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    Titelsuche

    Ich hab zwei Projekte am Start, bei denen ich mal vernünftige Arbeitstitel brauche. Die, die ich hab, nerven mich, und daher kann ich mich nicht aufs Schreiben konzentrieren; genau, daran liegt es! Das Problem ist bei mir neu, bei den bisherigen Projekten konnte ich gut mit den vorläufigen Titeln leben. Die haben einfach gut gepasst.

    Wie findet Ihr Eure Titel? (Sofern sie nicht Projekt 1, 2, 3, heißen ...)

    #2
    Meine Projekte kriegen ihren Namen oft am Ende, wenn alles fertig ist und ich das Gesamtbild vor mir hab. Außer, mir fällt schon beim Schreiben mal was Gutes ein. Wenn nicht, versuche ich einen der Schwerpunkte der Geschichte in den Titel einzubinden oder etwas das die Hauptthematik gut beschreibt.
    Nur wer sein Handwerk mit Herzblut ausführt, kann es gut machen, sonst ist alle Anstrengung vergeblich. Mao Shengli

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Oje, meine Projekte brauchen immer schnell einen griffigen Namen. Weil ich für mich ein Cover bastel, das motiviert mich

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Wir könnten ja ein bisschen quetschen wenn du magst. Macht sicher Spaß.

    #3
    Meine Titel entstehen erst am Ende, wenn die Geschichte ganz fertig ist.

    Arbeitstitel sind etwas, das entsteht, wenn ich Freunden und Familie wirre Bruchstücke halbausgegorener Geschichten erzähle. Irgendjemand beginnt dann die Geschichte als "das Feuermagierdings" oder "die Mittelalterportugalstory" zu bezeichen und unter diesem Titel wird es dann gespeichert.
    Always avoid alliteration.

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Nachtmahr und Du, Ihr ... wie kann man nur hinterher ... Ächz.

    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Dodo Das Zauberwort heißt Homeoffice. War die letzten Tage daheim vor dem PC in einer online-Fortbildung, wo sich nach jeder absolvierten Übung Pausen von 2-5 min ergaben. Zeit, in der man nichts Sinnvolles tun kann außer den nächsten Kaffee holen, einen Artikel auf Spiegel lesen oder kurz ins Forum schauen.

    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Was man vorher nicht kann besorgen ... Im Ernst Dodo, mir fällt es sehr schwer, einer unvollendeten Geschichte die ich nicht in ihrer Gänze kenne, einen wirklich passenden Namen zu geben. Außerdem macht es schon zu Beginn (zumindest mir unnötigen) Druck, bzw nervt, wenn wie in deinem Fall der Name nicht passt (auch bei Charakteren). Bevor ich mich ständig am Namen stoße und vom Arbeiten abgehalten werde, gebe ich ihm lieber einen neutralen, vorläufigen Namen und nenn es "Projekt", "Projekt Nr. X" oder "No name", bis ich fertig bin und einen finde.

      Wer es humorvoll mag, kann es ja auch "Projekt, in dem der Typ nichts auf die Reihe kriegt", "Projekt, in dem beide zu blöd sind, sich ihre Liebe zu gestehen", "Projekt, in dem der eine Typ den anderen Typ um die Ecke bringt" oder ähnlich nennen.

    #4
    Bei mir stehen die Titel früh fest. Ich finde, ein guter Titel ist wichtig. Ein guter Titel entscheidet über Erfolg und Misserfolg. Ein guter Titel verrät das Konzept des Buches in wenigen Worten, macht Lust auf das Buch, ist einprägsam und sticht aus der Masse hervor. Das heißt, dass ich den Titel nicht auch später ändern kann, das habe ich auch schon getan.

    Wenn du nach Titel suchst, nimm erst mal die Hauptfigur oder die Hauptfiguren.
    Oder du versuchst das Konzept und die Idee kurz deines Buches in ein paar Worten zu umreißen und bearbeitest den Titel so lang, bis er knackig und mit einem gewissen Witz ist.
    Zuletzt geändert von Milch; 24.09.2021, 21:28.

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    • Alys II.
      Alys II. kommentierte
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      Dodo aber es spricht doch nichts dagegen, das als Arbeitstitel zu nehmen? Eines meiner Projekte heißt auch mit Arbeitstitel „The good, the bad and the ugly“, aber ich denke, für einen Verlag müsste ich mir was anderes ausdenken.

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Alys II. *seufz* Es ist halt nicht ... korrekt. *verspann*

    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Mein Sohn hatte einen guten für den PädagogenLiRo: "Fuck you Schiller". *Seufz* Leider heißt mein Prota nicht Schiller oder Shiller.

