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Liebe User, am 29.11. findet ein Thread-Interview mit Chris Jacobsen statt. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und auf Chris.

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Eure eigenen Lieblingscharaktere

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    Eure eigenen Lieblingscharaktere

    Bin mir gerade total unsicher, ob das Thema hierhin oder in die Plauderecke gehört *am Kopf kratz* Naja, falsch falls falls falsch bitte verschieben




    So. Ich würde gerne mal über eure Lieblingscharaktere aus euren eigenen Werken sprechen. Wer sind sie, wie heißen sie? Warum liebt ihr sie so und was macht sie besonders? Haut alles raus! Ich hätte ja die Zahl 3 für den Anfang genannt, aber ich persönlich könnte mich da kaum festlegen. Naja ... wir können uns ja auf 3 Charaktere pro Beitrag einigen

    Meine folgen nach ein paar von euren. Ich eröffne Threads nicht so gerne gleich mit eigenen Beispielen
    Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

    So nah, so fern.

    #2
    Es ist nicht gerade leicht sich da zu entscheiden..

    Vaelja gehört, denke ich mal, wahrscheinlich zu meinen Lieblingscharaktern. Der Charakter war eigentlich Grundbaustein der Geschichte. Sie ist ein noch recht junger "Schatten" und die erste, die einem Menschen Einblick in die Welt der Schatten gewährt. Auch wenn sie stets nur gute Absichten hatte, haben ihre Handlungen oft katastrophale Folgen nach sich gezogen. Ihre Hoffnung ist wohl das, was sie am meisten quält. Sie muss immer wieder mit ansehen wie ihre Träume zusammenbrechen, kann diese aber nicht aufgeben. Diejenigen, die sie liebt, wenden sich von ihr und ihnen selbst ab, sie selbst hält aber immer zu ihnen.
    Sie vertritt viele der Gedanken, die durch die Geschichte vermittelt werden sollen, ist aber auch keine perfekte Person.


    Tirmanian ist sozusagen der "Gute" der Geschichte *hust*. Allein deshalb mag ich ihn schon... Er ist ein recht mächtiger Magier, aber seine größte Macht besteht darin, dass er andere geschickt manipulieren kann. Er versteht es, die Ängste seiner Feinde auszunutzen und bildet ein philosophisches Gegengewicht zu Vaelja. Achja... ein wenig verrückt ist er eventuell auch.
    Er ist eigentlich recht machtgierig und grausam, legt aber wenig Wert darauf, dass andere wissen, wie mächtig er ist.

    Kommentar


    • Lasjajel
      Lasjajel kommentierte
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      Er hat ja auch vor, die bösen Menschen zu vernichten.. und er verhilft einem meiner Lieblingscharaktere dazu die Fesseln des Lebens abzustreifen. *hust*

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Gewalt ist keine Lösung *kopfschüttel*

      Aber sympathisch. So zweischneidig

    • Lasjajel
      Lasjajel kommentierte
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      "Gewalt ist keine Lösung" dafür ist ja Vaelja da... die sagt so etwas auch, nur glaubt ihr keiner und gerade dadurch, dass ihr ihr Volk nicht glaubt, schafft es Tirmanian dieses zu versklaven und noch mächtiger zu werden.

      Tirmanian war aber eigentlich mal ein "guter" Mensch, bis Jagd auf alle gemacht wurde, die dem "Schreiberling" folgten, zu denen Tirmanian zu seinem Pech gehörte.

    #3
    Richtig gern hab ich meinen Seelenjäger Bred Rekin. Ursprünglich war er Koreaner und sollte Teil meiner Long Play-Reihe werden. Aber beim zigsten Überarbeiten des Plots ist er dort rausgeflogen. LP funktioniert genauso gut ohne ihn, also hat er da nichts zu suchen. Er lag dann eine ganze Weile bei mir rum, ganz heimat- und plotlos.
    Ich hab dann eine Weile damit gespielt, ihm seine eigene "Reihe" zu geben und seine Welt auszubauen, eben mehrere "Seelenjäger" zu haben, die unterschiedliche Aspekte der menschlichen Seele fangen oder so … Aber das war alles nichts.
    Bis mir aufgefallen ist, dass er in meiner Reihe über den Tod (meine Zagadka-Reihe) gut reinpasst: seine Geschichte hat viel mit Tod und Töten zu tun und der Frage, wie gerechtfertigt das ist. In einer Reihe mit dem Untertitel "Das Leben ist ein Rätsel, der Tod hat keine Antworten" passt das ganz gut, also ist er jetzt Slawe und hat endlich wieder eine Heimat^^

    Der Aufhänger seiner Geschichte ist folgende Idee:
    Bred Rekin tötet Menschen, um sie dem Flussgott seines Heimatdorfes zu Opfern. Dieses wird seit Jahrhunderten praktiziert und gehörte zur Ordnung der Welt; doch in der Gegenwart ist der Flussgott tot und Bred Rekin bringt all diese Menschen umsonst um.

    Was mir daran so gefällt, ist die lange, lange Tradition des Opfers. Was für eine Kultur und Gemeinschaftssinn hinter dem Ritual steht und wie es in die Moderne hinübergerettet worden ist. Uns im Westen geht sowas ja häufig ab. Den kulturellen-religiösen Aspekt hinter sowas finde ich faszinierend.
    Außerdem mag ich die Idee, dass Götter sterben. Die Idee hinter diesem Opfer war, dass Götter das Blut der Menschen als eine Art Nahrung brauchen um zu überleben. Sie sind letztendlich ähnlich sterblich wie Menschen und werden dennoch angebetet. Hier wird nun die Erinnerung eines Gottes angebetet und Bred wird nicht davon abweichen, dass sein Gott ihn und seinen Glauben braucht, obwohl sein Gott längst tot ist. Bred wandelt auf der Linie zwischen Glauben und Extremismus, ein sehr interessantes Thema.

    Warum ich Bred so gerne mag, ist wohl gerade sein langer Weg zu einer guten Geschichte. Ich mochte seine Idee von Anfang an, hab viel mit ihm gespielt und so sehr versucht ihm seinen verdienten Auftritt zu geben, aber es hat so lange nicht funktioniert. Etwas sehr ungewohntes für mich, dass ich erst eine Figur habe und bloß nach Suchen einen guten Plot finde. Sonst habe ich erst die Idee zum Plot und finde für diesen Figuren, die den Plot gut zur Geltung bringen.

    Ich freue mich schon, wenn ich endlich Breds Rätsel schreiben kann^^
    Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
    to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
    A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
    You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

    Kommentar


    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
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      Er war ja nicht die Hauptfigur der LP-Reihe, sondern nur ein weiterer Antagonist, der ein paar Steine in den Weg der Hauptfigur legen sollte. Aber das mach meine Hauptfigur da allein schon ziemlich gut

      Mesoamerikanische Kulturen zB Azteken hatten solch einen Glauben. Ein sehr faszinierender Kulturkreis.

