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  • Stilwillen

    Wie wichtig ist für euch Stilwillen oder sprachliche Gestaltung von Texten?

  • #2
    Was verstehst Du denn unter "Stilwillen"? Meinst Du, bewusst einen Text stilistisch aufzuarbeiten, anstatt einfach so draufloszuschreiben?
    Ist für mich sehr wichtig, jedenfalls beim Überarbeiten und an Stellen, wo durch stilistische Elemente eine Symbolik verdeutlicht werden kann oder so.
    "Lasst uns ohne Vorurteil urteilen." (Kant)

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    • Milch
      Milch kommentierte
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      Ich mache es manchmal auch erst in der Überarbeitung.
      Ja, für mich ist Stilwillen, dass man eine Idee hat, wie man seinen Text gestaltet.

  • #3
    Das ist mir sehr wichtig bei meinem eigenen Text. Andere Texte haben einen anderen Schwerpunkt, den eigenen Willen aufzudrücken, halte ich nicht für richtig.
    Die einzigen Menschen, die mich interessieren, sind die Verrückten,
    die verrückt leben, verrückt reden und alles auf einmal wollen,
    die nie gähnen oder Phrasen dreschen, sondern wie römische Lichter
    die ganze Nacht lang brennen, brennen, brennen.

    Jack Kerouac

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    • #4
      Sprachliche Gestaltung ist für mein Schreiben sehr wichtig und man sagt mir nach, widererkennbar zu schreiben. Also einen Stil habe ich. Bei mir ist die sprachliche Gestaltung von Anfang an Thema, noch bevor ich wirklich beginne zu schreiben. Der Stil gehört immer mit zur Idee, das fängt schon bei den einfachen Dingen an: Märchen? Tagebuch? Ich-PoV? Sie-PoV? Metaphern aus dem Tierreich oder mehr aus dem Maschinenwesen? Lyrisch oder lieber prosaisch? Umgangssprache? Während des Schreibens geht's dann in die Kleinteile: diesen Absatz spiegeln? hier eine 3er Wiederholung anfügen? dort zwei Sätze mithilfe eines Chiasmus verbinden? diese Metapher als roten Faden benutzen, aber jene nicht etc. etc. etc.

      Ist das nicht normal? Genau das sind doch unsere Werkzeuge beim Schreiben. Kann man einen Text schreiben, ohne diese Werkzeuge zu benutzen? Und will man den dann auch lesen?
      Ayo, my pen and paper cause a chain reaction
      to get your brain relaxin', the zany actin' maniac in action.
      A brainiac in fact, son, you mainly lack attraction.
      You look insanely whack when just a fraction of my tracks run.

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      • Dodo
        Dodo kommentierte
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        Ick möcht' mal sagen, ohne Anwendung der Werkzeuge geht das nicht. Bei mir ist es allerdings so, dass ich nicht hingucke, wenn ich in die Werkzeugkiste greife. Ich plane also nicht: mit der Metapher dort anziehen, das Epitheton ornans kann eh weg; sondern: Dingens, mal gucken, was passiert.

      • In-Genius
        In-Genius kommentierte
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        Dodo Jedem seine Arbeitsweise, Hauptsache das Ergebnis stimmt

      • weltatlas
        weltatlas kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Bei mir passiert auch viel mit "Dingens" ... mein Allzweckwerkzeug, nur manchmal verschiedene Aufsätze. Im nachhinein gucke ich aber ganz gern, was ich da tatsächlich fabriziert habe und warum es wie wirkt.

    • #5
      Mir ist es durchaus wichtig. Der Stil bestimmt für mich die Atmosphäre der Geschichte.
      Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken. [K. Krause]

      Kontakt: administrator@wortkompass.de

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      • #6
        Natürlich ist mir mein Stil wichtig. Ich eifere dabei niemandem nach, sondern denke bei der Überarbeitung daran, wie es wohl klingen müsste, damit ich es lesen wollte.

        Im Gegensatz zu In-Genius entscheide ich über die Wörter, ohne das Für und Wider verschiedener Stilmittel zu bedenken (das aktive Wissen darüber müsste ich eh erst reanimieren), ich schreibe einfach. Ich würde auch selbst meinem Stil nicht analysieren wollen (das wäre der Tod meines Schreibens; ich kann auch nicht mehr fechten, wenn ich Einzelbewegungen trainiere - es ist immer eine situative Entscheidung); daher Hut ab an alle, die das "theoretisch" geplant angehen und ihren Stil benennen oder wenigstens beschreiben können.

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