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Mittwochsfrage #96: Schreib-Sabbatical

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  • Mittwochsfrage #96: Schreib-Sabbatical



    Endlich einmal eine Auszeit zum Schreiben!
    Viele träumen davon, sich für Tage bis Wochen in eine einsame Berghütte davonzustehlen und dort endlich den Roman zu beenden. Keine Arbeit, keine Familie, kein Alltag, kein Internet - keine Verpflichtungen. Nur der Autor und sein Laptop. (Vielleicht noch mit seiner Schreibblockade im Handgepäck.)

    Habt Ihr so ein Schreib-Sabbatical schon einmal ausprobiert?
    Wenn ja - hat es Euch was gebracht?
    Wenn nein - würdet Ihr gerne mal?
    Oder findet Ihr feste Arbeitszeiten im Alltag sinnvoller als so einen Schreibmarathon?
    Always avoid alliteration.

  • #2
    Fänd ich gut, aber auf dem Heimweg von der einsamen Berghütte kommt man dann in irgendwelche Schneestürme , der Wagen kommt von der Straße ab und wer weiß, wer einen dann aufliest?

    Ich nehme mir ab und an mal einen Tag frei und verziehe mich in mein Arbeitszimmer. Bei längeren Auszeiten würde meine Familie mir gegen das Schienbein treten.
    Zum NaNo treffen wir uns ein oder zweimal für einen ganzen Tag in einem Kulturzentrum bei uns um die Ecke. Kaffee Flatrate und ein echt leckeres Buffet machen das zu einem echt netten Zeitvertreib.
    I would write merely clearly and in this way establish a warm relationship between myself and my readers, and the professional critics—Well, they can do whatever they wish. Isaac Asimov

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    • #3
      Ausprobiert - nein.
      Wollte ich es ausprobieren? Ich fürchte, es hätte keinen Sinn. Zum einen läge ich nur am Kamin, lesend, schlafend, nur nicht schreibend. Und zum anderen: sollte ich doch schreiben, ohne Ende, ein halbes Jahr ohne Unterlass - was dann? Dann wäre wieder Alltag, und ich wäre nichts gewöhnt.
      Nein, dann integriere ich lieber ein kürzeres Schreiben in den Alltag, sprich: ich ringe mir lieber (fast) jeden Tag die Zeit ab. Dafür habe ich im Urlaub dann Urlaub, kann schreiben, kann aber auch mal durchhängen und Nicht-Alltägliches erleben.

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      • #4
        Irgendwann hatte ich einmal ein Jahr, wo ich mit ein paar Freunden jeden Monat einen Samstag nahm und jeder für sich 12 Stunden durchschrieb, nur schreiben, ohne korrigieren, und am Abend haben wir uns bei Kuchen zusammengesetzt und ein wenig was vorgetragen. Wenn das flutscht, flutscht das richtig gut und der ein oder andere Text und die ein oder andere Idee sind wirklich behaltenswert. Es war vor allem eine Zeit für Experimente: "mal eben" etwas ausprobieren und dann vertrauten Leuten diskutieren lassen.

        Allerdings für meine ernsthaften oder längeren Projekte hilft mir das nichts. Ich kann mich nicht 12 Stunden am Stück (als übertriebene Zeitangabe) auf eine Sache konzentrieren. Ich schweife unweigerlich ab. Konzentriert an einem Text schreibe ich zwischen 1 und 4 Stunden maximal, danach muss mein Hirn woanders hin und mein Kreuz auch. Wenn ich zu viele Tage freie Zeit hintereinander habe, werde ich sehr faul. Ich werde auch sehr faul, wenn ich keine Zeit für gar nix habe. Nja.
        Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
        to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
        A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
        You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

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        • #5
          Auf der einen Seite fänd ich es toll mich mit Skizzenbuch, Fressalien und Schreibkram und Musikarchiv mich an einen schönen Ort zurückzuziehen auf der anderen fänd ich es toll mal so etwas wie In-Genius es schon gemacht hat. Das hatte ich ja vom "Camp" vom Schreibmonat November gedacht und dann war es nur ein Thread :/
          so ein großes Schreibwochenende i-wo auf einer Burg mit Austausch und Live Hilfestellungen, das wäre es.