    • Arynah
      Arynah kommentierte
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      Ich könnt auch keinen Charakter einfach rausschmeißen. Ich hänge so sehr an denen Echt Respekt dafür.

      Klingt aber auf jeden Fall sehr interessant.

    • Schneeregen
      Schneeregen kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Schön, dass du für die Figur endlich den richtigen Plot gefunden hast. Manchmal kommt es dann anders als man denkt. Gerade lange Zusammenarbeit verbindet ja.

    #4
    Im ersten Moment sind erstmal alle meine Charaktere meine Lieblinge. Könnte gar nicht über sie schreiben, wenn das nicht so wäre.

    Allerdings habe ich ja aber auch in anderen Geschichten Lieblinge und ich habe mich mal gefragt, was diese Charaktere auszeichnet und dabei sind mir wiederkehrende Eigenschaften aufgefallen, die ich eben auch in einigen meiner Charaktere wiederfinde.

    Edit: Mir ist aufgefallen, dass ich wirklich nix über die Rolle der Charaktere gesagt habe, weil ich so von ihren Eigenschaften begeistert war. Also hab ich das noch ergänzt

    Dann wäre mein Lieblingscharakter Jareth. Gegenüber Fremden ist er sehr still, wenn er jedoch auftaut trägt er sein Herz auf der Zunge. Er ist impulsiv, handelt schneller als er denkt, und steht mit voller Leidenschaft für seine überzeugung und Freunde ein. Ich liebe Charaktere die mit dem Kopf durch die Wand rennen. Weil sie Abwechslung bringen und Selbstbewusstsein aber auch starke Leidenschaft mitbringen.
    Jedoch neigt er deshalb auch schnell dazu Leute vorzuverurteile. Auch wenn mir dieser Charakter durch seine sturheit nur Probleme macht, mag ich ihn für das was er ist. Er hat auch ein bisschen Tragik an sich, was bei solchen Charakteren oft mitschwingt. Er läuft vor seiner Aufgabe davon.
    Jareth ist ein Prinz, hat aber eigentlich keinen Thronanspruch. Er verlässt seine Heimat, weil ihm das alles zu viel wird und lebt damit, dass er seine Schwester zurück gelassen hat, auch wenn er genau weiß, dass es ihr dort nicht gut geht. Er muss deshalb lernen Verantwortung zu übernehmen, was er dann schlussendlich tun muss, als er doch den Thron einnehmen muss, da der eigentliche Erbe verstirbt.
    Ich mag die Beziehung zwischen ihm und der Prota, die zunächst eine starke Rivialität ist und dann zu Freundschaft und schlussendlich zur Liebe wird.


    Anderer Lieblingscharakter ist Cornelius, denn er ist eigentlich sehr zurückgezogen und hält nichts von Gewalt noch davon sich einzumischen. Er akzeptiert Dinge schnell, wie sie sind. Doch wenn seine Freunde ihn brauchen, dann setzt er sich auch mal über regeln hinweg und sieht sich dann auch gezwungen eigene Grenzen zu überwinden. Er würde sich für seine Freunde ohne zu zögern opfern und findet es in Ordnung, wenn er nicht das bekommt, was er möchte.
    ”‹”‹”‹Es macht mir einfach riesigen Spaß ihn an seine Grenzen zu treiben und alles aus ihm rauszulocken. Ich stelle ihn vor Herausforderungen, in denen er sich ändern muss und dann gebe ihm genau das, was er will, um ihn total zu verwirren.
    Ich mag auch, dass er durch seine Eigenschaften anders denkt. Er sieht auch unkonventionelle Wege.
    Cornelius ist ein guter Freund der Freundin des Protagonisetn und war eigentlich ein Nebencharakter, bis mir seine Verstrickheit in den Plot aufgefallen ist. Er nimmt eine wichtige Stellung ein, da er die Verbindung zum Komplott ist, weil sein Freund von dem Bösen benutzt wird. Aber er bleibt ein Nebencharakter.
    Ich mag die Dynamik zu seiner guten Freundin, weil er ihr Gegenpol ist. Er überstürtzt nichts und hält auch sie am Boden. Ich freue mich drauf, wenn die Hauptcharaktere anfangen aktiv gegen den Bösen vorzugehen und er sie andauernd ausbremst.

    Momentan liebe ich auch Seleen, weil wir sehr viel Zeit verbringen. An ihrem Text arbeite ich am meiste.
    ”‹”‹”‹”‹”‹”‹”‹Ich liebe sie, weil sie weiß was sie will. Sie steht mit Leidenschaft hinter den Dingen, die ihr wichtig sind. Sie ist eigentlich eine sehe kopfbetonte Person, doch diese wird immer stark von ihren Gefühlen geprägt, ohne das sie das merkt. Sie ist eine starke Person und erreicht ihre Ziele meistens geschickt durch verhandeln. Außerdem ist sie in Liebesdingen dominant. Das mag ich bei Frauen.
    Sie ist die Hauptperson und Dreh und Angelpunkt der Geschichte, weil sie vor die Wahl gestellt wird entweder den Kerl den sie liebt oder ihre Aufgabe. Ich mag dass sie den Mut besitzt einfach Nein zu sagen und für sich entscheidet: Warum nicht beides? Kriege ich schon irgendwie hin.
    Mich wundert etwas, dass ich Seleen so mag, denn sie ist sehr gegenteilig von mir. Sie ist pflichtbewusst, ehrgeizig und sehr fleißig. Allerdings treibt sie dieser ehrgeiz auch etwas zu weit. Noch interessanter wird das sicherlich bei ihrer Schwester über die auch noch schreibe, weil sie dazu noch nen Knacks wegkriegt. Aber erstmal bleibe ich bei Seleen.”‹”‹”‹
    Zuletzt geändert von Schneeregen; 24.11.2016, 13:32.

    Kommentar


    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Eine Frage, das habe ich nicht so ganz verstanden: Du treibst ihn an seine Grenzen, gibst ihm, was er sich wünscht und er ist dann verwirrt? Wäre er nicht noch verwirrter, wenn er seine Wünsche eben trotz Mühen nicht bekäme?

    • Schneeregen
      Schneeregen kommentierte
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      Kelpie Oh stimmt. Ohne den Zusammenhang, macht es so wie es das steht wenig Sinn. Er ist generell jemand, der seine Situation einfach akzeptiert, nur die von anderen nicht. ich treibe ihn an seine Grenzen, weile ich ihn durch die Umstände zwinge sich einzumischen.
      Er ist davon überhaupt nicht begeistert, geht aber auch deshalb davon aus, dass er halt eh nix bekommt und damit leben muss. Und dann gebe ich ihm seine Jugendliebe zurück, von der er total verwirrt ist, dass er da noch Chancen hat. Dass das weiter zu Problemem führt, damit muss er halt klarkommen. Er hat bekommen was er wollte.

