Aktstruktur bei mehreren Handlungsbögen

    Wie ihr seht, bin ich fleißig am Plotten *hust*

    In meinem Epos habe ich ja fünf sexy Sanitäter Protagonisten, und jeder von ihnen macht eine Charakterentwicklung durch. Ich orientiere mich dabei an diesem Artikel, der davon augeht, dass sich der Handlungsbogen des Charakters aan den Handlungsbogen der äußeren Handlung anhängt; also z.B. der Höhepunkt der Charakterentwicklung auch im Höhepunkt des Gesamtplots stattfindet. Was ja auch sinnvoll ist.

    Nun ist es aber so, dass sich meine Protas nicht gleich schnell entwickeln, und es auch irgendwie seltsam wirkt, wenn sie alle zum gleichen zeitpunkt ihre Aha-Erlebnisse haben. Von daher verschiebt sich das alles ein wenig, was ich auch nicht so schlimm finde. Im Moment ist es aber so, dass vor allem die Entwicklung des 5. Charakters viel später einsetzt als die der anderen. Konkret befinden sich die Haupthandlung und die Arcs der anderen Protas schon im 2. Akt, während sich die Charakterentwicklung des 5. Protas noch in ihrem eigenen 1. Akt bewegt.

    So und nun meine Frage: Ist das schlimm? Das ist ein Teil der Geschichte, den ich seit der Rohfassung zerschnippelt, wieder neu zsammengesetzt, dann in einen Ball geknüllt und weggeworfen habe. Also bevor ich da jetzt munter drauflosschreibe und dann wird es wieder Mist, weil diese uneinheitliche Struktur den Leser komplett aus der Bahn wirft oder so, will ich einfach sicher gehen, dass ich da nicht von vorneherein komplett fehlplane ...
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    #2
    Meiner Meinung nach kommt es auch darauf an, wie dieser erste Akt des Protas aussieht. Verfolgt er schon ein Ziel, das ihm wichtig ist? Dann würde es mir als Leser wenig ausmachen, zumal es vier andere Figuren gibt, die sich schneller entwickeln. Zu viel Zeit sollte er sich aber auch nicht lassen, sonst bleibt zu wenig Raum für die Veränderungen.

    Ein anderer Gedanke. Wenn die Entwicklung so spät einsetzt, wäre es dann vielleicht eine Option, die Figur zu einem späteren Zeitpunkt einzuführen? Spielt sie für die Handlung der anderen Charaktere eine Rolle, könnte sie schon früh auftreten, ohne jedoch als Perspektivträger zu fungieren. Der Leser kriegt sie also vorerst nur von außen zu sehen.
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    Zuletzt geändert von Flossenschwinge; 21.12.2019, 11:50.

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      #3
      In meinen Augen kann das funktionieren, solange du keinen Leerlauf in seinem Charakterstrang hast. Also gerade hier ist dann Vorsicht geboten, dass er hinter den anderen Charakteren nicht zurückfällt, weil er einfach langweilt.

      Ansonsten würde ich einfach versuchen trotz dieser Ungleichmäßigkeit eine Art Synchronisation da reinzubringen. Du hast ja mehrere Spannungskurven, also sozusagen Wellen, die auf und ab gehen. Und wenn du diesen Handlungsstrang mit seinem Höhepunkt nicht bei der ersten Welle des Plotstranges reinlegst, sondern bei der zweiten, dann denke ich schon, dass das funktionieren kann.

      Aber ich würde mich auch nicht zu sehr auf die Theorie fixieren. Letztendlich musst du das anhand deines Romanes entscheiden; und wenn es nicht klappt, dann glaube ich nicht, dass es an dieser Aktstruktur liegt, sondern an eher an inhaltlichem Leerlauf oder so.
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        #4
        Zitat von Ankh Beitrag anzeigen
        [...], der davon augeht, dass sich der Handlungsbogen des Charakters an den Handlungsbogen der äußeren Handlung anhängt; also z.B. der Höhepunkt der Charakterentwicklung auch im Höhepunkt des Gesamtplots stattfindet.
        Dieser Meinung bin ich auch. Der Handlungbogen der Charakterentwicklung des Protagonisten ist mit dem äußeren Handlungsbogen verknüpft.