    #5
    Meist habe ich den Titel bereits im Kopf, bevor anfange zu schreiben, falls nicht wird es eine echte Quälerei.

    Bei den Regional-Krimis ist es easy.
    Die Tote von Wuppertal, Tod in Gelsenkirchen,....
    😂🤣😂
    I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by.

    Douglas Adams

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    • Dodo
      Dodo kommentierte
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      Bin gerade beim "falls nicht" ...

    #6
    Titelsuche ist bei eine ganz schwierigie Sache, weshalb ich das so lange wie möglich vor mich hinschiebe. Irgenwie will immer nichts passen und wenn ich mich dann doch auf einen festlege, gefällt er mir nach einer Weile nicht mehr.

    Meistens nenne ich meine Projekte ganz unkreativ nach meinen Prota oder nach irgendetwas, was wahrscheinlich schon im ersten Kapitel klar ist. Irgendwann im Laufe des Schreibens fällt mir hoffentlich etwas Besseres ein und wenn nicht... wird das umso komplizierter.

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    • Nachtmahr
      Nachtmahr kommentierte
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      Das kann ich nachempfinden.

    • Milch
      Milch kommentierte
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      Ein Werk nach seinem Helden zu nennen, ist ja nicht das Schlechteste, manche sind Klassiker geworden, Faust, Woyzeck, Effi Briest. Man kann dem Namen noch ein Zusatz geben wie Kommissar auf vier Beinen, der letzte Hufschmied, der Drachenbändiger.
      Zuletzt geändert von Milch; 26.09.2021, 11:51.

    #7
    Ich brauche auch immer ewig, um mit einem (Arbeits-)Titel zufrieden zu sein.
    Mir hilft immer die Frage, worum geht es? Wer oder was ist die Hauptfigur und was ist das besondere daran? Ist vielleicht die Natur oder die Zeitspanne wichtig? ("Sieben Tage am Fluss" hieß ein Buch, das ich letztens gesehen habe.)

    Manchmal blättere ich auch durch Verlagsprogramme und schaue mir die Titel dort an. Das hilft auch ungemein

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      #8
      Mir geht es ähnlich. Titelsuche ist für mich eine kniffelige Herausforderung und solange ich nicht wenigstens einen Arbeitstitel gefunfen habe, der mir für den Moment gefällt, fällt mir das Schreiben an meiner Geschichte so viel schwerer.
      Außerdem gefällt mir ein Arbeitstitel, den ich bisher ganz in Ordnung fand, nach einer Weile oft plötzlich überhaupt nicht mehr und dann kann ich Stunden darauf verwenden, über der Titelfrage zu grübeln, statt weiterzuschreiben.
      Habe für mich einen vorläufigen Kompromiss gefunden und nehme als Arbeitstitel die Vornamen des/der Protagonisten.
      Was mich aber leider nicht davon abhält, zwischendurch stundenlang über den richtigen Titel nachzudenken.
      Ich kann mich da richtig aufhängen.
      Habe aber auch schon ein paar Mal festgestellt, dass ein "richtiger" Titel, den ich für gut hielt, mir irgendwann nicht mehr gefiel, nachdem die Geschichte sich verändert hatte und vermute inzwischen, dass es sinnvoller wäre, zu warten, bis die Geschichte fertig ist und mir dann den Kopf über mögliche Titel zu zerbrechen...

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        #9
        Wie sieht es denn mit der rechtlichen Seite aus? Es gibt doch sowas wie Titelschutz, oder? Muss man tatsächlich für jedes Meisterwerk, das man vielleicht auch selbst verlegt, sicherstellen, dass es den Titel nicht schon irgendwo gibt? Gut, man kann bei Amazon oder im vlb suchen, aber reicht das?
        We should retire the expression "avoid it like the plague", given how little effort people put into avoiding an actual plague! - unkonwn source

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        • Dodo
          Dodo kommentierte
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          Mein Stand ist, im VLB zu gucken. Bei manchen Sachen kann man sich auch Ärger schon ausmalen; ich würde jetzt nicht so ohne weiteres Disneybezüge als Titel für einen brutalen Psychothriller erwägen.

        • Ilovebooks
          Ilovebooks kommentierte
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          Ah, ich wusste noch gar nicht, dass es sowas wie das VLB gibt. Hab es gerade gegoogelt. Schon wieder was gelernt, danke!

        • Alys II.
          Alys II. kommentierte
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          Genau der gleiche Titel darf es nicht sein, ähnlich schon. "Im Schatten des Schwarzen Todes" gab es schon, deshalb haben wir "Der Schatten des Schwarzen Todes" genommen - das ging.
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