    #5
    Uh der Topic ist perfekt für mich
    Mich auf 3 Chars zu beschränken ist echt schwer xDD

    1. Joy Chara: Joy ist wohl mein absoluter Lieblingscharakter. Sie ist eine sogenannte Rutuv - eine religiöse Kopfgeldjägerin, welche zwei magische Gaben,welche sie in ihrem Beruf unglaublich effektiv machen. Jedoch hat sie auch eine eher tragische Vergangenheit. Ihre Eltern wurden von Baditen ermordet, wovon sie Zeuge war. Dadurch wurde sie sehr kühl und abweisend. Sie glaubt, dass die größte Schwäche des Menschen der Mensch ist und hält sich von allem und jeden fern.
    Ihr Leben änderte sich aber, als sie den Ael Lucian kennenlernte (Ael sind eine unsterbliche Rasse mit starken Fähigkeiten, welche bei Bedarf verstorbene Götter ersetzen). Er gehörte zu den Zeit zu den Utgard, eine Gruppe die Magier jagt und tötet, wodurch es theoretisch zum Konflikt kommt. Aus bestimmten Gründen endeten sie aber damit, dass Lucian ihre Leben verbunden hat und Joy nur sterben kann, indem Lucian stirbt oder sie Suizid begeht. Romanze, Liebe, Hochzeit folgen und am Ende begeht Joy aus bestimmten Gründen Suizid, weil sonst ihre Seele zerstört wäre. Dadurch landet sie in der Hölle, wird aber nicht ins Kristallherz (Himmel) geschickt.
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    Tausend Jahre später wird sie wiederbelebt, weiß, dass sie tot war und erinnert sich weder an Lucian noch an ihren Tod direkt. Auch nicht, dass sie in der Hölle war. Aber sie befindet sich in einem Bürgerkrieg, indem sie leider hineingezogen wird.
    Ich liebe Joy einfach ihrer Art wegen. Sie ist total abfällig, sodass immer zu witzigen Situationen kommt. Sie ist aber absolut loyal, wenn sie sich mal für eine Seite entschieden hat und zieht durch, was sie durchziehen muss. Als Figur kann sie eine sehr volle Vergangenheit bieten und sie soll ich von kalt zu einer fast schon freundlichen Person wandeln. Ich liebe sie absolut.

    2. Arynah Myrani: Der Name kommt sicher bekannt vor. Arynah ist eine junge Nekromantin, welche einen Fluch auf sich trägt. Er nennt sich "Kir Kime" und wurde von den Göttern erschaffen, um Katastrophen aufzuhalten. Wenn ein großes Unheil über ein Land oder eine Gesellschaft einfallen wird, muss sie dies verhindern. Und das tut sie ganz einfach, indem sie sich das Leben nimmt. Danach wird sie als eine andere Person wiedergeboren.
    Als sie als eben Arynah geboren wurde, änderte sich etwas in ihrem Leben und sie erkannte, wie unfair es war, dass sie nur geboren wurde, um früh zu sterben, da andere Fehler begangen. Sie schloss sich einer Gruppe an, welche die Götter vernichten will und führte Krieg gegen diese. Jedoch traf sie auf den Ael (ich liebe meine Ael xD) Jayson (zufälligerweise Lucians Cousin). Dieser schaffte es, sie davon zu überzeugen ihren Kampf zu beenden, der schon viele unschuldige Leben forderte. Er versprach ihr jedoch, dass sie nicht das Leben nehmen muss und sie diesen Fluch brechen. Ironie: Sie musste Jayson töten, indem sie sich töten, damit das eben nicht passiert, weil das noch größere Unheil wäre.
    Sie landete danach in der Hölle ihres Hasses wegen. Wurde aber nach ihrer Reinigung zur Herrin der Hölle.
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    Sie erwacht am Anfang der Handlung ohne Erinnerungen in einer Lache voller Blut und weiß nicht, was sie tun muss oder wer sie ist. Sie kann jedoch keinen Hass oder keine Wut mehr empfinden und ist absolut gutmütig. Und hat einen Hang zur Selbstaufopferung
    Arynah teilt sich mit Joy Platz 1 meiner liebsten Chars. Ihre sanfte Art bietet immer wieder Konfliktpotenzial, weil andere von ihr einfach erwarten, dass sie wütend wird, aber sie wird es nicht. Und sie findet immer mehr böse Fragmente ihrer Vergangenheit, was sie jedes mal wieder fertig macht.

    3. Aenna Chara: Aenna ist Joys Klon. Eine Gruppe von Rutuv namens Jakt wollten unbedingt eine so gute Rutuv wie Joy haben. Also kamen sie auf die Idee, Joy einfach mit einem Zauber zu kopieren und Aenna war geboren mit künstlicher Seele. Aenna hat eine weitaus kürzere Geschichte als Joy, nur sollte man wissen, dass sie eben nicht die sensorische Gabe von Joy hat, welche der Schlüssel zu deren Erfolg war. Das heißt, Aenna braucht Joys Seele, um vollständig zu sein. Da sie ohne eine echte Seele verfällt, ist sie von Jakt abhängig und wurde deswegen lange konserviert und zum Bürgerkrieg wieder geholt, da sie dort nützlich sein kann. Zur Zeit ist sie Oberst des Militärs und eben Rutuv, aber ohne wirklich religiös zu sein. Es ist eher Geldmacherei.
    Aenna ist als Kopie von Joy auch ebenso wie Joy. Ihre Art gleich, ihr Verhalten gleich. Das tolle an ihr ist aber, dass sie sich aus unterschiedlichen Gründen so verhält. Joy will unbedingt als unmenschlich gesehen werden, Aenna hingegen kämpft daran, als Mensch anerkannt zu werden, obwohl die meisten gar nicht von ihrer Herkunft wissen. Auch wenn ich Joy sehr liebte, liebe ich Aenna Entwicklung in der schon fertigen Geschichte (Teil 1 und das mit den endlos vielen PoVs). Von allen Chars, entwickelt sie sich am meisten, obwohl es für sie selbst recht wenig ist. Aber bei diesem Char ist schon das simple Bitten um Hilfe eine gewaltige Überwindung.

    Kommentar


    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Ui, alles Frauen. Da soll nochmal jemand sagen, weibliche Charaktere seien alle gleich XD

      Spielen die alle im selben Roman?
      Jetzt verstehe ich auch dein Spiel mit dem Tod. Die müssen immer ihre Geliebten töten, um zu überleben, thaha! Aber ich glaube, Arynah finde ich am coolsten.