        Ich vertrete aber auch den festen Standpunkt, dass es nur einen Protagonisten gibt. (Der "zweite Prota" ist der Deuteragonist und steht in Wechselwirkung zum Protagonisten. Nummer drei wäre der Tritagonist usw.)
        Ich benutze die verschiedenen Entwicklungsbogen versetzt, um ruhigen Passagen einen Kick zu geben. Zum Beispiel stößt die Verzweiflungstat meines Protas in seinem Pinch erst den Deuteragonisten an und haut diesen aus dem Alltag (Prota-Pinch → Deutera-Plot-Turn). Und während die beiden im Midpoint ihre Entwicklung (da wird auch eine Nebenfigur gehookt, die später noch sehr wichtig wird) antreten, hat der Tritagonist bereits seine Entwicklung durchgemacht. Sein Klimax bewirkt, dass der Prota in den zweiten Pinch schlittert.

        Ich sehe das Problem eher darin, dass du versuchst, alle Figuren gleichwertig zu behandeln. Ich weiß, dass du an dieser Idee festhalten willst, aber jedes Mal, wenn es ein Problem in deinem Plot gibt, glaube ich die Ursache darin zu sehen, dass du die Geschichte von 5 Protagonisten, und nicht 5 Perspektivfiguren, erzählen willst. Wenn ich mir deine lustigen Texte durchlese, empfinde ich Scratch als Protagonist, Kid als Deuteragonist. Oder erfasse ich es gerade falsch?
        Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
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          #5
          Flossenschwinge An dem Problem, dass der langsamere 1. Akt trotzdem interessant wird feile ich gerade. Zunindest ist er schonmal derjenige, der am meisten getrieben ist und am entschlossensten in die Geschichte reintritt, von daher hoffe ich, dass da genug Zunder drins ein wird, dass es nicht langweilig wird.
          Später einführen klappt nicht, weder durch meine äußere Form, noch vom Plot her, denn der jeweils 1. Akt der einzelnen Figurenentwicklungen endet an dem Punkt, an dem sie sich erst begegnen.

          Kelpie Mit dem inneren Leerlauf kämpfe ich ja gerade. Wobei ich das Problem da bisher nicht im Anfang sehe, sondern eben in dem Punkt danach, und dadurch, dass ich da jetzt die Kurven ein wenig asymetrisch verschiebe, (und bei Yokai anfangs offenlasse, ob er sich zum Protagonisten oder Antagonisten entwickelt) kommt da hoffnetlich mehr Dynamik rein.

          VickieLinn Das mit den Wellen trifft ziemlich gut, was ich vorhabe. Wenn du sagst, dass der Midpoint des einen Charakters der Hook eines anderen ist, dann liegen ihre Akte ja auch nicht aufeinander. Deinem Beispiel entnehme ich, dass es lediglich darauf ankommt, dass der Arc des (Haupt)Protagonisten derjenige ist, der die Geschichte einschließt, also der Erste, der gehookt wird und der letzte, der seinen Arc abschließt, denn wenn der Hauptprotagonist in der Mitte des Buches fertig ist, und sein Arc mit dem des äußeren Plots verknüpft, dann wäre das Buch an der Stelle fertig, oder? In dem Fall hätte ich nur das Problem, dass vor dem "Anfang" des Hauptprotagonisten noch die anderen eingeführt werden. Aber egal wen ich wähle, das Problem habe ich immer, so lange ich an meinem Perspektivenwechselmuster festhalte, denn das geht immer 123451234512345... und entweder hab ich (wenn Scratch=1 der Hauptprota wäre) am Schluss 4 Perspektiven übrig, oder eben am Anfang (wenn Yokai=5 der Hauptprota wird) eben 4 andere, die zuerst eingeführt werden (oder bei jedem anderen eben entsprechend viele vor UND nach ihm).

          Wenn ich eine Rangfolge meiner Protas aufstelle müsste, sind Scratch und Kid nicht die Hauptprotagonisten. Sie sind zwar meine Lieblinge und lustig zu schreiben, aber andere haben weit mehr Einfluss auf den Hauptplot, und an einen von denen (Yokai) würde ich dann auch den eigentlichen Storyarc koppeln.