          Aus probiert habeich es nicht. Ich habe keine Möglichkeiten wegzufahren und zu Hause habe ich keine Rückzugsmöglichkeit. Die Studentenbude bietet sich da auch nicht wirklich an.
          ~ We know the songs the sirens sang
          See us dream every tale true ~

          T. Holopainen

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          • In-Genius
            In-Genius kommentierte
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            Ich hatte Glück, dass mein damaliger Mitbewohner ebenfalls aufstrebender Autor ist und wir zusammen an unserer Uni einen Autorenverein leiteten. So konnten wir uns dezent anfeuern, jeder an seinem Schreibtisch und am Abend gab es Kuchen bei uns im Wohnzimmer mit bis zu 6 Leuten, die alle neue, experimentelle Texte mitbrachten. Für einen Einsiedler wie mich gerade richtig: ein Event in meinem Wohnzimmer, das Essen bringen andere

        • #6
          Ich würde es wirklich gerne mal ausprobieren, auch wenn ich nicht weiß, wie effektiv das für mich wäre.

          Als frischer Student dachte ich "boah, meine ersten Sommerferien, da wird das Buch aber locker fertig!" - und was hab ich dann gemacht? Hausarbeiten auf den letzten Drücker geschrieben, gezockt, und ein paar Freundschaften gepflegt, aber so wenig literarisch geschrieben wie noch nie. (Ausnahme, eine Kurzgeschichte an einem Nachmittag für's Uni Literaturmagazin, die dann sogar angenommen wurde. Aber 3 Seiten sind nun auch nicht "viel".)
          Aber mal in einen Bungalow im Nirgendwo für eine Woche mieten, wo's nur ein bischen mobile Daten gibt, falls ich frische Musik brauche oder was recherchieren muss, und sonst nur Natur und mich und meine Geschichte...das könnte funktionieren. Muss aber nicht. Ausprobieren will ich es definitiv.

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          • #7
            Meine 3 Monate Auszeit (Aug – Okt 18) waren zwar kein ausdrückliches Schreib-Sabbatical, aber natürlich hatte ich vor, es besonders dafür zu nutzen. Hat NULL geklappt. Weil:

            Zitat von In-Genius Beitrag anzeigen
            Wenn ich zu viele Tage freie Zeit hintereinander habe, werde ich sehr faul.
            Das. Und natürlich fährt man dann irgendwie auch noch weg, und natürlich nicht allein, und natürlich isses dann da auch zu interessant und das Wetter zu gut, um sich regelmäßig an den Rechner zu setzen. Ok, es war wie gesagt, KEIN ausdrückliches Schreib-Sabbatical. Ich glaube, ein solches würde ich doch irgendwann gern mal probieren

            Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Königin ihr Kind.

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            • #8
              Ich habe ja tatsächlich etwas in der Art im Januar geplant.
              Es wird nicht die einsame Hütte in den Bergen, aber ich werde zwei Wochen Haus und Katze meiner Eltern hüten. Im Moment ist der Plan, jeden Morgen hinzufahren, dort den ganzen Tag zu schreiben, und abends zurückzufahren. So, wie wenn ich zur Arbeit pendeln würde und das Schreiben meine Arbeit wäre.
              Ich werde berichten, ob das klappt. Oder ob ich doch den ganzen Tag mit der Katze vor dem Fernseher lag.
              Always avoid alliteration.

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              • #9
                Den Januar oder Februar richte ich mir wieder als Schreibmonat ein. Letztes Jahr hatte es einigermaßen funktioniert, aber so richtig super lief es auch nicht, da Kind öfter krank und entsprechend zu Hause war.
                Mal schauen, wie es dieses Jahr wird.
                Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

                Kontakt: administrator@wortkompass.de

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