    • Arynah
      Arynah kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Kelpie Versteh ich gar nicht xD Ich hab nur weibliche Protagonistinnen. Manchmal geraden mir immer die Männer ähnlich

      Nicht wirklich. Joy wird bei Arynah mal auftauchen, bzw Arynahs Geschichte spielt vor der Geschichte von Joy und Aenna, welche in einem Roman vorkommen, und so werden Ary und Joy sich in der Hölle treffen.

    #6
    Miguel - Wolfwandler
    Er ist ein sturer, verbitterter, hasserfüllter Kerl, der eigentlich unausstehlich ist. Mit ihm kann man kein vernünftiges Gespräch führen ohne eine spöttische, abweisende oder giftige Antwort zu bekommen, wenn man Glück hat. Wenn ihm die Nase vor ihm nicht passt, dann setzt er gleich auf körperliche Argumente. Seine eigene Meinung ist unumkehrbar. Er besitzt einen starken Willen, ist ungeduldig und sehr autoritär. Er ist von sich überzeugt der geborene Alphawolf zu sein. Miguel trägt viel Schmerz mit sich rum für den er Gerechtigkeit bzw. Rache sucht.
    Was ich an ihm mag? Nun einerseits, dass er so stur ist und seine strikte Meinung hat. Er ist ein Charakter, den man aber weder auf gut noch böse einstufen kann. Er wirkt von seinen Taten natürlich wie ein "Böser", aber wenn man seinen Hintergrund kennt, kann man es irgendwie verstehen, auch wenn man es trotzdem nicht als gut empfinden wird. Dazu mag ich einfach düstere Charakter, die eine böse Ader haben und weil er wohl bei jeden anderen als unsympathisch wirken wird, muss ja irgendjemand für ihn Partei ergreifen.

    Conny - Unsterbliche (Vampirin)
    Conny ist Journalistin und das mit Leib und Seele, was sie auch immer wieder in schwierige Situationen befördert. Sie ist der Inbegriff eines Workaholic und ihren Beruf will sie selbst nach ihrer Wandlung nicht aufgeben. Sie ist bestrebt die Warheit aufzudecken, Menschen zu erreichen, Probleme darzustellen. Conny ist ein hilfsbereiter Mensch, auch wenn sie eher ein introvertierter Charakter ist, die ihre Gedanken und Gefühle lieber für sich behält. Sie ist sich nicht zu schade darin ihre Meinung offen zu sagen und sie zeigt immer wieder, dass sie ein mutiger Chara ist, der sich nicht unterdrücken lässt. Auch lässt sie sich nicht gern in Schubladen pressen, sondern steht zu dem, was, wer und wie sie ist. Trotzdem zweifelt sie oft an sich, ob ihre Handlungen richtig waren, ob sie moralisch vertretbar waren...
    Nur zu Freunden und Familie hat sie ein schwieriges Verhältnis. Ihre Mutter ist tot, die sie vergöttert hat, durch die Schuld des Vaters. Daher kein Kontakt zu ihren Vater. Zu ihrer besten Freundin hat sie eher sporadisch Kontakt, aber nicht weil sie ihr nicht wichtig ist, sondern da sie einfach keine Zeit - workaholic halt - hat. Na ja und mit der Liebe ist das ähnlich, da sie Angst vor engeren Bindungen hat.
    Was ich an ihr mag... in vielen Zügen ist sie mir doch sehr ähnlich, aber in manchen Sachen auch so, wie ich insgeheim gern sein würde und manche Probleme kann ich gut nachvollziehen und kenne dazu auch keine Lösung. Ich mag ihre Zielstrebigkeit und die Stärke sich dagegen aufzulehnen ein Blutsauger zu sein und damit anderen zu schaden. Es ist auch so, dass ich starke Frauen bevorzuge (ohne hoffentlich allzu sehr in ein Klischee zu rutschen ).

    Kommentar


    • zickzack
      zickzack kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Milch was genau ist dir zu sehr klischeehaft?

    • Milch
      Milch kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Sie ist bestrebt die Wahrheit herauszufinden, lässt nicht locker.
      Du unterfütterst es nicht. Welche politische Richtung bevorzugt sie? Wenn es ein Amerikanerin ist, was denkt sie über Waffen. Wenn Sie eine Britin ist, wie denkt sie über den Brexit. Dazu mein Thema: Figuren.

    • zickzack
      zickzack kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Milch Das habe ich nur jetzt nicht mit erwähnt, da ich den Chara nur hier grob umrissen habe... zumal sie Deutsche ist, was aber nicht heißt, dass sie keine Meinung zur Waffenpolitik der Amis hat oder den Brexit der Briten, es ist nur eine Frage wie wichtig das für die Story ist.
      Aber dazu meine Antwort in deinem Thema.

    #7
    Oh, nur 3 Charaktere? Das ist gemein! Da wär es einfacher, meine Hass-Charaktere aufzuzählen xD.

    Aber gut, also:

    Charakter 1: Mein Prota (incognito ^^).
    Weshalb? -- Er ist einfach so schön unperfekt. . Irgendwie find ich das total süß, wie er sich manchmal durch sein Verhalten/seine Aussagen immer wieder in irgendetwas reinmanövriert. xD Gleichzeitig mag ich seine Grenzen und seine Konsequenz. Ja, ich schreib am liebsten aus seinem POV. Vielleicht, weil ich ihn auch irgendwie als bodenständig empfinde und ich ihn so gut kenne, dass ich gefühlt am einfachsten in ihn hineinschlüpfen kann. Und mit ihm würd ich gern mal auf n Bier gehen xD. Eigentlich ist er so n bissi der Pferdestehl-Typ.

    Charakter 2: Tamara
    Ich mag ihre fast immer gute Laune und ihre Offenheit. Sie ist, wenn sie nicht gerade Liebeskummer hat, ständig am Kichern und findet auch meinen Prota sehr lustich, den sie auch gern mal aufzieht (= quasi Sympathiebeweis) xD.

    Charakter 3: Uh, puh, da schwanke ich. (Pro Beitrag drei, hieß es? )
    Aber ich nehm da erst mal den besten Kumpel meines Protas. Wo er auftaucht, herrscht Ruhe und Besinnung . Das haben meine Charaktere manchmal allesamt sehr nötig (und der Autor auch). Mein Prota findet ihn zwar mitunter "seltsam", aber im Endeffekt ist C3 jemand, der eigentlich für jeden immer nur das Beste möchte. Auf seine manchmal etwas spezielle Art. *hust*

    Kommentar


    • Arynah
      Arynah kommentierte
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      Ich liebe gut gelaunte Charaktere. Davon braucht man immer mindestens einen

    • Mona
      Mona kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ja, ich auch. Und ja, das stimmt. Sonst wird man ja mieselsüchtig ^^.
      (Eigentlich ist ja mein Prota auch eher der gute Laune-Typ. Aber leider missversteht immer jeder seine Sprüche, und daher wirkt er nicht immer grad stimmungsaufhellend auf sein Umfeld xDD).