          Ich habe schon mehrfach gelesen, dass man das mit der Gleichwertigkeit der Figuren nicht machen soll. Nur ist das Thema meiner Geschichte die Bildung eines Teams, in dem jeder seine Rolle findet und seinen Teil dazu beiträgt, und jeder bringt auch mehr oder weniger seine Altlasten da mit rein, die sie gemeinsam auflösen, von daher sind es tatsächlich 5 Geschichten, die da verflochten werden. Was ich machen kann, ist, die verschieden zu gewichten. Wie gesagt, sie haben auf das Hauptproblem verschieden starken Einfluss und sind auch mehr oder weniger stark direkt damit verknüpft. Wenn ich den Charakter, der da am tiefsten drinhängt (Yokai), zum Hauptprotagonisten erkläre, würde das wohl passen, nur ist er eben derjenige, der sich auch (siehe oben) als letztes in die ganze Nummer reinfindet, und anfangs auch eher in Richtung Antagonist (von den anderen aus betrachtet) schliddert. Konkret würde das bedeuten, dass die 5 Arcs gleichzeitig starten, aber während die ersten schon ihren 1. Plotpunkt hatten und in den zweiten Akt stürzen, ist das erst der auslösende Moment für Yokai. Sein 1. Plotpunkt wäre dann der 1. Pinchpunkt für den Rest der Truppe.
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            #6
            Ich habe dir eh schon beim Lesen des Romans gesagt, dass für meine Empfindung Scratch der klare Protagonist ist. Das liegt nicht an seinem Handlungsstrang, sondern daran, welche Rolle er einerseits in der äußeren Romanstruktur (immer Kapitel 1 eines neuen Durchgangs) einnimmt, andererseits, dass er der einzige ist, der mit jedem anderen Charakter klar interagiert. Mit Kid hat er eine feste Freundschaft, mit Tier reibt er sich wegen der Hierarchie auf, Feist ist derjenige, der ihn vollkommen durchschaut und daher den Weg des geringsten Widerstandes geht, mit Yokai hat er ebenfalls seine Gefechte. Diese enge Verwobenheit hast du mit keinem anderen Charakter. Hinzu kommt, dass Scratch den Großteil der Entwicklungen bei den anderen Charakteren anstößt. Sie sind alle von ihm abhängig.

            Klar, für Feist z.B. spielt Tier eine größere Rolle in Bezug auf seine Entwicklung und ebenso ist es umgekehrt. Aber schaut man sich den Einfluss eines Charakters auf ALLE anderen an, dann liegt Scratch ganz klar vorne. Außerdem ist auch bei den Kapiteln klar zu erkennen, dass immer wieder Scratch im Vordergrund steht, obwohl er nicht POV ist. Kid guckt ihn immer wieder bewundernd an und beschreibt genau, wie er sich ne Zigarette anzündet, die anderen beschreiben, wie er mal wieder irgendeinen Mist macht und dadurch in den Vordergrund tritt.

            Scratch ist dein vielschichtigster Charakter und auch derjenige, der in meinen Augen die größte Entwicklung zurückgelegt hat. Da konkurriert höchstens noch Yokai, aber der Charakter ist in der Fassung, die ich gelesen habe, einfach zu steif, um eine dominantere Rolle als Scratch einzunehmen. Im Gegenteil fällt er da eher weit zurück.
            Was außerdem gegen Yokai spricht, ist die von dir schon erwähnte 5. Position im Roman. Er wirkt da - v.a. am Anfang - maximal wie ein Anhängsel, aber sicherlich nicht wie die treibende Kraft.
            "Treibende Kraft" - das ist vielleicht auch das Stichwort. Das passt wie die Faust aufs Auge auf Scratch und das ist auch der Grund, warum er wie ein Protagonist wirkt, nicht Yokai, der dem Großteil des Romans eher passiv ist. In den meisten seiner Kapitel spricht er ja nur mit Vorgesetzten und lässt sich vertrösten - salopp gesagt
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            • Victoria
              Victoria kommentierte
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              Nur mir den paar Plotnotizen und den lustigen Texten in Forum habe ich trotzdem dasselbe Gefühl, das Kelpie beschreibt.

              Und wenn du Scratch am liebsten schreibst, ist es auch ein Hinweis, dass die Leser Scratch am liebsten lesen wollen. Falls es doch Yokai ist, solltest du ihn an erste Position setzen, also 5123451234. Aber nachdem ich Kelpies Begründung gelesen hab (ich nehme an, ihre Bewertung stimmt), ich rate ich zu Scratch.

            • Ankh
              Ankh kommentierte
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              Okay, das sehe ich ein. Eigentlich habe ich aber vor, auch die anderen noch besser zu verstricken, weil mir diese Dominanz von Scratch gar nicht wirklich passt.
              Er ist der Charakter, den ich am längsten kenne, er war lange Jahre mein Rollenspielcharakter, und dementsprechend ist er nicht nur am tiefsten ausgearbeitet, es fällt mir einfach am leichtesten, "seine" Rolle zu spielen/ schreiben, und das merkt man offensichtlich.

