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  • Milch
    hat ein Thema erstellt 150

    150

    150 ist die Zahl der deutschsprachigen Romane, die in den USA jährlich übersetzt werden. Meistens sind es Romane der E-Literatur wie "gehen, gang gegangen".
    Darunter sind kaum Genreromane. Woran liegt es?
    Zuletzt geändert von Milch; 09-10-2019, 21:00.

  • Bücherböe
    kommentierte s Antwort
    Victoria Willkommen im Team. Aus irgendeinem b**** Grund ist meine Englische Grammatik besser als meine Muttersprachen-Grammatik. Shit happens!

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Victoria Kicher- und Grinsnuancen und Minimimiken, die man nicht über eine halbe Seite aufschlüsseln muss, suche ich im Deutschen auch vergeblich ...

  • Victoria
    kommentierte s Antwort
    Das einzige "Wort", das mir beim Übersetzen von New Adult im Gedächtsnis geblieben ist, ist chuckle/giggle/cackle/titter/snicker/chortle … weil es meine persönliche Schwäche ist, gute deutsche Synonyme zu finden, die nicht zu arg wiederholend klingen und zudem noch zu den Figuren passen.


    Zudem gibt es in jeder Sprache ein paar Wörter, dessen Gefühl man schwer übermitteln kann. Ist halt so eine kulturelle Sache. (Ich glaub, ich muss einen Thread eröffnen.)

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Grimasse, Visage, Fratze, häßliches Gesicht, Mimik, Fresse, Maske, Mime, Faxe, Antlitz, blablalalala. Und Ohrfeigengesicht ist recht deutsch-spezifisch: "a face that begs to be punched".
    Ein Native Speaker oder jemand, der die Sprache auf hohem Niveau (höher als leo.org) beherrscht, holt Dir x-fach Synonyme raus. Ich schließ mich Ankh an; keine Sprache (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ist per se ärmer, nur weil sie weniger Wörter, Buchstaben oder Begriffe zu haben scheint (bzw der Fremd- oder gar Muttersprachler sie nicht kennt). Es ist der Anwender, der ärmer oder reicher ist.

  • Bücherböe
    kommentierte s Antwort
    Ankh Deutsch ist nicht umsonst die Sprache der Denker und Dichter. Sie ist vielfältig! Und war vor den beiden Weltkriegen im Übrigen die Sprache der Wissenschaft.
    Dodo Fratze = grimace; visage oder hideaous face. Es kommt drauf an was du – genau – sagen willst.

  • Ankh
    kommentierte s Antwort
    Deutsch bietet vor allem durch die zusammengesetzten Substantive eine Möglichkeit, sehr bildhafte und symbolische Worte neu zu schaffen, die aber jeder sofort versteht. Sehr schön in diesem Artikel erklärt
    Übrigens bin ich der Meinung, dass jede Sprache ihre ganz eigene Denk- und Ausdrucksweise mitbringt. Ob sie besser oder schlechter für etwas Bestimmtes geeignet ist, hängt aber viel mehr davon ab, wie gut der Anwender die Sprache beherrscht, als von der Sprache selbst.

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Wobei ... gerade bei Gesicht/Fratze fallen mir mehr im Deutschen mehr Synonyme ein als im Englischen, wo man schnell bei funny/ ugly / etc face (also adjektivistischer Formulierung) landet ...

  • Bücherböe
    kommentierte s Antwort
    Amilyn Ich glaub, es ist ein Unterschied, ob ich "Fratze" oder "Gesicht" wähle.

  • Milch
    kommentierte s Antwort
    Es soll noch eine Sprache geben, die wortreicher ist als die Englische: die Deutsche. Wir gaben dem Englischen den Weltschmerz, die Schadenfreude, den Bildungsroman.

  • Amilyn
    kommentierte s Antwort
    Bücherböe Na ja, aber viele Synonyme für etwas zu haben, bedeutet nicht, dass eine Sprache automatisch emotionaler ist als eine. Der Autor macht den Text emotional, nicht die Sprache selbst. Vielleicht meinst Du eher, dass Englisch in der verbalen Aussprache weicher ist als Deutsch? Wobei man da natürlich auch unterscheiden muss, wie man was ausspricht.