    #8
    Dina, 15, ein irischer Typ, blass, sommersprossig, mit roten Haaren. Sie wünscht sich so richtig lange Haare, wie ihre Freundinnen sie haben. Hat den Wunsch allerdings nach der dritten Chemo mehr oder weniger abgehakt. Mit der Zeit, die ihr die Ärzte noch geben, wird es auch nichts mehr werden, und Extensions findet sie total blöd. Macken: überordentlich und super organisiert. Versucht ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Am liebsten wäre es ihr, wenn niemand bemerken würde, dass sie überhaupt gelebt hat.

    Ben. Entwirft und baut Möbel. Hat eine Vorliebe für alles Handwerkliche und ist ausgesprochen hilfsbereit, besonders bei seiner Lieblingsbäckerin, die ihn hin und wieder mit frischen Madeleines und einem guten Kaffee versorgt. Besonders schätze ich an ihm seine innere Ruhe und Gelassenheit, die Art und Weise, wie er Menschen betrachtet, ohne sie sofort in Schubladen einzusortieren.

    Victoria, Ende 20, Managerin in einem großen Unternehmen. Extrem zielorientiert und ist sich nicht zu schade, die Ellenbogen auszufahren oder die Grenzen der Legalität zu überschreiten, um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreicht. Gibt sich gerne kalt und unnahbar, um ihre weichen Seiten, die ihr ausgesprochen unangenehm sind, zu verstecken.
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

    Kommentar


    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ah, mal wieder eine - zumindest nach außen - "böse" Vickie .... VickieLinn

    • Victoria
      Victoria kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Ich? Nach außen böse? *sswwwiitsh* (peitschenknall)
      Ich bin auch innen megaböse!

    • Zwielicht
      Zwielicht kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      VickieLinn du hast ne Peitschen-App auf deinem Phone, gell?
      Jaaaa du bist auch innen megaböse .... *kopftätschel* Eigentlich hab ich mich auf deinen Facebook-Post vor Monaten bezogen, wo es um böse Victors und Victorias in der Literatur ging.

    #9
    Nanoko Kyoda Junges, 16 jähriges Mädchen aus einem kleinen Dorf. Trotz der häuslichen Gewalt, die sie ertragen muss, ist sie ein fröhliches, junges Mädchen und hat einen Traum: Forstfrau zu werden. Als Jägerin hat sie dafür sogar gute Vorraussetzungen und ist mit dem Bogen unschlagbar. Doch Männern traut sie nur so weit sie spucken kann und spucken kann die junge Dame leider überhaupt nicht.

    Sekebi Leibwächter aus der Hauptstadt. Etwas über 5.000 Jahre alt und ist mächtiger als die Götter der sterblichen. Er ist immer gut gelaunt, hat tolle Sprüche auf Lager und schreckt auch nicht davor weg ein ganzes Dorf anzuzünden um seine Aufgabe zu erfüllen. Nur ab und zu tritt in ihm ein bisschen Wahnsinn auf, und wenn das passiert gehen Länder unter und Völker werden ausgerottet.

    Mehr habe ich aktuell nicht :/

    Kommentar


    • Feuerfeder
      Feuerfeder kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Häusliche Gewalt scheint ein übergreifendes Thema bei dir zu sein. Wenn man sowas schon anhand von zwei Protagonisten ablesen kann...

    • Davebones
      Davebones kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Feuerfeder Man schriebt, was man kennt Aber Sekebi und Häusliche gewalt ist so gar nicht verbunden.

    • Feuerfeder
      Feuerfeder kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Dagegen ist ja auch im Grunde nichts einzuwenden. Ich finde es halt sinnvoll, solche Muster im eigenen Schreiben zu erkennen und zu beobachten.
      Wenn dir das Thema wichtig ist, könntest du ja mal eine Geschichte schreiben, die sich speziell damit beschäftigt, anstatt es nur so nebenbei zu behandeln.

      Und doch, wenn Sekebi der Kento der letzten missglückten Version ist, und ich das richtig verstanden habe, dass alle Kentos zum Sekebi der nächsten Version werden und im Grunde alle Kentos dieselbe Person sind, dann ist auch Sekebi damit verbunden. Wenn es auch 5000 Jahre her ist.

    #10
    Noch einen Charakter den ich richtig gerne mag und den ich sehr gerne geschrieben habe, ist Sluga Truvor. Ich nenne ihn liebevoll Tödchen^^

    Truvor lebte als Mensch in Isborsk und stritt sich mit seinem Bruder um das Fürstentum dort. Er starb 864.
    In seinem Sterben holte ihn die Tödin zu sich und machte aus ihm einen ihrer Gehilfen, einen sogenannten Sluga. Seitdem wandelt er auf dem Friedhof in Isborsk herum und kümmert sich um die gestorbenen Seelen seiner Stadt. Sein "Unleben" verläuft ruhig, da Isborsk abgelegen und unspannend ist. Bis ein Dämon und ein Engel auf seinen Friedhof verbannt werden und ihn das tierisch wurmt.

    Was richtig Spaß gemacht hat beim Schreiben, waren die Eigenarten eines Slugas: all ihre Sinne sind nur auf Seelen ausgerichtet, unsere Welt nehmen sie nicht mehr wahr. Die Tödin hat seine Augen genommen, seinen Mund zugenäht, seine Nase und Ohren abgeschnitten. Er atmet die Seelen der Verstorbenen, es wirkt wie eine Droge auf ihn. Zwar hat sie ihm die menschlichen Sinne genommen, aber so kann er sich auf seine Aufgabe konzentrieren: er sieht unsere Welt nicht, aber die Seelen der Menschen in den Farben ihrer Emotionen; er riecht keinen Wald mehr, aber die Kategorie der Seele (ob Mensch, Engel etc) und wie alt sie ist (er liebt besonders junge Seelen und holt sie immer als Kinder) - usw.
    Auch sehr cool war das Spiel mit der Zeit. Tod ist zeitlos und damit ist auch Sluga nicht an die Zeit gebunden. Jede Zeit ist für ihn jetzt. Er hat seine eigene Seele geholt, sowie Seelen die vor seiner menschlichen Existenz lebten und starben. Er ist zeitlos im wahrsten Sinne des Wortes XD

    Mein Tödchen zu entwickeln hat sehr, sehr viel Spaß gemacht. Und auch ihn zu schreiben.
    Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
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    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Das klingt aber auch ziemlich umfassend und schwierig, da man sich vermutlich sehr von seinen eigenen Wahrnehmungen lösen muss. Wenn er eine Seele holt, stirbt die dann oder was steht da dahinter?