              Das ändert nichts daran, dass er hier in dieser Geschichte aber nur ein Rad von fünf in der Maschine ist. Mir wäre es wichtiger, die anderen gleich stark (oder in Yokais Fall sogar noch stärker) zu machen, als dass ich ihn jetzt noch mehr herausstelle. Denn er hat zum Beispiel mit den beiden Antagonisten mal rein gar nichts zu tun, und hat auch kein Interesse an der ganzen Konzernpolitik. Er wird da sehr passiv als Sündenbock reingezogen und wird auch sehr passiv von den anderen da wieder rausgeholt. Er ist einfach nicht der Typ, der auf der höchsten Ebene spielt, wo die wichtigen Dinge entschieden werden, sondern ist eine sehr dominante Figur auf dem Brett, die gelegentlich auch mal das Spiel durchenanderwirft, aber letztendlich zu wenig Übersicht oder Einfluss hat, um derjenige zu sein, der es für den Rest gewinnt.

            #7
            Aber egal wen ich wähle, das Problem habe ich immer, so lange ich an meinem Perspektivenwechselmuster festhalte
            Ich habe ja schon mal angemerkt, dass du dir damit selbst in den Fuß schießt. Die Perspektive sollte sich an den Erfordernissen des Plots orientieren, nicht an irgendeinem festen Rotationschema. Wenn ich es richtig verstehe, rebootest du das Projekt gerade. Da wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, dich aus diesem Korsett zu befreien. Jetzt mal ehrlich: Du gewinnst überhaupt nichts dadurch, dass du die die Perspektiven nach einem festen Muster durchwechselst, aber du beschneidest deine Möglichkeiten in Sachen Plot, Subplots, Pacing und Rhythmus massiv. Was also ist der Vorteil, es so zu machen? Warum muss das unbedingt so sein?

            Ansonsten sehe ich es wie Vickie. Finde heraus, wer dein Protagonist ist. Das heißt nicht, dass du keinen Team-Building-Plot haben kannst oder das du auf die fünf anderen Geschichten verzichten musst, aber die Sache mit der Gleichberechtigung ist einfach keine gute Idee. Du kannst keine fünf Geschichten gleichzeitig erzählen, du musst dir eine aussuchen (und das ist das die des Protagonisten) und die anderen vier drum herum bauen.
            Für mich klingt es, als sei Yokai dein Protagonist. Also erzähle auch seine Geschichte und könne im das Rampenlicht, dass es braucht. Gib ihm um Gottes Willen mehr Szenen, so viele wie es eben braucht, um seine Geschichte, seine Entwicklung kohärent zu erzählen. Alle anderen müssen hinten anstehen. Hauptplot und Subplots.

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              #8
              Maggi Ich schreib ja nicht das ganze Ding neu, sondern nur einen Abschnitt. Der Rest funktioniert ganz gut in dem Rotationsprinzip, und es auch würde komisch wirken, wenn diese Reihenfolge in einem Großteil der Handlung bestehen bleibt, in einem Abschnitt aber nicht. Mag sein, dass ich es mir dadurch schwerer mache, aber das ist eine Herausforderung, die ich mag. Dadurch, dass die fünf über weite Strecken zusammen rumhängen, wird ja auch nicht nur der Plot des jeweiligen Perspektivträgers vorangebracht, sondern auch die der anderen, nur eben aus verschiedenen Schtweisen. Der Vorteil, den ich darin sehe ist, dass ich mich selbst damit zwinge, die anderen Figuren nicht hinten runter fallen zu lassen und auch ihren Geschichten und Sichtweisen genügend Raum gebe. Ich mag es einfach nicht, da einen Rangfolge zu unterstellen, weil da verschiedene Sichtweisen aufeinandertreffen, die ich alles als gleich wichtig und richtig betrachte, und die auch so stehen bleiben sollen, indem die jeweils beteiligten Protagonisten einen Kompromiss finden. Diese äußere Form spiegelt für mein Gefühl einfach besser die Dynamik des Teams, die sich von "nebeneinander her" zu "verflochten und gegenseitig beinflussend" entwickelt.