  • Bücherböe
    kommentierte s Antwort
    Milch E-Books könnte der Grund sein, dass die Lizensen einfacher zu bekommen sind als Verlag-Bücher. Amilyn https://englishlive.ef.com/de-de/blo...-hat-englisch/ In diesem Artikel geht’s darum wie viele Wörter die Englische Sprache hat. Du willst nicht wissen wie viele Wörter die Amis für Schwanz haben.

  • Milch
    kommentierte s Antwort
    Warum schafft man dann E-Literatur ins Amerikanische zu übersetzen, die schwieriger zu übersetzen sind.
    Deutschland kann schon schön emotional sein.

  • Amilyn
    kommentierte s Antwort
    Findest Du? Kommt es nicht eher darauf an, wie man die jeweilige Sprache einsetzt, um einen infobasierten oder einen emotionale Text zu erzeugen?

  • Bücherböe
    antwortet
    Es ist schwierig die Deutsche Sprache korrekt zu übersetzt. Umgekehrt ist es genauso. Nicht nur, dass im Englischen oft eine andere Atmosphäre herrscht, selbst wenn es das gleiche Wort ist. Dazu ist Deutsch eher eine info-basierte Sprache, Englisch eher eine emotionale. Während wir nur ein Wort mit der Bedeutung und Atmosphäre haben, haben die Amis und Briten mindestens 10 Stück.

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  • Milch
    kommentierte s Antwort
    Es geht mir weniger um die bösen amerikanischen Verleger. Sie haben die Skandinavier entdeckt. Mir geht es eher darum, dass wir uns keine falschen Vorstellungen machen. Möglichst amerikanisch zu schreiben, heißt nicht gleich, in USA Erfolg zu haben.

    Und aus Frühlings Erwachen haben sie ein erfolgreiches Rockmusical gemacht.
    Zuletzt geändert von Milch; 11-10-2019, 13:37.

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Peter Das eigene originelle Fähnchen sollte schon in Windrichtung flattern, wenn man übersetzt werden, es nicht extra schwer und eine nennenswerte Auflage haben möchte. Schätz ich.

    Ich hab eben meinen Sohn (10) gefragt, wie ich wohl mit meiner Schreiberei in USA Erfolg haben könnte. "Schreib auf englisch." - Es kann alles so einfach sein.

  • Peter
    kommentierte s Antwort
    Vielleicht sollten wir nicht auf US-Verleger zeigen. Die deutschen Unternehmen sind doch die Schwergewichte auf dem Markt und stellen mit Random House den größten Akteur auf dem amerikanischen Markt.

    Ansonsten gebe ich dir recht. Ich sehe eher das, was als "U-Literatur" läuft, in den amerikanischen Buchhandlungen.
    Bedeutet ein "an sich arbeiten" in dem Falle nicht auch ein "write to market", das doch hier bei uns so sehr verschrien ist?

  • Dodo
    kommentierte s Antwort
    Ob sich Moers auf Keller, Hoffmann etc bezieht, ist dem amerikanischen Leser schnuppe. Er will Unterhaltung, die er versteht, und das kann Moers. Und sein Übersetzer offenbar auch.
    Aber möglicherweise ist das ein Rezept für den Erfolg? Nimm ein altes deutsches (vielleicht sogar gähnend langweiliges) Buch und schreib es mit Drachen neu? Ich glaube nicht, dass das für den Erfolg reicht, kann es aber weder belegen noch widerlegen.

  • Dodo
    antwortet
    Vielleicht sollte man weniger mit dem Finger auf US-Verleger zeigen, die es aufgrund der Riesigkeit ihres englischsprachigen Absatzmarktes tatsächlich nicht nötig hätten, auch nur ein fremdsprachiges Werk zu übersetzen (und sie tun es trotzdem), sondern sollte an sich selbst arbeiten. So verstehe ich die Eingangsfrage.
    Was zeichnet denn die deutsche Literatur/Belletristik aus? Zum einen die, die den Weg auf den anglophonen Markt geschafft hat (und da glaube ich nicht an die E-Literatur-Behauptung von 2002), und zum anderen die, die heulend über den Atlantik winkt und trotzdem nicht übersetzt wird?

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