    • In-Genius
      In-Genius kommentierte
      Kommentar bearbeiten
      Kelpie Gerade weil man sich so lösen muss, was es sehr spannend.
      Wenn er eine Seele holt, stirbt der Mensch und die Seele selbst hört auf zu existieren bzw. wandelt sich in Energie um (wie unser Essen das auch macht).

    #11
    Einen recht wichtigen Charakter hätte ich schon fast vergessen....

    Lifarian. von Freunden auch "Eure Majestät" oder "mein König" genannt, ist, anders als sein Vater, magiebegabt. Er gehört dem sogenannten Höchsten Kreis an, welcher sich aus den mächtigsten Magiern des Reiches zusammensetzt, und welcher einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Magieakademien hat. Nach dem Tod des bisherigen Erzmagiers nahm er diesen Posten ein und begann damit die Magie immer mehr zu einer (Staats-)Religion hochzustilisieren. Eine Folge davon ist, dass es immer häufiger zu Säuberungen kam, bei denen Andersdenkende bzw Magier, die andere Arten von Magie erforschten, gereinigt (getötet) wurden. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Verfolgung der Anhänger Taflars (den konnte er nämlich noch nie leiden und die Schattenmagie, die Taflar entdeckt hat, hält er für gefährlich).
    Achja.. seinen Vater reinigt er auch, nachdem dieser nach einer Unterredung mit Taflar nicht davon abgeneigt ist, die Schattenmagie nicht nur zu erlauben, sondern selbst zu erlernen. Als neuer König weitet er die Säuberungen aus und lässt auch ganze Familien auslöschen, bei denen der Verdacht besteht, dass einer von ihnen in Berühung mit der Magie der Schatten gekommen sein könnte.
    Solche "Schattenanhänger" gelten nicht mehr als Menschen, sondern als "Untote". Es kommt zu einem Krieg, den er scheinbar gewinnt. Was er nicht bemerkt ist, dass Tirmanian, sein engster Berater nach Kriegsende, selbst ein Schattenanhänger ist und ihn manipuliert.

    Bei alledem glaubt er aber, dass er richtig handelt. Ich mag Lifarian eigentlich hauptsächlich für das, was er in der Geschichte bewirkt.

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    • Lasjajel
      Lasjajel kommentierte
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      Ja.. das machen sie (hoffentlich)^^

    • Lasjajel
      Lasjajel kommentierte
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      Kelpie deine Lieblingscharaktere lassen noch auf sich warten... ^^ Für Raubritter, oder was sie auch immer sind, scheinen sie recht schüchtern zu sein..^^

    • Kelpie
      Kelpie kommentierte
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      Kommen noch Aber ich wollte zuerst die ganzen Beiträge hier lesen und jetzt hat mir Sophie um Zuge des Nanos noch eine Monsteraufgabe aufgedrückt und überhaupt ... aber sie werden noch kommen!

    #12
    Oh, das Thema hab ich glaube ich ja noch gar nicht gesehen! Wie interessant! Aber ja, nur drei ist echt fies... ich mag doch alle irgendwie!

    Dann möchte ich auch einmal;

    Robert Eliot Geoffrey Jefferson - genannt Robert Jefferson
    Robert wuchs als einziger Sohn einer typischen Arbeiterfamilie auf, der Vater und Mutter waren Schneider. Erst war er bei den Marines und ging danach zur Polizei, wo er schließlich bei der Drogenkommission endete. Robert weiß, das er nicht frei von Fehlern ist, im Gegenteil; ihm ist bewusst das seine Arroganz und sein Egoismus keine Grenzen kennt. Auch seine Gewaltbereitschaft nicht - aber nur wenn es sein muss, sonst wird der Anzug ruiniert. Das Leben ist schließlich zu kurz um sich einzuschränken und auf Andere Acht zu geben. Außer auf seine Königin. Sie würde sein Ende sein, aber er würde lieber selber sterben, als seiner Liebe auch nur ein Haar zu krümmen.

    Ich kann nicht einmal mehr genau sagen, warum ich den Kerl so genial finde. Ich finde einfach, diese Mischung aus absoluter Arroganz und väterlicher bis creepige Fürsorge für die "Königin" so wunderbar. Dabei habe ich immer Raymond Reddington im Kopf. Vielleicht liegt es auch daran ^^


    Quinn
    Beschreibung nicht vorhanden.

    Quinn ist eigentlich kein "richtig großer" Charakter, obwohl er mehr oder weniger der Hauptantagonist aus Game Over ist, der allen den Mist einbrockt. Eigentlich möchte er meinen Protagonisten nur zeigen, das sie alles unwichtige zu ernst nehmen - das Leben ist ein Spiel, das gespielt werden will. Ursprünglich hatte Quinn auch keinerlei Screentime (wie so oft habe ich diese Sequenzen geträumt... awesome ._.), mittlerweile hat er in drei Kapiteln "offizielle Screentime", im Prolog eine, wo noch niemand weiß wer er ist (wird aber hinterher erwähnt, das er das war) und im Mystical Village; Einmal als Überlebender in einer Zombieapokalypse, ein zweites Mal im Village indirekt, weil sie ihn nicht richtig erkennen, im Prolog als Bettler, in Friend or Foe als Spielleiter und in To Hell And Back wird er auch auftauchen... wie weiß ich aber noch nicht.

    Ich kann hier kein bisschen sagen, warum Quinn überhaupt existiert. Ich hatte den einfach plötzlich da. Er ist mir nicht einmal mehr sonderlich sympathisch, was das seltsamste an der Sache ist.

    Marie-Antoinette Delacroix
    Marie - nur Marie, nur eine Person darf sie Marie-Antoinette nennen! - wurde in Frankreich geboren als Tochter einer Diplomatin und eine Immobilienmaklers. Sie hat das Leben, das ihre Eltern für sie wollten nie gewollt. Sie mochte ihren Job als Stripperin genau so wie ihren Job bei der Polizei, auch wenn sie nie dafür prädestiniert war - jeder wusste, das sie anders war. Das ist okay. Robert hat ihr beigebracht, wie man auch so durch's Leben kommt.

    Im Gegensatz zu Robert weiß ich genau, weshalb ich Marie mag ^^ Ich habe mich an irgendeinen Tipp gehalten, das man mal einen Charakter genau so schreiben soll, das man ihn auch genau versteht - jede Handlung, jede Denkweise jedes ALLES. Marie lässt dementsprechend teilweise auch sehr tief in meinen Umgang mit Menschen blicken und in meine Denkweisen und Problematiken mit Menschen. Ich mag sie einfach deshalb, weil sie mal ein Charakter ist, den ich verstehe.