              Das mit mehr Rampenlicht ist halt ein Problem, wenn in Yokais Plot eine Zeit lang eben gar nicht viel passiert. Er macht bisher eher eine innere Entwicklung durch, bevor die Stränge der anderen ihn zwingen, in Aktion zu treten. Aber daran arbeite ich ja gerade, in seine früheren Szenen (um den 1. Plot punkt bis in die 1. Hälfte des 2. Aktes hinein) noch einen zusätzlichen Twist zu bringen, der ihn stärker in den Vordergrund rückt, wenn auch getrennt von den anderen. Aber bis das alles angelegt und vorbereitet ist, haben die anderen eben auch ihre Plots und Entwicklungen, die abwechselnd im Vordergrund stehen. Das würden sie aber auch, wenn man sie als Neben- statt als Hauptfiguren betrachtet, oder?
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                #9
                Zitat von Ankh Beitrag anzeigen
                Das mit den Wellen trifft ziemlich gut, was ich vorhabe. Wenn du sagst, dass der Midpoint des einen Charakters der Hook eines anderen ist, dann liegen ihre Akte ja auch nicht aufeinander. Deinem Beispiel entnehme ich, dass es lediglich darauf ankommt, dass der Arc des (Haupt)Protagonisten derjenige ist, der die Geschichte einschließt, also der Erste, der gehookt wird und der letzte, der seinen Arc abschließt, denn wenn der Hauptprotagonist in der Mitte des Buches fertig ist, und sein Arc mit dem des äußeren Plots verknüpft, dann wäre das Buch an der Stelle fertig, oder?
                Ja, so sehe ich das.
                Sobald der Alltag des Protas geplotturnt wird, beginnt die Geschichte. Figur und Plot treffen aufeinander.
                Wenn der Prota sich zu Ende entwickelt hat, kann er auch den Klimax der Geschichte antreten. Fertig entwickelt und dann noch 300 Seiten rumdümpeln, wirkt zäh. Vor allem weil dann die Hindernisse eher zufällig wirken und nicht mit den Schwächen des Protas verknüpft.

                Ja, meine Akte liegen versetzt.
                Ich hab auch 5 Freunde + 1, aber einen deutlichen Prota, Deutera und Trita.

                Wenn ich eine Rangfolge meiner Protas aufstelle müsste, sind Scratch und Kid nicht die Hauptprotagonisten. Sie sind zwar meine Lieblinge und lustig zu schreiben, aber andere haben weit mehr Einfluss auf den Hauptplot, und an einen von denen (Yokai) würde ich dann auch den eigentlichen Storyarc koppeln.
                Bei Kelpie habe ich schon erwähnt, dass deine Lieblinge auch die Leserlieblinge sein werden – Beweis: Mit deinen kurzen Textausschnitten hast du schon einige Forenmitglieder für Scratch(+Kid) gewonnen.

                Aus welchem Blickwinkel willst du denn die Geschichte erzählen?
                Ist es die Geschichte von einem Verräter, der auf die dunkle Seite gezogen wird, und seine Freunde trotzdem irgendwie zu ihm stehen, sodass er das Schlüsselstück für das Team wird?
                Oder ist es die Geschichte, von jemandem, der seinen Platz sucht, und dieser zerfällt, weil jemand abtrünnig wird?


                Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
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                  #10
                  Einerseits plädiere ich ja auch für einen Protagonisten, weil ich glaube, dass dir das helfen würde. Gleichzeitig finde ich es aber auch gefährlich, wenn du die anderen vier dann nur mehr zu Nebenfiguren oder Deuteragonist oder Tritagonist machst. In dem Moment verliert ein Roman sein Herzstück - zumindest, wenn die Entwertung dieser Charaktere nicht nur für dich und dein Plotting stattfindet, sondern offensichtlich im Roman.

                  Deswegen von meiner Seite: Ich und wohl wir alle hier wollen dir helfen mit dem Projekt. Aber vielleicht sollten wir ein bisschen auf die Bremse treten und zugunsten unserer Vorstellungen nicht von Schemata sprechen, die deinem Roman alles andere als gut tun würde.

                  Ankh, dein Roman funktioniert größtenteils. Deine Baustellen haben eigentlich nie etwas damit zu tun, dass du 5 Protagonisten hast, eine stramme 12345-Reihenfolge oder sonst was. Wenn für den Leser Scratch der Prota ist, dir selbst aber Yokais Handlung am wichtigsten ist, dann funktioniert das bisher. Ich kann dir daher nur dazu raten, zugunsten des einen oder des anderen nicht dein Gleichgewicht im Roman zu verschieben.
                  Konzentrier dich lieber auf die richtigen Baustellen und überleg nochmal, wie du Yokai zu Beginn der Handlung besser integrieren kannst.
                  Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

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                  • Ankh
                    Ankh kommentierte
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                    Ankh, dein Roman funktioniert größtenteils.
                    DAS freut mich zu hören *uff* ich beginne langsam echt, an dem gesamten Ding zu zweifeln. Aber ich arbeite gerade Yokais Arc neu aus, und daran auch den Hauptplot, und ich hoffe, dann funktioniert das ganze Ding. Wenn man ihn dann als (Haupt)protagonisten betrachten will, der eben sehr starke Nebenprogagonisten hat, ist das für mich auch okay. Ich denke, wenn der Text für sich steht und funktioniert ist es eh egal, als was man ihn bezeichnet. Er hat mit Sicherheit eine einflussreichere Rolle als einige andere, trotzdem kann jeder andere der Leserliebling sein, ohne dass es meiner Ansicht nach den Plot zerstört.

                  #11
                  Zitat von VickieLinn Beitrag anzeigen
                  Ja, meine Akte liegen versetzt.
                  Ich hab auch 5 Freunde + 1, aber einen deutlichen Prota, Deutera und Trita.
                  Und inwiefern machst du das deutlich? Durch den Anteil ihrer Szenen?

                  Bei Kelpie habe ich schon erwähnt, dass deine Lieblinge auch die Leserlieblinge sein werden – Beweis: Mit deinen kurzen Textausschnitten hast du schon einige Forenmitglieder für Scratch(+Kid) gewonnen.
                  Das liegt aber daran, dass ich über die anderen hier noch nicht viel geschrieben habe, und das wiederum liegt daran, dass die beiden sich eben für lustige, knackige Szenen anbieten, während die anderen eher für die Tiefe zuständig sind. Nur weil ein Sidekick bei Zuschauern gut ankommt, ist er in den seltensten Fällen der bessere Hauptprotagonist.

                  Aus welchem Blickwinkel willst du denn die Geschichte erzählen?
                  Ist es die Geschichte von einem Verräter, der auf die dunkle Seite gezogen wird, und seine Freunde trotzdem irgendwie zu ihm stehen, sodass er das Schlüsselstück für das Team wird?
                  Oder ist es die Geschichte, von jemandem, der seinen Platz sucht, und dieser zerfällt, weil jemand abtrünnig wird?
                  Keins von beidem.
                  Wenn ich es aus Yokais Blickwinkel betrachte ist es die Geschichte von jemandem, der seinen Platz sucht und zunächst einen leichten Weg angeboten bekommt, für den er aber die anderen opfern muss, und sich dann letztendlich für den schweren Weg entscheidet, bei dem er sich auf die Seite der anderen stellt.

                  Damit man auf zweitere Lösung hofft ist es natürlich wichtig, den Rest des Teams sympathisch darzustellen und darauf hinzuarbeiten, dass sie sich durchsetzen, ob mit oder ohne Yokai. Und dann muss ich natürlich die Annährung zwischen ihnen herausarbeiten. Das Ganze wird dann noch von zwei rivalisierenden Antagonisten befeuert, von denen auch erstmal nicht klar ist, welcher am Ende der bessere Verbündete (bzw das kleinere Übel) ist. Anta 1 hat irgendwelche Pläne mit Protas 1-4 und lehnt Yokai ab. Anta 2 hat Pläne mit Yokai und will Protas 1-4 loswerden. Yokai arbeitet also zunächst in Anta 2's Sinne und muss sich später vor Anta 1 beweisen, bzw. seinen Konflikt mit dem einvernehmlich beenden.

                  Ich glaube, das Problem bei dieser Betrachtungsweise ist einfach, dass man von anfang an zu Prota 1-4 hält, und nicht zu Yokai. das ist von mir aus durchaus okay, aber es ist eben schwierig, ihn dann von Anfang an als (Haupt)Protagonist zu verkaufen, wenn er eben die Sympathien ganz bewusst gegen sich hat.


                  Die Alternative wäre, Feist zum Hauptprotagonisten zu machen. Der hat allerdings einen flachen Arc, steckt den Rest (inklusive Yokai) mit seiner Philosophie an und bringt im Grunde die ganzen widerstrebenden Ansichten diplomatisch zusammen. Für mein Gefühl hat er aber eher die Rolle eines Mentors.





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                  • Ankh
                    Ankh kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Kelpie Ja das stimmt. Falls ich ihn zur Hauptfigur machen wollte, müsste ich seine Rolle viel mehr ausbauen, und im Gegensatz zu Yokai sehe ich da wenig Potential. Ich habe ihn hier erwähnt, weil er eben derjenige ist, der von Anfang an auf der Seite steht, auf die sich der Rest dann früher oder später schlägt, und damit auf gewisse Weise eine zentrale Figur ist, die durchweg dazu dienen könnte, dass der Leser zu ihm hält, was für einen Protagonisten ja irgendwie wichtig ist Aber er betreibt das eher passiv, indem er eben ein Beispiel abgibt und nicht von seiner Linie wankt, und ich müsste die Geschichte komplett umschreiben, um ihn aktiver zu machen, was ich eigentlich nicht will, auch weil er für mich so passt, wie er ist.