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      #13
      Oh, das habe ich ja auch völlig vergessen. Dann hole ich das endlich mal nach.

      Aofhlaid Ardaidh (ausgesprochen: Aufchläd Ardäich): Ein Herr über ein weite dünkelgrüne Wiesen direkt neben dem grauen Meer, wo nie die Sonne scheint, häufig Regen fällt und immer ein starker Wind weht. Er ist sehr unnahbar und schweigsam, spricht nur, wenn er muss und beobachtet meistens nur sein Umfeld, während er sich dazu seine Gedanken macht. Einerseits hat er ein sehr großes Selbstbewusstsein, da er davon überzeugt ist, der einzig richtige Herr des Landes zu sein, andererseits zweifelt er sehr viel - besonders am Leben allgemein und an der Fragestellung der Freiheit. In manchen Momenten hasst er sich regelrecht, insbesondere dann, wenn er zugunsten von politischen Entscheidungen seine Familie und sein Volk hintergehen muss (ein Kriegsherr vergewaltigt beispielsweise seine Schwester, aber er kann keinen Krieg mit ihm beginnen, da er unterlegen wäre). Sein Volk liebt ihn und heroisiert seine Taten, doch diese Lügen widern ihn eher an, obgleich er einsieht, dass er sie dulden muss, um das Volk weiter an sich zu binden. Mit Menschen kann er allgemein nicht allzu viel anfangen, sondern er lebt für seine Pferdezucht. Er kennt jedes Tier beim Namen und assoziiert jedes Pferd mit einem bestimmten Gemütszustand, einem Geist oder einem Ziel. Je nach seinem Befinden reitet er daher ein anderes Pferd, den Hengst der Freiheit, die Stute der Moorgeister, den Kriegshengst, den Rachehengst ...

      Das Schöne beim Schreiben aus Aofhlaids Sicht ist, dass ich gerade in Dialogen völlig in mir aufgehen kann. Wo ich normalerweise nach schlagfertigen Erwiderungen suche, reagiert Aofhlaid meist nur mit einem Blick und schweigen, da es auf die Worte eh nichts Sinnvolles mehr zu sagen gäbe. Gerade beim Schreiben führt das ganz viele Aussagen, die man sonst so schön ausführt, ad absurdum.

      Bjarni Botolfson: Der beste Freund der Protagonistin Aesa, allerdings gute 10 Jahre älter. Er hat bereits in Kindertagen auf sie aufgepasst und war derjenige, der sie das ganze Leben lang begleitet. Aesas Ehemann durchschaut recht schnell, dass Bjarni sie eigentlich viel tiefer liebt, hat aber viel Achtung vor ihm. Bjarni ist so ein klassischer Knuddelbär, groß, stark, weicher Bart, fröhlich wie die Sonne und gleichzeitig weise wie das Feuer. Irgendwie ist er der tragische Held, denn er nimmt sich immer selbst zurück, um Aesa zu helfen und als er sie endlich bekommen kann, muss sie fortziehen und wieder lässt er sie ziehen, weil er nur ihr Bestes will. Ich glaube, die Szene, bei der ich ihn am meisten zu lieben gelernt habe, ist als Aesa um ihre toten Kinder weint und Bjarni der einzige ist, der mit ihr weinen kann.

      Mauga: Ich liebe Mauga. Anfangs lebte sie auf der Straße, ihre besten Freunde sind ein Spion (sie weiß nicht, was er ist, hält ihn eher für einen Schmuggler) und ein Wirt, der unterm Tresen andere Sachen vertickt. Mauga ist etwas einfältig und viel zu gutgläubig, mitunter schließt sie ganz banale Schlüsse und ist von ihrer Weitsicht überzeugt. Auf der Straße wurde das noch anerkannt, aber dann kommen meine Protagonisten vorbei und einer von ihnen tut es Mauga entsetzlich an. Sie verliebt sich unsterblich, will mit ihm mitkommen und merkt nicht, dass er sie manipuliert, unterdrückt und zu seinem Willen formt. Er führt ihr auch öfter vor Augen, dass sie ein kleiner Dummkopf ist, indem er sie liebevoll "kleine Närrin" nennt (was Mauga in seiner Abwesenheit schmerzlich vermisst) und nimmt nach und nach immer mehr Platz in ihrem Leben ein, bis sie völlig von ihm abhängig ist.
      In Maugas Perspektive zu schreiben, ist unglaublich intensiv, deswegen liebe ich sie so. Ich verliere mich völlig in ihrer heilen Welt mit dem naiven Blick und der Gutgläubigkeit und wenn ich ein Kapitel fertig habe, ist es jedes Mal, als würde ich aus einer Trance aufwachen und plötzlich wieder die Welt in all ihrer Boshaftigkeit sehen. Besonders heftig ist das in Bezug auf den Typen, den ich ihn ihrer Perspektive vergöttere, während meine Vernunft von außen genau weiß, welches miese Spiel er spielt.
      Derweilen ist auf dem Feld schon alles gewachsen, bevor die wussten, warum und wie genau es gedeiht. - Franziska Alber

      So nah, so fern.

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      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        XD Danke

      • In-Genius
        In-Genius kommentierte
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        Ich meinte das Ernst. Ich mag keltische und nordische Namen. Die klingen nach was, ohne einem überzubraten, was sie bedeuten. Björn heißt ja "Bär" und Bjarni heißt demnach "Bärchen", aber es klingt so viel besser als wenn eine Figur "Fox" heißt. Da roll ich immer mit den Augen.

      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Ha, das freut mich, In-Genius! Wirklich, weil diese Namen nur wenige wertschätzen - insbesondere den/die keltischen.

        Wobei ich Bjarni eh direkt aus dem Altnordischen übernommen habe. Seltsamerweise hat sich die Figur erst nachträglich auch charakterlich als Bär herausgestellt ^^'

      #14
      Dostan:

      Ein geborener Numerit. Ein Mensch, dessen Seele mit der Sphäre Num, dem Mond verbunden ist. Er besitzt die Fähigkeit Teile seines eigenen Funkens, also die Seele in Gegenstände zu bringen, und diese Lebendig werden zu lassen. Für das höchst religiöse Völkchen des Dorfes Portstatt jedoch ein graus. Sie beten die Iel an, die Erzfeinde des Mondes und sperren den Jungen Dostan ein, sobald sie ovn seinen Fähigkeiten erfuhren. Er wird hinterher von einer Forstfrau gerettet und zum Forstmannen ausgebildet. Doch er hat soziale Defizite. Das erste mal Zähneputzen mit zwölf, das erste mal regelmäßig duschen mit 16, das erste mal Schuhebinden lernt er erst mit zwanzig. Sein erster Freund ist ein Stein, dem er einen Teils eines Funkens überträgt.