                    Damit wären wir dann bei der Frage, ob es funktionieren kann, dass Yokai zunächst als Antagonist aufgebaut wird, um dann sozusagen das Ruder zu übernehmen. In der Beziehung könnte es ja durchaus passen, dass Scratch am Anfang als Protagonist wahrgenommen wird und auch gut in der Rolle funktioniert, bis er eben eher in den Hintergrund gedrängt wird (was sogar zu meiner Reihenfolge passt, yeah!). Nur dass er sich eben nicht so leicht verdrängen lässt. Und es den leser eben irritieren könnte, wenn sich der Fokus in der Mitte langsam von ihm auf Yokais Plot verschiebt, wenn sich langsam herauskristallisiert, dass die Konflikte auf Scratchs "Ebene" quasi nur ein lächerliches Problem im Vergleich zur politischen Ebene im Konzern sind, auf die Scratch keinen Einfluss hat.

                  • Victoria
                    Victoria kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Scratch als Prota und Yokai als Anta einzuführen und dies kaputtzumachen, ist auch sehr interessant.
                    Das wäre so eine Sache, wo die Lesermeinung stark auseinandergehen könnte. Manche werden es lieben, andere sich verpopot fühlen. (Ich mag sowas.)

                  • Kelpie
                    Kelpie kommentierte
                    Kommentar bearbeiten
                    Es klappt ja auch, wenn man einen Protagonisten anschließend zum Anta macht. Warum sollte es umgekehrt also nicht auch gehen?
                    Meine Stimme hast du.

                    Wobei Protagonismus und Antagonismus sowieso immer ganz subjektiv aufgefasst wird.

                  #12

                  Zitat von Kelpie Beitrag anzeigen
                  Aber vielleicht sollten wir ein bisschen auf die Bremse treten und zugunsten unserer Vorstellungen nicht von Schemata sprechen, die deinem Roman alles andere als gut tun würde.
                  Ich finde gar nicht, dass wir um der Schemeta willen an etwas festhalten. Eher versuchen wir Ankhs Geschichte kennenzulernen, um zu überlegen, welche Punkte zu Problemen führen können. Das Resultat deckt sich mit dem, was in Ratgebern ebenfalls besprochen wird.
                  Es ist nichts Falsches daran, sein Konzept behalten zu wollen. "Schwachstellen" kann man umgehen und überwinden, doch der Ursprung dieser Schwachstellen scheint darin zu liegen, dass nicht klar ist, wessen Geschichte eigentlich erzählt wird. Das kann daran liegen, dass die fünf Figuren zu sehr gleichgestellt sind oder dass wir nur eine eingeschränkte Sicht auf den Plot haben bzw. den Roman noch nie (vollständig) gelesen haben.


                  Zitat von Ankh Beitrag anzeigen
                  Und inwiefern machst du das deutlich? Durch den Anteil ihrer Szenen?
                  Nein. Wenn, dann ist es ein Resultat aus:
                  • Wer am stärksten mit der äußeren Handlung verknüpft ist: Die Charakterentwicklung steht in Wechselwirkung mit den Plotpoints. Der Prota ist bei den Plotpoints immer dabei und hat automatisch mehr showtime.
                  • Aus welcher Sicht der Leser die Figuren betrachtet. Der Deuteragonist ist auch dazu da, um eine andere Sicht auf den Prota zu bekommen.
                    Z. B. sieht sich mein Prota als Badass und scheißt auf die Gesellschaft der andere. Der Deutera sieht die missverstandene, einsame Person dahinter (was der Prota selbst nicht erkennt), und somit kann ich Nähe zu Prota schaffen. Ohne den Deuteragonisten wäre der Prota eine recht unsympathische Figur, und so ist er etwas komisch, wird aber von den Lesern gemocht.
                    "The deuteragonist may switch from being with or against the protagonist depending on the deuteragonist's own conflict/plot." ← Das ist auch noch mal ziemlich interessant.
                  • Wie die Prämisse des Roman lautet. Womit auch der Blickwinkel der Geschichte festgelegt wird.
                    Für Yokai wäre es "Leichter Weg vs. schwerer Weg" oder so. ^^;
                  Wenn ich es aus Yokais Blickwinkel betrachte ist es die Geschichte von jemandem, der seinen Platz sucht und zunächst einen leichten Weg angeboten bekommt, für den er aber die anderen opfern muss, und sich dann letztendlich für den schweren Weg entscheidet, bei dem er sich auf die Seite der anderen stellt.
                  Das klingt doch gar nicht so schlecht.
                  Wie wären denn die Sichtweisen der anderen vier? Kannst du sie auch mal kurz zusammenfassen?

                  Ich glaube, das Problem bei dieser Betrachtungsweise ist einfach, dass man von anfang an zu Prota 1-4 hält, und nicht zu Yokai. das ist von mir aus durchaus okay, aber es ist eben schwierig, ihn dann von Anfang an als (Haupt)Protagonist zu verkaufen, wenn er eben die Sympathien ganz bewusst gegen sich hat.
                  Ich finde das gar nicht so schlimm. Ganz im Gegenteil. Ich mag es, gesellschaftlich weniger anerkannte Figuren so darzustellen, dass der Leser ihn trotzdem spannend findet. Antipathie ist auch was Interessantes. Nur gleichgültig sollte deine Figur den Lesern nicht sein. Aber deine Figuren scheinen mir alle sehr stark.
                  Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
                  die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
                  die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
                  die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

                  Jack Kerouac

                  Kommentar


                    #13
                    Okay, das beruhigt. Yokai spannender zu machen ist sowieso im Moment mein Hauptanliegen, wenn das klappt, ihn als Antagonisten aufzubauen, dann werde ich das so durchziehen. Ich glaube (@Kelpie ?!), ich bekomme es auch gut hin, den Staffelstab in der Mitte von Scratch zu Yokai zu übergeben, als der erstere eben nicht mehr fähig ist, sich ohne Yokais Hilfe aus seinen Problemen rauszuwinden, und Yokai sich gleichzeitig endgültig entscheidet, auf welcher Seite er stehen will.

                    Wie wären denn die Sichtweisen der anderen vier? Kannst du sie auch mal kurz zusammenfassen?
                    Also ihre Prämisse? Uh, sowas zu formulieren fällt mir immer schwer.

                    Scratch: Etwas positives zu finden, auf das er seine Energie verwenden kann, statt sich langsam selbst zu zerstören. (= Drogensüchtiger Schmuggler wird Rettungspilot)

                    Kid: über seinen Arc habe ich mir noch die wenisgten Gedanken gemacht. Eigentlich ist es ein klassische Coming-of-age Geschichte (= naiver junger Mann wird mit der harten Realität konfrontiert und entwickelt das Selbstbewusstsein und die Freundschaften, die er braucht, um darin zu bestehen)

                    Tier: Hm. lernt die Lektion: Gesetze zu befolgen ist nicht unbedingt das moralisch Richtige ? Bei ihm arbeite ich im Moment auch noch am Arc, aber das fügt sich langsam. Ist nur im Moment schwer zu formulieren. (= nach dem Tod seiner Familie findet ein Bodyguard einen neuen Lebensinhalt und einen neuen Blickwinkel auf die Rolle, die er zuvor eher abgelehnt hat)

                    Feist: in einer feindlichen Welt seine Philosophie zu behalten und zu vertreten (Arzt bringt ein wenig Menschlichkeit in einen kapitalistischen Konzernbetrieb)


                    • Wer am stärksten mit der äußeren Handlung verknüpft ist: Die Charakterentwicklung steht in Wechselwirkung mit den Plotpoints. Der Prota ist bei den Plotpoints immer dabei und hat automatisch mehr showtime.
                    Hm, bei den Plotpoints sind eigentlich alle immer dabei. Nur entsprechen sie sich nicht immer, z.B ist eben der Plotpunkt des Hauptplots vielleicht der Pinch des anderen. Da ich den Hauptplot aber eh nochmal überdenke, kann ich das noch anpassen.
                    • Aus welcher Sicht der Leser die Figuren betrachtet. Der Deuteragonist ist auch dazu da, um eine andere Sicht auf den Prota zu bekommen.
                    Das passiert bei allen meinen Figuren gegenseitig, darum gehts ja. Mir geht es vor allem um die Spannung zwischen Außenwirkung des Charakters und seiner inneren Welt bzw wahren Motivation, die diese Außenwirkung bewirkt (was eben bei Charakteren, wo zwischen diesen beiden Dingen eine große Diskrepanz besteht, wie bei Scratch, ensprechend stärker wirkt)
                    Poems are never finished.
                    Just abandoned.

                    Kommentar


                    • Kelpie
                      Kelpie kommentierte
                      Kommentar bearbeiten
                      Ich glaube (@Kelpie ?!), ich bekomme es auch gut hin, den Staffelstab in der Mitte von Scratch zu Yokai zu übergeben, als der erstere eben nicht mehr fähig ist, sich ohne Yokais Hilfe aus seinen Problemen rauszuwinden, und Yokai sich gleichzeitig endgültig entscheidet, auf welcher Seite er stehen will.
                      Ja
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