      Kiesie:

      Ein Kieselstein der von einem jungen Numerit einen Funken bekommen hat. Er kann nicht laufen. Er kann sich nicht bewegen, aber er kann rollen und sprechen und wird damit zum besten Freund von Dostan. Er hat immer einen spruch auflager und weiß, wie man einen geschundenen acht Jährigen aufheitern kann. Mit seinen oft sehr derben und groben Spürchen macht er sich aber nicht nur Freunde!

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      • Ankh
        Ankh kommentierte
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        Was heißt hier Lappen-Steine?! Der Kiesel ist ein Held und stirbt einen Heldentod! Während deiner offenbar nur blöde Sprüche drücken kann

      • Davebones
        Davebones kommentierte
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        Bin mir nicht mal sicher ob es ein Stein oder Baumstamm wird!

      • Schneeregen
        Schneeregen kommentierte
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        Ankh Vielleicht kam der lebende Stein auch einfach nur nach Silence und lebt sein Leben als Yngo oder Ralv weiter, wenn dich das tröstet. Kenne ihn leider nicht, aber Steine sehen ja eh alle gleich aus xD

      #15
      Aus meinem aktuellen Projekt ist momentan die beste Freundin meiner Protagonistin meine Lieblingsfigur;
      Alex studiert Jura und ist fest entschlossen, Richterin zu werden. Fremden gegenüber ist sie die große, blonde, kühle Unnahbare. An der Uni unterstreicht sie das noch damit, dass sie sich äußerst seriös kleidet, ihre langen Haare streng hochsteckt und ihre Brille trägt. Sie ist sich ihrer selbst scheinbar immer sicher und lässt sich nicht reinreden.
      Ihre wenigen engen Freunde dagegen liebt sie bedingungslos. Sie ist ihnen gegenüber offen und aufrichtig, mitfühlend und loyal. Im Grunde ist sie sogar das Herzstück ihrer kleinen Dreiergruppe. Sie war es, die sich mit den beiden anderen angefreundet hat, sie quasi ausgesucht hat, und sie hält sie zusammen.
      Sie ist zielstrebig, ernst und sich selbst gegenüber gnadenlos. Den Großteil ihrer Zeit steckt sie in ihr anspruchsvolles Studium. Ausgleich bieten ihr lediglich die kurzen Abende in der WG mit ihren beiden besten Freunden und die Samstagabende, an denen sie feiern geht, oft bis spät in die Nacht. Trotzdem steht sie jeden Sonntag morgen wieder um 9 Uhr auf.
      Ich finde ihren schwelenden inneren Konflikt sehr spannend und das sie so vielseitig ist. Sie ist eine Getriebene, die nur langsam merkt, wie sehr sie sich selbst eingemauert hat.

      Leander dagegen gehört in eine Fantasy-Welt. Er ist ein umherziehender Barde mit einer vielseitigen Singstimme und einer sehr feinen Beobachtungsgabe. Grundsätzlich ist er sehr extrovertiert und liebt es, unter Menschen zu sein.
      Gedanken lesen kann er zwar nicht, aber er merkt fast alles. Ob sein Gegenüber ihm wohlgesonnen ist, ob er lügt, ob er Hilfe braucht, das aber nicht zugeben kann, ob jemand in Ruhe gelassen werden will, ob jemand ihn ernst nimmt oder sich nicht wohlfühlt. Oh, und ob jemand auf ihn steht. Das merkt er sofort und bisher hat er noch niemanden getroffen, dem er abgeneigt gewesen wäre. Dabei verstößt er aber nicht offen gegen die in seiner Heimat geltende Sexualmoral.
      Wie er seine Beobachtungsgabe nutzt, hängt davon ab, wie sich die Person ihm gegenüber verhält. Ist man ihm gegenüber aufrichtig, dann ist er auch aufrichtig und zuvorkommend. Ist man albern und neckisch, macht er mit und kann genauso gut austeilen wie einstecken. Wenn man dagegen offen ihn oder sein Verhalten missbilligt, kann er auch gnadenlos sticheln - der Schwiegeronkel sein Schwester kann das bezeugen.
      Er ist der Erstgeborene unter seinen Geschwisterm. Neben ihm und den Eltern gab es noch drei Brüder und eine Schwester. Er war immer ein familienverbundener Mensch, gleichzeitig aber auch ein schwieriges Kind für seine Mutter, weil er sich kaum bändigen ließ. Dann wurden er, seine Brüder und sein Vater als Soldaten eingezogen. Er musste den Tod zwei seiner Brüder miterleben und verlor auch seinen Vater in diesem Krieg. Einzig seinen jüngsten Bruder konnte er schwer verletzt retten, in dem er mit ihm kurz vor der Niederlage floh.
      Dieses Erlebnis verfolgt ihn noch immer, zum einen wegen der Verluste, aber auch, weil es ihm erst dadurch möglich war, als Barde zu leben.
      Ich mag ihn einfach sehr, weil er so ein warmherziger Mensch ist. Ich glaube, ich würde mich mit ihm sehr gut verstehen. Und trotzdem ist er nicht einfach nur der Entertainer, da steckt mehr dahinter.
      Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.
      - Søren Aabye Kierkegaard -

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      • Feuerfeder
        Feuerfeder kommentierte
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        Das ist bei ihm etwas kompliziert. Er entstammt eigentlich einem Gemeinschaftsprojekt, in dem er einer von vier Hauptcharakteren sein sollte. Da wir es abgebrochen haben, kam er zwar vor, aber noch nicht als Perspektivfigur.
        Eine Szene gibt es, die den Moment zeigt, an dem er sich entschließt, zu wandern, statt bei seiner Familie zu bleiben. Aber ansonsten bisher noch nichts aus seiner Perspektive.
        Das will ich irgendwann mit einem Projekt ändern, in dem er der Hauptcharakter sein soll.
        Oder was genau meinst du damit, wie es sich im Text liest, Kelpie?

      • Kelpie
        Kelpie kommentierte
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        Das war eher eine rhetorische Frage, weil man das eben nicht beantworten kann, zumindest nicht als Autor. Ich meinte damit, dass wir alle, die wir hier unsere Charaktere vorgestellt haben, sehr schön klar zeichnen, wie sie sich verhalten und warum das so ist; aber die wirklich spannende Sache ist ja eigentlich als Leser zu sehen, ob diese Beschreibung mit dem Verhalten im Text übereinstimmt.

      • Feuerfeder
        Feuerfeder kommentierte
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        Stimmt, der Charakter kann auf Leser völlig anders wirken.
        Also im Grunde kann die Frage nur jeder für sich beantworten...
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